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[Rezension] Der 48-Stunden-Mann

Der 48-Stunden-Mann – Susan Mallery
Mira Taschenbuch
November 2012
300 Seiten

8,99 €

Es ist ein paar Wochen her, dass Hannah den Brief ihrer lieblichen Mutter erhalten hat. Sie würde ihre Tochter gerne kennen lernen, schreibt Luise. Hannah, die nach der Geburt zur Adoption freigegeben wurde, freut sich darüber natürlich, hat jedoch noch ein Problem. Allem anschein nach ist ihre Mutter todkrank (sonst hätte sie sich ja nicht so plötzlich gemeldet…), und als der Brief eintraf war Hannah zumindest auf dem Papier noch verheiratet. Wie soll sie einer sterbenden Frau also erklären, dass sie geschieden ist?
Am besten gar nicht. Und da kommt der kriminelle Nick, der Hannah eigentlich auf die Nerven geht, gerade recht. Er sieht gut aus, hat Charme und Witz, und wäre der perfekte Ehemann. Sie gehen einen Deal ein, dass Nick ein Wochenende lang ihren Partner spielt. Gegen Geld, versteht sich.
Doch als Hannah bei der vermeintlich kranken Mutter ankommt, wird sie von einer großen Familie erwartet. Und alle denken jetzt, Nick wäre ihr Mann…

Nach „Jennissimo“ ist wieder ein Einzelband bei Mira von Susan Mallery erschienen. Und so sehr Familiengeschichten auch schön sind, die hin und wieder erzählen was mit anderen Charakteren passiert ist, sind auch abgeschlossene Bücher ganz lesenswert.
Besonders von Susan Mallery.

Zuerst aus der Sicht von Nick, dann abwechselnd auch aus der Sicht von Hannah wird erzählt, die die beiden sich im Polizeirrevier treffen, und endlich zusammen etwas trinken gehen. Als Leser erfährt man sehr schnell alles über die Protagonisten und ihre Geschichte, weil sie sich selbst viele Gedanken machen. Aber sie offenbaren einander fast gar nichts.

Irgendwie hat die Autorin ja da ein Fass aufgemacht mit den Adoptionen. Wieder lernt eine adoptierte Frau ihre wahre Familie kennen und damit natürlich erst das Glück. Diesmal wird Hannah aber nicht überrumpelt, sondern kann sich ganz drauf einstellen.
Allerdings ist die leibliche Mutter ganz und gar nicht so, wie Hannah sich das vorgestellt hat. Statt alt und krank steht eine Mittvierziger vor ihr, die einen ganzen Haufen Familie im Nacken hat – die Söhne von Hannahs Vater.
Ich finde es bemerkenswert, dass Susan Mallery so auf große Familien steht. Und sich das scheinbar alles merken kann, denn mir klang das total logisch. Es gibt bestimmt ein Schema F, nachdem solche Geschichten geschrieben werden.

Und der Alpha-Held Nick… ach, er ist so zauberhaft. Attraktiv, stark, mutig… liebevoll, zärtlich, verletztlich. Hätte ich nicht auf der LoveletterCon letztes Jahr die Autorinnen Shannon McKennon und Lisa Marie Rice darüber sprechen gehört, dass diese Art Mann absolut insiziniert ist, hätte ich nur noch sehnsüchtig am Fenster hängend nach genau DIESEM Nick Ausschau gehalten ^^ Bei einer solchen Art Roman ist es ja nur logisch, dass sie sich kriegen, aber WIE ist immer wieder spannend 🙂
Diese ganzen Missverständnisse, die erst aus dem Weg geräumt werden mussten… und Hannah und Nick haben es sich ja auch nicht unbedingt leicht gemacht.

Sprachlich war dieser Roman natürlich auch wieder klasse. Absolut tolle Sprache, klasse Übersetzung von Barbara Alberter und toller Satz zum Lesen 🙂

Ich bin also mal wieder rundherum zufrieden und freue mich auf die anderen Romane von Susan Mallery! Volle Punktzahl für den 48-Stunden-Mann!

★★★★★

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[Statistik] Oktober 2012 und Wieder-da-Post :)

Liebe Bücherfreunde, endlich bin ich wieder da.
Die zwei Wochen auf dem MediaCampus Frankfurt waren sehr sehr lehrreich aber auch tierisch anstrengend. Diesmal habe ich mir etwas mehr Zeit genommen, Abends zu lesen, dennoch habe ich nur knapp 4 Bücher geschafft (ja, das ist wenig). Aber dazu Ende dieses Monats mehr…
Shades of Grey 3 habe ich auch hinter mir, bin aber sehr unzufrieden. Die Rezension kommt in den nächsten Tagen, ebenso von Renegade, das ich aber großartig fand!

Die Leseliste habe ich so gut wie gar nicht erfüllt. Weil ich mir eine kleine Lernpause bis Ende November gönne, sollte ich die nicht gelesenen Bücher aber nachholen können.
– Drusilla Campbell: Das Gewicht der Liebe
– Marie Lu: Legend Fallender Himmel
– Marc Elsberg: Blackout
– Julia Quinn: In Liebe, Ihre Eloise

Gelesen habe ich im Oktober:
1. Dornentöchter – Josephine Pennicott 4/5
2.  Adel verpflichtet (Alaskan Royals) – M.J. Davidson
3. Tales of Partholon 3: Gekrönt – P.C.Cast 4/5
4. Wer sich umdeht oder lacht – James Patterson
5. Doppelt geküsst hält länger – Susan Mallery (Kindle Edition)
6. Evermore 1: Die Unsterblichen – Alyson Noël

Rezensiert habe ich aus anderen Monaten:
Spiel des Lebens – Veit Etzold (im September gelesen)

Ja, die Statistik sieht mager aus… aber ich gelobe Besserung 🙂

Mein Video mit der Oktober-Statistik haben ja schon einige gesehen… für November mache ich das wohl wieder 🙂

Und jetzt auf in den November 🙂 Zwei neue Bücher fanden schon den Weg zu mir – zusätzlich zu gefühlten 1000 anderen!

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[Statistik] September 2012

Der September war wie verhext. Sobald ich ein Buch ausgelesen hatte, kam ein neues per Post, denn diesen Monat kamen mehrere Vorbestellungen. Gegen Ende des Monats kam ich auch nicht mehr an gegen die Flut an neuen Büchern (worüber ich mich ja nicht beschweren will), wodurch mein SUB gestiegen ist – aber ich kaum etwas ausgegeben habe 🙂
Die Leseliste ist nicht ganz abgearbeitet, weil zwischendurch neue schöne Titel hereinkamen oder ich einfach Lust auf etwas anderes hatte.

Gelesen:
1. Ashes 02 Tödliche Schatten – Ilsa J. Bick 4/5 (Rezension)
2. Marley & Ich – John Grogan 5/5
3. Rubinrot/Smaragdgrün/Saphirblau – Kerstin Gier 3/5 (Rezension)
6. Star Wars Republic Commando 01 Feind Kontakt – Karen Traviss 5/5 (Rezension)
7. Jennissimo – Susan Mallery 5/5 (Rezension)
8. Aphrodites Schwester – Elizabeth Hoyt (Rezension)
9. Im Mond des Styx – Alexander Lohmann
10. Die verrückteste Nacht meines Lebens – Lauren Barnholdt 5/5 (Rezension)
11. Spiel des Lebens – Veit Etzold 3/5
12. Shades of Grey 02 Gefährliche Liebe – E.L.James 4/5

Weil BookCook die Buchreihe von Kerstin Gier im Schuber als einen Band zählt, muss ich heimlich für die Statistik +2 draufrechnen. Deswegen steht beim Statistikbalken rechts auch +2.

Rezensiertes aus anderen Monaten:
Unsere Nullerjahre Das Jahrzehnt der Bagels, Blogs und Billigflieger – Judith Maria Gillies (gelesen im August)
Dark Angels Fall Die Versuchung – Spencer/Spencer (gelesen im August)

Für Diskussion sorgte mein Artikel über Liebespaare in der Literatur, die mir in Erinnerung geblieben sind. Das fand ich sehr schön, dass das mal Resonanz kam – auch wenn ich echt Klischees ausgesucht hab 😉

Challenges:
Mit den Challenges bin ich bisher ganz zufrieden. Für die 12-Bücher-SUB-Abbau Challenge habe ich bereits 5 Bücher gelesen, das sollte bis Ende des Jahres machbar sein.
Die Mira Challenge ist gut erweitert worden, allerdings werde ich wohl im Oktober keine sieben Bücher mehr dafür schaffen. Eventuell zwei oder drei.
Für die Queerbeet Challenge fehlen mir nur noch zwei Genres (Krimi und Historischer Roman), die aber im Oktober wegzulesen sein sollten.
Die Jugendbuch Challenge habe ich locker beendet, führe die Liste aber noch weiter. Bisher sind es 33 Romane darauf, mal schauen wie viele es noch werden.

Für die Aufgaben-Challenge habe ich folgende Bücher gelesen:
Lese ein Buch von deinem SuB, welches dir eine liebe Person geschenkt hat. Hast du nicht? Dann nimm ein Buch, welches du dir selbst geschenkt hast (bitte rezensieren).
– Ashes 02, weil ich es bei dem Gewinnspiel gewonnen habe, wofür Katha meine Rezension eingereicht hat, was ich total lieb von ihr finde 🙂 Rezensionslink ist oben.

Lese ein Buch aus dem Genre, welches am geringsten auf deinem SuB zu finden ist (bitte rezensieren)
– Generell habe ich wenig Thriller im Regal, deswegen sage ich da mal Veit Etzolds „Spiel des Lebens“, wozu die Rezension die Tage kommt.

Ramona von theworldofbigeyes hat mir einen Award verliehen, extra für Blogs mit weniger als 200 Leserns 🙂 Vielen Dank nochmal, dass du an mich gedacht hast! Ich kannte den Blog vorher nicht, jetzt behalte ich ihn mal im Auge 😉
Genauso war es bei Anne von legitur.blogspot.com die zufällig mich und Annette Eickert ausgesucht hat für ihren Award. Ihr Worte fand ich sehr lieb: „Bei Read and be yourself schreibt Sandra über ihr liebstes Hobby – das Lesen. Ich weiß gar nicht mehr so recht, wie ich auf ihrem Blog gelandet bin, dafür weiß ich, dass ich dort nicht mehr einfach so weg kam und immer mal wieder vorbei schaue, um in Sandras Rezensionen zu hauptsächlich Jugend- und Fantasy-Büchern zu stöbern. Ähnlich wie ich selbst versucht sie ihr Lesefutter von Beginn an passend auszuwählen, weshalb sie hauptsächlich Empfehlungen ausspricht.“
Vielen vielen Dank auch an dich!

Zukünftig wird es hier auf dem Blog auch eine Kinoecke geben, da ich in nächster Zeit einige Filme schauen möchte, die vielleicht für andere auch interessant sind. Interessiert euch sowas? Oder eher nicht?
Und ich überlege, einige Büchervideos zu machen. Das reizt mich schon länger… an der Monatsstatistik versuche ich mich mal 😉

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[Rezension] Wer zuletzt küsst, küsst am längsten

Wer zuletzt küsst, küsst am längsten – Susan Mallery

Mira Taschenbuch

Taschenbuch, 364 Seiten

Deutsche Erstveröffentlichung

8,95 €



Anmerkung im Voraus: Obwohl Teil 4 der Titan-Geschwister-Reihe auch alleine stehen kann, ist es doch von Vorteil, die ersten drei Bände zu kennen. Die Rezensionen findet ihr hier (Band 1, Band 2, Band 3).

Vor knapp 9 Monaten hat Garth Duncan zum ersten Mal richtig offen versucht, sich an Jed Titan zu rächen, indem er bei einer der Titan-Töchter, Lexi, den Kredit platzen ließ. Nachdem er auch noch die anderen beiden Töchter, Skye und Izzy, und ihre Arbeit sabotiert und geschädigt hatte, fand er sich endlich kurz vor dem Ziel: seinen Vater Jed Titan alles verlieren zu lassen. Das Haus, die Firma, seinen Status.

Doch statt dass die Titan-Töchter ihren Halbbruder hassen und verabscheuen, versuchen sie seine Handlungsweise zu verstehen. Und plötzlich wendet sich das Blatt, denn die Geschwister entdecken schreckliche Details über ihren Vater –der bereit ist, seine Töchter zu opfern.

Und Dana, die Freundin der Schwestern, hatte eigentlich nur die Aufgabe, Garth zu beschatten. Doch plötzlich ist sie mittendrin, in der Intrige von Jed Titan und im Gefühlschaos mit Garth.

Der vierte Band von Susan Mallery über die Geschwister aus dem Titan Clan geht endlich um Garth Duncan, den man mit jedem der einzelnen Bände besser kennen gelernt hat. Während er zu Anfang noch der eiskalte Geschäftsmann war, den man als Sympathisant von Lexi Titan und ihrer Liebesgeschichte mit Cruz nicht leiden konnte, wurde er wie für die Schwestern auch für den Leser zunehmend in die Geschichte und in die Herzen der Leser eingebunden.

Dana, die Familienfreundin, war vorher auch nur Nebenfigur, und bekommt in diesem Band neben Garth und kleinen Einschüben von Jed Titan auch ihren Platz. Und anders als die Titan-Frauen hat sie ihren Dickkopf, eine feste Überzeugung und einen großen Drang nach Familie. Ihre Entwicklung kommt nicht plötzlich, sondern wird bereits im ersten Band mit eingebunden – sie ist auch immer Teil der Geschichte, jedes Mal.

Mit Band 4 schließt sich die Titan-Reihe, und es ist sehr schade, dass es keine weiteren Geschichten mehr geben wird – obwohl es natürlich auch irre kitschig zu Ende ging (jeder war verliebt, jeder war fast oder ganz schwanger und irgendwie wollten alle heiraten).

Zum Glück gibt es aber ja von Susan Mallery weitere solche Reihen und Familiengeschichten, es wird einem also nicht allzu langweilig 🙂

Insgesamt kann ich „Wer zuletzt küsst, küsst am längsten“ selbstredend nur empfehlen, ebenso wie alle drei Bücher davor.

Wer bisher noch nichts von Susan Mallery gelesen hat, auf Frauenromane und ein wenig Kitsch, gewürzt mit Erotik, steht, sollte dringend zu einem ihrer Bücher greifen!

Volle Punktzahl, für das Buch und die Reihe und die Autorin 🙂

Ich danke dem Verlag ganz ganz herzlich, dass ich diese Reihe für Mira Taschenbuch rezensieren durfte. Ein spezieller Dank geht an Frau Intemann, die über die Probleme der Post hinwegsah und mir diesen Band erneut zusandte. Ich bedanke mich vor allem für Ihr Vertrauen!

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[Rezension] Frisch geküsst, ist halb gewonnen

Frisch geküsst, ist halb gewonnen – Susan Mallery

Taschenbuch, April 2011

Mira Taschenbuchverlag

8,95 €

Band 3 der Serie über die Titan-Geschwister

Die Rezensionen über die ersten beiden Bände findet ihr hier: Band 1 & Band 2

Inhalt:
Izzy Titan kann nach der Explosion auf der Ölstation nur noch wenig sehen. Die Diagnose lautet: 20 % Sehkraft.
Weil sie sich nur in ihrem Zimmer verkriecht, scheinbar allen Lebenswillen verloren hat UND die heilungsbringende Operation verweigert, sehen ihre Schwestern Lexi und Skye keinen anderen Ausweg mehr. Sie rufen Nick, den Besitzer einer Farm für Kinder mit traumatischen Erlebnissen. Ausnahmsweise darf Izzy länger als ein Wochenende bleiben, doch nur ungerne hat sie sich aus ihrer vertrauten Umgebung reißen lassen.
Alles was Nick will, ist Izzy wieder einen Lebenswillen zu geben. Dass dabei Gefühle ihren Weg ins Spiel finden, war keinesfalls der Plan!
Und auch Garth Duncan hat seine Finger im Spiel. Denn für Nick ist er beileibe kein Unbekannter…

Meine Meinung:
Auch Teil 3 der Kuss-Serie ist wieder ein absolutes Lesevergnügen! Mit viel Humor, aber auch ernsten Szenen kann Susan Mallery die Leser gewinnen.

Izzy ist die dritte Schwester der Titan-Geschwister. Sie war bisher immer die Stolze, (Wage-)Mutige, ohne festen Job und mit der Suche nach Abenteuer.
Ihr „Entführer“ Nick ist fies zu ihr, zeigt ihr ihre Schwächen auf und kann ihr Stück für Stück beweisen, dass die Operation vielleicht doch nicht so unnötig ist, wie Izzy glaubt.

Auch im dritten Teil spielt Garth Duncan eine große Rolle. Nachdem er in den Bänden 1 und 2 nur als Nebenfigur auftauchte, über den man kaum etwas erfahren hat, wird in Band 3 sogar aus seiner Sicht geschrieben. Alles deutet darauf hin, dass der nächste Band aus seiner Sicht geschrieben wird 😉
Die Spannung steigt, wer denn nun die Frau an Garth’s Seite wird, weil bisher jede Hauptfigur am Ende des Buches ihren Traumpartner gefunden hat.

Fazit:
Band 3 über die Titan-Geschwister war ein fesselnder, humorvoller Roman, über die Entwicklung einer gefallenen Frau, die auch Angst hat – und diese zu zeigen erst lernen muss.
Eine packende Geschichte, und ein Muss für Mallery-Fans! Wer Band 1 & 2 noch nicht kennt, sollte das dringend nachholen, und mir gemeinsam auf Band 4 bibbern! 🙂
Ich vergebe fünf Sterne. ★★★★★

Vielen Dank für dieses Geschenk! 🙂

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[Rezension] Reden ist Silber, Küssen ist Gold

Reden ist Silber, Küssen ist Gold – Susan Mallery

Band 2 der Titan-Schwester-Reihe

Taschenbuch, Ersterscheinung 2011

8,95 €

352 Seiten

Die Rezension zu Band 1 findet ihr hier.

Inhalt:
Skye Titan lebt mit ihrer Tochter Erin bei ihrem Vater Jed Titan auf der Titan-Ranch. Nach dem Tod ihrer Mutter hat sie deren Erbe inzwischen in eine Stiftung investiert, die hungernden Kindern helfen soll.
Unterdessen kommt ihre Jugendliebe Mitch aus dem Krieg zurück – mit einem amputierten Unterschenkel. Trotz der noch bestehenden Anziehung zwischen ihnen lässt Mitch Skye nur körperlich an sie heran, stößt sie aber sonst ab.
Dann wird Skyes Stiftung sabotiert, und hinter der Aktion steckt auch diesmal kein Unbekannter. Ihr Halbbruder Garth Duncan mischt sich in die Familiengeschäfte ein, und keiner scheint ihn aufhalten zu können.
Seine feinen Intriegen spannen sogar Skyes Liebe Mitch ein – mit ungeahnten Folgen.
Und zur Krönung des Ganzen will Jed Titan seine älteste Tochter erneut verheiraten. Doch auch der neue Kandidat ist nicht zufällig gewählt, und scheint nicht nur Interesse an Skye, sondern auch an ihrer kleinen Schwester Izzy zu haben.

Meinung:
Teil 2 der Serie über die Titan-Geschwister ist aus Skyes und Mitch’s Sicht geschrieben. Kleine Einschübe zeigen auch die Gedanken von Izzy.
Dramatisch spitzt sich die Situation zu, als nach und nach Bekanntschaften und Liebschaften enthüllt werden.

Skye Titan ist anders als Lexi, die wir in Band 1 kennen gelernt haben. Lexi war taff, ist von zu Hause ausgezogen, wusste früh, dass ihr Vater ihr nicht das geben kann, was sie braucht. Skye ist ruhig, braucht ihren Vater, würde alles für ihn tun.
Zu Beginn des Buches werden Partyvorbereitungen geschildert, und Skyes Gedanken, warum sie das überhaupt noch macht. Ihr Vater behandelt sie wie ein Dienstmädchen, weiß nicht um ihren Wert, und will sie einfach nur an den höchstbietenden verkaufen. Doch nach dem traumatischen Tod ihrer Mutter klammert sich Skye an das letzte ihrer Familie, das sie noch hat: Jed.
Sie ist dankbar für ihre Tochter Erin, und würde auch gerne Mitch wieder in ihr Leben lassen, wenn dieser das zulassen würde. Beziehungsweise wenn die Umstände günstiger waren.

Anders als der Cruz aus Band 1 ist Mitch der knallharte Veteran. Er leidet unter dem Verlust seines Beines, und seine langsame Genesung ist so herzergreifend und mitreißend, dass ich auch in diesem Buch nicht aufhören konnte zu lesen.

Ein bisschen irritierend waren die Sex-Szenen, die auftauchtend, weil zwei Menschen einfach ihrer Leidenschaft nachgaben… aber doch in den Zusammenhang gequetscht wirkten. Dem Gesamteindruck tat das aber keinen Abbruch.

Wie schon Teil 1 kann ich Susan Mallery wärmstens empfehlen – für Fans von tollen Frauenromanen, witzigen Familiengeschichten und herzlichen Liebesgeschichten.

Ich vergebe fünf von fünf Sternen!

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Neuzugänge

Irgendwie habe ich zu lange kein Buch mehr gekauft… also musste heute Weltbild meine Sucht befriedigen 😀
Gestern kam vom MIRA Verlag das Buch „Cocktail mit einem Vampir“, und weil ich Susan Mallery seit dem ersten Buch total mag, musste heute auch Teil 2 der Titan-Schwestern-Geschichte dazu 🙂
Und „E-Mail ins Glück“ wurde mir auf einem der Bücherblogs empfohlen (ich hab leider nicht mehr gespeichert, bei wem…).


Juhuuu, mein SUB wächst wieder ^^