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[Statistik] Juni

Fuh, was für ein Juni. Hinter mir liegen vier Wochen Strohwitwendasein mit Hund, viel viel Lernerei für die Klausuren und eine heftige berufliche Nachricht, die viel Veränderung bringen wird. Wenn es dazu konkreteres gibt update ich euch noch 😉

Ein Vorteil hatte das Alleinsein mit Hund aber doch – wenn wir abends gegen 22 Uhr unsere Runde gedreht hatten bin ich ganz artig ins Bett und habe meist noch eine Stunde lesen können. Dadurch haben sich doch einige Bücher angesammelt, und ich bin auch ganz zufrieden mit der Statistik.
Ein paar Bücher nehme ich in den Juli, wie „Feuerblüte“, das ich unbedingt JETZT beenden will! „Studium emotionale“ habe ich angefangen, das werde ich auch bald beenden. Und „The One“ habe ich angefangen, das lese ich aber nur auf dem (zu kurzen) Weg zur Arbeit, weil ich meist nur den Kindle mitnehme und kein großes Buch.

Gelesen:
1. Das Geheimnis des Tanzmeisters – Julia Klassen
2. Zertrennlich – Saskia Sarginson
3. The Bitter Kingdom – Rae Carson
4. Der Anfang von Danach – Jennifer Castle
5. Die 5.Welle – Rick Yancey
6. Die Frauen von Tyringham Park – Rosemary McLoughlin
7. Die Bestimmung – Letzte Entscheidung – Veronica Roth
8. Sternenzauber – Christina Jones
9. Lost Land 01 – Jonathan Maberry

Viele viele Rezensionsexemplare haben sich wieder angesammelt und wollen gelesen werden.
Und weil jetzt ein Lesehalbjahr vorbei ist, will ich mal meine Jahresstatistiken anschauen.

Insgesamt gelesen: 55 Bücher

Da sieht die Monatsübersicht gar nicht so schlecht aus. Im Mai und Juni musste ich lesen – eventuell fehlen auch ein paar Bücher, das muss ich mal überprüfen (die E-Books habe ich nicht so stringent eingetragen).

Gelesene Seiten: 20829

Durch viele dicke Bücher bin ich da sehr gut dabei 🙂
Im Mai waren die Bücher nicht so dick…

SUB: 251

Seht ihr, was ich sehe? Der SUB ist GESUNKEN! Aber sowas von! Auch das ist eine Auswirkung der Lernerei – ich habe mich einfach nicht getraut, etwas zu kaufen sondern habe einfach nur Geschenke angenommen ^^
Für Juni fehlen aber zwei Bücher *hust*, die ich auf dem MediaCampus als LeseEx mitgenommen habe.

Neu erworbene Bücher: 59

Ja, hier zeigt es sich noch ganz deutlich, dass ich im Mai und Juni eigentlich keine Neuzugänge hatte. Die E-Books zähle ich nicht, wenn sie gratis sind. Wenn ich sie gelesen habe, tauchen sie meist dann doch in den Zugängen auf.

Das sieht ja gar nicht schlecht aus. Tendenz steigend 😀
Die 120 Bücher dieses Jahr sollte ich noch schaffen, jetzt kommen nämlich keine Megaprüfungen mehr, nur noch eine Uniphase. Also habe ich viel Zeit zum Lernen!

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[Rezension] Magyria 3 Der Traum des Schatten

Magyria 3 Der Traum des Schatten – Lena Klassen
Blanvalet

Taschenbuch, April 2013
ISBN: 978-3-442-26930-3
608 Seiten

€ 9,99

Rezension zu Band 1
Rezension zu Band 2

Rezension zu Band 3 – Ich gehe auch auf Inhaltliches zu Band 1 und 2 ein!

Nach der Flucht aus Magyria retten sich Hanna und Mattim an einen versteckten Ort in den Wäldern, weit entfernt von Budapest. Sie schöpfen einen Moment Kraft, bevor der endgütlige Kampf um Akink und Magyria beginnt.
Doch Kunun verfolgt zielstrebig seine düsteren Pläne. Er will um jeden Preis die Rettung seiner Welt verhindern und muss dazu endlich Mattim vernichten. Als ihm das nicht durch eine erneute Verwandlung gelingt, nimmt er Mattim das, was am meisten schmerzt: die Liebe von Hanna.
Der Seitenwechsel der Lichtprinzessin zur dunklen Seite macht die Sache kompliziert, denn wenn Mattim seine Welt retten will, muss er wieder Licht hineinbringen – oder die Welt für immer zerstören.

Die Entscheidung wird allen abgenommen, als die Welt sich verändert. Der Untergang scheint unabwendbar…

Auch Band 3 der Geschichte über Budapest und der Welt Magyria ist ein Pageturner! 608 Seiten sind bei weitem nicht genug, um die eigene Neugier zu befriedigen. Mich überraschte gerade beim Nachlesen der Rezensionen zu Band 1 und 2, dass ich zunächst von der Idee mit den Vampiren und der Liebe nicht so überzeugt war. Jetzt zum Finale war ich aber ein großer Fan der Welt.
Der dritte Band beginnt nicht mit der Verzweiflung, welche die ersten beiden Bände ausgemacht hat. Es wird einige Zeit übersprungen, und Lena und Mattim sind zur Abwechslung mal glücklich, obwohl ihnen das Unglück im Nacken sitzt, keine Frage.
Um wirklich zum großen Showdown (der wirklich einer ist!) zu kommen, muss Lena KLassen diesmal zwei ganz neue Komponenten einbringen. Wir lernen endlich eine weitere Stadt in Magyria kennen, die leider meiner Meinung nach viel zu wenig beschrieben wurde, und Hanna wird komplett verändert. Wie, bleibt eine ganze Weile ein Geheimnis, aber das warum ist ziemlich schnell klar.
Mattim ist nun in der Zwickmühle. Eigentlich müsste er gegen Kunun, und damit gegen Hanna arbeiten, aber sein Herz möchte noch immer die Liebe seines Lebens retten. Wie er damit umgeht, fand ich toll.

Während im ersten Band die Liebe und das Licht nicht so ganz verständlich waren, wurden sie hier vertraut und gut eingebaut. Es muss ja auch nicht mehr viel erklärt werden, sondern es geht nur um die Handlung.
Details aus den ersten Bänden machten plötzlich Sinn – wow, super eingebaut!

Obwohl Lena Klassen sehr sehr viel Anlauf für ihr Finale genommen hat, war das nicht überstürzt. Man kennt das ja, dass manche Bücher dann abrupt enden, weil sie plötzlich keine Seiten mehr haben. Entweder wurde der Autorin da von vorneherein Spielraum gelassen oder sie hat es einfach drauf! 🙂 Bis zur allerletzten Seite konnte ich nicht aufhören, ich musste wissen, wie es ausgeht!
Zum Schluss fühlte man förmlich die Gefühle, die Klassen beschrieb.

Achtung Inhalts-Spoiler:

Eine Sache hat mich allerdings aufgeregt, im Nachhinein. Wenn Schatten auch durch Träumen gehen können, warum hat das die ganze Zeit keiner bemerkt? Warum erst so ganz zum Schluss, als die ultimative Lösung? Kunun ist doch so ein Gewitzter, der hätte das doch schon mal herausfinden müssen, oder?

Mein Fazit ist also klar: Bei der Betrachtung aller drei Bände hat die Autorin einen tollen Bogen gespannt. Die Trilogie ist absolut lesenswert! Pures Lesevergnügen, eine sehr gefühlvolle und mitreißende Buchreihe und ein sehr gelungener Abschluss der Geschichte. Volle Punktzahl!

★★★★★
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Lesenacht XXL

Anka veranstaltet auf ihrem Blog heute eine XXL-Lesenacht. Weil Samstag Abend ist, ich noch eine Menge zu lesen habe und gerne Lesenächte mitmache, bin ich dabei 🙂

 Das Besondere dabei ist, dass diesmal keine reine Nacht bleibt, sondern wir gemeinsam eine ganze Woche bis zum 28.9. lesen. Über die Details informiere ich euch noch, aber bei Anka steht das auch schon alles 😉

Zunächst sind wir noch im Kino (das letzte Mal mit meiner Kinoflatratekarte…), deswegen kann ich zum Startschuss um 21 Uhr nicht dabei sein. Der Film wird vermutlich so enden, dass ich etwas später zuhause bin, dann geht es aber sofort los 🙂

Mein Leseplan beinhaltet vor allem das Beenden von Büchern, aber auch hübsche neue Bücher:
– Jane Eyre habe ich zur Hälfte durch, möchte es aber im Laufe der Woche schaffen!
– Magyria Band 3 möchte ich endlich anfangen
– „Wo die Drachen wohnen“ liegt schon ewig auf meinem Stapel, und sollte mal gelesen werden.
– „Verlieb dich nie in einen Vargas“ muss ich auch dringend weglesen (und rezensieren *seufz*)

Das sollte zumindest für die Nacht an Lesestoff reichen 🙂

Updates gibt es nachher!

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[Rezension] Die Seele des Schattens

Magyria Die Seele des Schattens (Band 2) – Lena Klassen

Penhaligon, Verlagsgruppe Randomhouse

Deutsche Ersterscheinung Mai 2011

Hardcover

576 Seiten

18,99 €

Achtung Spoilerwarnung: Ich rezensiere Band 2, und wer Band 1 noch nicht gelesen hat, sollte das schleunigst nachholen!!!

Wir erinnern uns: In einem grandiosen Kampf um die Pforte nach Magyria ließ Prinz Mattim, ehemals Prinz des Lichts, nun Kronprinz der Schatten, fast sein Leben. Der König von Akink verschloss die Pforte, und Akink schien endlich gerettet.

Wenige Wochen später jedoch stellen die Wächter der Lichtstadt fest, dass die Schatten und Wölfe noch immer stark und unbesiegbar sind – scheinbar ist die Pforte doch nicht verschlossen. Irgendetwas ist schief gelaufen, nur was?

Kunun, der dunkle König, kann seinem jungen Bruder Mattim nicht verzeihen, dass dieser die Schatten verraten wollte. Er schwört ihm, dass das noch nicht das Ende war!

Währenddessen kann Hanna nur mit Mühe ihre Gasteltern von ihrem Bleiben überzeugen, denn die haben das Verschwinden ihrer Tochter Réka gar nicht gerne gesehen.

Und der Kampf ist noch nicht vorbei. Denn Kunun glaubt fest daran, dass Rékas Familie ihm den Sieg bringt, genau wie sein kleiner Bruder.

Hanna und Mattim müssen ihre Liebe ganz, ganz hinten anstellen, denn plötzlich ist sowohl Budapest als auch Akink in allergrößter Gefahr!

Wird die Dunkelheit siegen?

Band 2 der Magyria-Reihe, „Die Seele des Schattens“ taucht sofort wieder ein, in Verzweiflung und die geringe Hoffnung auf ein gutes Ende. Der Anfang ist frustrierend und bedrückend! Vielleicht hat Lena Klassen es nicht absichtlich gemacht, aber ich wollte beim Lesen die meiste Zeit über die Ungerechtigkeit und Verzweiflung nur weinen. Ins Buch springen, Kunun aufhalten, die Dunkelheit stoppen.

Genauso wie Band 1 fesselte das Buch sofort, ließ einen nicht mehr los, das Buch nicht mehr zur Seite legen!

Der Titel hat auch in diesem Teil eine besondere Bedeutung, und sobald mir klar wurde, was passieren würde, habe ich fast gebetet, dass alles gut ausgeht!

An vielen Stellen im Buch war ich mir jedoch nicht sicher, warum die Figuren so handeln, weil es alles sehr plötzlich passierte, und ich überrumpelt wurde. Auch die ständigen Sätze „Sie wusste, er konnte nicht anders“ oder ähnlich, fand ich nicht immer nachvollziehbar.

Im Verlauf des Buches wurde auch deutlich, dass Mattim und Hanna nur eine begrenzte Zeit haben, dass ihre Liebe kaum endlich währt, auch wenn die Momente der beiden Lichtblicke in der zähen, verstimmenden Dunkelheit sind. Mattim ist ZU anders, es verlangt ihn zu sehr danach, endlich ein Wolf zu sein. Als dann das Schlimmste geschieht, kommt es plötzlich, und ich musste die Seite wieder und wieder lesen, weil ich es nicht glauben konnte…

Mir fiel auf, dass ich die Idee wirklich gut fand, dass ein Vampir (bzw. ein Schatten) irgendwann ein Wolf wird. Keine Vampir vs. Wolf-Thematik, endlich!

Auch diesmal fand ich das Cover sehr gelungen, diesmal ja in hübschem Lila.

Ich vergebe wieder volle Punktzahl, weil Lena Klassen mich erneut in den Fängen hatte, die Geschichte genauso stark war wie Band 1, und ich total süchtig nach mehr bin! Hoffentlich folgt noch mindestens ein Buch über Hanna und Mattim!

★★★★★

Vielen Dank an Randomhouse/Penhaligon für die Zusendung des Rezensionsexemplares!

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Fortsetzungsmonat #2

Diesen Monat habe ich mir noch etwas vorgenommen, was ich unbedingt schaffen will!

Zwei Fortsetzungen warten darauf, endlich gelesen zu werden – und sind schon erschienen und warten auf meine Rezension 🙂

Meine Hausarbeit liegt in den letzten Zügen, und somit habe ich Abends Zeit, wenn Mann und Hund schlafen, meiner Lektüre zu fröhnen…

Wirklich wirklich gespannt bin ich nun auf:

Magyria 2 – Die Seele des Schatten (Lena Klassen)

Inhaltsangabe des Verlages:



Mattim ist ein Vampir, der aus der geheimnisvollen Welt Magyria nach Budapest gekommen ist. Doch durch die Liebe der jungen Deutschen Hanna ist es ihm gelungen, das Gute in sich zu bewahren. Nun hofft er, mit Hannas Hilfe den König von Magyria – seinen Vater – davon zu überzeugen, dass Menschen und Vampire gemeinsam in Frieden leben können. Doch der König ist verblendet, weil er all seine Söhne an die Finsternis verloren hat. Lieber will er Mattim hinrichten lassen, als erneut vergebliche Hoffnung auf Rettung zu hegen. Hat Hanna ihren geliebten Mattim etwa nur vor der Dunkelheit bewahrt, um ihn nun durch die Kämpfer des Lichts zu verlieren? Da steht plötzlich Mattims finsterer Bruder Kunun mit einer Armee von Vampiren vor den Toren der Stadt, und Hanna könnte ihm ohne es zu wollen den Weg hinter die Mauern ermöglicht haben. Plötzlich kämpft die junge Frau nicht mehr nur um das Leben ihrer großen Liebe – jetzt steht das Überleben des Guten in Magyria auf dem Spiel!

Die Rezension zu Band 1 findet ihr HIER.

Verbannt – Tales of Partholon 2 (P.C. Cast)

Shannon liebt ihr Leben in Partholon! Lächelnd bleibt sie vor dem Bach stehen, blickt auf das Wasser – und sieht mit einem Mal Orte ihrer Vergangenheit vor sich. Es ist, als würden sie nach ihr rufen … und plötzlich ist Shannon zurück in Oklahoma! Als sie aufwacht, hört Shannon eine vertraute Stimme und blickt in das Gesicht eines Mannes, der ClanFintan zwar zum Verwechseln ähnlich sieht, sich aber als Clint Freeman vorstellt. Staunend erfährt sie, was sich im vergangenen halben Jahr ereignet – und was Rhiannon alles angerichtet hat. Und dennoch sehnt Shannon sich nur danach, nach Partholon und dem Leben als Eponas Hohepriesterin zurückzukehren! Clint bietet ihr seine Hilfe an … Doch Shannon ist nicht die Einzige, die auf magische Weise nach Oklahoma gelangt ist. Eine dunkle Macht, die Shannon nur allzu gut kennt, hat sich in diese Welt geschlichen und kennt nur ein Ziel: Shannons Tod.

Die Rezension zu Band 1 findet ihr HIER.

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[Statistik] Juni 2011

Und wieder ist ein Monat rum – dieses Blog wird übrigens bald 1 Jahr alt 😉
In den vergangenen 30 Tagen hab ich viel gelesen, ich bin sehr stolz auf mich!

1. One way Ticket in die Hölle (Jackie Kessler) – 5 Sterne
2. Ausersehen (P.C.Cast) – 5 Sterne
3. Die verlorene Ehre der Katharina Blum (Heinrich Böll) – 3 Sterne
4. Magyria 1 Das Herz des Schattens (Lena Klassen) – 4 Sterne
5. Die Rose von Salerno (Dagmar Trodler) – 3 Sterne
6. Dantons Tod (Büchner) – 2 Sterne
7. Kopfüber ins Fegefeuer (Jackie Kessler) – 4 Sterne
8. Der wundersame Fall des Benajmin Button (F. Scott Fitzgerald) – 4 Sterne
9. Yelena und die Magierin des Südens (Maria V. Snyder) – 4 Sterne
10.Küss mich, du Idiot (Alfredo Bryce Echenique) – 3 Sterne

Insgesamt komme ich auf die Gesamtseitenzahl 3425.
Abgebrochen habe ich ein Buch, mein SUB hat aber unter neuer Bücherpost wachsen dürfen 🙂
13 neue Bücher sind in meinen Schrank gewandert, 3 waren Rezensionsexemplare, und 6 sind Geschenke.
Der SUB liegt heute bei 128.

Der 2010er-Abbau geht übrigens auch zurück, mit einer unkorrekten Dokumentation letzte Woche komme ich heute auf folgende, korrekte Daten:
Montag, 7. März: 89 Bücher.
Montag, 21. März: 88 Bücher
Samstag, 11.Juni: 85 Bücher
Freitag, 1.Juli: 81 Bücher

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[Rezension] Magyria 1 Das Herz des Schattens

Magyria 1 Das Herz des Schattens – Lena Klassen

Taschenbuch, 576 Seiten

Deutsche Ersterscheinung 2011

Blanvalet Verlag

9,99 €

Die Deutsche Hanna kommt für ein Jahr nach Budapest. Sie wird als Au-Pair in einer Familie arbeiten. Doch schon bei ihrer Ankunft stellt sie fest, dass mit dem ihr anvertrauten Mädchen Réka etwas nicht stimmt. Das Mädchen verheimlicht ihr etwas, genauer gesagt jemanden: einen Mann, der ihr Blut will.
In einer anderen Welt, und doch nicht weit entfernt, erfährt der Lichtprinz Mattim, dass er einst viele Geschwister hatte, die jedoch von der dunklen Bedrohung aus dem Wald, den vampirischen Schatten und ihren Wölfen geholt wurden. Weil er glaubt, die Lösung zu finden, in dem er selbst ein Schatten wird, übergibt er sich in die Hände seines ältesten Bruders Kunun, der König der Schatten geworden ist.
Doch ein Vampir zu sein, ist nicht leicht. Erst als er Hanna begegnet, erliegt er seinem Durst. Dass sie ihm das Blut freiwillig gibt, erwirkt noch etwas ganz anders: Die beiden erkennen, dass sie Seelengefährten sind – und genau für diesen Augenblick gemacht!
Nur gemeinsam können sie Kunun aufhalten, denn der dunkle König will die Lichtwelt Magyria beherrschen – und alles der Dunkelheit unterwerfen. Hanna und Mattim müssen mehr als Kraft und Mut geben, denn ihr Leben steht auf dem Spiel!

„Magyria – Das Herz des Schattens“ ist ein unglaublich eng geschriebener Roman voller Gefühle, Hoffnungen und Kraft.
Mattim und Hanna erfahren eine Liebe auf einem ganz anderen Weg. Ohne sich lange zu kennen, müssen sie in kürzester Zeit lernen, sich zu vertrauen. Dass ihre Blutsverbindung sie zueinander führt, ist nur hilfreich.
Die Figur der Hanna ist ein starkes Mädchen, dass sowohl Vertrauen in sich selbst als auch in ihre Liebe hat. Mattim dagegen ist der unsichere, noch naive, junge Mann, der das Vertrauen in sich erst lernen muss. Hanna gibt ihm die Kraft dafür, doch auch sein Werdegang prägt ihn nicht unerheblich.
Die anderen Figuren, wie Réka, Kunun oder seine Schwester Atschorek fand ich teilweise sehr undurchsichtig. Ihre Handlungen waren oft nicht klar, und vor allem nicht zu erahnen. Dennoch war das nicht unangenehm, sondern auch passend zur Handlung.

Leider fand ich die Thematik schon sehr ausgenutzt. Sterbliches Mädchen verliebt sich in Vampir, Vampir trinkt nur von ihrem Blut weil sie ihn zwingt, gemeinsam retten sie die Welt. Bella zwang Ätzward zwar nicht dazu, ihr Blut zu trinken, aber dass er sie ebenfalls zur Vampirin macht. Ihre Liebe war ach so dramatisch. Stefan und Elena verlieben sich, alles ist ok wenn sie zusammen sind. Stefan kann sogar ihr Blut trinken, weil es ihn stärker macht.
Und Mattim trinkt Hannas Blut, um bei Tag zu laufen, und das Licht zu retten.
Dennoch kann man sagen, dass Lena Klassen der Thematik einen neuen Hauch verpasst hat. Die Geschichte spielt in Budapest, aber auf die mystischen Elemente der Stadt wird nicht eingegangen. Lediglich der magische Übergang von Magyria nach Budapest spielt eine Rolle.

Dass Akink und Budapest quasi Spiegelstädte in Paralleluniversen sind, war zunächst nicht ganz verständlich, insgesamt aber eine wirklich schöne Idee.

Die Schreibsprache von Lena Klassen ist sehr deutlich und flüssig. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Hanna und Mattim, doch auch kleine Einschübe zeigten die Perspektive von jemand anderes.
Zum Ende der Geschichte verdichteten die Ausdrücke sich sehr, die Sätze wurden kürzer und abgehakter. In Anbetracht der Handlung, der Spannung und der Komplikationen der Figuren war das aber völlig ok. Es ging nichts verloren, sondern erhöhte die Spannung noch mehr.
Ich finde es sehr gut, dass eine deutsche Autorin in einem so großen Verlag das Glück hatte, verlegt zu werden!

Übrigens fand ich das Cover großartig. Das Taschenbuch hatte die gewohnte Blanvalet-Größe, und seit neustem sind ja diese 3D-Drucke in. Während des Lesens sind meine Finger immer über diese glatten Aufdrucke auf dem papiernen Umschlag gestrichen – passend zur Geschichte und wahnsinnig hübsch.

Ich vergebe für dieses Buch 4 Sterne, weil ich die Geschichte an sich sehr gelungen fand, und das Buch kaum zur Seite legen konnte (es mir aber den einen Abend zu spannend war…). Volle Punktzahl kann ich nicht vergeben, weil mir das Thema zu häufig unterkam, und selbst Lena Klassen nur bedingt etwas Neues daraus holen konnte.

★★★★☆

Vielen vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Ich stürze mich voller Vorfreude auf den zweiten Band „Magyria 2 – die Seele des Schattens“!