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LBM 2012 – Samstag

Und wieder ist die Messe rum – wo ist denn die Zeit bitte geblieben?
So lange habe ich auf diese Buchmesse hingefiebert (das Ticket hab ich im Januar gekauft), und dann ist es so schnell schon wieder Geschichte.
Damit wir nicht so schnell vergessen, wie es war, hier nun mein Messebericht für den Samstag. Hier konnte ich den Artikel leider nur mit einer Auswahl von Bildern würzen. Die gesamte Galerie findet ihr auf Facebook. Hier werden sie größer, wenn man sie anklickt.

Recht früh hab ich mich aus dem Bett gequält, denn um wenigstens den halben Messetag mitzunehmen musste man schon gegen 8 Uhr aus Hannover losfahren. Geplant war, auf dem Weg das Buch von Christian Schüle („Das Ende unserer Tage“) zu lesen, aber ich war dafür dann doch ein bisschen zu müde (später dazu mehr). Was bot sich Besseres an als das wunderbare Buch von Jutta Wilke, die ich später auch treffen wollte 🙂

Jutta Wilka posiert mit mir

Um 12 Uhr etwa war ich dann beim Coppenrath-Stand und habe mir von Jutta Wilka mein Buch signieren lassen. Die Autorin war super nett, und hat sich sehr über meinen bisherigen (guten) Eindruck vom Buch gefreut (Rezension folgt ^^). Weil die Zeit rannte, bin ich auch gleich zur Lesebude gehüpft, in der Gabriella Engelmann aus „Küss den Wolf“ lesen wollte. Ich glaube, die Hälfte der Zuhörerinnen (war nur ein Typ da) waren sowieso schon Facebook-Fans 😀

Gabriella, Emmi und ich 🙂

Gabriella hat sich über unsere Unterstützung gefreut und mir das Buch auch signiert. Juhuhuhu 🙂
Nach der Lesung hab ich auch Ramona von kielfeder-blog.de getroffen 🙂 War schön, dich mal kennen gelernt zu haben 🙂

Nach einem Zwischenstopp am Elysion Books Stand, bei dem ich nicht nur Christiane Gref (Autorin von „Im Bann der Engel“ und „Das Meisterstück„) sondern auch Nina Behrmann (Autorin von Grenzgänger) kennen gelernt habe, hab ich mal beim hauseigenen Stand rumgeschaut. Der EMVD-Stand war schön heimelig, und ein paar wirklich schöne Bücher sind gleich auf die Wunschliste gewandert (ja, ich weiß, theologisch und so… aber lasst euch von den Rezensionen überraschen 😉 ).

Gabriella ganz vertieft

Anschließend hatte ich ein total tolles Gespräch mit Anika Beer (Autorin von „Als die schwarzen Feen kamen“). Ihr werdet es in wenigen Tagen hier online nachlesen können – mir hat es viel Spaß gemacht und ich fand es schön, eine so lebendige und toughe Autorin kennen lernen zu dürfen. Wie ich gehört habe, fand sie es auch ganz toll 😉

Anika Beer und ich

Dann wollte ich Nora Melling in einem Gespräch zuhören. Um kurz vor halb 3 war allerdings schon alles zuende, nur ein Autogramm hab ich in mein Buch bekommen 🙂
Also zurück zum Arena Stand, wo ich mir mal das Herbstprogramm angeschaut habe. Sooo viele tolle Titel werden kommen, ich glaub ich beantrage schonmal einen Kredit ^^

Um 16 Uhr gab es im Forum leipzig.liest.digital einen Beitrag über die Bedeutung der (Online-)Rezension für den Literaturbetrieb mit Christina Knorr von Lyx, Bernd Perplies und einer Moderatorin von Leser-Welt. Obwohl ich das meiste schon kannte, was dort besprochen wurde, fand ich interessant, wie Bernd Perplies als Autor das gesehen hat. Er sagte zum Beispiel, dass eine Online Rezension für ihn den gleichen Stellenwert hat wie eine gedruckte Rezension – und das viele Nischengenres online eine größere Plattform finden.
Christina Knorr hat so ziemlich das gesagt, was ich schon wusste – Rezensenten und Verlag gehen einen Deal ein, wir sind aber keine Rezension schuldig, auch Negatives ist ok (wenn vernünftig), Fragen kostet nix und und und.

Christina Knorr, Bernd Perplies und Jana Trautmann

Viiiiel spannender war es dann für mich abseits, denn Annette Eickert stand plötzlich neben mir! Wie haben wir uns auf dieses Treffen gefreut, und endlich endlich endlich konnte ich sie drücken!

Gesa Schwartz liest

Weil Annette und Tracy, die beide für Wir lesen auf der Messe waren, dann aber heim wollten, bin ich zur Lesung von Gesa Schwartz zurückgetingelt. Den zweiten „Grim„-Band hatte ich mir mitgebracht, und wollte den unbedingt signieren lassen. Dann gleich mal zu hören, was so in Nephilim passiert, war ein Bonus 🙂

Mein Abendhighlight war Stephan Russbült (Autor von „Die Oger“ und „Dämonenzeit“, der nach Gesa Schwartz gelesen hat Natürlich hatte ich KEIN Buch von ihm dabei, also hab ich die zwei noch in meiner Sammlung fehlenden einfach gekauft. Und er hat sie mir so niedlich signiert 🙂

DER Sarkastiker schlechthin ^^

Das obligatorische Abend-Foto

Der Tag endete in einem Pfarrhaus (ich war total baff, als ich davor stand) bei zwei netten Mädchen, mit denen ich noch Spagetti Bolognese gekocht habe und dann um zehn (hallo, um ZEHN!) ins Bett fiel.

Meine Unterkunft – schick, oder?

Wieder ein wunderschöner Messetag, und ich freue mich, so nette Leute getroffen zu haben – zum ersten Mal und wieder 🙂

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[Notiz zum Buch] Süßer die Glocken…

Elysion Books
1 Auflage 2011
ISBN: 978-3-942602-12-9
Preis: € 9,90; Broschur

1. Satz:
„Victoria, warte!“

Rückseitentext:
In 16 sinnlichen Kurzgeschichten über besinnliche Feiertage, prickelnde Adventsmomente und überraschende Geschenke, erzählen deutsche Autoren und Autorinnen von lustvollen Nikoläusen, unartigen Weihnachtselfen und einer ganz neuen Art von Knecht Ruprecht.
Begleiten Sie Inka Loreen Minden, Olga Krouk, Emilia Jones, Antje Ippensen und viele andere zu aufregenden Backstunden, verführerischen Ausflügen in den Schnee, begegnen Sie nekcischen Festtags-Engeln und einem sehr verführerischen Weihnachts-Dieb.
Ein hartes bis zwartes Lesevergnügen zum Verschenken, Alleinlesen oder Gemeinsam-Genießen.

Eigene Notiz:
Was man an Weihnachten alles anstellen kann, hätte ich nicht gedacht. Prickelnd erotisch erlebt der Leser in den 16 heißen Kurzgeschichten eine Vielfalt an Sinnlichkeit, dass es nur so schmilzt. Ob unartig oder brav, jeder bekommt ein Stück vom (Liebes-)Kuchen.

Erotische Bücher lese ich sehr selten, dennoch habe ich mir von den Kurzgeschichten viel versprochen. In eine Kurzgeschichte passt so viel mehr Aufregung und Abenteuer hinein, als eine lange, ausladende Geschichte (die vielleicht in einem Höhepunkt endet…).
Und in „Süßer die Glocken…“ ist jede Geschichte so unterschiedlich und doch so erotisch, wie ich es erwartet habe. Ob in einem Zug, als verkleideter Weihnachtsmann oder mit unmoralischen Angeboten bei einer Feier – verschiedenste Situationen rufen die Leidenschaft hervor!

Schön finde ich, dass es einige neue AutorInnen gibt, die zum ersten Mal eine Kurzgeschichte beisteuern. Aber auch alte Erotiknasen sind unten den AutorInnen. Bekannt sein dürften vor allem Lesern aus dem Elysion Verlag Jennifer Schreiner selbst und Christiane Gref („Triskelion“), aber auch u.a. Emilia Jones (Herausgeberin der Elfenschrift), Antje Ippensen („Fesselndes Geheimnis“) und Inka Loreen Minden („EngelsLust“).

Fazit: Empfehlenswert!

Schau dir AutorInnen persönlich an: Olga Krouks Journal, Thomas Backus‚ Blog

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[Statistik] März 2011

Heute Abend habe ich nicht mehr vor, zu lesen – heute Abend wird der Hamsterkäfig fertig gebastelt 🙂 – deswegen jetzt schon meine März-Statistik.

Meine Statistik diesen Monat ist durch den monatlichen Kauf etwas ungleich gewuchtet mit Ein- und Ausgängen, ich habe mich durch zwei Hausarbeiten und die Buchmesse auch nicht sooo anstrengen können mit dem Lesen. Und ich war krank ^^
Nicht wundern, dass gleich drei Bücher von Frau Schreiner gelesen wurden – ich wollte die vor der Buchmesse und vor dem Interview mit ihr gerne alle gelesen haben.

Seitenzahlmäßig hab ich aber einiges geschafft, da bin ich froh drüber 🙂

1. Zwillingsblut (Jennifer Schreiner) (4 Sterne)
2. Honigblut (Jennifer Schreiner) (3 Sterne)
3. Venusblut (Jennifer Schreiner) ((5 Sterne)
4. Nick und Norah – Soundtrack einer Nacht (Cohn / Levithan) (5 Sterne)
5. Die Buchdruckerin (Sabine Weiß) (5 Sterne)
6. Im Bann der Engel (Christiane Gref) (5 Sterne)
7. Die Oger (Stephan Russbült) (4 Sterne) Rezension in Arbeit

Angefangen: Harry Potter und der Gefangene von Askaban (leider liegt das Buch in Hamburg – ich bin in Rostock, und somit konnte ich es im März nicht mehr beenden. Mist!)

Damit komme ich auf 2387 Seiten. Meine Jahresseitenzahl liegt damit bei 8024 Seiten.
Neu in diesem Monat sind 11 Bücher, 2 davon Rezensionsexemplare, und 1 Geschenk. Für das Projekt Buchkauffrei sind das erstaunlich viele Bücher – wobei ja nur 3 jetzt seit Beginn des Projekts dazugekommen sind (noch hab ich 2 Joker).
Mein SUB liegt laut meiner Liste bei 113 (wie GEHT DAS???), ich hab aber bei dreimal nachzählen drei verschiedene Ergebnisse bekommen, und gebe das Zählen so langsam auf.

Der April wird, denke ich, ein besserer Monat für den SUB-Abbau. Alleine schon, weil ich NULL Bücher kaufen werde (außer eines für die Uni – das brauche ich leider, ist somit aber auch keine freiwillige Belletristik/Lektüre), und nur eines von vor dem Projekt Buchkauffrei bestelltes Buch erwarte (Grim Band 2 *freu*).

Auf einen neuen Monat mit viel Lesestoff 🙂

Edit: Heut mit der Post kam noch ein Buch *freu*

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Buchmessenbericht – Samstag


Vorbemerkung: Damit der Artikel nicht durch die Fotos unendlich lang wird, sind viele verkleinert – aber nur in der Artikelansicht. Für die vergrößerte Ansicht einfach Rechtsklick und „Link in neuem Tab/Fenster öffnen“ oder einfach das Bild mit Linksklick öffnen, und den Zurückbutton benutzen. Dann läd sich die Seite aber immer neu.

Ja, irritierend war es für einen Moment und Nicht-Anne-Hertz-Kenner, als Wiebke Lorenz mit Headset die Menge ansprach mit den Worten „Ich trage das Mikro am Kopf nicht ohne Grund, gleich machen wir alle zusammen Aerobic. Bitte ziehen sie dazu ihre Schuhe schon mal aus.“


Aerobic machte zum Glück letzendlich nur Wiebke Lorenz, die zuerst eine Rockband und dann den Amerikaner aus ihrem neusten Buch „Sahnehäubchen“ darstellte. Spaß hat das Zusehen allemal gemacht!

Die Ankündigung zur Lesung von Anne Hertz „Lesung mit Musik“ versprach wirklich nicht zu viel, es war einfach ein klasse Vortrag. Zu schade, dass ich das Buch noch nicht kaufen kann, aber glücklicherweise liegt Wunderkerzen auf meinem Stapel, sodass ich erst mal damit Vorlieb nehmen kann 🙂

Mit dieser Lesung startete mein zweiter Tag in Leipzig. Ich war ausgeruht, hatte die volle Bahnfahrt überstanden (mein Tweet zum Aufstehen und der vollen Bahn wurde sogar von Deutschland News retweetet!), und war voller Tatendrang für den neuen Tag!

Nach der Lesung machte ich mich zum Interview mit Jennifer Schreiner von Elysion Books auf. Da ich sie bereits am Freitag kurz getroffen hatte, war es ein nettes Wiedersehen, und wir plauderten zunächst über die vielen Menschen auf der Messe. Das Interview lief sehr schön, und ich konnte im Anschluss auch mein Thema Praktikum und Mitarbeit anbringen 🙂 Ich LIEBE die Arbeit mit Büchern!

Eigentlich wollte ich mich im Anschluss mit einer FSJ-Freundin treffen, die ich auch schon länger nicht gesehen hatte. Weil aber in Halle 2 ja gar kein Durchkommen war, fanden wir uns erst später im Restaurant (zu schade, dass ich kein Foto von ihrem hübschen Kleid gemacht habe!).

Die Sonne war an diesem Tag ein Freund aller Cosplayer, und ich konnte mich gar nicht entscheiden, wen ich zuerst fotografieren sollte. Ein bisschen war ich auch überfordert, muss ich ehrlich zugeben, von den ganzen Figuren. Da ich ja selbst im Kostümieren etwas bewandert bin (wenn auch in einem anderen Genre), imponierten mir einige Kostüme schon sehr. Allerdings gab es auch sehr dürftige Kostüme. Ich finde ja, ein kurzer Rock und Hasenohren auf dem Kopf sind noch kein Kostüm.

Eine Auswahl der Fotos findet ihr unter dem ganzen Artikel! Hier nur mal ein Ausschnitt:

12.30 Uhr versuchte ich in Halle 5 das Gespräch zwischen der ehemaligen Schauspielerin und nun Autorin Nora Miedler (links) und ihrer Lektorin Else Laudan (rechts) noch halbwegs mitzunehmen. Ich hatte mir ein bisschen mehr davon erhofft, es war aber dennoch interessant. Die beiden Krimis von Nora Miedler wurden vorgestellt, und die Arbeit mit dem Verlag besprochen. So richtig wurde nicht über die Arbeit zwischen Autorin und Lektorin gesprochen (nur, dass die Autorin viel kürzen musste). Das „Plaudern aus dem Nähkästchen“, wie der Titel lautete, war also nur dürftig behandelt.

Nach einem Fotoshoot mit weiteren Cosplayern ging ich zur Autorenbuchhandlung (glaubte ich zumindest), und hörte einer Krimilesung zu.

Den Namen des Autors weiß ich leider nicht mehr, ehrlich gesagt reizt mich so ein Krimi auch nicht. Er spielte wohl in Bayern, und der Autor las mit starkem Akzent (was aber zur Geschichte gehörte).

Im Anschluss kam ein älterer Herr, der wohl auch bekannt war, mir jedoch nichts sagte.

Glücklicherweise merkte ich vor 14 Uhr, dass ich NICHT in der Autorenbuchhandlung war, und konnte noch rechtzeitig zur Signierrunde von Sabine Ebert anstehen. Ich finde die Autorin ja wirklich inspirierend, besonders wenn für historische Romane geforscht wird bin ich begeistert. Und sie hat auch verraten, dass im 5. Teil der Hebammen-Reihe, der im Oktober 2011 erscheint, die Völkerschlacht von Leipzig behandelt wird. Darauf bin ich gespannt!

Da ich einer Autorin mal so nah war, hab ich ihr auch gleich gesagt, dass mir ihre Bücher gefallen. Muss ja auch mal direkt gesagt werden 🙂


Mit vielen Fotounterbrechungen unterwegs hab ich dann die Zeit bis Messeschluss genossen. Zufällig bin ich bei der Lesung von Oliver Uschmanns neuem Buch „Nicht weit vom Stamm“ gelandet. Während noch eine Frau (etwas seltsam) aus einem Jugendbuch vorlas, stand Herr Uschmann bereits neben mir. Ich war der Meinung, den schonmal irgendwo gesehen zu haben, und hab ihn schnell per Handy gegoogelt. Ihn anzusprechen habe ich mich nicht getraut, aber es war schon lustig, dass die Autoren auch einfach so in der Masse stehen.

Die Lesung von ihm war wirklich gut, ich werde mir das Buch auf kaufen! Mir schien, er amüsierte sich selbst wieder über das Buch, als er die Passagen las.

Im Anschluss las MAD-Autor Naatz aus seinem ersten Buch „Knallberts Tagebuch“ vor. Es war seine erste Lesung, was man ihm zwar angemerkt hat, aber keineswegs störend war. Lustig war die Panne von der Technik, die verhindert hat, dass wir die vielen Bildchen im Buch per Beamer verfolgen konnten. Naatz hat sie uns dann erklärt, in so trockenem, nüchternen Ton, und jede Zeichnung war „genial“. Für uns Zuschauer war das immer extra lustig. Naatz erklärte die Zeichnungen, als ob sie nicht von ihm selbst, sondern von anderen Zeichnern für das Buch angefertigt wurden.

Beim anschließenden Signieren stellten wir dann fest, dass Knut nicht mehr unter den Lebenden weilte, worüber Naatz sichtlich geschockt war – aber auch ein bisschen amüsiert. Er nahm sich viel Zeit, seine Bücher mit einer Zeichnung von Knallbert zu versehen. Weil ich das Buch selbst jetzt eher nicht kaufen wollte, musste bei mir mein Block herhalten. In „Knallberts Tagebuch“ werden auch so tolle neue deutsche Namen wie „Tsündi“ (Cindy) und „Schackeline“ (Jaqueline) und „Ihf“ (Eves) durch den Kakao gezogen. Als ich dann meine Zeichnung „Für Sandra“ signieren lassen wollte, freute sich Naatz über meinen einfachen Namen. Meine Bemerkung „ich bin eine Lehrerkind, da sind die Namen so einfach“, wurde promt auf meinen Zettel übernommen. „Für Sandra (das Lehrerkind“.

Dann war der Tag zu Ende, und damit auch mein Aufenthalt in Leipzig. Mit viel Flyerausbeute und schönen Eindrücken nahm ich den Zug nach Hause.

Meine Ausbeute zeige ich dann die Tage nochmal, weitere Cosplayerfotos erstmal hier 🙂

Nochmal: Die Fotos öffnen sich nicht in einem neuen Fenster! Nach dem Anklicken für die Großansicht einfach den Zurück-Button benutzen.

Und auch heute: Wer sich erkennt und das Foto haben möchte, kann mir einfach eine Mail schreiben 🙂 Solltet ihr die Fotos irgendwo anders benutzen wollen, wäre eine Rückmeldung nett.


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[Rezension] Venusblut

Die Rezension für Band 2 „Honigblut“ findet ihr bei Amazon. Heute möchte ich euch etwas über Band 3 erzählen (Achtung Spoiler, wer Teil 1 und 2 noch nicht kennt):

Jennifer Schreiner – Venusblut
Band 3 der Blut-Reihe

Elysion Verlag
Gebunden

220 Seiten

12,90 €

Nachdem Königin Maeve in „Honigblut“ feststellt, dass der Tod ihrer Zwillingsschwester zur Folge hatte, dass die Vampire ihre Unsterblichkeit verloren haben, schickt sie treue Verbündete auf die Suche nach Lösungen und Antworten. Die Vampirbibel weist darauf hin, dass Zwillinge die Unsterblichkeit bringen – sowohl ihr Leben als auch ihr Tod.
Der jahrhundertealte Hasdrubal stellt sich der Königin zur Seite, um mit ihr das Geheimnis ihrer Herkunft zu lösen, weil darin der Schlüssel für die Unsterblichkeit zu finden sein kann.
Gleichzeitig versucht Joel die Tochter des Bruders der Königin zu finden. Nachdem ihr Vater nicht aufzufinden ist, ist sie der einzige Anhaltspunkt für den Verbleib eines wichtigen Elixiers, das Vampire wieder menschlich werden lassen kann.
Doch als Joel Judith findet, ist der Vampir sprichwörtlich verzaubert – und bricht seine eigenen Regeln.
Ebenso lernen sich Hasdrubal und Maeve auf ihrer Suche von einer ganz anderen Seite kennen.

Für mich war „Venusblut“ eine totale Überraschung. Die ersten beiden Teile der Reihe haben mich vorsichtig werden lassen, denn Teil 1 war ein guter Roman, der mich aber nicht lange gefesselt hat. Teil 2 hat mich sehr enttäuscht. Es gab gute Elemente und die Sexszenen überwogen aber in einem unangenehmen Maß. Nach dem Lesen des 3. Teils kann ich sagen, dass Band 2 wie ein langes Vorspiel für Band 3 ist. Denn essentielle Infos werden in Band 2 gegeben, die den Leser richtig auf Band 3 vorbereiten.

„Venusblut“ entwickelte sich fast schon verführerisch langsam. Die Entwicklungen waren eigentlich nicht vorhersehbar, die Wendungen kamen überraschend und drehten die Spannung unerträglich hoch. Das Buch ließ sich nicht mehr aus der Hand legen!

Zu Anfang wird keine Zeit für viel Romantik gelassen, was die Handlung angenehm vorwärts bringt. Die Sex-Szenen und die Romantik (sofern sie im Spiel ist…) sind genau richtig plaziert, und bringen die Handlung ebenfalls vorwärts ohne zu stören. Ich war begeistert!

Hat man alle drei Bände im Überblick, war die Wahl der Personen genau richtig so. Alle in „Venusblut“ gegebenen Anspielungen auf Xylos waren nur zu verständlich, war dieser doch in Band 2 förmlich bis aufs Blut vorgestellt worden.
Wirklich gelungen war die Paarung Joel und Judith. Nachdem der Leser bereits Edward und Sofia, Xylos und Melanie und Hasdrubal und Maeve kennen gelernt hatte, waren die beiden ein ganz anderes Paar. Die vielen Missverständnisse zwischen ihnen brachten wieder den Effekt, dass man ins Buch einsteigen möchte, um beide zu schütteln und aufzuklären! Die beiden erinnerten mich zunehmend an die Schöne und das Biest (vielleicht etwas geprägt vom gestrigen DVD-Abend…).

Am Ende überschlugen sich die frohen Situationen leider ein bisschen, und ich musste Absätze neu lesen, die viele Infos auf einmal enthielten. Einzig an dieser Stelle hätte ich mir mehr Ausführungen gewünscht.

Schon während des Lesens war ich sehr begeistert von der Idee, die hinter allen drei Bänden stecken musste. Jennifer Schreiner muss sich genau überlegt haben, wie ihre Vampire in der Welt überleben, was für Geschichten sie mitbringen, und wie sie sich entwickeln.

Im Großen und Ganzen gebe ich diesem Buch volle Punktzahl, weil es mich positiv überrascht hat, und eine wirklich gelungene Geschichte enthielt!

★★★★★

Vielen vielen Dank an Jennifer Schreiner von Elysion Books für die Möglichkeit, ihre Bücher lesen zu können!

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[Rezension] Zwillingsblut

Zwillingsblut – Jennifer Schreiner

Elysion Books

220 Seiten, Taschenbuch

12,90 €

Die junge, hübsche Sofia erwacht in einem Sarg. Voller Panik kann sie sich mit letzter Kraft befreien und muss feststellen, dass sie irrtümlich an Stelle ihrer Zwillingsschwester zu einer Vampirin verwandelt wurde. Beim Betreten der neuen Vampirwelt trifft sie lediglich auf Männer, denn weibliche Vampire zu erschaffen ist strengstens verboten. Nach einem Jahrhunderte alten Fluch soll eine Vampirin die sterbliche Schwester der Vampirkönigin töten, und nur alle 10 Jahre ist es dem Magistraten der Königin gestattet, eine Frau zu verwandeln. Sie muss jedoch gewisse Kriterien erfüllen, die auf Sofias Zwillingsschwester gepasst haben, nicht aber auf Sofia selbst.

Sofia hat aber weniger Intentionen, die Schwester der Königin zu töten, sondern sucht ihren Schöpfer, um diesen dafür büßen zu lassen, dass er sie verwandelt hat.

Sie trifft bei ihrer Suche auf die Vampire Xylos, Joel und Edward, die alle drei keinen Hehl daraus machen, Sofia außerordentlich scharf zu finden. Ihr gefällt jedoch Edward, und sie stellt fest, dass er ihr gerne zur Seite steht.

Sofias Weg führt nur mit vielen verlockenden Abzweigungen zum Ziel, und am Ende steht ihr die schwerste Entscheidung ihres untoten Lebens bevor.

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Nach einem etwas holprigen Anfang fand in „Zwillingsblut“ die Geschichte um die Untote Sofia und ihren Geliebten und Schöpfer Edward die richtige Bahn und nahm ordentlich Fahrt auf.

Sofia, wunderschön, verletzt und jungfäulich, wird in die turbulente, erotische und verdrehte Welt der Vampire geschubst. Sowohl sie als auch der Leser können Anfangs nur erahnen, welch grandioses Ausmaß diese Welt hat – und was alles auf dem Spiel steht.

Jennifer Schreiner hat in ihrem Debüt-Roman an alles gedacht: eine fesselnde Geschichte, packende Erotik, die verquere Liebesgeschichte und das Happy End.

Leider hat es in der Ausführung einige Stolpersteine gegeben. Allen voran fielen leider noch immer Korrekturmängel auf, wie fehlende Wörter, wiederholte Satzphrasen und seltsame Kommasetzung. Vor allem die fehlenden Wörter haben mich gegen Ende zunehmend genervt und den Lesefluss gestört.

Die Schreibweise insgesamt war größtenteils fließend zu lesen, und gut zu verfolgen, die Geschichte an sich stockte aber zeitweilig, hatte ich das Gefühl. Wirklich ausgefallene Wortwahlen und Phrasen fesselten aber immer wieder an den Fortlauf.

Leider wurden auch einige gute Punkte nicht aufgenommen, wie etwa die Anfangsszene, die später zwar erwähnt wird, aber keinerlei Emotionen bei Sofia hervorruft, oder überhaupt aufgeklärt wird, warum Edward sie dort eingesperrt hat.

Obwohl die Sichtweise zwischen den Figuren springt (was teilweise etwas gewöhnungsbedürftig war), hat man über Xylos und Joel nur sehr wenig erfahren (ich weiß aber schon, dass man in Band 2 und 3 mehr über genau die erfährt!). Sofia und Edward hat man dagegen sehr intensiv kennen- und lieben gelernt.

Die Erotikszenen fand ich persönlich sehr gut geschrieben. Es gab keine Wiederholungen in den Akten, die Erregung war förmlich zu spüren und die Auswirkungen auf Zuschauer oder die Beteiligten der Szenen gut beschrieben. Die Häufigkeit der Sexszenen fand ich genau richtig.

Für mich als Neuling in diesem Genre gab es nichts zu bemängeln.

Fazit:

Ich möchte nicht vollständig von diesem Buch abraten. Trotz seiner Mängel hatte es schöne Überlegungen in der Geschichte, die Vampirwelt und vor allem ihre Historie waren in der Idee ausgearbeitet. Die Schreibweise war überwiegend ansprechend und die Erotikszenen ausgefallen.

Wer eine Lektüre für einen netten Abend sucht, bei Erotik nicht abgeneigt ist und gerne über Vampire liest, kann sich das Buch mit dem hübschen Cover ins Regal holen.

Von mir gibt es zweieinhalb von fünf Sternen:

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Hübsche Buchpost

Welch eine Freude ist das immer, ein Paket zu bekommen (teilweise ja sogar überraschend), und dann so wunderschöne Bücher auszupacken!
Und mein Freund war schon ganz neidisch, dass ich immer die Pakete bekomme, und nicht er 😀

Heute kamen vier Bücher aus dem Elysion Verlag (den ich Ende März noch ausführlicher vorstellen möchte). Vielen Vielen Dank für die Exemplare!

Zwillingsblut
und Honigblut
und Venusblut
von Jennifer Schreiner


Im Bann der Engel von Christiane Gref