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[Statistik] August 2013

Nun sieh sich mal einer diese tolle Statistik an! 

Gelesen:
1. Der Geschmack von Sommerregen – Julie Leuze
2. So nah und doch so fern – Ann Brashares
3. Rückwärtsleben – Mark Watson
4. Hourglass #2 Die Versuchung der Zeit – Myra McEntire
5. Star Wars Republic Commando #2 Triple Zero 5/5 – Karen Travis
6. Ich fürchte mich nicht – Tahereh Mafi
7. Soul Seeker #1 Vom Schicksal bestimmt – Alyson Noël
8. Starters #2 Enders – Lissa Price 4/5
9. Ashes #3 Ruhelose Seelen – Ilsa J. Bick 4/5
10. Die Gilde der schwarzen Magier #1 Die Rebellin – Trudi Canavan 4/5

Damit ist der SUB tatsächlich gesunken 🙂

 Gelesene Seiten: 3688

Meine Leseleiste sieht leider dennoch immer noch so aus:
1. Memento #2 Die Feuerblume
2. Navy Seals #2 Entlarvt
3. Jane Eyre
4. Misstrauen Sie dem unverwechselbaren Geschmack
5. Das Lied von Eis und Feuer #3
6. Mercy #3 Besessen
7. Starker Abgang

8. Julie weiß, wo die Liebe wohnt
9. Kaufen Sie dieses Buch oder ich schlage diesen Hund

Im August habe ich es tatsächlich geschafft *schulterklopfer*, kein Buch aktiv zu kaufen. Aktiv deshalb, weil ich ein Tauschbuch gekauft habe, also mir das Buch sozusagen passiv erkauft habe. Diesen Monat habe ich nur vorbestellte Bücher bekommen (laaaaange vorbestellt), Rezensionsexemplare oder Tauschbücher. Gekauft habe ich aber nichts, wodurch sich der Ein- und Ausgang auf dem SUB ziemlich deckt, aber eben nicht ganz 😉 Ich bin sehr stolz auf mich, mal einen Monat verzichtet zu haben – und dass ich tauschen und anfordern durfte, hat es mir etwas leichter gemacht. Und nebenbei habe ich plötzlich haufenweise Geld für andere tolle Dinge gehabt 🙂 Die Mitarbeiter bei Tchibo müssten mich schon immer erkannt haben ^^ (das gab es Nähsachen!!!)

Mein Septemberplan ist nun, weiter alles wegzulesen was mich in Challenges und so weiterbringt. Ich darf Bücher kaufen, allerdings nur, wenn ich etwas weggelesen habe. Papier ist ja geduldig.

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[Rezension] Soul Seeker #1 Vom Schicksal bestimmt

Soul Seeker #1 Vom Schicksal bestimmt – Alyson Noël
Page & Turner

Hardcover, September 2012
448 Seiten
ISBN: 978-3-442-20406-9

€ 16,99

Bisher kennt sie kein anderes Leben: Daire ist umgeben von Stars und Sternchen, denn sie wächst an Filmsets in aller Welt auf. Ihr Mutter ist Maskenbildnerin, und hält sich an die Devise, sich nie zu lange an einen Ort zu binden.
Doch als Daire 16 Jahre alt wird, sieht sie seltsame Sachen. Düstere Rabenschwärme, seltsame Zeitabläufe und unheimliche leuchtende Gestalten.
Diese Visionen gehen so weit, dass Daire verzweifelt um sich schlägt und unter Beruhigungsmittel gestellt werden muss. Doch die Mittel helfen nicht – Daires Mutter sieht als letzten Ausweg nur noch eine Klinik.

Doch als hätte sie es geahnt, meldet sich Paloma, Daires Großmutter. Seit 16 Jahren hat sie sich nicht gemeldet, und meint nun, Daire helfen zu können.
Denn Daire ist keine normale Sterbliche. Daire entspringt einer Linie von starken, magischen Suchenden. Und ihr Schicksal ist es, diese Linie fortzusetzen – denn die Welt ist in Gefahr…

Soul Seeker“ ist schon von Anfang an ein interessantes Buch. Die Geschichte versprach, ein wenig anders zu werden als die Endzeit-Szenarien, die momentan viel auf dem Markt sind. Auch die tolle Lesung der Autorin selbst (siehe unten) hat mich neugierig gemacht.

Unmittelbar nach einem kurzen Prolog wird Daires „Problem“ auf den Tisch gebracht, und man lernt das Mädchen recht gut kennen. War sie am Anfang jedoch selbstbewusst und irgendwie tough wird sie nach dem Umzug nach Enchantement unglaublich nervig.
Sie jammert, heult, bockt, will weglaufen. Dann passt sie sich nur unmittelbar an. An ihr Schicksal glaubt sie nicht. Die Schule war eine blöde neue Erfahrung.
Nachdem Daire nur ein paar Tage rumheult, hatte ich die Nase voll von ihr. Diese Ablehnung, diese Ignoranz war kaum zu ertragen. Sollte die Geschichte so weitergehen, dass Daire irgendwie zufällig das richtige macht und erst im nächsten oder gar dritten Band ihre Gabe erst richtig ausschöpft?

Zum Glück macht das Buch nach der Hälfte eine deutliche Wendung zum Besseren. Die Spannung steigt extrem, die Geschichte kommt endlich ins Rollen und Daire war wieder sympathischer. Meine Befürchtungen bewahrheiteten sich nicht. Alyson Noël hat wohl viel mit ihren Protagonisten vor, denn bereits im ersten Band entwickeln sich Kräfte und Richtungen und Meinungen sehr ausgeprägt.


Die Erzählstruktur fand ich gut. Es gibt keine hastigen Szenenwechsel, sondern ziemlich alles wird aus Daires Sicht erzählt. So wusste man zwar nur, was sie auch wusste, aber da die junge Dame so unglaublich viel neues erlebt und lernt, war das genug.

Etwas schade fand ich die Emotionen. Man muss schon ziemlich gut schreiben (und das dann auch ziemlich gut übersetzt werden), damit die Emotionen sich richtig auf den Leser übertragen. Aber hier hatte ich so meine Schwierigkeiten. Vielleicht bin ich auch schon aus dem Alter raus, wo das reine Berühren mit den Händen und zaghaftes Küssen prickelnde Erotik hervorruft. 

Soul Seeker klingt aber nach einer neuen tollen Serie. Band 2 werde ich auf jeden Fall auch noch lesen!
Weil ich das Buch pausieren musste, aber das Ende mich wieder mitgerissen hat, gebe ich vier Sterne. UND ICH WILL WISSEN WIE ES WEITERGEHT!!! XD

★★★★☆

Über die Lesung letztes Jahr hat Sonja von Kleeblatts Bücherblog einen tollen Bericht mit Bildern geschrieben.

Alles weitere zur Autorin, ihre anderen Bücher („Evermore“-Reihe z.B.) und die Serie „Soul Seeker“ findet ihr auf der Autorenhomepage.

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[Statistik] Juni

Der Juni war ja zwischendurch total toll. Aber die Sonnentage konnte man echt an einer Hand abzählen. Leider schlug mir das schlechte Wetter total auf die Stimmung, sodass mir auch nicht nach viel Lesen war. Zu Blackout musste ich mich zum Ende hin echt quälen, aber ich wollte das Buch endlich mal durchhaben.
Dann habe ich enorm viel genäht diesen Monat (s. Untersetzer unten und Stickerei, die Knöpfe mit der Frimelarbeit habe ich nicht nochmal aufgeführt), und Abends einfach Filme gesehen. Für dicke Bücher war einfach keine Zeit…
Außerdem wollte ich eigentlich keine neuen Bücher kaufen, weil ich mit Gutscheinen zum Geburtstag kalkuliert habe. Meine Freunde kennen mich aber SO gut, dass ich gleich drei Gutscheine vom Perlenladen bekommen habe – auch ziemlich gut 😀 (Glitzern mehr als Bücher 😉 ) Meinen Geburtstagstisch seht ihr unten. Die zwei Gutscheine, die auch dabei waren, sind nicht drauf. Und ein megageiler Ice-Crusher fehlt, der ist schon in der Küche etabliert 😉

Gelesen:
1. Aufbruch: Partials 1 – Dan Wells 5/5
2. Freak City – Kathrin Schrocke 5/5
3. Das Meer, in dem ich schwimmen lernte – Franziska Fischer 4/5
4. Die Auslese – Joelle Charbonneau 5/5
5. Der beste Sommer überhaupt – Alyson Noel 4/5
6. Wenn die Nacht in Scherben fällt – Annika Beer 5/5
7. Warrior Cats 01 – Erin Hunter 2/5
8. Blackout – Marc Elsberg 4/5
9. Der beste Tag meines Lebens – Miller/Stentz 5/5
10. Die Stunde der Wale

Gelesene Seiten: 3451
SUB: 221 (die Grafik zeigt mein konsequentes Nicht-kaufen *hust*)

Rezensiertes aus anderen Monaten:
Nicht die Bohne! – Kristina Steffan (gelesen im Mai)
Sternenseelen – Kerstin Pflieger (gelesen im Mai)

Uuuuii, und diesen Monat durfte ich ein Buch vorablesen: „Die Auslese“ von Joelle Charbonneau. Wie ich das Buch fand und warum ich es eher lese durfte, erfahrt ihr bald 😉

Am 7. Juni waren wir in der Lesung von Georg R.R. Martins „Song of Ice and Fire – Game of Thrones“.

Und das habe ich diesen Monat noch so gemacht:

Die Stickerei ist faaaaaaaast fertig!

Geburtstagstisch 🙂

Jaaa, in der Box liegt ein Zauberstab – wer errät, von wem der ist? 😉
Und Kreativ war ich ja auch noch 😉
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[Statistik] Oktober 2012 und Wieder-da-Post :)

Liebe Bücherfreunde, endlich bin ich wieder da.
Die zwei Wochen auf dem MediaCampus Frankfurt waren sehr sehr lehrreich aber auch tierisch anstrengend. Diesmal habe ich mir etwas mehr Zeit genommen, Abends zu lesen, dennoch habe ich nur knapp 4 Bücher geschafft (ja, das ist wenig). Aber dazu Ende dieses Monats mehr…
Shades of Grey 3 habe ich auch hinter mir, bin aber sehr unzufrieden. Die Rezension kommt in den nächsten Tagen, ebenso von Renegade, das ich aber großartig fand!

Die Leseliste habe ich so gut wie gar nicht erfüllt. Weil ich mir eine kleine Lernpause bis Ende November gönne, sollte ich die nicht gelesenen Bücher aber nachholen können.
– Drusilla Campbell: Das Gewicht der Liebe
– Marie Lu: Legend Fallender Himmel
– Marc Elsberg: Blackout
– Julia Quinn: In Liebe, Ihre Eloise

Gelesen habe ich im Oktober:
1. Dornentöchter – Josephine Pennicott 4/5
2.  Adel verpflichtet (Alaskan Royals) – M.J. Davidson
3. Tales of Partholon 3: Gekrönt – P.C.Cast 4/5
4. Wer sich umdeht oder lacht – James Patterson
5. Doppelt geküsst hält länger – Susan Mallery (Kindle Edition)
6. Evermore 1: Die Unsterblichen – Alyson Noël

Rezensiert habe ich aus anderen Monaten:
Spiel des Lebens – Veit Etzold (im September gelesen)

Ja, die Statistik sieht mager aus… aber ich gelobe Besserung 🙂

Mein Video mit der Oktober-Statistik haben ja schon einige gesehen… für November mache ich das wohl wieder 🙂

Und jetzt auf in den November 🙂 Zwei neue Bücher fanden schon den Weg zu mir – zusätzlich zu gefühlten 1000 anderen!

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[Rezension] Pech und Schwefel


Pech und Schwefel – Annette Eickert

Taschenbuch, NOEL-Verlag

249 Seiten

16,90

Die Achtjährigen Zwillinge Ronor und Nomarac, Kinder einer angesehenen Familie in der Stadt Mayonta, verlieren bei einem im Aufstand gelegten Brand ihr Elternhaus und auch ihre Eltern. Weil ihnen keiner glaubt, dass sie überlebt haben, und wirklich die Kinder des Hohepriesters sind, müssen sie sich verstecken. Eine kleine Diebesbande nimmt sich ihrer an, doch schon beim Aufnahmetest werden sie von den Stadtwachen festgenommen. Durch eine glückliche Fügung können sie heimlich freigelassen werden, aber nur, um vom städtischen Bordellbesitzer für die nächsten Jahre unter Vertrag genommen zu werden. Dafür versteckt er sie in seinem Haus.

Ohne Eltern und und ohne Heimat bleiben sie notgedrungen im Bordell, und finden in der Prostituierten Liehshy eine gute Freundin.

Nach einem schrecklichen Vorfall einige Jahre später beschließen die Zwillinge jedoch zu fliehen, doch nach Monaten ohne Hoffnung kann ihnen nur noch ein Wunder helfen.

„Pech und Schwefel“ ist ein schöner deutscher Fantasyroman. Als Vorgeschichte zu ihren beiden Ysanter-Büchern ist „Pech und Schwefel“ auch als Einsteigerroman zu Eickerts Werken zu lesen, und ist für sich schon eine schöne eigene Geschichte.

Die Handlung schreitet zügig voran, langweilt an keiner Stelle, und zwischendurch war es so spannend, dass sich das Buch einfach nicht zur Seite legen ließ.

Die Schreibweise ist angenehm, teilweise sind einige Schwächen in den Formulierungen zu erkennen, und es macht sich bemerkbar, dass kein professionelles Lektorat drüber geschaut hat, weil einige kleine Rechtschreibfehler zu bemerken waren. Diese haben aber keinesfalls grob gestört, und waren teilweise einfach zu überlesen.

Die Geschichte war gut überlegt, und hatte einen runden Handlungsbogen. Für mich ist umso interessanter, wie die Ysanter-Reihe nun weitergeht, bzw wie Ronor und Nomarac als Erwachsene handeln und beschrieben werden.

Sehr schön war die Welt, die Eickert sich ausgedacht hat. Fantasywelten sind nicht einfach, aber das Volk der Raukarii schien sehr präzise ausgearbeitet zu sein, Geschichte und Entwicklung eingeschlossen. Die Legenden und Herrscherfiguren des Volkes zeugen vom großen Einfallsreichtum der Autorin.

Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich die Autorin zwar kenne, mich das aber in der Beurteilung des Buches nicht beeinflusst hat. Annette Eickert ist eine Frau voller Fantasie, deren Bücher auf jeden Fall lesenswert sind!

„Pech und Schwefel“ war für mich eine überraschend unterhaltende Lektüre, die ich Fantasyfans nur ans Herz legen kann!