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Hello glow – Über 150 einfach und natürliche Rezepte für Haare, Gesicht und Körper – Stephanie Gerber
mvg Verlag
ISBN 9783 – 86882802-3
12,99 Euro

Ihr wolltet schon immer mal Kosmetik selber machen, für euch alleine oder mit Freunden?
Das Buch „hello glow“ ist nicht nur optisch ein totaler Hinkucker, es ist auch genau für so etwas geeignet!

Da ich mich schon etwas mit natürlicher Haut- und Körperpflege beschäftigt habe, aber nie so richtig Lust auf das Durchstöbern verschiedener Blogs oder Rezeptseiten hatte, war dieses Buch für mich ein Must Have!

Es beginnt mit Basics zu Inhaltsstoffen, was wichtig für die Herstellung eiener Kosmetika ist und wie man den eigenen Hauttypen herausfindet. Das alles wird in einfachen Worten auf wenigen Seiten mit sehr sehr tollen Fotos beschrieben.

Anschließend folgen auf ca. 120 Seiten Rezepte für Gesichts-, Körper- und Haarpflege. Dabei deckt Stephanie Gerber nicht nur die Farbpalette, sondern auch die Bedürfnisse ab: Von vitalisierenden Cremes bis beruhigenden Bädern ist für jeden etwas dabei. Zwischendurch wird immer wieder ein Wirkstoff näher vorgestellt und häufig werden zu den Rezepten auch Variationen vorgeschlagen oder noch weitere Tipps mit dem Wirkstoff.

Die allermeisten Rezepte sind schlicht, ohne großen Aufwand oder Kosten umzusetzen. So braucht es für ein Detox-Peeling mit Grapefruit und Kaffee nur Olivenöl, Grapefruit und natürlich Kaffee…

Während manche Rezeptbücher mit Einfachheit werben, aber man dann doch Mörser, Destillierapparate oder andere komplizierte Utensilien braucht, kann man hier fast alle Rezepte mit Schalen, Löffeln und Töpfen herstellen, die man ohnehin im Haushalt hat. Für etwas ausgefuchstere Sachen braucht man vielleicht etwas mehr und auch mal Inhaltsstoffe aus dem Reformhaus oder der Apotheke, dafür sind die Produkte dann auch umso schöner – sie sind schließlich selbstgemacht.

Das Buch eignet sich durch die wunderbaren Fotos auch zum Verschenken und schön Aufstellen, es ist viel zu schade für das Regal und lädt immer wieder zum Durchblättern ein.

Von mir erhält es eine volle Kaufempfehlung!

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Draußen ist es jetzt richtig Herbst. Es stürmt, regnet und ist kalt. Die Bäume haben nicht nur rote, gelbe und orange Blätter, sondern werden auch zunehmend kahl. Ich mag das ja nicht so gerne, das wirkt so trist. Das stelle ich aber immer erst richtig fest, wenn es dann im Frühjahr alles wieder grün ist. Damit auch schlechtes Wetter genutzt wird, habe ich heute zuhause wieder kreativ gewerkelt.
Im Ofen habe ich etwas neues ausprobiert und „Lemon Bars“ nach diesem Rezept gebacken. Meine Form war allerdings zu klein, daher sind es ganz schöne Brocken – dennoch sehr sehr lecker, nur eben mächtig 🙂Lemon Bar

Nebenbei stricke ich weiterhin am neuen Winterloop, passend zum bereits fertigen Stirnband. Das Muster nennt sich „Patentmuster“ und ist nicht soo schnell zu stricken, aber wie ihr seht sehr sehr schön! Die Wollte ist wunderbar weich, aber ich muss mich echt mal ranhalten, damit ich auch fertig bin bevor der Winter rum ist. Im Zweifel trage ich den Loop dann zum Wintersport 😉Patentmuster stricken

Und weil das hier ja ein Bücherblog ist, zeige ich euch meine neuen Bücher.
Ich bin ja so anfällig für Empfehlungen… hier seht ihr das Ergebnis, wenn ich zum Buchladen gehe und sage „ich hätte gerne Bücher zum Thema xyz“. Acht Bücher wurden mir gezeigt, drei habe ich gleich mitgenommen. „Untreue“ ist ein Tipp aus der Facebookgruppe, weil ich nach Büchern zum Thema „Liebe und Partnerschaft“ ohne das Thema „erste Liebe“ gefragt habe. Dieses ständige uh, erste Liebe, heiraten, Kinder, alles perfekt in 2 Wochen geht mir nämlich auf die Nerven. Vielleicht habe ich aber auch nur zu viele Jugendbücher gelesen, in denen sich der Protagonist zum ersten Mal verliebt. Nach dem hundertdrölfzigsten Mal ist es nicht mehr neu und spektakulär.

Neue BücherEinundachtzig Worte ist eine Vorbestellung gewesen, die endlich eintrifft.
Kennt ihr eines der Bücher auch? Und trifft euch auch der Winterblues so langsam?

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Es ist Freitag Vormittag, ich sitze an meinem aktuellen Nähprojekt, nachdem ich wochenlang keine Motivation zum Nähen hatte… aber was ein Rabatttag bei Dawanda und ein Stoffmarkt so bewirken können…

Die Nähmaschine zickte schon etwas länger, hat sich nach ein paar Mal Staub wischen aber immer wieder gefangen. Doch diesmal nicht, ich will nähen aber die Fadenspannung streikt, egal wie oft ich alles aufbaue und entstaube.

Daher muss die Maschine zur Reparatur (und der dringend nötigen Wartung) und mein Nähprojekt bleibt liegen.
Dabei war ich gerade so schön im Fluss und hatte eine so tolle Idee für ein Kinderkleid…

IMG-20151002-WA0001 Die Anleitung habe ich von Schnabelina. Sie hatte die Idee für ein Kinderkleid aber mit Body und passender Leggins, damit nichts verrutscht. Der Stoff war schon länger da, jetzt auch die Zeit, und nachdem ich keine Maschine mehr hatte wollte ich gerade alles wegräumen. Aber irgendwie hat es mir in den Fingern gejuckt, das Kleid zu nähen, und warum eigentlich nicht per Hand nähen? Nach dem Lesen einiger Anleitungen für die passende Naht habe ich den Steppstich gewählt. Interessant ist dieses Video:

Mit Jerseystoff muss man natürlich doppelt sorgfältig sein, vor allem bei Kinderkleidung. Also sichere ich alle Nähte auch von Außen mit einem Faden und Zierstichen.

Bodykleid Luisa Variante Blumenmuster Naht am Bodykleid LuisaSo sah das Kleid (links) aus, nachdem ich die Ärmel und den Rockteil per Hand angenäht hatte. So auf die Ferne sieht man also sowieso einen Unterschied. Jerseystoff muss man ohnehin nicht sooo sorgfältig versäubern, weil er nicht ausfranst. Hier also mein Glück, bei der Wintervariante in Nickystoff muss ich da sehr viel sorgfältiger arbeiten.

Rechts seht ihr die Handvernähte Kante. Nicht besonders hübsch, aber sie hält – und die Innenkanten sieht man ja von Außen sowieso nicht!

Insgesamt ist die Ausführung mit Hand vielleicht etwas weniger präzise als die Naht mit der Maschine, aber nach zwei Tagen Handnäharbeit macht es mir dennoch Spaß und ich kann auch viel hübscherere Stiche, wie hier die Zickzacknaht machen.Ziernaht beim Handnähen

Meine Nähmaschine fehlt mir trotzdem, weil das Kleid sonst schon längst fertig wäre, aber so steckt eben besonders viel Liebe drin. Und da Kinder erfahrungsgemäß aus ihren Sachen schnell herauswachsen wird das Kleid hoffentlich von mehreren Kindern getragen werden können, daher mache ich die Nähe besonders sorgfältig und reißfest. Bei der Handnaht habe ich irgendwie mehr das Gefühl, dass es wirklich halten kann.
Mein Bonus auch hier: Ich liebe Ziernähte 😉 Seid gespannt auf die Wintervariante!

Habt ihr Erfahrung mit Handnähten? Oder habt ihr außer dem Vernähen immer nur mit der Maschine gearbeitet?

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Keen_Lustige Tiere_4c_HiresLustige Tiere vom Lande stricken – Sarah Keen
mvg Verlag kreativ
Klappenbroschur, August 2015
ISBN 978-3-86882621-0
128 Seiten
12,99 Euro

Da ich ja jetzt offiziell Patentante bin möchte ich natürlich meine kreativen Phasen auch für das Patenkind ausleben. Passend dazu kam dieses Buch vom mvg Verlag, das Anleitung für Bauernhoftiere bietet.
Eigentlich hatte ich das Stricken für mich wieder abgeschrieben, weil die Nadeln und die Wolle einfach nicht so wollten wie ich, aber ich bin ja immer neugierig. Und so richtige Anleitungen sind etwas anderes als „mal versuchen“. Das kann ich beim Häkeln, aber beim Stricken brauche ich eben noch jemand, der mir genau sagt wie es geht.

In diesem Buch gibt es die klassischen Tiere Kuh, Pferd, Schwein und Huhn, aber auch tolle Ideen wie einen Hütehund, ein Rind und ein Lama. Und weil es Schweine und Hühner als Kuscheltiere bestimmt auch zu kaufen gibt, wollte ich ein Lama machen.
Ich bin keine Freundin vom akribisch an die Anleitung halten geht, zumindest was die Wolle betrifft. Daher habe ich auch hier einfach Wolle genommen, die mir gut gefiel, nämlich die headnut surf Farbe 408 braun, weil ich davon noch genug hatte. Fotografier aus dem Buch

So wie links sieht normalerweise ein Lama aus.

Und im Buch sieht das Muster so wie rechts aus.

Eigentlich ganz gut, mein Ergebnis seht ihr unten.

Grundsätzlich zu den Anleitungen: Beim ersten Durchschauen kam mir nichts spanisch vor, es sah erstmal nach vielen Zahlen und Zählarbeit aus, aber machbar. Es wurden keine Wunderwaffen oder Zaubergegenstände gebraucht. Ich hab einfach losgelegt und mich dann überraschen lassen.

Nach den Anleitungen gibt es im Buch noch einen Abschnitt mit Bildern zu bestimmten Techniken und Tipps sowie das Abkürzungsverzeichnis. Es wird nicht das Rad neu erfunden und das Stricken von der Pike auf erklärt, sondern einfach noch mal die Handgriffe in übersichtlicher Form aufgeführt. Man braucht hier nur Rechts und Links und ein bisschen Feinarbeit, das fand ich gut. Für mich als Strickanfängerin waren aber noch ein paar Stolpersteine drin, die eventuell an meiner etwas übereilten Arbeitsweise liegen können. Fakt ist, man sollte immer genau lesen.

So gibt es zwei Details, die ich erstmal per Videoanleitung im Internet nachschauen musste: Maschen zu- oder abnehmen.

Das eine wird abgekürzt mit verschr und das andere mit zusstr. Die Verwechslung, dass ich erst dachte, das eine würde eine „Zunahme“ bedeuten, führte zu einem sehr breiten Lamahals, sodass ich nochmal neu anfangen musste. „Zusstr“ bedeutet aber „Zusammenstricken“ und bedeutet also eine Abnahme von Maschen.

Nachdem ich das nun wusste, konnte eigentlich dem Rest nichts mehr im Weg stehen.Anstricken

Ich kann noch nicht so gut mit der Festigkeit der Maschen arbeiten, bzw. eine sehr gleichmäßige Fadenspannung halten. Außerdem hatte ich zu kleine Nadeln für die Wolle – aber das ist mein Fehler.

Die Anleitung jedenfalls war sehr einfach, wenn man alles genau angeschaut hatte, und auch die Tipps waren sehr hilfreich. Das Aneinandernähen war noch etwas knifflig, weil ich nicht genau wusste, wo was genau hinsoll, aber letztlich ist mein Ergebnis doch ganz hübsch geworden, oder?

Die Proportionen sind durch die Wolle etwas ungenau (der Kopf hat viel Füllwatte), aber beim nächsten Tier (dem Hochlandrind) halte ich mich genau an die Wollvorgaben.Tiere vom Lande stricken Lama

Das Patenkind jedenfalls war absolut hingerissen und wollte das Lamatier gar nicht mehr hergeben. Auf dem Foto seht ihr, dass das Lama auch gut auf die gehäkelte Schäfchendecke passt – und wer hat schon alles ein Lama im Kinderwagen? 😉Lama im Kinderwagen

Grundsätzlich bin ich jetzt also ganz zufrieden mit dem Buch. Als ganz blutiger Anfänger ohne Handarbeitskenntnisse ist man vielleicht etwas aufgeschmissen, aber wenn man schon Erfahrung mit Häkeln oder zumindest Nähen hat, kann mich auch eine neue Technik, hier z.B. das Stricken damit lernen. Mittlerweile habe ich schon ein weiteres Strickprojekt fertig gestellt, das Buch hat mir also gezeigt, dass ich doch Stricken kann – wenn es vernünftige Anleitungen sind 🙂

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[Kreativ] Gesund und munter

Ihr konntet ja hier auf dem Blog schon teilweise mitverfolgen, dass ich meine Ernährung etwas geändert habe, und nach einiger Zeit auch etwas meine Lebensart.

Heute möchte ich euch ein paar schöne Sachen vorstellen, wie ihr eure Ernährung minimal aber sehr wirkungsvoll aufpeppen könnt.

Vorweg: Ich verurteile niemanden, der nicht alles selbst macht. Das mache ich auch nicht. Ich bin auch manchmal faul und kaufe Fertigpizza oder wir nehmen dann doch die Fertigtüte zum Würzen oder für den Grießbrei. Das bringt auch niemanden um. Wie sagte einer: Es gibt Menschen, die rauchen jeden Tag zwei Schachteln Zigaretten, gehen nie spazieren und essen kein Gemüse. Die leben auch noch.

Deswegen denke ich, darf man ruhig auch mal auf etwas „ungesundes“ zurückgreifen. Zu etwas zwingen kann man sowieso niemanden.

Das Frühstück

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[Rezension] Durchstarten an der Nähmaschine

Durchstarten an der Nähmaschine – Michaela Drosten
Tolle Projekte aus deiem Atelyeah
Edition Michael Fischer
Hardcover, 2014
ISBN 978-3-986355-226-8
112 Seiten

16,99 €

„Durchstarten an der Nähmaschine“ ist ein Nähbuch vor allem für Kinder und Jugendliche, die noch nie mit der Nähmaschine gearbeitet haben oder gerade erst anfangen.

Die reine Optik des Buches ist schon ansprechend. Große Schrift, viele Bilder, bunte Farben. Es gibt ein kleines Helferhörnchen auf fast jeder Seite, dass ein paar Sachen erläutert und Tipps gibt.
Das Buch beginnt mit Theorie, wie man das Schnittmuster auf den Stoff bringt und Garn benutzt, etc.
Um diesen Theorieteil aufzupeppen gibt es Nähführerschein für ein eichhörnchenförmiges Nadelkissen. Wenn man das hinbekommen hat, dann kann sowieso nichts mehr schiefgehen 😉

Obwohl das Buch sich sicherlich auch an Jungs richtet, weil es für „coole Jungs“ z.b: Loops und Beanies gibt, denke ich, dass es vor allem Mädchen interessieren wird. Die Ideen und Anleitungen sind aber sehr neutral, man kann was für Mädchen machen (Armbänder) aber auch für Jungs (Apfelförmige Türstopper). Die Auswahl finde ich sehr gut und ich werde bestimmt noch mehr daraus nähen.
Es sind simple Ideen, die sehr leicht umzusetzen sind.

Zum Ausprobieren habe ich mir zwei Anleitung herausgesucht, die mich selbst brennend interessieren: Den Hundeknochen und das Nackenkissen.

Jede Anleitung beginnt mit einer Materialliste, die auch gleich Kästchen zum Abhaken hat. Es gibt ein fertiges Produktbild und dann zu fast jedem Schritt ein Bild, an dem man sich orientieren kann.
Als alter Nähhase habe ich mir viele Sachen schon gedacht, es ist aber sehr gut, dass es so genau aufgeführt ist.

Auf dem Nähbild oben seht ihr eine doppelte Naht. ich kenne meinen Hund und weiß, dass er schnell etwas aufrupft. Daher habe ich vorgesorgt und doppelt vernäht, damit er nicht sofort alles wieder kaputt macht.

An den Hundebildern seht ihr, dass der Hundeknochen aber gut angekommen ist. Zunächst etwas skeptisch merkte Blue schnell, dass der Knochen etwas besonderes ist. Seit gut zwei Wochen nun wird regelmäßig drauf herumgekaut und der Knochen geschüttelt.

Das hat also schon mal gut geklappt. Klick für mehr…

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[Kreativ] Weihnachtsgeschenke

Ich nähe unglaublich gerne, vor allem Geschenke. Irgendwann hat aber jeder im Umkreis ein kleines Täschchen, einen Schlüsselanhänger oder eine Kosmetikaufbewahrung. Ich brauche also neue Opfer Möglichkeiten, meine Kreativität auszulassen 🙂

Zunächst habe ich bei einem Weihnachtsbasar ein paar Sachen verkauft:

Da Kindersachen auch sehr schön zu nähen sind, hat die nähende Weihnachtsfrau für eine kleine blonde Zaubermaus in Hamburg eine tolle Mütze mit passendem Halstuch gebracht, die sehr offensichtlich super gut ankam 🙂

So ein zufriedenes Mädchen mit rosa Mütze ist doch jede Arbeit wert 🙂