Kurzmitteilung
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Es ist mal wieder Zeit für eine März-Liste (findet ihr unten im Beitrag) und ein kurzes Update zum Status 🙂

Aktuell bin ich in der 37. Schwangerschaftswoche und aus dem kleinen Millimeterding von August ist mittlerweile ein Mädchen von garantiert über 40 cm geworden – so genau weiß man das ja nicht, und gemessen wird sie erst wieder nach der Geburt.

Für euch mal zum Überblick, wie der Bauch gewachsen ist:

Am Anfang wartet frau ja noch gaaanz sehnsüchtig auf die erste kleine Beule. In der 9. Woche habe ich mich schon etwas aufgebläht gefühlt, aber die Miniaturbeule, die ihr auf dem ersten Bild seht, die hab eigentlich nur ich gesehen. Das Kleid saß bei der Hochzeit meiner besten Freunden jedenfalls noch tadellos, wenn ihr genau hinseht sieht man auf dem rechten Bild der 9. Woche einen feeeeeinen Schatten unter der Naht. Aber ob das jetzt nicht mein normaler Frauenbauch war… keine Ahnung ^^ Bei der ersten Schwangerschaft ist frau ja sowieso voll neben der Rolle, und man sieht es nicht auf dem Bild, aber mir war ja eh total elend in diesen Wochen…

BabybauchverlaufIn der 12. Woche hatte ich dann zum ersten Mal eine Umstandshose an und habe sofort alle normalen Hosen aussortiert. Während ich nämlich vorher bequem Hüftjeans getragen habe, war der Knopf vorne etwa ab der 10. Woche die Hölle… Blähbauch hin oder her, die Umstandshosen haben alles erleichtert. Diese Gummibandtechnik war mir zu heikel, außerdem war ich ja eh immer eher der knappe Hose-kurzes Shirt-Träger, sodass man das auch schnell gesehen hätte. Und ja doch, ich finde die Wölbung ist ganz gut zu sehen. Ein Bild ganz vom Anfang habe ich übrigens leider nicht, aber ich fand mein Bauch war recht flach ohne Baby, da wir ja auch gut im Krafttraining waren, vor allem für den Bauch.

In der 20. Woche seht ihr schon schön die wachsende Kugel, das T-Shirt konnte ich auch nicht mehr oft anziehen nach dem Bild, das war schon gut verzogen.

Babybauchverlauf 2

Hier jetzt deutlich zu sehen, dass der Bauch kontinuierlich wächst. Im Januar hatte ich etwa 114 cm Umfang, das ging immer Schubweise um 1 cm. Der Schub äußerte sich bei mir durch leichte Übelkeit und Übungswehen, wir vermuten, dass die kleine Dame dann kräftig gewachsen ist.

Am Anfang war ich wie gesagt ganz wild auf endlich Bauch, weil es dann ja auch greifbarer wurde. Bis etwa zur 20. oder 21. Woche hatte ich sehr viel mit Übelkeit zu kämpfen und war deutlich neben mir. Ein wachsender Bauch und vor allem die ersten Kindsbewegungen haben ganz viel wieder wett gemacht und mich beruhigt (wobei Übelkeit ja eigentlich gut ist, das war mein Mantra für die fünf Monate -.-).

Schwangerschaftsbauch 37. WocheMittlerweile ist die Murmel ist auf jeden Fall schon ordentlich, wie ihr auf dem Bild von gestern, dem 6.3. nach 36 abgeschlossenen Wochen, sehen könnt. Ich habe jetzt einen Umfang am Bauchnabel von 119 cm. Mein Körper bereitet sich auch ordentlich auf die Geburt vor, Übungswehen sind schon seit Wochen spürbar und Wasser- und Kraftreserven haben sich laut der Waage im Normbereich angesammelt.

Nach dem holprigen Start fühle ich mich jetzt deutlich besser, es gibt natürlich gute und schlechte Tage, wie es auch gute und schlechte Nächte gibt (Durchschlafen wird überbewertet…).

Eigentlich dachte ich, dass ich jemand wäre, der wirklich bis Ultimo ganz fit ist, normal arbeiten kann und vor allem die Schwangerschaft extrem genießen kann. Wenn aber Frauen vorher wüssten, wie genau ihre Schwangerschaft abläuft, hätten wir glaube ich deutlich weniger Kinder ^^
Durch die Übelkeit musste ich schon letztes Jahr meine Arbeitszeit reduzieren, an Sport war nach Yoga auch irgendwie nicht zu denken. Nachdem ich im Dezember schon keine richtige Kraft mehr für meinen eigentlich wirklich tollen Bürojob hatte, hat mich die Ärztin im Januar komplett nach Hause geschickt – für mich und meine Kollegen bitter, aber was kann meine kleine Dame dafür, wenn ich nicht all meine Kraft in ihre Entwicklung stecken kann?
Zuhause waren dann meine Tage ab Mitte Januar ziemlich identisch: Aufstehen, Frühstücken, Hund spazieren führen, Unisachen machen, Mittagessen, große Hunderunde, rumgammeln bis der Mann kommt, Abendessen, schlafen.
Endlich war auch mal Zeit zum Schwimmen, wenn auch das nasse Schwangerenturnen alles an Energie gezehrt hat, sodass ich danach drei Tage mehr oder weniger verschlafen habe. Der Hund hat auch die Spaziergänge ganz ganz offensichtlich genossen und seine Hundekumpels von der Tagesbetreuung scheinbar nicht vermisst (wenn auch die Wiedersehensfreude bei einem Treffen im Februar dennoch riesig war 😉 ). Für einige Bilder von den Spaziergängen kennt ihr ja meinen Instagram-Account 😉

So und jetzt endlich zur Liste. Im März gibt es nämlich noch ein paar Sachen zu tun!

Für das Baby fehlt jetzt eigentlich fast nichts mehr:
– Kleidung waschen und einsortieren ✔
– Stoffwindeln sichten und einsortieren ✔
– Beistellbett aufstellen ✔
– Kinderzimmer begehbar und Babyfreundlich machen
– Wickelkommode aufstellen
– Babybett aufstellen

Das Kinderzimmer ist fast fertig, begehbar auf jeden Fall, leider schaffe ich es wohl nicht mehr, die Wickelkommode vor der Geburt zu lackieren und aufzubauen. Also wird bis Mitte April erstmal eine Übergangswickelstation aufgebaut.
Das Babybett ebenso, das lackiere ich in Ruhe später. Vorerst schläft die kleine Dame ja auch bei uns und braucht kein „großes“ Bett.

Neben den Babysachen bin ich für die Uni in den letzten Zügen. Im Dezember habe ich bereits eine schriftliche Arbeit abgeben können, jetzt die vorvorletzte Arbeit und seit Anfang März steht der Plan Richtung Bachelor *yeay*.

– Projektstudienarbeit abgeben ✔
– Studienarbeit abgeben
– Bachelorarbeit anmelden

Die Studienarbeit ist quasi die Vorstufe zur Bachelorarbeit und hat auch thematisch damit zu tun. Sie ist bereits angemeldet und muss bis Mitte Mai abgegeben werden – ich möchte natürlich noch so viel wie möglich vor der Geburt schaffen (ha ha ^^).
WENN ich die Studienarbeit bis Ende März halbwegs druckreif bekomme und sich meine Korrekturleser drauf stürzen können, melde ich im April die Bachelorarbeit an, mein Plan ist so 2-3 Wochen nach der Geburt.

Privat gibt es auch eine Liste, ich will vor der Geburt nämlich noch folgende Dinge unbedingt machen

– alle Harry Potter Filme hintereinander sehen
– die Fledermaus-Buchreihe von „Silberflügel“ (Kenneth Oppel) nochmal und die Hebammenreihe von Sabine Ebert endlich komplett lesen
– die Buchreihe über den Tairen Soul von C.L.Wilson komplett lesen (fast geschafft)
– die 7. Staffel von Walking Dead noch gemeinsam schauen
– zum 9. Jahrestag und sowieso und überhaupt mit dem Herzmann essen gehen

Wenn mir die letzten Wochen der Schwangerschaft nicht noch die letzten Gehirnzellen raubt, schaffe ich jeden Tag hoffentlich ein bisschen. Drückt mir die Daumen, dass die kleine Dame noch bis Ende März, eigentlich besser bis Anfang April (ich bin einfach zu ungeduldig ^^), im Bauch bleiben will 🙂

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Mein liebes Kind,

statistisch sollst du noch 82 Tage lang in meinem Bauch wohnen, und ich bin schon sooo gespannt, wie du aussehen wirst.
Bisher weiß ich von dir, dass du ganz zappelig bist, Papas Stimme magst und Schluckauf bekommst, wenn ich dich in meinem Bauch im Sitzen etwas einenge. Ich weiß nicht, ob du eine Stupsnase oder knubbelige Finger hast, ich weiß auch noch nicht wie du riechst oder wie deine Stimme klingt.
Darauf freu ich mich aber – dich kennen zu lernen.Babygirl

Um dir deinen Lebensstart so schön wie möglich zu machen, sind wir schon fleißig am Werkeln. Wir bereiten dein Zimmer vor, mit einem weichen Bett (auch wenn du am Anfang bei uns im Schlafzimmer schlafen darfst, aber dieses kleine Bettchen ist genauso weich 😉 ) und in gemütlicher Atmosphäre.

Weil du eine Mischung aus mir und deinem Papa bist, schenken wir dir zur Geburt etwas von deiner ganzen Familie, nämlich eine Krabbeldecke mit schon eingeschnuffelter Bettwäsche aus allen Teilen deiner Familie. Du darfst dann auf Stoffen liegen, die schon deine Onkels und Cousins und dein Papa belegen haben und in denen deine Mama und deine Oma geschlafen haben. Ich hoffe sehr, du fühlst dich dadurch besonders willkommen ❤

Krabbeldecke

Erste Hälfte, fast fertig

Wir freuen uns so sehr auf dich, kleine Dinoline!

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Der April kam und ging, und damit auch unser Umzug. Ende Februar hatten wir fast die gesamte Wohnung eingepackt, aber irgendwie schien es eine unerschöpfliche Quelle an Sachen zu geben, denn ständig tauchte wieder etwas auf, was einfach nirgendwo mehr dazugehörte.
Ab Mitte März konnten wir dann auch endlich Kisten ins Haus bringen, wo nach und nach unser Kellerraum gefüllt wurde, damit im Rest des Hauses gearbeitet werden konnte.

Und was waren wir fleißig! Sechs Räume haben wir von Tapete befreit, Wände gemessen, Fußboden ausgesucht, Fliesen gesäubert und gestrichen, Löcher gebohrt (oder dabei zugesehen), und und und.Renovierung Haus

Aber das allerschlimmste kam dann erst Anfang April: Staub wischen. UN-MENG-EN an STAUB! Das Problem ist, wenn man einmal anfängt, dann kann man einfach nicht mehr aufhören… dann kann nicht in einer Ecke Staub sein und in der anderen nicht. Also haben wir geschrubbt. Geschrubbt, gesaugt, gefegt und wieder geschrubbt. Die Fenster macht meine sehr hilfsbereite Mutter demnächst, wenn der Staub sich etwas gelegt hat.

Trotz allem ist der Umzug gut gelaufen, fast alles ist heile geblieben und wir räumen seit einiger Zeit ein. Da wir keinen Stress haben und alles langfristig so machen wollen, wie es uns gefällt, planen wir in Ruhe. Das hat dennoch zur Folge, dass es noch sehr unruhig und ungemütlich ist. So denkt leider auch der Hund, der sich in der neuen Umgebung weder sonderlich zurecht findet noch zur Ruhe kommt. Selbst wenn er ganz müde ist, schläft er schlecht. Wenn er jetzt mal alleine im Haus bleiben muss oder wir zu sehr rumwuseln, sucht er sich den Ort, der am meisten nach Zuhause riecht: Unser Bett. Dort bleibt er auch morgens liegen und kommt erst nach Aufforderung. Vom Grundstück runter will er nur ungerne und ist dann erstmal total unsicher.

Hier mal Bilder vom Hund, das obere ist noch in der alten Wohnung. Wir sehen: Er vermisst schmerzlich den Teppich, denn so hat er sich nach nur 5 Minuten in der Wohnung auf den Boden gelegt und die Sonne genossen. Unten seht ihr ihn, wie er selbst mit Decke auf den Fliesen (rutschfest) nicht sonderlich begeistert ist… er kann ja nicht mit der Sonne mitwandern. Ich warte auf den Tag, an dem er den Teppich zieht um in der Sonne zu liegen 😀

Landschaft und Hund

In der Mitte ist unsere grandiose Aussicht beim Gassigang, nur 500m von uns über den Hügel. Da ist soooo viel Waldrand. Vorher, bei meinen Eltern, war es ein kleiner Waldrand, oder man stand halt direkt im Wald. Jetzt muss ich fast eine Dreiviertelstunde laufen (also gemütlich und mit Hund und so ^.^), damit ich überhaupt an den Waldrand dahinten komme. Wunderbar. Ich konnte mich gar nicht sattsehen!

Und jetzt die Bilder, auf die ihr alle gewartet habt: Bücherregale

Das ist das zukünftige Bücherzimmer 🙂 Das obere kleine Bild zeigt einen Ausschnitt aller etwa 800 Bücher, die jetzt da irgendwie untergebracht werden müssen. Allerdings habe ich die Schränke auch erweitert, weil ich einfach noch zwei halbe Billys okkupiert habe.
Ein Teil meiner Bücher darf aber auch in mein Arbeitszimmer, da habe ich schon vorsortiert. Neben meinem Schreibtisch wird dann bald ein ganzes Regal voller Lieblingsbücher stehen. Ihr kennt das bestimmt, wenn man auf ein paar Bücher gerne schaut und lächelt, weil die Geschichte so toll sind. Ein paar Bücher möchte ich demnächst auch noch einmal lesen, weil ich beim Einpacken so viele tolle Geschichten in der Hand hatte und es schade finde, wenn sie nun einfach wieder rumstehen.

Demnächst zeige ich euch dann meine Handarbeits“ecke“, die keine Ecke mehr ist, weil es fast zwei Schränke und eine Kommode nur für Stoff und Wolle sind … also, ich kann mich bestimmt irgendwann mal einschränken. Irgendwann. Bestimmt…

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Der Umzug un unser neues Heim steht an und es ist noch sooo viel zu tun! Dank zahlreicher helfender Hände sind wir schon ziemlich weit, aber ziehen wohl dennoch in eine Baustelle.
Der PC war in der Zeit nicht meine 1. Wahl, wenn wir zuhause waren. Daher habe ich noch einige Todos, die nach dem Umzug angegangen werden können 🙂

Bei mir zur Rezension liegen noch:

  • Fahr zur Hölle, Schatz! (Brigitte Kanitz)
  • Du bleibst was du bist (Marco Maurer)
  • Paleo Power für Frauen (Esther Blum)
  • Schwiegermutter all‘ arrabiata (Brigitte Jacobi)
  • Dark Elements #3 (Jennifer L. Armentrout)

Freut euch auch auf mein neues Bücherzimmer – das wird spitze 🙂Umzugsbild Hund(Der Hund findet es doof ^^)

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Der Januar 2016 fing für uns nicht nur vegan an, sondern auch mit einer Besichtigung. Wir haben, wie schon mal erwähnt, ein Haus angeschaut und konnten uns sofort vorstellen, darin zu wohnen – es erfüllte alle unsere Anforderungen!

IMG_0943Am vergangenen Wochenende haben wir mit der Renovierung angefangen, und es ist so ein wahnsinniges Gefühl, die eigenen vier Wände zu bearbeiten. Wir können zwar am Bau, also am Grundriss, nicht direkt etwas ändern, aber unsere Einrichtung, die Auswahl unserer Farben und die Dekoration wird es zu unserem eigenen Heim machen, in dem unser Hund tobt, unsere Kinder irgendwann hoffentlich aufwachsen und wir schon ganz bald uns hoffentlich ganz wohl fühlen 🙂

Auf dem Bild seht ihr das noch unrenovierte Wohnzimmer 🙂

Freut euch auf Bilder von meinem neuen Lesezimmer!

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Am 13. Januar müsst ihr euch folgende Situation vorstellen:

Buffet, Brot, Käse, WurstSandra, etwas kribbelig von der Thrombozytenspende, geht in die Spenderkantine der Medizinischen Hochschule und steht an der Buffet-Auswahl. Rechts normale Brötchen, darunter Milchbrötchen, Vollkornbrötchen, weiße Brötchen.
Links liegt Käse, Wurst und etwas Gemüse.

Das Essen in der MHH war noch nie der Hit, aber dafür, dass man nach der Spende eigentlich nichts anbieten muss, ist es ok.

Mein Vorsatz war eigentlich, ein Leberwurstbrötchen zu essen. Einfach aus Prinzip.
Zum Glück gab es dann aber nur diese ekelhafte Wurst in den Metalldöschen, sodass ich doch auf Kräuterquark mit Gurke (aber auf Milchbrötchen) umgeschwenkt habe.

Da ich ja nur mal testen wollte, wie das vegane Leben so ist, war ich dennoch überrascht dass der Kräuterquark (war ohnehin nicht sowas hochwertiges) eher mäßig schmeckt und die Scheibe Käse dazu auch überhaupt nicht.
Die Gurke war das beste am Essen – da wusste ich wenigstens was ich daran hab.

Da saß ich also, in dem kleinen Essensraum über meinem nichtveganen Essen…

Konsequenz

Am 13. Januar waren fünf Wochen nach meiner letzten Spende rum, und damit meine Testzeit beendet. Meine Blutwerte hatten sich nur gering verändert, es gab an sich nur nennenswert einen Unterschied bei den HB und Thrombo-Werten. Aber die habe ich auch ziemlich gepusht durch zwei Eisentabletten und B12 täglich in der Woche vor der Spende.

Viel Interessanter waren die Messwerte beim Sport, denn ich hatte (natürlich auch durch das Krafttraining) deutlich an Umfang aber nur gering Gewicht verloren, dennoch deutlich mehr als das Herzblatt auf der Waage verloren.
Trotz Weihnachten und dem süßen Dezember habe ich die Zahlen nur so sinken sehen.
Ehrlicherweise muss ich aber auch sagen, dass ich Anfang Dezember tatsächlich öfter Hunger hatte, weil ich einfach nicht wusste, was ich essen soll… die Konsequenz war also eher nichts zu essen, als sich groß Gedanken zu machen.

Beim Messen und Wiegen beim Sport haben wir aber deutlich gemerkt, dass mein Mann und ich nicht so unterschiedlich essen können. Ich hatte oft nicht die Zeit, für zwei zu kochen, bzw. zwei Gerichte zu machen, denn das meiste vegane Essen mochte das Herzblatt nicht oder konnte sich einfach nicht überwinden, es zu genießen. Er ist ein Genussmensch und vor allem ein Fleischmensch. (Manchmal glaube ich, er besteht selbst zu 90% aus Spagetthi-Bolognese, so oft wie der das essen kann)

measure-289399_960_720Auf der Waage hat man gesehen, dass er dann aus noch mehr Zeitmangel meist total falsch gegessen hat. Zukünftig muss also eine andere Lösung her – Kompromissen können wir gut schließen, wenn wir ungefährt das gleiche essen, aber so komplett zwei Richtungen ist einfach nicht drin.

What to eat?!

Aufgrund einer sehr schönen Entwicklung haben wir demnächst einen neuen Wohnort – ganz überraschend war nämlich das erste Haus im Januar genau das richtige für uns und wir haben zugeschlagen – der Kaufvertrag ist schon unterschrieben.
Ich darf also ab Mitte des Jahres meinen kleinen Gemüsegarten anlegen und ganz besonders freut mich, dass wir dann einen Hühnerhof um die Ecke haben, eine Landschlachterei und einen Gemüsehof im Ort, Fußnah!

Insofern stand schon vor dem Projektende für mich fest, dass ich auch wieder Fleisch essen will, aber eben von der Landschlachterei um die Ecke und nicht mehr aus dem Supermarkt. Mittlerweile haben das Herzblatt und ich uns auch gut arrangiert, denn er darf immer den Löwenanteil essen und ich nasche nur aus Geschmacksgründen. Das günstige Thekenfleisch bekomme ich aber nicht mehr runter.

Milchprodukte habe ich auch erstmal gestrichen. Käse haben wir bisher nur als Parmesan gekauft, der Emmentaler für den Auflauf war ziemlich … sagen wir nachtragend, und die Butter hat meinen Darm gefühlt zerfetzt. Die Mandelmilch jeden Abend dagegen schmeckt gut wie eh und je und ein großer Fan von Joghurt war ich ohnehin nie.

Eier dagegen haben mir sehr gefehlt, und da haben wir auch letztes Jahr schon auf die 0 bzw. 1-Kennzeichnung geachtet (Freiland- oder Bodenhaltung). Demnächst kaufe ich nur noch Eier direkt beim Bauern *freu*.
Hin und wieder wird es aber auch bei mir veganes Essen geben, aber kein Seitan oder Tofu mehr, denn das ist mir 1. zu teuer und 2. schmeckt es mir nicht.

Viel nehme ich wieder aus der Paleo-Ernährung, nur auf Sojadrinks und Quinoa möchte ich nicht verzichten.

Fazit

Mein Verhältnis zu Gemüse hat sich noch weiter verbessert. Ich habe neue Möglichkeiten gefunden, leckeres Essen aber ohne tierische Produkte (und ohne Kohlehydrate) zu machen (z.B. Blumenkohlreis, ein Traum mit Guacamole!!!) und viel ausprobiert.

Die vegane Ernährung wird sich noch weiter verbreiten, und es wird immer leichter werden, Lebensmittel ohne tierische Produkte zu erwerben. Ich helfe dabei und achte auf nachhaltige Produktionen und will nicht immer das billigste vom Billigen!

Salatteller Vorspeise

Und noch eine kleine Anekdote zum Schluss: Am 16.1. haben Schwiegereltern gefeiert, und es gab ein soooo leckeres Buffet. Es gab eine große Salatauswahl, richtig viel Gemüse und tolle Vorspeisen (Soßen immer getrennt). Die nette Köchin hat mir auch ganz ausführlich erklärt, wo Butter zum Braten oder anrühren verwendet wurde und was auf jeden Fall mit Sahne ist.
Bis auf etwas Fleisch habe ich nur Salat gegessen – davon aber gleich sieben Teller (innerhalb von fünf Stunden) – denn es gab fünf verschiedene Blattsalate mit einem Balsamicodressing und gefüllte Peperoni ❤ Besser – geht – nicht!!!

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Weihnachtsmotiv Kugel TannenbaumDie Feiertage sind vorbei und damit auch endlich die Tage des vielen Essens.

So 100% vegan war mein Festessen leider auch nicht, aber wir haben es versucht.
Nach meinem letzten Post fing es schon an, dass wir in der Abteilung Pizza bestellten, und weil Pizza nunmal mega lecker riecht und mein Magen ein verräterischer Schwächling ist, habe ich ein klitzekleines Stück von einer Kollegin probiert – für mich gab es sonst vom Lieferdienst nur Salat!

Die Herausforderung an Weihnachten

Meine Mutter war für das Weihnachtsessen auch vorgewarnt, dass wir etwas Tierfreies für mich brauchen, und sie gab mir die Aufgabe, mich um Suppe und Nachtisch zu kümmern.
Als Suppe gab es daher Möhren-Petersilien-Suppe, aus diesem Buch, das auch viele tolle Ideen gibt, mit minimalen Veränderungen ist das Essen dann vegan. Wir haben aber auch schon viel nach Rezept nachgekocht, und es war fast alles ziemlich lecker!

Als Hauptspeise haben meine Eltern auch mal etwas neues ausprobiert, denn wir hatten zwei weitere Gäste. Seit einiger Zeit ist auch in der Nähe meiner Eltern ein Flüchtlingsheim, und um zwei junge Männer kümmert meine Mutter sich verstärkt, also Unterstützung bei Amtsbesuchen, Hilfe beim Lernen der deutschen Sprache und allgemein Beschäftigung, damit sie nicht den ganzen Tag in der Turnhalle hocken. Als nette Geste gab es Reisgerichtdaher am Weihnachtsabend afghanischen Reis, zusammen mit Curryhuhn und Schmorgemüse. Den Reis konnte ich bedenkenlos essen, statt Huhn gab es dann für mich nur Gemüse.

Irgendwie war aber der Wurm drin (nicht wortwörtlich ^^), denn mein geplanter Nachtisch war zu lange im Ofen und das geplante Schmorgemüse hatte zuerst gar keine Hitze, sodass wir mehr oder weniger rohes Gemüse hatten…
Als Nachtisch sollte es eigentlich meine Zimtschnecken geben, aber die Eieruhr hat sich zwischendurch verabschiedet, wodurch es eher kleine Brötchen wurden… die beiden Gäste haben ganz höflich reingebissen und obwohl man genau gesehen hat, dass die Schnecken viel zu trocken waren, haben sie tapfer das Essen gelobt 🙂
Als Ergänzung hatte ich noch Schokocrossies vorbereitet, die ich mit veganer Kuvertüre und Cornflakes blitzschnell machen konnte – etwas Vanille, Zimt und Xylit dazu, und schon waren die Dinger ratzfatz gemacht. Als Alternative habe ich noch Mandelraspeln dazugegeben, die waren aber nicht so gut wie die Version mit Cornflakes.

Dennoch habe ich den Weihnachtsabend also ziemlich vegan verbracht, nur der Wein war eventuell nicht vegan, aber darüber zerbreche ich mir wirklich ein andermal den Kopf.

Auswärts essen

Am 1. Weihnachtstag ging es dann nach Hamburg zur Familie vom Herzmann. Dort hatte ich auch schon vorgewarnt, und habe sicherheitshalber alles selber mitgebracht, was ich essen mag. Gemeinsam haben wir dann noch veganes Brot gebacken, das auch wieder sehr gut geworden ist.
Ganz im Gegensatz leider zu den Müslikeksen, ebenfalls aus dem Buch „Vegan kochen“. Die wurden sowohl zu trocken als auch viel zu salzig, obwohl wir uns an das Rezept gehalten haben.

Beim Abendlichen Tischgrillen dann gab es für mich gegrilltes Gemüse und Seitanwürstchen, dazu viel Salate und Ketchup. Wieder auch Wein, aber von einem lokalen Winzer, der hoffentlich so klein ist, dass er noch in Ruhe ohne tierische Produkte arbeiten kann.

Am 2. Weihnachtstag waren wir ebenfalls eingeladen und es gab Käsefondue! Vorbereitend hatte ich mich mit Salztackos und Guacamole eingedeckt, außerdem gab es frisch einen Soja-Curry-Dip.

Käsefondue

Am Samstag Abend war aber mein Magen so laut, dass ich etwas Käse mitgenascht habe – es hat auch dem Mann nicht so gut geschmeckt, daher musste ich ständig sein Brot (mit Käse) essen. So gut es ging habe ich mich dennoch an Guacamole und Soja-Dip gehalten… der Magen hat nämlich trotz Lactrase-Tabletten ordentlich gegrummelt. Das Gefühl kannte ich zumindest von den letzten Wochen gar nicht mehr.

Schwer war es also nicht wirklich, vegan durch die Festtage zu kommen. Allerdings waren die anderen schon etwas irritiert, ich will nicht sagen genervt, aber wirklich erfreut war keiner. „Einfach so“ vegan ist nichts, wo die Leute „wie cool“ antworten.

Weitere Feststellung – das Geld

Vor den Feiertagen und generell diesen Dezember habe ich ja auch eine Menge Sachen ausprobiert und neue Dinge gekauft, die ich vorher nicht kannte: Sojaschnetzel, Seidentofu, vegane Snacks und viel viel Sojaghurt.

Tatsächlich fällt mir dabei auf, dass eine vollwertige, umfangreiche Ernährung mit reichlich Abwechlsung doch sehr teuer ist. Wir haben im Dezember deutlich mehr Geld für Essen ausgegeben als in den Monaten davor. Sojaghurt ist einfach teurer als normaler Naturjoghurt, viel Gemüse leider auch. Klar, ich könnte auch jeden Tag Nudeln mit Tomatensoße essen, das bekomme ich relativ günstig (wenn man die Dinkelnudeln und die Biotomaten nimmt eher nicht…), aber wirklich gesund ist das auch nicht.

Natürlich ist es immer noch günstiger als Fertigprodukte, die wir auch weiterhin so wenig wie möglich kaufen, aber um vollwertig zu essen müssen es eben hin und wieder auch hochwertige Produkte sein, die es eben nur bei Rewe oder Edeka etc. gibt – sodass der Einkauf automatisch teurer wird.

Im neuen Jahr werden wir schauen, inwieweit wir überwiegend tierfrei essen können auch wenn wir eher bei Aldi, NP und Co. einkaufen.

Was sind eure Erfahrungen mit dem lieben Geld und einer abwechslungsreichen, gesunden Ernährung? Täuscht mich mein Eindruck oder ist es tatsächlich etwas teurer, wenn man sich selbst nur Gutes tun will?