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[Notiz zum Buch] Unsterbliche Freunde

Unsterbliche Freunde: Wie Tierseelen uns beschützen – Jenny Smedley

Gebunden, Februar 2013
237 Seiten

14,99 €

Inhaltsangabe des Verlages:
Gibt es eine Seelenverbindung zwischen uns und unseren Haustieren? Was denken unsere tierischen Lieblinge? Und wenn sie sterben, wäre es dann nicht tröstlich zu wissen, dass dies nicht das Ende bedeutet und wir eines Tages wieder mit ihnen vereint sind? Kommen Tiere in den Himmel? Diesen Fragen geht Jenny Smedley in ihrem neuen Buch nach. Sie untersucht dabei die spirituelle Seite der Tiere und gibt zahlreiche Tipps, wie man eine einfühlsamere Kommunikation mit seinem Haustier ermöglicht. „Unsere unsterblichen Freunde“ bringt Mensch und Tier näher zusammen und bietet Trost bei der Trauer um ein verlorenes oder verstorbenes Tier. 

Eigene Notiz:
Wir haben zur Zeit unseren ersten Hund. Davor hatte ich einen Wellensittich und einen Hamster. Aber mit denen habe ich mich nicht besonders spirituell verbunden gefühlt. Mit meinem Hund ist das anders. Ich denke schon, dass wir eine Verbindung haben. Er hört mir zu, spricht mit seinen Augen zu mir und versteht mich.
Was nach seinem Tod kommt, möchte ich allerdings noch nicht wissen und mich damit auch nicht beschäftigen. Es war allerdings sehr tröstlich, über Fälle zu lesen, in denen auch Haustiere nicht loslassen konnten. Ich glaube all diese Geschichten, ich bin mir sicher, dass niemandsich einfach ausdenkt sein geliebtes Tier nocheinmal zu sehen. Zwischen uns und den Tieren bestehen Verbindungen, manchmal vom ersten Tag an! Dass einige Menschen auch mit Tieren kommunizieren können, kann ich mir ebenso vorstellen.
Jenny Smedley sammelt Geschichten über verlorene Seelen und Happy Ends, die rühren, erheitern und Mut geben. Das Buch lässt sich schwer an einem Stück lesen, weil die meisten Geschichten sehr nahe geben.
Dennoch kann man als Tierliebhaber in einem Buch die Hoffnung finden, dass auch unsere geliebten Mitbewohner eines Tages an der Regenbogenbrücke stehen und winken und „danke“ für ihr Leben sagen.

Fazit: Empfehlenswert!

2

[Rezension] Voll streng, Frau Freitag

Voll streng, Frau Freitag – Frau Freitag
Ullstein
Taschenbuch, Juli 2012
286 Seiten
Leseprobe bei vorablesen.de

9,99 €

Frau Freitag hat eigentlich ihre 10. Klasse bereits abgegeben und ist sehr zufrieden mit der handzahmen 7. Klasse, als Ronnie auftaucht.
Ronnie… 
Erinnerungen werden wach, und Frau Freitag resumiert das letzte Schuljahr mit ihrer ersten eigenen Klasse. Zu Anfang sorgt sie sich als gute Lehrerin natürlich um den Realschulabschluss, aber auch um die Bewerbungen und was danach kommt. Bei jedem Schüler nimmt sie es persönlich, wenn  er oder sie nicht die Leistung zeigen, die Frau Freitag doch in ihm schlummern sieht!
Im Laufe des Schuljahres dann erlebt sie schöne Momente, ergreifende Momente und lustige Situationen, aber auch den Lehreralltag. Bis der Moment kommt, in dem ihre 10. Klasse den Abschluss schreibt – und sie einige vielleicht nie wieder sieht…

„Voll streng, Frau Freitag“ ist der zweite Roman von Frau Freitag, in dem sie über ihren Schulalltag berichtet. Band 1 „Chill mal, Frau Freitag“ wurde auf einigen Blogs besprochen und ich war sehr gespannt – umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich Band 2 über vorablesen lesen durfte.
Und die Lektüre war wirklich gut 🙂

Durch die kurzen Episoden, die Frau Freitag erzählt, ist das Buch weder langatmig noch langweilig. Man begleitet die Schüler und die Klassenlehrerin durch das Schuljahr ohne die Zeit zu bemerken. Jede Geschichte ist einfach und kurz, und die Sprache angepasst (mit Rechtschreibfehlern und Facebook-Sprache ^^. Dadurch ließ sich das Buch super schnell lesen. An vielen Stellen musste ich auch stark schmunzeln.

Die Figuren sind vermutlich alle überspitzt, aber ich würde als Lehrerin auch nicht die volle Wahrheit schreiben – schließlich könnten die Schüler das ja mal lesen. Umso mehr fand ich einige Episoden sehr persönlich, wenn Frau Freitag über ihre Sicht der Dinge und manch ergreifenden Moment geschrieben hat.

Für mich ein rund um gelungenes Buch, und ich bin sehr neugierig, was in Band 1 noch alles auf mich wartet – und dass es hoffentlich eine weitere Fortsetzung gibt. Volle Punkzahl für die Realität, kunstvoll in humorvolle Folie verpackt.

★★★★★

Weitere Bücher der Autorin:
Chill mal, Frau Freitag

Und mehr gibts auf ihrem Blog http://fraufreitag.wordpress.com/

Das Buch habe ich von Vorablesen.de erhalten, vielen Dank!

5

[Leseinedruck] Voll streng, Frau Freitag!

Cover_Freitag_Streng.jpg

»Ich schwöre, ich habe perfekt deutsch gesprochen. Ich glaube, ich habe sogar gesagt: Ich habe mein Praktikum absolviert. So spreche ich sonst nie.«

Ullstein
288 Seiten, € 9,99 [D]
ISBN:  9783548374574
Erscheint am 13. Juli 2012

Frau Freitags Klasse ist jetzt in der Zehnten. Alles dreht sich um den Abschluss. Wirklich alles? Während Frau Freitag ihre Schüler nachts auf Facebook an ihre Bewerbungen erinnert und tagsüber durch die Prüfungen schleust, haben Bilal, Emre und Mariam ganz andere Probleme: »Wie kam man eigentlich ins Internet, als es noch keine Computer gab?« – »Moment noch Frau Freitag, gleich fertig mit Handy.« – »Hab ich Selbstbräuner raufgesprüht und heute Morgen voll Schock: volldunkelbraun.« Aber wie soll eigentlich Frau Freitag ohne ihre Klasse überleben?

Eindruck:
Ich lauer schon eine ganze Weil um „Chill mal, Frau Freitag“ herum, weil mich sowohl die Rezensionen als auch Leseproben angesprochen haben.
Dass Frau Freitag jetzt einen weiteren Band herausgibt, freut mich sehr!
Schon auf den ersten Seiten der Leseprobe, die den Anfang des Buches zeigen, war ich am schmunzeln und konnte mir die Situation schnell vorstellen.
Dann kommt ein Rückblick. Frau Freitag erzählt vom letzten Jahr ihrer Realschulklasse.

Humorvoll, frech und voll Wahrheit erzählt Frau Freitag vom Schulalltag und ihrer Beziehung zu den Schülern.
Dieses Buch wird ebenso wie Band 1 auf jeden Fall in meinen Bücherschrank wandern!

Leseprobe von vorablesen.de

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Leseliste Dezember


Weil ich im Dezember noch eine ganze Menge Bücher ablesen möchte, starte ich in den Dezember mit einem kleinen „Stapel“ 🙂
– „Fabelheim Die Schattenplage“ Brandon Mull
– „Sternenstaub Vier Geschichten zum Advent“ Sophie Schaube
– „Leseblüten Weihnachtszauber 2011″ Anthologie
– „Teufelskreise“ Linda Robertson
– „Was bisher geschah“ Loel Zwecker
– „Die Eiserne See Wilde Sehnsucht“ Meljean Brook
– „Die Henkerstochter ud der schwarze Mönch“ Oliver Pötzsch

3 von den Büchern haben oberste Priorität, aber ich verrate nicht, welche 😉 Alle haben schöne Geschichten, und ich freue mich auf alle. In Hannover (dieser Stapel liegt in Hamburg) sind noch ein paar andere Bücher, die auf die Leseliste gehören – aber die habe ich gerade nicht im Kopf.

Für das Monthly Theme habe ich die Bücher einsortiert, aber ich finde einfach kein Buch für den Sommer. Keines meiner Cover ist fröhlich ^^ Vielleicht findet jemand ein Buch auf meinem SUB, was ein sommerlich fröhliches Cover hat?

1. Frühling: ein Buch, das im Frühling gekauft wurde
„Die Henkerstochter und der schwarze Mönch“ Oliver Pötzsch

2. Sommer: ein Buch, mit einem sommerlich, fröhlichem Cover

3. Herbst: ein Buch, das im Herbst erschienen ist
„Was bisher geschah“ Loel Zwecker

4. Winter: ein Buch, das inhaltlich zum Winter/Weihnachten passt
„Sternenstaub“ Sophie Schaube

tbc.

2

[Rezension] Liebe heilt alles

Liebe heilt alles – Dr. David Simon
Gesund durch Gefühle

Allegria (Ullstein) Verlag

Taschenbuch, 235 Seiten

8,95 €

Endlich sind wir frei, um gesund und ausgeglichen zu agieren, ohne die restriktiven Empfindungen von früher, die den Weg ins Leben verbauen. Grundlage dieses Buches ist ein Körper-Geist-Empfinden, das die seit Generationen erfolgreichen fernöstlichen Heilmethoden mit der modernen Medizin und den aktuellsten Errungenschaften der Neurologie verbindet. (Zusammenfassung des Verlags)

Über den Inhalt des Buches lässt sich eigentlich nur Anhand der eigenen Leseerfahrung berichten.
Nach dem ersten Eindruck war das Buch genauso, wie ich es mir vorstellte. Neben Übungen, den Geist zu reinigen und über die eigene Vergangenheit nachzudenken, gab es auch praktische Atemübungen, kleine Gymnastikübungen und viele viele Anregungen.
Für eine bessere Darstellung hier mal das Inhaltsverzeichnis:

Das erste Kapitel war ja bereits bei Vorablesen einzusehen, und hat mich bereits zum Nachdenken gebracht. Ehrlich gesagt habe ich keine einzige der Übungen richtig und ausführlich zu Papier gebracht, aber im Kopf habe ich mir zu allem immer etwas überlegt (dass ich nichts aufgeschrieben habe, kam auch daher, dass ich den Großteil des Buches in der Wanne gelesen habe, wo es mit Papier und Notizen nicht ganz einfach ist…).

Das Identifizieren der eigenen Geschichte war höchst interessant, und auch Kapitel 4 (das Identifizieren der emotionalen Toxizität in meinem Leben) hat viel in mir aufgewühlt.
Zwischendurch wurde das Ayurveda eingeführt, eine Meditations- bzw. Reinigungstechnik. Das fand ich weniger interessant, denn um mich mit meiner Vergangenheit und Problemen zu beschäftigen muss ich nicht speziell atmen. Auf der anderen Seite gibt es sicher Leser, die nicht so bereitwillig über ihre Probleme nachdenken (wollen oder können), und die sich das Buch überhaupt gekauft haben, weil sie Hilfe wollen.

Am Interessantesten war Kapitel 6 „den Schmerz loslassen“. Mir war nicht klar, was für einen Ballast wir mit uns herumschleppen, und wie einfach es sein kann, sich davon zu befreien.
Das Thema Vergebung geht in unserer Gesellschaft ziemlich unter (darüber habe ich ein wenig nachgedacht beim Lesen), uns selbst gegenüber und auch anderen.

Alle Kapitel haben Unterbrechungen von grauen Kästen, die nochmal genau Übungen und Vorgänge erklären. Dr. Simon erklärt sogar die Einzeltherapie, sollte kein Partner für die Übungen zur Verfügung stehen. So konnte ich auch in der Badewanne alles im Kopf mitmachen 😉

Weil ich Selbsthilfebüchern sonst eher skeptisch gegenüberstehe, war ich von diesem Buch sehr überrascht. Weil auch das Cover und die Farbe sehr ansehnlich sind, stelle ich mir das Buch gerne ins Regal!
Mitgenommen habe ich vor allem die „Weisheit“, dass man sich nicht über Leute ärgern sollte, wenn die davon gar nichts wissen. Miteinander reden ist die Lösung!
Ich vergebe 4 Sterne.

★★★★
1

[Rezension] Die Buchdruckerin

Die Buchdruckerin – Sabine Weiss

Marion von Schröder Verlag

Hardcover, 509 Seiten

Erstausgabe 2010

19,95 €

Die junge Margarethe liebt es, in der Druckerei ihres Vaters, Johann Prüß, mitzuhelfen. Sie liest Texte zur Korrektur, und hilft auch, Bücher zu verkaufen. Bücher haben eine große Bedeutung für sie, und einen festen Platz in ihrem Leben.
Als ihr Vater jedoch stirbt, entbrennt ein Streit um die Druckerei mit ihren Bruder. Der jüngere Johann Prüß hat Spielschulden, und sieht in der Druckerei, für die er sich noch nie viel interessiert hat, ein gutes Mittel, seine Schulden zu tilgen.
Doch Margarethe schafft es, über den Erbvertrag ihres Vaters die Hälfte der Druckerei übernehmen zu können – die einzige Bedingung ist, dass sie einen Meister einstellt und bald wieder heiratet.
Ihr Retter in der Not ist der Geselle Reinhard Beck, der seine Meisterprüfung ablegen kann, und Margarethe bittet, ihn zu heiraten.
Gemeinsam können sie die Druckerei wieder auf Vordermann bringen, und neue Werke drucken, und auch der Kindersegen lässt nicht lange auf sich warten.
Doch im Hintergrund brodeln bereits hitzige Diskussionen zwischen Katholiken und Evangelen. Ein gelehrter names Luther sorgt für Trubel – aber auch für Geld im Druckergeschäft.

„Die Buchdruckerin“ ist ein neues Meisterwerk von Sabine Weiss. Keine Sekunde Langeweile, keine Zeile, die nicht verschlungen werden wollte, kein historisches Detail, das nicht gefangen nahm.

Die Druckerin Margarethe Prüß entwickelt sich (genug Seiten hat sie ja…) ihrem Alter entsprechend, und Sabine Weiss weiß das auch anzumerken. Zu Beginn, mit jungen Jahren, ist Margarethe ungestüm, vorlaut und unvorsichtig. Sie sieht die Welt naiv – aber je älter sie wird, je mehr Kinder sie hat, und je größer ihre Verantwortung wird, desto besser lernt sie sich anzupassen, vertieft ihre Menschenkenntnis und lernt vor allem aus ihren Fehlern.
Die Zeit ihrer zweiten Ehe war selbst für mich als Leserin anstrengend, denn Johannes Schwan war nervig und unterdrückend. Sein Ende kam sehr plötzlich – fast als hätte die Autorin selbst die Nase voll von ihm.

Wie schon in den Büchern über Madame Tussaud hat Sabine Weiss auch hier wieder hervorragend recherchiert. Natürlich spielt sicher an gewissen Punkten die künstlerische Freiheit des Romans eine Rolle, dennoch hatte ich (als Mittelalterstudentin) an vielen Stellen das Gefühl, über alte Bekannte zu lesen. Nicht nur Martin Luther und seine Gegenspieler werden geschildert, auch andere bekannte Geschichtsfiguren kommen vor.

Meines Erachtens nach ist „Die Buchdruckerin“ nicht nur ein Muss für Fans von Geschichte (und starken Frauen natürlich), sondern auch für alle, die etwas über die Geschichte des Buchdruckes wissen wollen und wie der Druck mit beweglichen Lettern überhaupt seinen Anfang nahm. Es wird so viel über das Lesen geschrieben, und so viele Details der Bücher hervorgezaubert, dass nicht nur die Geschichte über die Familie Prüß interessant war!

Ich gebe 5 Sterne, weil Sabine Weiss eine tolle Autorin ist, und ich trotz der über 500 Seiten einfach nicht aufhören konnte zu lesen!

★★★★★
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[Rezension] Die Henkerstochter

Die Henkerstochter – Oliver Pötzsch

1. Auflage 2008
Ullstein Verlag, Taschenbuch

512 Seiten

8,95 €

Gerade 60 Jahre ist es her, dass die Hexenprozesse in Schongau vorübergegangen sind, da wird eine Hebamme erneut der Hexerei beschuldigt. Und irgendwie scheint es auch diesmal nicht mit rechten Dingen zu zugehen, denn kleine Kinder werden ermordet, ein Söldner mit Knochenhand und Hinkefuß läuft durch die Stadt, und den toten Kindern sind magische Symbole unter die Haut geritzt worden.
Henker Jakob Kuisl würde der Hexenprozess weniger nahe gehen, wenn nicht die Hebamme seine Kinder alle zur Welt gebracht hätte – und er nicht felsenfest von ihrer Unschuld überzeugt wäre.
Zusammen mit dem Medicus-Sohn Simon, welcher der Henkerstochter Magdalena schöne Augen macht, versucht er die Unschuld der Hebamme zu beweisen.
Viel Zeit bleibt ihnen allerdings nicht mehr, denn der Landgraf ist bereits von der Hexe informiert worden, und auf dem Weg nach Schongau, um weitere Frauen auf den Scheiterhaufen zu stellen.
Bei der Suche nach der Wahrheit stoßen die Männer und Magdalena auf eine viel größere Verschwörung, die ganz anders foranschreitet, als sie es je vermutet hätten.

Genau wie der bereits gelesen Teil 3 der Henkerstochter-Reihe war auch der Debutroman von Oliver Pötzsch ein Meisterwerk. Liebevoll wird die Stadt und die Familie Kuisl eingeführt, und historische Fakten eher nebensächlich erwähnt, sodass sie nicht stören.

Ganz wunderbar sind die Beschreibungen. In einem Wirbel zwischen Eindrücken und Fakten wird der Leser durch die Geschehnisse geführt, die aber nie aufdringlich wirken oder etwas missen lassen. Flüssig zieht die Erzählung dahin, es ist leicht zu folgen und die Geschichte stockt an keiner Stelle.

Die Figuren sind weder einseitig noch langweilig, sondern haben ihre Charakteristika und sind schön ausgearbeitet. Die Charaktäre entwickeln sich nicht groß, was aber in der kurzen Zeit, in der die Geschichte spielt, zu viel gewesen wäre. Sie werden so dargestellt, wie sie zu dem Zeitpunkt sind. Zart noch bandeln Magdalena und Simon an, vordergründig steht aber die Suche nach der Wahrheit um die Hebamme zu entlasten. Die Liebe ist kein großes Thema in der „Henkerstochter“ – aber es fehlt auch nicht, so spannend ist die Geschichte.

Bis zum Ende schafft Pötzsch es, den Spannungsbogen aufrecht zu halten, gibt immer nur so viele Details, dass der Leser sich selbst keinen richtigen Reim machen kann, und auf das weitere Vorankommen der Protagonisten angewiesen ist. Das Buch liest sich dadurch umso mehr in einem Rutsch und sehr zügig.

Es ist eine Freude, dass bereits zwei weitere Teile erschienen sind, denn auch Teil 2 „Die Henkerstochter und der schwarze Mönche“ wird mit Sicherheit ein Lesegenuss werden.

Vielen herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!