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[Leseinedruck] Voll streng, Frau Freitag!

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»Ich schwöre, ich habe perfekt deutsch gesprochen. Ich glaube, ich habe sogar gesagt: Ich habe mein Praktikum absolviert. So spreche ich sonst nie.«

Ullstein
288 Seiten, € 9,99 [D]
ISBN:  9783548374574
Erscheint am 13. Juli 2012

Frau Freitags Klasse ist jetzt in der Zehnten. Alles dreht sich um den Abschluss. Wirklich alles? Während Frau Freitag ihre Schüler nachts auf Facebook an ihre Bewerbungen erinnert und tagsüber durch die Prüfungen schleust, haben Bilal, Emre und Mariam ganz andere Probleme: »Wie kam man eigentlich ins Internet, als es noch keine Computer gab?« – »Moment noch Frau Freitag, gleich fertig mit Handy.« – »Hab ich Selbstbräuner raufgesprüht und heute Morgen voll Schock: volldunkelbraun.« Aber wie soll eigentlich Frau Freitag ohne ihre Klasse überleben?

Eindruck:
Ich lauer schon eine ganze Weil um „Chill mal, Frau Freitag“ herum, weil mich sowohl die Rezensionen als auch Leseproben angesprochen haben.
Dass Frau Freitag jetzt einen weiteren Band herausgibt, freut mich sehr!
Schon auf den ersten Seiten der Leseprobe, die den Anfang des Buches zeigen, war ich am schmunzeln und konnte mir die Situation schnell vorstellen.
Dann kommt ein Rückblick. Frau Freitag erzählt vom letzten Jahr ihrer Realschulklasse.

Humorvoll, frech und voll Wahrheit erzählt Frau Freitag vom Schulalltag und ihrer Beziehung zu den Schülern.
Dieses Buch wird ebenso wie Band 1 auf jeden Fall in meinen Bücherschrank wandern!

Leseprobe von vorablesen.de

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[Leseeindruck] Der gefrorene Rabbi

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480 Seiten, € 21,95 (D) Gebunde Ausgabe
Blessing
ISBN: 978-3-89667-436-4

Erscheint am 10. Januar 2011

Originaltitel: The Frozen Rabbi

Aus dem Amerikanischen von Friedrich Mader

Bei einem Stromausfall geschieht das Unglaubliche: Der Rabbi taut auf und erwacht zu neuem Leben. Der aus der Zeit gefallene heilige Mann entwickelt ungeahnte Energien und entdeckt lukrative Entfaltungsmöglichkeiten in der modernen Welt. Während der Rabbi in einem Einkaufszentrum das „Haus der Erleuchtung” gründet und gestressten Managern und frustrierten Hausfrauen das Seelenheil verkauft, glaubt Bernie, endlich einen Sinn in seinem Leben gefunden zu haben. Er findet nach und nach heraus, wie der gefrorene Geistliche von einem polnischen Schtetl des neunzehnten Jahrhunderts in eine Gefriertruhe im Memphis der Gegenwart geraten ist, und will das Familienerbe bewahren. Doch der Rabbi macht nichts als Ärger.

Der junge Bernie findet bei der Suche nach etwas Gefrorenem einen teifgekühlten Rabbi – ein Erbstück der Familie!

Wie der Rabbi gefroren wurde, wird auch gleich in einem Rückblick erzählt.

Den Rabbi lernt man leider nur ganz kurz kennen – anschließend ist er gefroren, und nur noch seine Jünger sind Teil der Handlung, vor allem einer davon: Der junge Salo, der bei einem Progrom zufällig in Sicherheit ist, sich den Rabbi aneignet und aus dem Dorf flieht.

Die Leseprobe war sehr schön, mit derbem Humor wird die Geschichte eingeleitet, und gerade soviele Happen geliefert, dass es gerade noch spannend ist. Die Geschichte MUSS einfach gut werden 🙂

Eine viel zu kurze Leseprobe wie immer!

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[Leseeindruck] Die Buchdruckerin


Die Buchdruckerin – Sabine Weiß

Verlag: Marion von Schröder

ISBN: 9783547711608

Erscheint am 29. September 2010

Inhaltsangabe des Verlags:

Straßburg um 1520. Margarethe Prüß hat gegen den Willen der Zunft eine Druckerei geerbt. Als die Reformation die Stadt erreicht, heiratet sie den ehemaligen Mönch Johannes. Doch ihr Mann sieht den Platz einer Frau im Haus. Allen Widerständen zum Trotz kämpft Margarethe für ihr großes Ziel: Jeder soll Bücher lesen dürfen.

Eindruck:

Die leider viel zu kurze Leseprobe war leicht und flüssig zu lesen. Für uns Leseratte ist ein Buch über die Geschichte der Buchdruckerei natürlich ein besonderes Schmankerl, und als gleich in der Leseprobe die Bücher brannten, und Magdalena sogar schwere Verbrennungen in Kauf genommen hat, konnte ich ihre Gefühle nur nachvollziehen.

Die Geschichte ist, wie sie bisher begonnen hat, sehr schön, und klingt vielversprechend. Wie es sich weiterentwickelt, lässt sich nur durch die Inhaltsangabe des Verlags erahnen, und macht das Buch umso interessanter.

Die Wunschliste wurde soeben erweitert 🙂

Leseprobe von vorablesen/Historead zu finden Hier.

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[Leseeindruck] Liebe heilt alles


Dr. David Simon: Liebe heilt alles

ca. 192 Seiten, € 8,95 (D)


Allegria


ISBN: 9783548745077


Erscheint am 10. September 2010

Zusammenfassung des Verlags:


Unsere Fähigkeit des Gebens und des Bekommens von Liebe beeinflusst jeden Bereich unseres Lebens, vor allem unsere Gesundheit. David Simon zeigt, wie wir tiefschürfende und schmerzhafte Erfahrungen aus unserer Gefühlswelt ausschließen können, die zu unserer emotionalen Instabilität beitragen

Endlich sind wir frei, um gesund und ausgeglichen zu agieren, ohne die restriktiven Empfindungen von früher, die den Weg ins Leben verbauen. Grundlage dieses Buches ist ein Körper-Geist-Empfinden, das die seit Generationen erfolgreichen fernöstlichen Heilmethoden mit der modernen Medizin und den aktuellsten Errungenschaften der Neurologie verbindet.


Leseeindruck:

Es ist vielleicht nicht die Art von Kritik, die wir gerne hören möchten. Selten fällt es leicht, die eigenen Fehler, und vor allem die der Eltern einzusehen.

Doch genau so beginnt das Buch „Liebe heilt alles“. Dr. David Simon beginnt beim Dasein im Mutterbauch, und den ersten Verknüpfungen, den ersten Einwirkungen.

Sehr interessant und ausführlich schreibt er von den perfekten Eltern, und wie man selbst darauf hinarbeiten kann.

Mit großem Interesse habe ich die ersten Seiten des Buches „Liebe heilt alles“ gelesen und bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Auch wenn Selbsthilfebücher hin und wieder etwas schief geraten können, verspricht das Buch über Liebe wenigstens mit interessanten Fakten zu punkten.

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Gewonnen!

Und mein Leseeindruck hat wohl Eindruck hinterlassen:

Wir haben Deinen Namen bei der Vorablesen.de-Verlosung zu Oliver Pötzsch: „Die Henkerstochter und der König der Bettler“ aus dem Lostopf gezogen, d.h. Du bekommst demnächst ein Vorab-Exemplar des Buches zur Rezension zugeschickt.

Ich freue mich schon sehr, auch wenn das heißt, dass noch zwei weitere Bände auf meinen Stapel wandern: Band 1 & 2.

Werbung gemacht hatte ich schon HIER.

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[Leseeindruck] Die Henkerstochter

Teil 3 der Henkerstochter-Serie

Die Henkerstochter und der König der Bettler – Oliver Pötzsch

ca. 450 Seiten, € 9,95 (D)

Der Schongauer Henker Jakob Kuisl ist in eine Falle getappt: Bei einem Besuch in Regensburg findet er seine Schwester und den Schwager tot in der Badestube.
Die Stadtwache verhaftet ihn als Verdächtigen und wirft ihn in den Kerker. Nun drohen ihm, dem Henker, selbst Folter und Hinrichtung. Fieberhaft suchen seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon Fronwieser nach dem wahren Täter und stoßen dabei auf ein Komplott, bei dem die Zukunft des Kaiserreichs auf dem Spiel steht.
Ullstein Taschenbuch Verlag

Erscheint am 13. August 2010

Eindruck:
November 1673, Dreißigjähriger Krieg. Ein kleiner Reitertrupp hat sich vom Heer entfernt und plündert auf eigene Faust und eigentlich verbotenerweise umliegende Bauerndörfer. Grausam und ohne jegliche Gnade morden sie unter den Bauern, verbrennen die Hütten und vergiften den Brunnen. Zum krönenden Abschluss spielen die Söldner sogar um eine junge Bäuerin.
Bereits der Prolog lässt eine super geschilderte Erzählung vermuten, und auch auf den nächsten Seiten der Hauptgeschichte, 25 Jahre nach dem Bauerndorfüberfall im Prolog, fesselt die Geschichte den Leser. Durch den umgangssprachlichen Ton der Hauptfigur Jakob Kuisl ist das Leseerlebnis sehr nah, und der Henker aus Schongau wird bereits auf den ersten Seiten dem Leser sehr sympathisch.
Oliver Pötzsch hat einen flüssigen, leicht lesbaren Stil, der einen sehr tief in die Geschichte mit hinein nimmt.
Die wenigen Seiten der Leseprobe reichen aus, die Neugierde zu schüren und nach dem gesamten Buch zu verlangen.

Leseprobe von vorablesen.de/historead

Hier werden auch die ersten beiden Teile der Henkerstochter-Serie vorgestellt:
http://www.oliver-poetzsch.de/bucher.php

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[Leseeindruck] Wörterbuch der Liebenden

Das Wörterbuch der Liebenden

David Levithan
Graf Verlag

224 Seiten
18 € (D)
Erscheint am 11. August 2010

Eindruck
Für jede Situation in einer Beziehung gibt es scheinbar ein Wort. So wie auf eine Streitsituation „adamant“ passt. Unnachgiebig, unerbitterlich.
Und doch gilt es in diesem Buch nicht, die Wörter zu suchen, sondern den Moment zu erkennen, das Bekannte in jener Situation, die vielleicht schon ähnlich in der eigenen Liebesgeschichte vorgekommen ist, und einen Namen geben zu können.
„Das Wörterbuch der Liebenden“ ist kein gewöhnliches Wörterbuch, sondern eine Sammlung von Beziehungsannekdoten (bei denen leider kaum bis kein Zusammenhang zu erkennen ist), die mit einem Stichwort versehen wurden. Zum Teil humorvoll, aber auch nachdenklich stimmend betitelt, lassen sich die Texte leicht lesen und die Seiten schnell weiterblättern in der Neugier auf eine vielleicht ebenso erlebte Emotion, versehen mit einem Adjektiv.

Nach der kurzen Leseprobe (bei vorablesen.de) wurde auf jeden Fall meine Neugierde geweckt. Welche Wörter verwendet Levithan bei den anderen Buchstaben. Erkenne ich mich und meine Beziehung vielleicht öfter wieder? Wie geht die kleine Liebesgeschichte aus?