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[Rezension] Wie ich mit meiner Oma Onlinedating machte

Wie ich mit meiner Oma Onlinedating machte und die große Liebe fand – Kayli Stollak
Goldmann
Taschenbuch, Juli 2014
ISBN 978-3-44217435-5
256 Seiten

8,99 € 

Kayli hat die Liebe ihres Lebens verloren. Zumindest fühlt es sich mit 24 nach der ersten längeren Beziehung so an.
 Um sich aus dem emotionalen Tief zu retten schließt sie mit ihrer Oma einen Pakt: Mr. Right lässt sich nur finden, wenn Frau weiß, was sie will. Das wollen Kayli und ihre Großmutter über das Online-Dating herausfinden…

Dieses Buch ist wirklich zauberhaft. Zunächst war ich etwas befremdet von der Geschichte, obwohl mich der Titel von Beginn an sehr angesprochen hat. Mir war nicht ganz klar, ob die Autorin sich nun eine Geschichte ausgedacht hat oder ihre wirkliche Geschichte erzählt.

Scheinbar ist ein Großteil des Buches wirklich so passiert, was die Geschichten umso witziger macht. Tatsächlich fand ich die Autorin zwar etwas naiv aber sehr sympathisch. Sie vertrat voll meine Meinung (obwohl ich eher unabsichtlich Online-Dating gemacht habe…)

Die Oma mochte ich auch sehr gerne, vor allem ihre Entwicklung. Wer wünscht sich nicht so eine toughe Dame an der Seite, die einen abfeuert aber auch auffängt.

Der Sprachstil, bei mir natürlich in der Übersetzung, war angenehm und die Geschichten damit sehr gut zu lesen. Durch die angenehme Kürze ist das Buch optimal für einen gemütlichen Nachmittag.

Von mir erhält die abgedrehte Geschichte über das Suchen und Finden der Liebe volle Punktzahl.

★★★
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[Rezension] Das Hochzeitsversprechen

Das Hochzeitsversprechen – Sophie Kinsella
Goldmann
Taschenbuch, Januar 2014
ISBN 978-3-44247986-3
512 Seiten

9,99 €

Ist es jetzt endlich soweit? Macht Richard Lottie einen Antrag? Bei einem gemeinsamen Essen wartet Lottie auf DIE Frage. Im Büro wissen ihre Kollegen bescheid, ihre Schwester wartet gespannt auf die Neuigkeit und sowieso ist es doch endlich Zeit, dass die beiden heiraten.
Als Richard aber nur EINE Frage stellen wollte, nicht DIE Frage, kann Lottie nicht anders als sich auf der Stelle von ihm zu trennen – denn scheinbar will Richard ja nicht heiraten.
Wie es der Zufall will, trifft Lottie einen Freund von früher, mit dem sie damals einen Pakt geschlossen hatte: Wenn sie beide mit dreißig noch Single sind, wollen sie heiraten. Lottie ist bereits 33 Jahre alt, aber schreitet dennoch kurzentschlossen mit Ben zum Altar. Da sie sich mit 18 Jahren damals für die große Liebe gehalten haben, kann es doch jetzt auch nicht anders sein, oder?
Die Hochzeitsreise nach Ikonos soll diese Liebe besiegeln. Aber was ist Ben eigentlich für ein Mensch? Was weiß Lottie genau über ihn?

Gleichzeitig hat Fliss, Lotties ältere Schwester, nur Probleme. Ihre Scheidung ist die pure Hölle und ihr kleiner Sohn Noah muss darunter leiden. Als sie nach zwei stressigen Wochen Hoteltesten erfährt, dass ihre Schwester wieder einen Kurzschluss nach einer Trennung hat, greift sie kurzentschlussen ein. Lottie soll nicht ebenso eine schwere Scheidung erleiden müssen – und eine überstürtzte Hochzeit mit einem fast unbekannten Mann kann ja nur zu einer Scheidung führen, oder?
Als Lottie ihrer Schwester verkündet, in den Flitterwochen ein Baby zeugen zu wollen, packt Fliss kurzerhand die Koffer und versucht mit allen Mitteln, ihre Schwester davon abzuhalten…

Das Hochzeitsversprechen“ ist der erste Roman der Autorin Kinsella, den ich lese. Bisher waren mir diese Bücher doch zu kitschig – aber ich habe mich echt getäuscht. Super witzig und total lesenswert schreibt Sophie Kinsella über die Figuren, die mit Anlauf haufenweise Fettnäpfen anpeilen und deren Leben total verrückt sind.

Gleich durch die erste Szene hat das Buch sich für mich einnehmen können. Lottie will gefragt werden. Mit Richard ist es genau richtig, sie sind lange genug zusammen (nach amerikanischen Verhältnissen 😉 ) und was könnte jetzt anderes kommen als eine Ehe?
Jede Frau in einer anständigen Beziehung träumt doch davon (wenn nicht bewusst, dann heimlich ^^), dass der Mann öffentlich auf die Knie fällt und wie im Kino alles romantisch ist und alle klatschen und überhaupt.
Ich mochte Lottie von dem Augenblick an, als sie auf der Damentoilette wildfremden Frauen davon erzählt hat, was gleich passieren soll. Das könnte glatt ich sein XD
Dass es nicht so kam, hat mir das Herz gebrochen und ich habe total mit Lottie mitgelitten. Ihre Verdrängungstaktik konnte ich nachvollziehen.
Dass sie danach etwas völlig abgedrehtes tut, fand ich irre und habe total damit sympathisieren können.

Fliss ist eine andere Figur, mit der ich mich nicht so richtig anfreunden konnte. Aber das muss man ja auch nicht. Es ist geschickt von Kinsella gemacht, dass sie verschiedene Figuren hat, mit denen man mitfiebern kann. Manche mögen also vielleicht lieber Fliss, und das ist dann ja auch gut.
Ihre Entwicklung fand ich toll, und am Anfang dieses zickenhafte Verhalten gegenüber Daniel. Das war einfach großartig geschrieben!

Die Männer der Geschichte sind natürlich grandios. Der Richard (der mich ein bisschen an den typischen Mr. Darcy erinnert hat), der Lorcan und der Ben ergeben ein Gemisch, das die Geschichte klasse aufgepeppt hat. Die Verzweigungen, Missverständnisse und Diskussionen fand ich klasse. Ständig habe ich mich schlapp gelacht und wenn ich in der Schulpause oder in der Bahn gelesen habe, musste ich das immer irgendwem mitteilen. So haben alleine drei Mitschüler gesagt, dass sie das Buch auch mal lesen wollen ^^

„Das Hochzeitsversprechen“ ist ein klasse Roman, der so aus dem Leben gegriffen sein könnte. Es war nicht unrealistisch abgedreht oder kitischig, sondern eine authentische Geschichte (natürlich passieren im echten Leben niiie so viele Missgeschicke auf einmal…). Die Idee und den Verlauf der Geschichte fand ich klasse. Ich mochte Lottie und auch Lorcan sehr gerne. Das Ende war genau nach meinem Geschmack (nicht so kitschig und nicht unrealistisch und dieses schmalige Happy End), und gerne hätte ich noch viel viel länger bei den Schwestern und ihren Liebschaften mitgelesen.

Da ich Sophie Kinsella vorher immer gemieden habe, muss ich meine Meinung über ihre Romane mal revidieren. Die Mütter-Mafia-Bücher von Kerstin Gier sind ähnlich witzig geschrieben, und da ich diese Bücher gerne mochte, werde ich mir noch weitere Bücher von Sophie Kinsella anschaffen.
Für dieses Buch gibt es vierdiente (rofl) verdiente fünf Sterne.

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[Rezension] Nicht die Bohne!

Nicht die Bohne! – Kristina Steffan
Diana Verlag
Taschenbuch, April 2013
ISBN 978-3453357426
352 Seiten

8,99 €

Wenn etwas schief geht, dann meist alles auf einmal. Zumindest müsste man den Eindruck bei Paula bekommen. Endlich endlich trennt sie sich von ihrem Freund Olaf, der eigentlich der perfekte Mann war. Nur er wollte heiraten und Kinder. Und zwar pronto.
Doch kaum will Paula Mann- und Kinderlos in der Karriere durchstarten, passiert genau das Ungewollte: Sie wird schwanger.
Und als wäre das noch nicht genug (kein Mann, doch ein Kind…), wird sie auch noch entlassen.

Paula ist am Boden zerstört. Wie soll sie so ein Kind großziehen? Und will sie das Kind überhaupt?
Verzweifelt sucht sie einen neuen Job, damit wenigstens ein bisschen Geld verfügbar ist. Dabei gelangt sie auf einen Ökohof, der ihr nicht nur eine neue Gemeinschaft, sondern auch eine neue Liebe bietet…

Kristina Steffan, auch bekannt als Kristina Günak, hat mich bereits mit ihrer Hexe Elionore zum Lachen gebracht. „Nicht die Bohne!“ ist ihr erster reiner Frauenroman, ohne Magie und ohne übernatürliche Wesen. Das fand ich im ersten Moment schade, aber schon beim Anlesen des Buches hat mich Paula absolut mitgerissen.

Anders als in den Fantasy-Bücher ist Paula nicht nur verdammt menschlich, sondern auch total aus dem Leben gegriffen. Ein bisschen von Eli steckte natürlich in der Figur auch drin, aber die 9 Monate mit Paula sind schon anders.

Das Buch steigt ein, als Paula den Schwangerschaftstest gemacht hat. Damit beginnt auch das Chaos, denn man lernt zunächst die durchgeknallte Familie, dann den verrückten Chef und schließlich Paulas neue Entschlossenheit kennen.

Im Buch erlebt man die komplette Schwangerschaft mit. Mit der beginnenden Morgenübelkeit, geschwollenen Füßen und dem Glück, einen Rippentritt zu bekommen. Dabei geht es aber nicht vordergründig um die Schwangerschaft, sondern eher darum, wie Paula ein neues Leben beginnt. Eine neue glückliche Liebe, neue Freunde, eine neue Einstellung zum Leben. Damit konnte ich mich sehr gut identifizieren.
Außerdem schreibt Kristina Steffan sehr locker und leicht. Ihre Bücher konnte ich bisher fast immer in einem Rutsch durchlesen. Die Handlung stolpert nicht, die Sprache ist sehr durchgehend und flüssig zu lesen.

Das Cover finde ich übrigens auch total passend. Die Babyfarben blau und pink sind mit drin, eine weibliche Figur und drei Küken. Das alles passt zu einem Buch über eine turbulente Schwangerschaft und der Entscheidung für das Leben.

Von mir bekommt das Buch 5 Sterne. Es war mitreißend, man konnte mitfühlen, wollte Paula pausenlos knuddeln und verliebte sich mit in Simon. Eine tolle Geschichte, nicht nur für Frauen mit Kindern.

★★★★★

Weitere Bücher der Autorin:
Die Drachenbraut
Engel lieben gefährlich (Elionore Brevent #2)
Eine Hexe zum Verlieben (Elionore Brevent #1) Ausgezeichnet mit dem Seraph 2012 für „Bestes Debüt“

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[Rezension] Die Tiefen deines Herzens

Die Tiefe deines Herzens – Antje Szillat
Coppenrath Verlag
Hardcover, Januar 2013
302 Seiten

14,95 €

Es sollte alles eigentlich wunderbar werden. Mit Felix. Schon seit zehn Jahren sind Leni und Felix beste Freunde, und plötzlich funkt es endlich auch zwischen ihnen. Doch bevor sie Zeit haben, sich richtig als Liebespaar zu finden, reist Leni nach Usedom, wo sie ihre Tante Clara kennen lernen soll.
Doch auf Usedom gibt es mehr als Strand und Urlaub: der süße Engländer Marc, den Leni zwar total ätzend findet, aber irgendwie auch anziehend.
Und in einem Gewitter der Gefühle vergisst Leni sich selbst und auch Felix, denn Marc ist überall, Marc, Marc, Marc…

Bereits vor Erscheinen des Buches schwärmte ein ausgewählter Kreis von dieser wahnsinnigen Geschichte, sodass ich das Buch recht bald selbst haben wollte. Bei Claudias Bücherregal gab es das zu gewinnen – und tatsächlich lag das Buch mit einer total lieben Karte vom Coppenrath Verlag kurz darauf in meinem Briefkasten.
Weil ich jetzt natürlich gespannt war, begann ich gleich zu lesen – und wurde total mitgerissen im Gefühlssog von Leni.
Wer kennt das nicht, dass man im zarten Alter von 17 Jahren einfach alles für die Liebe tun würde? Durchbrennen, Freunde verletzen, Eltern alleine lassen… wenn wir es selbst nicht mal getan haben, haben wir mindestens davon geträumt. In Leni konnte ich mich also super hineinversetzen. Auch ihre Gefühle, dass sie Felix doch gerade richtig gefunden hatte, aber sich nicht sicher war, ob es wirklich Liebe sein sollte – und dann Marc, der absolut hinreißend ist?

Die Geschichte um Marc fand ich sehr niederschmetternd. Ich hätte gerne viel mehr über ihn erfahren, aber aus Lenis Sicht wird oft ein Geheimnis darum gemacht. Es wurden Themen angeschnitten (Jane, Wohnung, Haus, „ich dachte, diesmal funktioniert es“), aber so richtig viel wird doch nicht erzählt. Auch sein Brief erklärt längst nicht alles, nur dass er unsicher ist. Das wusste ich aber auch so.

An einigen Stellen fand ich die Reaktionen etwas heftig. Ok, mit 17 ist es immer krass, alles ist neu, besser, schöner. Aber Lenis absolut plötzlicher Umschwung, nur weil es gewittert? Da konnte ich mich nicht so gut drin hineinversetzen.

Ganz und gar ungeklärt ist für mich auch, was denn nun mit Lenis Mutter und Clara war. Es gibt haufenweise Andeutungen, ich hatte auch so meine Vermutungen, aber da muss ich wohl nochmal bei der Autorin nachfragen 😉 (die passenderweise am 28.2. eine Lesung in der Nähe hält…).

Die Liebesgeschichte ist absolute spitze. Also, als Leni dann ihre Entscheidung trifft. Wie sie sich an die Hoffnung klammert, dass so alles gut ist, fand ich großartig. Es ist sehr mitreißend geschrieben und zum Schluss hatte ich sowas von nasse Augen…

Trotz der kleinen Dinge, die mich besonders im Nachhinein zum Grübeln gebracht haben, gebe ich dem Buch 5 Sterne. Eine so tolle, rührende Liebesgeschichte habe ich lange nicht gelesen. Besonders, dass Leni fest überzeugt ist, sie würde alles genauso wieder machen. Absolut beeindrucken!

★★★★★

Weitere Bücher von der Autorin:
Die Rick-Reihe (bis Band 5 erschienen):
1) Wie man seine durchgeknallte Familie überlebt
Alice im Netz
Solange du schläfst
Du gehörst (nicht) dazu!

Und weitere.

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Beeindruckende Liebesgeschichten ❤

❤ ❤ Immer mal wieder laufen mir Liebesgeschichten in Büchern über den Weg, die mich auch nach dem Lesen nicht loslassen.
Besonders bei Reihentiteln ist das der Fall. Hier mal ein paar Beispiele. Besonders die Bücher von Karen Traviss sitzen mir noch im Kopf. ❤ ❤

Sprichwörtlich durch die Hölle geht die Succubin Jezebel für ihren Freund in „Ein Succubus in Nöten“ von Jackie Kessler. Während Jesse in Band 1 noch die Liebe findet, muss sie in Band 2 („One way ticket in die Hölle„) darum kämpfen, ihren Freund behalten zu dürfen.
Der steinige Weg, den sie wählt und dann auch geht hat mich sehr beeindruckt. Jesse muss viel ertragen und boxt und beißt sich durch.

❤❤❤❤❤❤

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Interessant und nachhaltig in meinem Kopf verankert hat sich auch die Liebesgeschichte von Elena und Damon aus „Vampire Diaries“. Und ich meine jetzt nicht die Serie, sondern das Fundament dazu in den Büchern von Lisa J. Smith.

In den Büchern ist Damon der absolute Macho und rein gar nicht so gentlemenlike wie in der Serie (oder zumindest so wie er sich entwickelt).
Aber in Band 5 ist Stefano verschwunden, und Damon muss alleine auf Elena aufpassen. Weil man teilweise auch aus seiner Sicht lesen kann, erfährt man mehr über ihre Gefühle, wie in dieser Situation, wo sie einwillig, mit ihm spazieren zu gehen:
„Und das führte dazu, dass sie einander ansahen. Und dann lächelte Elena und er musste zurücklächeln. Zuerst war es nur ein Zucken der Lippen, dann einausgewachsenes Lächeln. Sie war…verdammt, sie war alles. Witzig, zauberhaft, mutig, klug… und schön. Und er wusste, dass seine Augen all das sagten und dass sie sich nicht abwandte. ‚Wir könnten – einen kleinen Spaziergang machen‘, schlug er vor, und Glocken läuteten und Trompeten spielten Fanfaren und Konfetti regneten vom Himmel und Tauben wurden freigelassen … Mit anderen Worten, sie antwortete: ‚In Ordnung.'“ S.467, Tagebuch eines Vampirs: Rückkehr bei Nacht.

Natürlich macht die Serie die Liebesgeschichte noch viiiel viel schöner (alleine deswegen ist es empfehlenswert, das zu kucken). Ian Sommerhalder kann einfach alles: Sexy sein, verletzt schauen, verliebt schauen, mutig sein –  aber das schweif jetzt ab 😉

❤❤❤❤❤❤

Quelle: http://starwars.wikia.com/wiki/Etain_Tur-Mukan
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Beeindruckt und wirklich nicht mehr losgelassen hat mich die Liebesgeschichte vom Klonsoldaten Darman und der Jedi Etain Tur-Mukan aus den Büchern Republic Commando von Karen Traviss.
Nach „Feindkontakt„, in der sich eine zarte Begegnung ankündigt, die weder er noch sie verstehen, verlieben sich Dar und Etain ineinander. Es braucht unendlich viele Seiten und viel Krieg, bevor beide übereinkommen, dass sie ihre Liebe genießen möchten bevor sie sterben.

Schließlich bekommt Etain sogar ein Kind von Darman („Triple Zero„) – unvorstellbar zu der Zeit der Klonkriege. Und bevor die Jedi es ihm sagen kann, explodiert die Republik und das Imperium zieht ein („Order 66„)

Die Art, wie Traviss eigentlich nur die Beziehung ankratzt, nicht viel darüber sagt aber so viel Gefühl unter der Oberflächte vermuten lässt, hat mich total eingefangen. Bis zur letzten Seite von „Order 66“ habe ich gehofft, dass sich alles zum Guten wendet.
Wer Star Wars ein bisschen kennt, weiß, dass Jedi niemals lieben dürfen, denn Liebe für zur Hass, Hass führt zur dunklen Seite. Deswegen darf Etain niemals erzählen, dass sie Darman liebt – und er darf ohnehin keine Familie haben, da er ein Wegwerfprodukt ist.
Das hat mich insgesamt so sehr mitgenommen, dass ich sogar Fanfictions geschrieben habe (siehe „Die köstlichste Frucht“ oder „Vode an“ sowie auch „Against all odds„).

Die Bücher von Karen Traviss habe ich aus mehreren Gründen mehrfach gelesen (und lese sie gerade wieder). Die Geschichte von Darman und Etain war definitiv einer davon.

❤❤❤❤❤❤

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Fehlen dürfen natürlich auch nicht Bella und Edward, über dich ich wohl wenig sagen muss 😉
In den Filmen kommt der Schmerz und die Liebe ja noch ein wenig deutlicher rüber, aber auch schon im ersten Buch (später nicht mehr so sehr) hat mich die Liebesgeschichte total mitgenommen. Innerhalb weniger Wochen habe ich Band 1 zweimal verschlungen – und meine Mutter hat es auch gleich mitgelesen. 🙂

❤❤❤❤❤❤

Welche Liebesgeschichten lassen euch nicht mehr los – was fällt euch spontan ein?
Zum Beispiel Luisa und Thursen aus Berlin? Oder die Titan-Sisters von Susan Mallery? Ich bin gespannt auf eure Liebesgeschichten, die noch immer im Kopf herumspuken.

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LoveLetterCon 2012 – Rückblick

Am vergangenen Wochenende war es ganz still hier auf dem Blog. Zum einen brauchte ich eine kleine Pause nach dem sehr gefüllten Mai, zum anderen war ich ganz einfach (fast) Internetlos. Ja, auch sowas gibt es noch (und ich schreibe dennoch kein Buch darüber…).

Aber wo war ich denn bloß, dass es kein Internet gab? Jetzt nicht lachen: Ich war bei meiner Oma in Berlin. Und sie hat zwar eine Flatrate fürs Festnetz, aber eben kein Internet. Lang leben das Smartphone – wenigstens Twitter blieb mir so also noch 🙂
Ich will aber nicht rumjammern, irgendwie war das Offline-Wochenende auch sehr entspannend. Keine wichtigen Mails, keine Planung, kein Facebook… das sollte sich jeder nehmen (und wenn es wehtut, holt euch HILFE!)

Neben dem schönen Besuch stand ganz oben auf der Tagesordnung noch der Besuch der LoveLetterCon *yeay*

Samstag und Sonntag war das Kulturhaus Spandau belagert von Liebesromanfans aus vielen Teilen Deutschlands – und sogar aus dem Ausland, wenn ich das richtig gehört habe.
Zu Gast waren Bestseller Autorinnen wie Nalini Singh, Lara Adria und Lisa Marie Rice – und viele mehr, auch sehr gute deutsche Autorinnen wie Sandra Henke, Jeanine Krock und Michelle Raven.

Ich war total baff, als ich im ersten Workshop war. Vor allem, weil ich mir am Empfang eine tolle rote Tasche abholen durfte, auf der nicht nur das Datum, der Anlass und die teilnehmenden Verlage abgedruckt waren, sondern auch noch innen wunderschöne Goodies zu finden waren: Das LoveLetter Magazin (ich hab es ohnehin abboniert, deswegen hab ich das weitergegeben), ein kleiner Notizblock von Lyx, Kugelschreiber, Bonbons und ein tolles Programmheft.

Der Tag startete gleich mit Shannon McKennon und Lisa Marie Rice über den Alpha-Helden. Wäre der Raum nicht schon heiß gewesen hätten wir ihn heiß gemacht, denn es ging um den perfekten Helden.
Anschließend habe ich mich fast nur noch im Theatersaal aufgehalten und mir verschiedene Podiumsveranstaltungen angeschaut. Der U-Books (jetzt U-Line) Verlag hat sich und seine Autorinnen vorgestellt. Englische Autorinnen haben über ihr Schreiben geredet. Cora/Mira haben sich vorgestellt und Autorinnen von Lyx haben über Social Media gesprochen.

An beiden Abschlüssen des Tages haben wir uns Exemplare signieren lassen können, von den Autorinnen, die vor Ort waren (wobei viele das ja schon den ganzen Tag über gemacht haben). Und die Überraschung war riiiiesig, als neben den auf dem Zeitplan aufgeführten Autoren mehrere Stapel Bücher aufgebaut wurden. Lyx, Cora und Mira und sogar Heyne und Goldmann spendeten bis zu 100 Bücher für ihre Autorinnen – damit wir die signiert mitnehmen konnten… total umsonst!
Das Gedränge war besonders Sonntag entsprechend groß, aber laut Spekulationen waren für alle Teilnehmer mindestens ein Buch kalkuliert.
Links seht ihr meine signierte Ausbeute (+ die zwei Bücher von Wohltat) – ich bin immernoch total verblüfft und dankbar, dass wir die Bücher mitnehmen durften. Und die Autorinnen waren so superfreundlich!
Nalini Singh fragte mich, ob mir die Convention gefalle, und ich jede Autorin getroffen hatte, die ich treffen wollte (Natürlich JA, ich hatte ja nur das Buch von Kristina Günak mit ^^). Lisa Marie Rice hat sich enorm gefreut als ich ihre Bücher lobte und sagte auf Englisch „Für jemanden wie dich schreibe ich meine Bücher“. Ihr Buch hatte ich auch schon – es bleibt aber nur die signierte Ausgabe im Regal 😉

Gefreut hat mich neben dem Kennenlernen der Bestsellerautorinnen auch der Kontakt mit der Indie-Autorin Romana Grimm, die ich auf der S-Bahnfahrt noch gesehen habe und mit der ich mich auf Anhieb super verstanden habe! Es war schon, dich kennen zu lernen *wink* 🙂
Auch C.M.Singer habe ich persönlich kennen gelernt und mich angeregt unterhalten.
Bekannte Gesichter wie Cornelia Franke (die leider immer nur vorbeihuschte) und Cat Crawfield haben die Zeit dort auch noch schöner gemacht. Leider konnte ich mir die Blogs der beiden Freundinnen von Cat nicht merken, vielleicht melden die sich hier ja noch 🙂

Generell fand ich, dass die Stimmung überhaupt sehr gut war. In den Schlangen vor den Signiertischen bin ich mit einigen Frauen ins Gespräch gekommen, und auch in der Pause war es sehr entspannt, sodass ich mich mit einigen anderen Besuchern unterhalten habe.

Und jetzt ein fettes DANKE an die Verlage und Autorinnen vor Ort, die das Wochenende unvergesslich gemacht haben! Danke für die liebevolle Aufmachung des Kulturhauses, danke für die Goodies, für die Möglichkeit mit den Autorinnen in Kontakt zu treten und für die Signierexemplare im Anschluss! Und natürlich ebenso viel Dank an den LoveLetter und die MitarbeiterInnen, die das Wochenende überhaupt erst haben entstehen lassen!!!!!!!!

Ich hoffe, im nächsten Jahr lässt sich das Ganze wiederholen – es muss nicht mal besser werden, weil es war schon so richtig toll 🙂