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Der Januar 2016 fing für uns nicht nur vegan an, sondern auch mit einer Besichtigung. Wir haben, wie schon mal erwähnt, ein Haus angeschaut und konnten uns sofort vorstellen, darin zu wohnen – es erfüllte alle unsere Anforderungen!

IMG_0943Am vergangenen Wochenende haben wir mit der Renovierung angefangen, und es ist so ein wahnsinniges Gefühl, die eigenen vier Wände zu bearbeiten. Wir können zwar am Bau, also am Grundriss, nicht direkt etwas ändern, aber unsere Einrichtung, die Auswahl unserer Farben und die Dekoration wird es zu unserem eigenen Heim machen, in dem unser Hund tobt, unsere Kinder irgendwann hoffentlich aufwachsen und wir schon ganz bald uns hoffentlich ganz wohl fühlen 🙂

Auf dem Bild seht ihr das noch unrenovierte Wohnzimmer 🙂

Freut euch auf Bilder von meinem neuen Lesezimmer!

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Cover Zwei für immer Andy JonesZwei für immer – Andy Jones
rütten & loening
Klappenbroschur, 432 Seiten
ISBN 978-3-35200664-7

14,99 €

Es ist wie Liebe auf den ersten Blick, nur anziehender, das, was Fisher und Ivy vom ersten Moment an verbindet.
Sie lernen sich am Set kennen und landen direkt im Bett, verbringen atemraubende Tage voller Nacktheit und Liebe miteinander.
Auf einem Spontantrip stellt Fisher Ivy sogar seinen Eltern vor, damit ist sie die erste Frau, die er je mit nach Hause gebracht hat.

Doch nach zwei Wochen endet die erhitzte Spontanbeziehung, sofern sie eine ist, plötzlich. Ivy zieht sich zurück und Fisher steht ratlos da.
Als Ivy ihm schließlich verrät, dass sie schwanger ist, fällt der werdende Vater aus allen Wolken. Aus dem leidenschaftlichen, absolut natürlichen Akt, ist auf natürliche Weise ein Wesen entstanden. Fisher und Ivy beschließen, zusammen zu bleiben, denn die Anziehung vom Anfang ist noch da, sie hat nur einen Dämpfer bekommen. Und da Ivy gerade am Anfang der Schwangerschaft steht, haben Fisher und sie noch etwas mehr als acht Monate, um einander richtig kennen zu lernen, bevor sie Eltern sind.

Doch was bereits langjährige Paare auf eine harte Probe stellen kann, rüttelt kräftig an den zarten Gerüsten von Fishers und Ivys Beziehung. Fisher muss sich immer wieder fragen, warum er diesen Schritt geht – denn verbindet die beiden nur die Schwangerschaft?

„Zwei für immer“ ist ein Liebesroman der anderen Art. Zum einen ist es endlich mal eine Liebesgeschichte (zumindest auf meinem Lesezettel), die von einem Mann geschrieben wurde. Zum anderen ist es keine „wir lernen uns kennen und verlieben uns, es kommt was dazwischen, aber dann das Happy End“-Geschichte.
Es ist eine Geschichte über die Liebe, die in der Mitte beginnt. Die lange Kennenlern- und Zusammenziehphase überspringen Fisher und Ivy und haben gleich das Kind, alles andere muss dann kommen.

Irgendwie war das aber erfrischend. Sowohl die Idee als auch der Autor. Trotz des sehr mädchenhaften Covers der deutschen Übersetzung ist die Geschichte keine Frauenkitschgeschichte, sondern teilweise knallhart ehrlich, so wie Männer eben sind. Sie reden nicht drumrum, oder reden gar nicht.
Dass die Perspektive von Fisher gewählt wurde, finde ich hier für einen Autor sehr passend. Es wurde nichts vorgegaukelt, dass Ivy auch etwas zu sagen hat, Fisher war Fisher. Alles andere wusste man nicht.

Die Geschichte ist ja auch, wie schon gesagt, keine Klischeegeschichte. Daher war das Buch stellenweise auch traurig und bitterernst. Eine kurze Bekanntschaft, die beschließt, für immer zusammen zu bleiben, findet scharfe Kanten auf dem Weg. Dieses Unausweichliche, dass man ohnehin für den Rest des Lebens zusammen ist, hing stellenweise zum Anfassen nahe über der Geschichte und bedrückte einen als Leser, aber vor allem Fisher.
Dadurch, dass man auch Ivy nur „sah“, also durch Fishers Augen, mit dem was Fisher wusste, war man selbst teilweise hilflos, selbst als Leserin. Warum reagierte sie so, was war da vorgefallen?

Das ständige Auf und Ab der Geschichte, die eine Liebesgeschichte und doch keine ist, war verdammt fesselnd. Ein Buch, dass einen nicht vor lauter Romantik zu Tränen rührt und dennoch so berührend ist, findet man selten. Hier, mit „Zwei für immer“, ist endlich mal wieder ein Buch bei mir gelandet, das absolut wunderbar schrecklich und schön und damit so sehr lesenswert war. Es war Realität und viel Liebe, viel Ernst und Humor, aber auch Trauer und Wahrheit dadrin.

Endlich mal wieder wollte ich ein Buch nicht auslesen, so gut war es. Es war sehr sehr schade, als es vorbei war… Von mir gibt es volle Punktzahl!

★★★★★

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Der Form halber gibt es nochmal eine Übersicht über das Lesejahr 2015.

Insgesamt gelesen habe ich 66 Bücher
Das waren 25341 Seiten

In 2015 ist der SUB von 273 auf 242 Bücher gefallen.

Dafür, dass ich zwischendurch Abschlussprüfungen und zweimal Uniklausuren hatte, war es doch ziemlich gut…

SUB 2015

Neu ins Regal gezogen sind 35 Bücher, allerdings auch ein paar ungezählte E-Books, die nicht korrekt erfasst sind.

Im Oktober übrigens habe ich den „Fehler“ gemacht, mich zu einem Thema von einer Buchhändlerin beraten zu lassen – es landeten sechs Bücher im Korb und weitere zehn auf der Wunschliste ^^

Was steht 2016 an:

– Regale umkrempeln, wenn ich meinen eigenen Leseraum bekomme *yeay*
– Haus einräumen
– im Sommer auf der Terasse lesen

Und vor allem nach der Bachelorarbeit endlich nur Zeit für mich haben!!! (Und den Mann und den Hund natürlich ^^)

 

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[Rezension] Jane Austens Northanger Abbey

Cover McDermid Northanger Abbey Jane Austens Northanger Abbey – Val McDermid
HarperCollins
Hardcover mit Schutzumschlag, Januar 2016
ISBN 978-3-959670180
320 Seiten

19,90 Euro

Behütet aber ohne viele Altersgenossen wächst die junge Dame Cat Morland als Pfarrerstochter auf. Damit sie endlich etwas erlebt, nehmen die kinderlosen Allens sie mit nach Edinburgh, weil dort ein Kulturfestival ist und sowohl Herr als auch Frau Allen gerne etwas jüngere Gesellschaft hätten.
Vor Ort wird Cat mehr oder weniger auch in die Gesellschaft eingeführt, sie bekommt auch endlich eine Freundin: Bella Thorpe. Deren Bruder John hat ein Auge auf Cat geworfen, diese aber eher auf den schmucken Anwalt Henry Tilney, der ihr bei einer Tanzstunde beisteht.

Während Bella gerne Zeit mit Cat verbringen möchte, weil sie auf Cats Bruder James scharf ist, will Cat sich mit Henrys Schwester Ellie anfreunden, die ebenso belesen und wissbegierig ist, anders als die klatschsüchtige Bella.
So wird Cat schließlich sogar zu Ellie und Henry nach Hause eingeladen, nach Northanger Abbey. Dort ist es wie einem Gruselroman entsprungen, die Cat so gerne liest, und alles sieht nach einer gruseligen Vorgeschichte aus. Denn über Henrys und Ellies Mutter spricht keiner gerne, und in die ehemaligen Räume darf auch keiner mehr hinein. Ist dort ein Verbrechen geschehen oder Misses Tilney sogar noch am Leben?

Die neue Version von „Northanger Abbey“, geschrieben von Val McDermid ist eine ziemlich identische Fassung der Originalgeschichte. Die Namen wurden etwas angepasst, so wurde aus Catherine „Cat“, aus Isabella „Bella“, aus Eleanor „Ellie“. Die Jungs dürfen ihre Namen behalten.

Zunächst war die Lektüre ziemlich irritierend. Zum ersten Mal habe ich Jane Austens Version 2013 gelesen, anschließend die wirklich schreckliche BBC-Verfilmung geschaut. Die Verfilmung ist mir etwas unscharf im Gedächtnis geblieben, vom Buch wusste ich nur noch, dass ich eine Menge nicht nachvollziehen konnte.
In Jane Austens Geschichte wird eine Menge kritisiert, da ich aber weder genau weiß, warum damals Schauergeschichten so lächerlich waren, noch welche Autoren dort auf die Schippe genommen werden, waren es für mich viele Namen und ein ständiges Hin und Her mit den Figuren. Henry ist mal da, dann wieder nicht, dann nervt John, dann wieder nicht. Jane Austens Art, das alles auszudrücken, obwohl 2013 großartig von Ursula und Christian Grawe übersetzt, war etwas schwer verständlich.

Die Version von Val McDermid ist wie die Geschichte mit Untertiteln zu lesen.
Zuerst war es etwas seltsam, weil Cat aus einem Pfarrerhaushalt kommt, zuhause unterrichtet wurde, zu Verwandten kommt die gerne Kleider kaufen und altmodisch Tee am Nachmittag trinken – es hätte wie zu Zeiten Jane Austens sein können.
Dann aber fallen Begriffe wie „Facebook“, „Twitter“ und „SMS“. Und das immer gleichzeitig. Aus irgendeinem Grund nutzen die Figuren bei McDermid nicht nur Whatsapp oder SMS, sondern immer Facebook, Twitter und SMS gleichzeitig. Über alle Kanäle muss man erreichbar sein.
Diese Einstreuen von Begriffen passte erst so gar nicht zu der modernen Version, weil es dadurch nicht wirklich modern gemacht wurde.

Es machte den Eindruck, als hätte McDermid einfach Worte wie „Brief“ mit „SMS“ ausgetauscht, „Kutsche“ durch „Auto“ ersetzt und „Kontakt aufnehmen“ mit „telefonieren“. Natürlich wurden auch andere Romane diskutiert, es fiel der Begriff „Twilight“ und „Harry Potter“.

Interessanterweise scheint McDermids Version auch in einem Universum zu spielen, indem die Bücher von Jane Austen existieren – „Stolz und Vorurteil“ wird ebenfalls genannt, aber Northanger Abbey natürlich nicht.

Oben habe ich ja erwähnt, dass ich die Gesellschaftskritik teilweise gar nicht verstanden habe. Bei Val McDermid kam das viel deutlicher rüber. Dadurch, dass die Geschichte vom Handlungsverlauf nur auf modern gemacht wurde, ansonsten aber fast nichts verändert war, war die Geschichte plötzlich verständlich und im Nachhinein wurde vieles klarer, worauf Jane Austen wohl angespielt hat. Sollte also jemand mal Jane Austen in der Schule besprechen, ist das Buch von McDermid eine absolut großartige Hilfe – man muss nur das Ende anpassen, hier hat sich John Thorpe selbstverständlich eine zeitgemäßere Beleidigung einfallen lassen.

Gut zwei Drittel des Buches habe ich nichts neues gelernt, und obwohl sich dieses Buch natürlich durch die zeitgemäße Sprache besser lesen ließ als ein 200 Jahre alter Roman war mir auch die zweite Lektüre der Geschichte nicht das unendliche Vergnügen. Ich habe mir von einer Krimimeisterin tatsächlich etwas mehr erhofft, obwohl das Ende, also der Part in Northanger Abbey, schon sehr gut verfasst wurde. Aber auch hier war es eher wie die Kulisse von Jane Austen besuchen und wissen, dass es nicht echt ist. Es wirkte alles etwas geborgt, und nochmal werde ich diese Geschichte nicht mehr lesen.
So spannend war es dann doch nicht…

Von mir gibt es für diese moderne Fassung von Jane Austens Northanger Abbey, geschrieben von Val McDermid, vier von fünf Sternen.

★★★★☆

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Am 13. Januar müsst ihr euch folgende Situation vorstellen:

Buffet, Brot, Käse, WurstSandra, etwas kribbelig von der Thrombozytenspende, geht in die Spenderkantine der Medizinischen Hochschule und steht an der Buffet-Auswahl. Rechts normale Brötchen, darunter Milchbrötchen, Vollkornbrötchen, weiße Brötchen.
Links liegt Käse, Wurst und etwas Gemüse.

Das Essen in der MHH war noch nie der Hit, aber dafür, dass man nach der Spende eigentlich nichts anbieten muss, ist es ok.

Mein Vorsatz war eigentlich, ein Leberwurstbrötchen zu essen. Einfach aus Prinzip.
Zum Glück gab es dann aber nur diese ekelhafte Wurst in den Metalldöschen, sodass ich doch auf Kräuterquark mit Gurke (aber auf Milchbrötchen) umgeschwenkt habe.

Da ich ja nur mal testen wollte, wie das vegane Leben so ist, war ich dennoch überrascht dass der Kräuterquark (war ohnehin nicht sowas hochwertiges) eher mäßig schmeckt und die Scheibe Käse dazu auch überhaupt nicht.
Die Gurke war das beste am Essen – da wusste ich wenigstens was ich daran hab.

Da saß ich also, in dem kleinen Essensraum über meinem nichtveganen Essen…

Konsequenz

Am 13. Januar waren fünf Wochen nach meiner letzten Spende rum, und damit meine Testzeit beendet. Meine Blutwerte hatten sich nur gering verändert, es gab an sich nur nennenswert einen Unterschied bei den HB und Thrombo-Werten. Aber die habe ich auch ziemlich gepusht durch zwei Eisentabletten und B12 täglich in der Woche vor der Spende.

Viel Interessanter waren die Messwerte beim Sport, denn ich hatte (natürlich auch durch das Krafttraining) deutlich an Umfang aber nur gering Gewicht verloren, dennoch deutlich mehr als das Herzblatt auf der Waage verloren.
Trotz Weihnachten und dem süßen Dezember habe ich die Zahlen nur so sinken sehen.
Ehrlicherweise muss ich aber auch sagen, dass ich Anfang Dezember tatsächlich öfter Hunger hatte, weil ich einfach nicht wusste, was ich essen soll… die Konsequenz war also eher nichts zu essen, als sich groß Gedanken zu machen.

Beim Messen und Wiegen beim Sport haben wir aber deutlich gemerkt, dass mein Mann und ich nicht so unterschiedlich essen können. Ich hatte oft nicht die Zeit, für zwei zu kochen, bzw. zwei Gerichte zu machen, denn das meiste vegane Essen mochte das Herzblatt nicht oder konnte sich einfach nicht überwinden, es zu genießen. Er ist ein Genussmensch und vor allem ein Fleischmensch. (Manchmal glaube ich, er besteht selbst zu 90% aus Spagetthi-Bolognese, so oft wie der das essen kann)

measure-289399_960_720Auf der Waage hat man gesehen, dass er dann aus noch mehr Zeitmangel meist total falsch gegessen hat. Zukünftig muss also eine andere Lösung her – Kompromissen können wir gut schließen, wenn wir ungefährt das gleiche essen, aber so komplett zwei Richtungen ist einfach nicht drin.

What to eat?!

Aufgrund einer sehr schönen Entwicklung haben wir demnächst einen neuen Wohnort – ganz überraschend war nämlich das erste Haus im Januar genau das richtige für uns und wir haben zugeschlagen – der Kaufvertrag ist schon unterschrieben.
Ich darf also ab Mitte des Jahres meinen kleinen Gemüsegarten anlegen und ganz besonders freut mich, dass wir dann einen Hühnerhof um die Ecke haben, eine Landschlachterei und einen Gemüsehof im Ort, Fußnah!

Insofern stand schon vor dem Projektende für mich fest, dass ich auch wieder Fleisch essen will, aber eben von der Landschlachterei um die Ecke und nicht mehr aus dem Supermarkt. Mittlerweile haben das Herzblatt und ich uns auch gut arrangiert, denn er darf immer den Löwenanteil essen und ich nasche nur aus Geschmacksgründen. Das günstige Thekenfleisch bekomme ich aber nicht mehr runter.

Milchprodukte habe ich auch erstmal gestrichen. Käse haben wir bisher nur als Parmesan gekauft, der Emmentaler für den Auflauf war ziemlich … sagen wir nachtragend, und die Butter hat meinen Darm gefühlt zerfetzt. Die Mandelmilch jeden Abend dagegen schmeckt gut wie eh und je und ein großer Fan von Joghurt war ich ohnehin nie.

Eier dagegen haben mir sehr gefehlt, und da haben wir auch letztes Jahr schon auf die 0 bzw. 1-Kennzeichnung geachtet (Freiland- oder Bodenhaltung). Demnächst kaufe ich nur noch Eier direkt beim Bauern *freu*.
Hin und wieder wird es aber auch bei mir veganes Essen geben, aber kein Seitan oder Tofu mehr, denn das ist mir 1. zu teuer und 2. schmeckt es mir nicht.

Viel nehme ich wieder aus der Paleo-Ernährung, nur auf Sojadrinks und Quinoa möchte ich nicht verzichten.

Fazit

Mein Verhältnis zu Gemüse hat sich noch weiter verbessert. Ich habe neue Möglichkeiten gefunden, leckeres Essen aber ohne tierische Produkte (und ohne Kohlehydrate) zu machen (z.B. Blumenkohlreis, ein Traum mit Guacamole!!!) und viel ausprobiert.

Die vegane Ernährung wird sich noch weiter verbreiten, und es wird immer leichter werden, Lebensmittel ohne tierische Produkte zu erwerben. Ich helfe dabei und achte auf nachhaltige Produktionen und will nicht immer das billigste vom Billigen!

Salatteller Vorspeise

Und noch eine kleine Anekdote zum Schluss: Am 16.1. haben Schwiegereltern gefeiert, und es gab ein soooo leckeres Buffet. Es gab eine große Salatauswahl, richtig viel Gemüse und tolle Vorspeisen (Soßen immer getrennt). Die nette Köchin hat mir auch ganz ausführlich erklärt, wo Butter zum Braten oder anrühren verwendet wurde und was auf jeden Fall mit Sahne ist.
Bis auf etwas Fleisch habe ich nur Salat gegessen – davon aber gleich sieben Teller (innerhalb von fünf Stunden) – denn es gab fünf verschiedene Blattsalate mit einem Balsamicodressing und gefüllte Peperoni ❤ Besser – geht – nicht!!!

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Das Jahr ist rum, es hat sich wieder viel verändert und auch viel wird noch kommen.
Zukünftig möchte ich keine Monatsstatistiken mehr machen, vielleicht vierteljährlich, aber nicht mehr jeden Monat. Letztes Jahr habe ich mir genau 12 Mal vorgenommen, den Artikel vorzuplanen, aber habe es kein einziges Mal geschafft.

Insofern setze ich mich selbst nicht mehr unter Druck und teile ich meine ohnehin etwas mikrigen Statistiken lieber etwas seltener mit. Dann lohnt es sich wenigstens ^^

Wie ich festgestellt habe, ich nicht die Zeit das Problem oder der Lesestoff, sondern ganz einfach meine innere Unruhe. Nur ganz wenige Bücher konnten mich gerade so fesseln, dass ich sie wirklich sofort zuende lesen wollte. Dass ich alles andere liegen gelassen habe.

Fakt ist, dass ich bei Lesen einfach enorm abschweife mit den Gedanken, weil noch so viel zu tun ist und ich einfach partou nicht abschalten kann. Paradoxerweise kann ich besser schlafen, wenn ich vor dem Einschlafen noch eine halbe Stunde lesen konnte. Aber das widerum ging nicht gut, weil ich fast kein Buch zur Hand hatte, das mich genug gefesselt hat, um die halbe Stunde zu entspannen. Oder ich war so müde, dass ich nach 10 Minuten nur noch verschwommen gesehen habe. Im Dunkeln lag ich dann trotzdem wach.

So. Trotzdem habe ich im Dezember ein bisschen gelesen, und möchte auch noch meine Jahresstatistik abschließen.

Im Dezember habe ich gelesen:

  1. Die unverhofften Zutaten des Glücks – Deborah McKinlay
  2. Bärentöter: Der Auserwählte – Roland Pauler
  3. Glenlyon Manor: Das Geheimnis der Princess Helena School – Gabriele Diechler
  4. Zeiten des Aufruhrs – Richard Yates
  5.  Alles, was man wissen muss – in 140 Zeichen – Oliver Kuhn

Das waren 1615 Seiten. Der SUB hat sich auf 242 gesenkt.

Außerdem war ja im Dezember ernährungsmäßig ganz schön was los. Veganes Essen wohin man nur schaute 🙂

Der Januar ist schon fast rum, daher folgt zeitnah noch die Jahresübersicht… und meinen Abschluss zu vier (eigentlich fünf) Wochen vegan gibt es auch noch!

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Hallo ihr,

nur zur Info – ich bin wohlauf, aber da wir über den Jahreswechsel doch krank zuhause waren und die Arbeit nicht abnimmt, liegen viele private Dinge flach… wir haben nämlich auch etwas ganz Großes überlegt, das dann im März und April all unsere freie Zeit rauben will (es hat keine Arme und Beine, dafür ein Dach und einen Keller…)

Bis dahin werde ich euch noch berichten, was mein veganes Essen macht und wie die Bücherwelt so um mich herumschwirrt, keine Sorge 🙂

Viele Grüße,

eure Sandra