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[Rezension] Rette meine Seele

Rette meine Seele – Rachel Vincent
Soul Screamers 2
Mira Taschenbuch im Cora Verlag
ISBN 978-3-86278396-0
304 Seiten

9,99 €
 
Rezension Band 1
Bezieht sich auf Handlung aus dem ersten Teil!

Bei einem Konzert bricht die Sängerin plötzlich vor den Augen ihrer Fans zusammen. Auch Kaylee und Nash sind Zeuge, doch Kaylee verspürt anders als sonst nicht den Drang, für die Seele zu singen.
Sie werden stattdessen Zeugen eines grausamen Vorgangs, und erst Nashs Bruder Todd  kann ihnen erklären, dass die Sängerin ihre Seele an einen Dämonen verkauft hat.
Und auch eine ehemalige Freundin von Todd hat ihre Seele für Ruhm und Reichtum verkauft. Als sie erkennt, dass sie in wenigen Tagen sterben wird, bittet Todd seine Freunde Kaylee und Nash um Hilfe. Sie müssen die Seele der jungen Sängerin retten!
Doch dafür müssen sie in die Unterwelt und mit einem Dämon verhandeln. Und zu allem Überfluss ist das so verboten und nichts für junge Banshees wie Kaylee und Nash es sind, dass sie niemandem davon erzählen dürfen.
Doch Kaylee ist bereit, der Seele zu helfen, denn noch immer sitzt ihr das letzte Erlebnis mit den verkauften Seelen im Nacken…

Der erste Teil der „Soul Screamers“-Reihe war ja eher so mittelmäßig. Ich war nicht hundertprozentig überzeugt, die Geschichte war sehr amerikanisch. Dennoch wollte ich wissen, wie es weitergeht, einfach weil die Idee dahinter ganz spannend war.
Banshees unter den Menschen? Klasse Sache. Die Wandlung von Nash war mir nicht ganz geheuer, und ich war gespannt, wie er sich weiterentwickelt.

In Teil 2 geht es ein bisschen um Todd, der ja um Hilfe bittet und mehr aus seiner Vergangenheit berichtet.
Kaylee ist ein bisschen sehr selbstlos, finde ich. Das schlechte Gewissen, das sie nach dem Ende von Band 1 plagt, ist irgendwie nicht sooo überzeugend. Im Fortlauf der Geschichte habe ich wohl verstanden, warum sie das macht, aber ich weiß nicht, ob ich so haltlos mein Leben aufs Spiel gesetzt hätte. Nagut, ich bin auch keine Banshee.

Nash war diesmal etwas im Hintergrund. Man hat halt mehr über Todd erfahren. Nash wollte nur bei Kaylee sein und hat sich immer nur im Hintergrund etwas aufgespielt (oder wenn die sexuelle Anziehungskraft zu Kaylee da war). Ich fand es gut, dass Kaylee ein bisschen gezweifelt hat, ob er mit ihr nur zusammen ist, weil er ein Banshee-Mann ist oder weil er sie wirklich gut findet. Sein bisheriges Beuteschema hat ja eine andere Sprache gesprochen. Noch ist mir das aber nicht genügend geklärt. Dafür gibt es ja noch drei Bände 🙂

Die Unterwelt fand ich sehr faszinierend. Abgesehen vom Anfang der Geschichte und der etwas wackeligen Begründung von Kaylee, warum sie das macht, waren die Szenen echt toll. Man hat mehr über die Welt erfahren und die Beschreibungen waren teilweise echt klasse (bei dem Gang über das Feld hab ich mit Kaylee die Luft angehalten!).

Also Band 2 war gelungen, und ich hoffe, in Band 3 erwartet mich wieder etwas tolles, neues aus der Banshee-Welt.
Ich vergebe vier Sterne und freue mich darauf, bald weiterlesen zu können.

# 3 Halte meine Seele
# 4 Schütze meine Seele

Mehr zu Sophie
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[Rezension] Soul Screamers # 1

Mit ganzer Seele – Rachel Vincent
Soul Screamers # 1
Mira Taschenbuch im Cora Verlag
ISBN 978-3-89941946-7
304 Seiten

9,99 €

Aus einer ganz normalen Party wird ein Horrorszenario für Kaylee und ihre Freundin. Der Abend begann ganz normal, bis Kaylee wieder das schreckliche Brennen im Hals fühlt. Sie sieht ein Mädchen mit einem grauen Schleier um sich herum, und verspürt den starken Drang zu schreien. Doch wenn sie schreit, kann sie nicht mehr aufhören – das hat bereits zu einem Aufenthalt in einer Klinik geführt.
Plötzlich ist der Mädchenschwarm Nash an ihrer Seite und beruhigt sie. Gemeinsam mit ihm schafft Kaylee es, den Schrei zu unterbinden.
Doch am nächsten Tag erfährt sie: das Mädchen von der Tanzfläche ist urplötzlich tot zusammengebrochen.
Es folgen weitere Todesfälle, und Kaylee weiß genau, dass es irgendwie mit ihr zusammenhängt.
Schließlich erzählt Nash ihr die Wahrheit, denn Kaylees Familie hat das bisher verschwiegen.

Gemeinsam versuchen die die Todesfälle zu klären, denn sie wissen, dass sie das gemeinsam schaffen können. Als Kaylees Familie sich offenbart, wird es ein Kampf auf Leben und Tod.

Soul Screamers“ ist eine Reihe, die seit einiger Zeit auf meine Lesezeit wartet. Bis Band 3 habe ich die Bücher bereits im Regal, und bisher gefällt es mir ganz gut.
Das Cover hat mich vom ersten Moment an angesprochen und die Handlung ist nicht überragend, aber man kann sie lesen.

Wie auch einige andere Leser hat mich das Verhältnis zwischen Nash und Kaylee irritiert. Zunächst hat Kaylee für den Highschool-Jungen geschwärmt, plötzlich ist er wie umgekrempelt und will mit ihr zusammen sein? So ganz wird für mich zufriedenstellend nicht auf seine Vergangenheit eingegangen, aber es klärt sich einiges. Vielleicht kommt in den Folgebänden noch mehr.

Die Familiengeschichte fand ich sehr interessant. Dinge zu vertuschen funktioniert ja nie, auch bei den Cavanaughs nicht. Diese Art der Verstrickung fand ich klasse, und es war spannend zu lesen, was noch alles herauskam.
Die Art, wie Kaylee sich plötzlich entwickelt, war auch gut geschrieben. Da sie zuvor schon falsch behandelt worden war, ergab plötzlich eine Menge Sinn und man konnte förmlich ihre Erleichterung spüren, dass sie „normal“ war.

Ihre Art zu kämpfen fand ich auch klasse. Als Hauptprotagonistin hat sie mir gut gefallen, wobei ich mit Nash nicht so warm wurde. Vielleicht später.

Insgesamt ist es für mich ein Reihenauftakt, der neugierig auf mehr macht. Das Thema ist mal etwas anders (ohne Vampire etc.), aber es ist etwas mit Fantasy und Spannung. Die Protagonistin ist sympathisch und die Schreibweise sehr locker. Ich werde also weiterlesen. Für dieses Buch gibt es vier Sterne.

# 2 Rette meine Seele
# 3 Halte meine Seele

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[Rezension] Die Hure und der Krieger

Die Hure und der Krieger – Maya Banks
Cora Historical
Taschenbuch, Januar 2013

4,49 € (bei Cora erhältlich)

Achtung, bezieht sich auf Teile des ersten Bandes (zur Rezension)

Wie er es seinem großen Bruder Ewan versprochen hat, macht sich Alaric McCabe auf den Weg zu den McDonalds. Dort will er um die Hand von Rionna McDonald anhalten, damit durch ihr Bündnis der Weg zu Neamh Alain frei ist.
Doch unterwegs wird er von einer Söldnerband überfallen und kann nur schwer verletzt fliehen. Sein Pferd bringt ihn zur nächsten Burg, bzw zu einer Hütte noch weit davor. Es ist die Wohnstätte von Keeley, die als Verstoßene und Heilerin alleine lebt.
Sie pflegt Alaric gesund und wird zum Dank auf die Burg der McCabes geholt. Doch dort erfährt sie, dass Alaric einer anderen versprochen ist – die auch noch ihre Kindheitsfreundin war!

Nach dem ersten Band, der über das Kennenlernen von Ewan und Mairin McCabe erzählt, wollte ich sofort wissen wie es weitergeht. Zum Glück war Band 2 bereits erschienen und ich konnte nahtlos den nächsten Teil weiterlesen. Denn nahtlos geht es auch weiter.
Aus der Sicht von Alaric erfahren wir, wie er zu der anstehenden Hochzeit steht. Aus seiner Sicht macht er sich auf zu den McDonalds, doch dort kommt er ja zunächst nicht an.
Die Sicht wechselt zu Keeley, und wir lernen sie in ihrer Umgebung kennen.  Sie lebt in einer Hütte, denkt viel über ihre Geschichte nach und sorgt sich um ihr Leben. Dass Alaric ihr sprichwörtlich vor die Füße fällt, ist ihr Glück. Denn damit kommt sie aus ihrer Unglückssituation heraus (wenn sich manche Dinge auch nicht unbedingt verbessern) und findet die Liebe ihres Lebens.

Wie auch Band 1 ist der Inhalt des Buches sehr detailreich beschrieben. Diesmal, muss ich sagen, fand ich die Sexszenen sogar sehr derb. Wie animalisch Alaric die Frau nimmt, hat mir wenig gefallen. Mairin im ersten Band war neugierig, hat entdeckt und war liebevoll. Ihr Liebesleben war eher naiv, nicht so roh und versaut wie Alaric es auslebt.

Abgesehen von diesen Szenen war natürlich die Liebesgeschichte erste Sahne. Zum Ende war ich total angespannt und konnte gar nicht aufhören zu lesen, so sehr wollte ich wissen wie es ausgeht. Und zum Schluss hatte ich sogar Tränen in den Augen.
In dieser Hinsicht fand ich weder zu dick aufgetragen noch unglaubwürdig.

Die Geschichte drehte sich aber nicht nur um Alaric und Keeley. Etwas besser lernen wir Caelen kennen, der zwischendurch auf Keeley aufpasst. Mir war nicht ganz klar, ob er sich in sie verliebt, aber das hätte nicht zur Handlung gepasst. Auch wird die Geschichte um Mairin und Ewan weitererzählt, was natürlich wichtig ist, da Mairin  ja noch ihr Kind bekommen muss.

Und nun freue ich mich auf Band 3, und dass Maya Banks auch dieses Jahr wieder auf der LoveLetterConvention Gast sein wird! 🙂

Von mir volle Punktzahl für diesen tollen Band über Liebe, Treue und Ehre!

Die weiteren Bände:
Die Hure und der Krieger (McCabes)
Never Love a Highlander (McCabes)

Montgomery&Armstrongs
Never Seduce a Scot
Highlander most wanted
Highland ever after (erscheint im September)

2

[Rezension] Im Bett mit einem Highlander

Im Bett mit einem Highlander – Maya Banks
Cora Historical
Taschenbuch, Juni 2012

4,49 € (bei Cora erhältlich)
Auf Englisch

Versteckt in einem Kloster wartet Mairin auf den Einen. Der, der sich aus ihrer Angst holt und würdig ist, das Erbe des Königs anzutreten.
Denn Mairin ist eine Nachfahrin des schottischen Königs, der ihrem noch ungeborenen Kind das berüchtige Land Neamh Alain vererbt hat. Der Herrscher dieses Landes wäre unschlagbar!
Weil einige Lairds der schottischen Lande es auf dieses Land abgesehen haben, muss Mairin sich verstecken. Doch eines Tages wird sie entführt, vom schrecklichen Duncan Cameron, der um jeden Preis das Land haben will.
Mairin kann flüchten und wird vom ebenfalls entführten Crispen zu dessen Heimat geführt: dem Land der McCabes. Der Laird Ewan weiß zunächst nicht, wen er vor sich hat. Doch als er erfährt, dass Mairin nicht nur ein gewaltiges Erbe mit sich bringt, sondern auch seinen Clan durch ihre Mitgift retten könnte, will er sie sofort ehelichen. Ein kleines bisschen ist ihm die wilde Frau auch schon ans Herz gewachsen.

Doch kaum haben sie einander die Treue geschworen, da stehen auch schon die ersten Feinde vor der Mauer…

Im vergangenen Sommer bei der LoveLetterConvention durfte ich mir dieses Buch von Maya Banks persönlich signieren lassen. Auch in diesem Jahr ist die Autorin bei der Messe wieder dabei, und ich freue mich darauf, ihr von meiner Lesebegeisterung zu erzählen.

Mairin ist die klassische tapfere Frau. Schmerzen erduldet sie stoisch, erfüllt pflichtbewusst ihre Rolle als Frau des Lairds und begegnet allen mit Liebe und Güte. Selbst den harten Ewan wickelt sie damit um den Finger. Die Liebe zwischen den beiden entfacht leidenschaftlich und süß. Ihre Begegnungen zu verfolgen hat großen Spaß gemacht, denn aus der naiven, schüchternen Mairin wird die hungrige, wilde Laird-Frau.
Zwischendurch war es fast ein bisschen viel, was Mairin alles erdulden muss… aber irgendwie hat es gepasst. Es war eine ständige Bedrohung, und brauchte die ganzen Unfälle, um zum guten Ende zu führen.

Ewan McCabe ist dieser Held, der einen vor Sehnsucht niederknien lässt. Aufbrausend, wild, herrisch – aber liebevoll, verliebt und unglaublich sanft. Wenn er von seiner Frau spricht möchte man permanent aufseufzen. Maya Banks hat an diesen Stellen die Liebe so genau eingefangen, dass sie zwischen den Zeilen fast greifbar ist.

Die Perspektiven wechseln zwischen Mairin und Ewan, je nachdem, was für den Leser gerade wichtig ist.
Die Geschichte ist am Ende des Buches keineswegs ganz beendet. Es wird der Faden für den zweiten Band bereits aufgenommen, außerdem ist noch immer das Erbe nicht geklärt.
Und weil die Zeitspanne sehr klein ist, in der das Buch spielt, wachsen einem die Figuren sehr ans Herz. Wer also dieses Buch beginnt, sollte unbedingt schon Band 2 „Die Hure und der Krieger“ bereitlegen – es geht darin nahtlos weiter.

Für diesen großartigen Beginn der Geschichten über die McCabes (von denen es hoffentlich mehr als 3 geben wird!) kann ich nur 5 Sterne geben. Es war ein tolles Leservergnügen und ich finde, Maya Banks wurde bei Cora würdig eingefangen.

Die weiteren Bände:
Die Hure und der Krieger (McCabes)
Never Love a Highlander (McCabes)

Montgomery&Armstrongs
Never Seduce a Scot
Highlander most wanted
Highland ever after (erscheint im September)

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[Rezension] Das Geheimnis des Viscounts

Das Geheimnis des Viscounts – Elisabeth Hoyt
Engl. Originaltitel: To Seduce a Sinner
Cora Historical Special Band 45 3/12
5,50 € (nur noch gebraucht erhältlich)
318 Seiten

Erscheint am 1. August bei Mira für 7,99 € als Taschenbuch

Es ist zum aus der Haut fahren! Jasper Renshaw hatte gehofft, endlich die Frau für die perfekte Ehe gefunden zu haben, da sagt sie ihm einfach am Tag der Hochzeit ab! Und sie ist nicht die erste – schon Emeline hatte damals die Hochzeit wieder abgesagt.
Doch Lord Vale muss unbedingt heiraten. Endlich sesshaft werden. In der Kapelle steht plötzlich Miss Melisande Fleming  vor ihm, und bietet an, seine Frau zu werden. Verblüfft über den unerwarteten Antrag sagt Jasper zu.

Was er nicht weiß: Melisande liebt ihn schon seit Jahren. Nichts wünscht sie sich sehnlicher, als seine Frau zu werden. Doch das mag sie ihm nicht zeigen. In ihrer Kühlheit und zurückgezogenen Haltung macht sie Jasper jedoch nur noch neugieriger, und bevor beide etwas merken, sind sie nicht nur verheiratet, sondern auch hoffnungslos verliebt ineinander…

Das Geheimnis des Viscounts“ ist der zweite Teil der Reihe „The Legend of the Four Soldiers“. Nachdem wir erfahren haben, wie Emeline („Wild wie mein Verlangen“) ihr Glück gefunden hat, und Samuel Hartley die Verräter des Massakers in Spinners Fall sucht, lernen wir nun Jasper Renshaw, Lord Vale, kennen.
Dieser wollte Emeline heiraten (und scheinbar nicht nur als Zweckehe, sondern mit mehr Gefühlen), doch sie ließ ihn sitzen.
Auch Jasper hat mit den Geistern des Massakers in Amerika zu kämpfen, und noch heftiger als Samuel Hartley möchte er den Verräter ausfindig machen.
Melisande weiß von seinen Plänen nichts. Es ist interessant, wie ihre Neugier und gleichzeitige Zurückhaltung von seiner Seite als kühle Distanz und Missachtung gedeutet wird.

Wunderschön aber, wie die beiden sich nach und nach finden. Ich mag diese Geschichten, in denen Mann und Frau erst heiraten und dann zueinander finden – denn erst nach ihrer Hochzeit haben sie die Möglichkeit, einander näher zu kommen.

An manchen Stellen haben mir ein bisschen die Gefühle von Jasper gefehlt. Er meint zunehmend mehr, Melisande immer beschützen zu wollen. Findet sie attraktiv und erregend. Aber er denkt nicht über ihre Vergangenheit nach oder drückt deutlich aus, wie er sich in ihrer Nähe fühlt (nur sicher…).
Das war ein bisschen schade.

Dennoch war ich auch dieses Mal absolut hingerissen von der Geschichte. Wie Jasper zum einen die Geschichte um Spinners Fall’s aufdeckt, und die anderen Soldaten eingeführt werden, fand ich großartig.
Auf Band 3 und 4 bin ich sehr gespannt (beide auf Englisch bereits erschienen).

Wie auch beim ersten Teil begann jedes Kapitel mit einem Stück eines Märchens, hier „Lachender Jack“. Dieses Märchen wie auch das deutsche Märchenbuch aus dem ersten Teil spielen eine winzige Rolle, denn Melisande übersetzt die Bücher – und gibt sie schließlich an Miss Fitzwilliam weiter, damit diese die ordentlich abschreibt. Dieser rote Faden durch die Bücher ist sehr schön.

Von mir wieder 5 Sterne für die tolle Geschichte aus der Feder Elisabeth Hoyts.

Die Reihe „The Legend of the Four Soldiers“
– To taste temptation („Wild wie mein Verlangen„)
– To seduce a sinner („Das Geheimnis des Viscounts“)
– To beguile a beast
– To desire a devil

Weitere Bücher der Autorin
The Princes Trilogy
– The Raven Prince („Aphrodites Schwester„)
– The Leopard Prince („Mein sündiger Engel„)
– The Serpent Prince („Mylady spielt gefährlich„) 

Auf Englisch gibt es bereits die „Maiden Lane Series“

9

LoveLetterCon 2012 – Rückblick

Am vergangenen Wochenende war es ganz still hier auf dem Blog. Zum einen brauchte ich eine kleine Pause nach dem sehr gefüllten Mai, zum anderen war ich ganz einfach (fast) Internetlos. Ja, auch sowas gibt es noch (und ich schreibe dennoch kein Buch darüber…).

Aber wo war ich denn bloß, dass es kein Internet gab? Jetzt nicht lachen: Ich war bei meiner Oma in Berlin. Und sie hat zwar eine Flatrate fürs Festnetz, aber eben kein Internet. Lang leben das Smartphone – wenigstens Twitter blieb mir so also noch 🙂
Ich will aber nicht rumjammern, irgendwie war das Offline-Wochenende auch sehr entspannend. Keine wichtigen Mails, keine Planung, kein Facebook… das sollte sich jeder nehmen (und wenn es wehtut, holt euch HILFE!)

Neben dem schönen Besuch stand ganz oben auf der Tagesordnung noch der Besuch der LoveLetterCon *yeay*

Samstag und Sonntag war das Kulturhaus Spandau belagert von Liebesromanfans aus vielen Teilen Deutschlands – und sogar aus dem Ausland, wenn ich das richtig gehört habe.
Zu Gast waren Bestseller Autorinnen wie Nalini Singh, Lara Adria und Lisa Marie Rice – und viele mehr, auch sehr gute deutsche Autorinnen wie Sandra Henke, Jeanine Krock und Michelle Raven.

Ich war total baff, als ich im ersten Workshop war. Vor allem, weil ich mir am Empfang eine tolle rote Tasche abholen durfte, auf der nicht nur das Datum, der Anlass und die teilnehmenden Verlage abgedruckt waren, sondern auch noch innen wunderschöne Goodies zu finden waren: Das LoveLetter Magazin (ich hab es ohnehin abboniert, deswegen hab ich das weitergegeben), ein kleiner Notizblock von Lyx, Kugelschreiber, Bonbons und ein tolles Programmheft.

Der Tag startete gleich mit Shannon McKennon und Lisa Marie Rice über den Alpha-Helden. Wäre der Raum nicht schon heiß gewesen hätten wir ihn heiß gemacht, denn es ging um den perfekten Helden.
Anschließend habe ich mich fast nur noch im Theatersaal aufgehalten und mir verschiedene Podiumsveranstaltungen angeschaut. Der U-Books (jetzt U-Line) Verlag hat sich und seine Autorinnen vorgestellt. Englische Autorinnen haben über ihr Schreiben geredet. Cora/Mira haben sich vorgestellt und Autorinnen von Lyx haben über Social Media gesprochen.

An beiden Abschlüssen des Tages haben wir uns Exemplare signieren lassen können, von den Autorinnen, die vor Ort waren (wobei viele das ja schon den ganzen Tag über gemacht haben). Und die Überraschung war riiiiesig, als neben den auf dem Zeitplan aufgeführten Autoren mehrere Stapel Bücher aufgebaut wurden. Lyx, Cora und Mira und sogar Heyne und Goldmann spendeten bis zu 100 Bücher für ihre Autorinnen – damit wir die signiert mitnehmen konnten… total umsonst!
Das Gedränge war besonders Sonntag entsprechend groß, aber laut Spekulationen waren für alle Teilnehmer mindestens ein Buch kalkuliert.
Links seht ihr meine signierte Ausbeute (+ die zwei Bücher von Wohltat) – ich bin immernoch total verblüfft und dankbar, dass wir die Bücher mitnehmen durften. Und die Autorinnen waren so superfreundlich!
Nalini Singh fragte mich, ob mir die Convention gefalle, und ich jede Autorin getroffen hatte, die ich treffen wollte (Natürlich JA, ich hatte ja nur das Buch von Kristina Günak mit ^^). Lisa Marie Rice hat sich enorm gefreut als ich ihre Bücher lobte und sagte auf Englisch „Für jemanden wie dich schreibe ich meine Bücher“. Ihr Buch hatte ich auch schon – es bleibt aber nur die signierte Ausgabe im Regal 😉

Gefreut hat mich neben dem Kennenlernen der Bestsellerautorinnen auch der Kontakt mit der Indie-Autorin Romana Grimm, die ich auf der S-Bahnfahrt noch gesehen habe und mit der ich mich auf Anhieb super verstanden habe! Es war schon, dich kennen zu lernen *wink* 🙂
Auch C.M.Singer habe ich persönlich kennen gelernt und mich angeregt unterhalten.
Bekannte Gesichter wie Cornelia Franke (die leider immer nur vorbeihuschte) und Cat Crawfield haben die Zeit dort auch noch schöner gemacht. Leider konnte ich mir die Blogs der beiden Freundinnen von Cat nicht merken, vielleicht melden die sich hier ja noch 🙂

Generell fand ich, dass die Stimmung überhaupt sehr gut war. In den Schlangen vor den Signiertischen bin ich mit einigen Frauen ins Gespräch gekommen, und auch in der Pause war es sehr entspannt, sodass ich mich mit einigen anderen Besuchern unterhalten habe.

Und jetzt ein fettes DANKE an die Verlage und Autorinnen vor Ort, die das Wochenende unvergesslich gemacht haben! Danke für die liebevolle Aufmachung des Kulturhauses, danke für die Goodies, für die Möglichkeit mit den Autorinnen in Kontakt zu treten und für die Signierexemplare im Anschluss! Und natürlich ebenso viel Dank an den LoveLetter und die MitarbeiterInnen, die das Wochenende überhaupt erst haben entstehen lassen!!!!!!!!

Ich hoffe, im nächsten Jahr lässt sich das Ganze wiederholen – es muss nicht mal besser werden, weil es war schon so richtig toll 🙂