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[Rezension] Schiffbruch mit Tiger

Schiffbruch mit Tiger – Yann Martel
S. Fischer Verlag
Taschenbuch, 2003
ISBN: 978-3-59650956-0 (Ausgabe in kleinerem Format mit 528 Seiten)
oder 978-3-59615665- 8 (Taschenbuch für 9,95 €)
384 Seiten (Welttag des Buches-Ausgabe)

10,00 €

Pi Patel und seine Familie führen in Indien einen Zoo. Die ganze Kindheit über bis in die Jugend hat Pi ein Paradies um sich, in dem er aufwächst.
Als sein Vater sich entschließt, nach Kanada auszuwandern, verändert das sein Leben für immer. Gemeinsam mit vielen Tieren für amerikanische Zoos nehmen sie ein Schiff in die neue Heimat. Bei der Überquerung des Ozeans bringt ein Sturm das Schiff zum Kentern, und nur Pi kann sich mit vier Tieren auf ein Rettungsboot flüchten: Ein Zebra, ein Orang-Utan, eine Hyäne und Richard Parker, der Tiger.
Pi beschriebt, was in den Monaten auf See passiert, denn mit einem Tiger ein Rettungsboot zu teilen ist alles andere als ein Kinderspiel…

Schiffbruch mit Tiger“ war schon vor der Verfilmung ein Bestseller. Aber nachdem die Geschichte so farbenreich und sehr sehr ansprechend verfilmt wurde, bekam das Buch einen neuen Aufschwung. Ich war begeistert, als ich ein „Welttag des Buches“-Exemplar gewonnen habe und habe mich sehr darauf gefreut, das Buch zu lesen.

Zu Beginn erläutert der Autor, wie er an die Geschichte kam und kommentiert immer mal wieder zwischendurch, wie die Gespräche mit Pi über die Kindheit und das Abenteuer liefen. Da ich davon ausgehe, dass die Geschichte fiktiv ist, kann ich nicht genau sagen ob der erzählende Autor Yann Martel ist oder auch nur eine Figur, der Martel eine Stimme gegeben hat. Aber das ist auch nicht entscheidend für die Geschichte.

Der erste Teil des Buches ist über die Kindheit von Pi in Indien. Er erzählt viel von seinen Verwandten, über die Herkunft seines Namens und viel über den Zoo und die Religionen.
Der zweite Teil ist das Abenteuer auf See und im abschließenden Teil erzählt der Autor, wie Pi wieder unter Menschen kam.
Da das Abenteuer dem Buch ja seinen Namen gegeben hatte, war es für mich auch der interessanteste Teil. Die Erzählung von Religion und den Zootieren fand ich gut, aber es hat mich nicht so sehr berührt wie der verzweifelte Kampf um das Überleben.

Da ich die ganze Zeit den Film vor Augen hatte, war die Erzählweise von Yann Martel natürlich besonders bunt und spektakulär. Aber auch ohne Bilder im Kopf ist das Buch wunderbar farbenfroh und sehr sehr nah beschrieben. Ich war stellenweise beeindruckt von der Wortgewalt Martels, wie er Dinge beschreiben konnte dass man sie förmlich selbst spürte. Ich habe die Verzweiflung von Pi gespürt, den Durst und den Hunger, die Hitze und das Salz. Auch die Liebe zu und den Glauben an Gott konnte ich aus den Zeilen fühlen. Martel hat diesen Gottesglauben sehr gut transportiert, nur dass Pi ausgerechnet drei Religionen wählen wollte, konnte ich nicht absolut nachvollziehen.

Diejenigen, die den Film noch nicht gesehen haben, schaut euch mal den Trailer an. Da bekommt man schon einen sehr guten Eindruck, denn genauso ist die Geschichte insgesamt.

Das Ende der Geschichte stört mich. Das kreide ich dem Autoren an und dafür ziehe ich einen Stern ab. Ich kann verstehen, warum es nochmal aufgeführt wurde, aber schon im Film saß ich einfach nur geschockt da und konnte nicht verstehen, wie diese wunderbare Geschichte auf dem Meer so komplett zerstört werden konnte. Das war sicher Absicht – aber ich mochte es nicht. Im Buch ist es noch ein kleines bisschen heftiger als die Darstellung im Film.
Deswegen „nur“ vier Sterne für ein fantasievolles, wirklich toll geschriebenes Buch!

★★★★☆
Ein herzliches Dankeschön an den Verlag, der die Geschichte zur „Welttag des Buches“-Aktion für die kostenlosten Exemplare herausgegeben hat. Ich hoffe, es konnte damit noch viel mehr Menschen berühren.
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[Rezension] Rückkehr nach Somerton Court

Leila Rasheed – Rückkehr nach Somerton Court   
Taschenbuch, Fischer Verlag  
348 Seiten

ISBN: 978-3-596-19689-0

€ 9,99

Anfang des 20. Jahrhunderts kehrt Lady Ada mit ihrem Vater und ihrer Schwester nach England zurück. Somerton Court ist nicht mehr ganz vertraut, doch politische Schwierigkeiten bei ihrem Vater zwingen die Familie, sich zu verändern.
Der erste Schritt ist eine neue Ehefrau, und Ada sollte sich auch vorteilhaft verheiraten.
Doch auf der Rückfahrt von Indien lernte Ada einen Inder kennen, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Wie kann sie jemand anderes heiraten, wenn Ravi ihr Herz gehört? Und würde ein Ehemann sie in Oxford studieren lassen, wie sie es vorhat – obwohl es noch immer sehr unüblich für Frauen ist?

Rückkehr nach Somerton Court“ sah nach einem historischen Roman mit Charme aus. Es entpuppte sich aber auf den ersten Seiten als sehr politischer Roman: Ein Roman über die Politik Anfang des 20. Jahrhunderts, über die aufkeimende Emanzipierung der Frau und die Auflehnung der Inder gegen ihre britischen Besetzer.
Das Setting ist so, wie man es bei einem historischen Roman erwartet. Wallende, wunderschöne Kleider, die anschaulich beschrieben werden. Die eine Protagonistin, Lady Ada, ist die etwas Umdenkende. Sie möchte gerne studieren, ist aber gefangen in ihrer Rolle als Frau. Noch immer gilt, dass Frauen nicht richtig denken können und gar nicht erst lesen sollten, im besten Falle. Lernen erst recht nicht! So hält es Charlotte, die neue Stiefschwester von Ada. Sie setzt lieber ihre Reize ein, denkt sehr konservativ und ist … naja… fast dumm. Sie weiß, dass ihre neue Schwester eine Konkurrenz darstellt und versucht intrigant dagegen vorzugehen. Aber Ada ist eben sehr klug – nicht umsonst will sie studieren.
Mit ihren Reibereien wurde die Geschichte auf eine besondere Art umrahmt. Denn es geht dann nicht nur um Intriegen, Liebe und Machtkämpfe, sondern wie bereits oben erwähnt kommen politische Aspekte dazu. Warum musste Lord Waverly, Adas Vater, aus Indien als Politiker gehen? Wieso ist Ravis Denken über indische Unabhängigkeit gefährlich? Und warum mögen manche Männer Adas Sichtweise und Wunsch zu studieren sehr gerne?

Es war weniger allein die Figuren Ada, Ravi und all die anderen, die mich faszinierte, sondern dieses unglaublich dichte Handlungsgewebe. Die Autorin hat es geschafft, die Handlungsstränge aus mehreren Perspektiven darzustellen. Selbst, wenn sich dann Dinge doppelten, war es immer interessant und wahnsinnig spannend!
 Etwa ab der Hälfte habe ich das Buch förmlich eingesogen. Es ließ sich nicht nur supergut und sehr flüssig (bravo an die Übersetzung) lesen, sondern hatte auch inhaltlich nur stimmige Elemente. Die Liebe über den Stand, die Annahme von unehelichen Kindern und politische Diskussionen fügten sich perfekt zusammen.

Wer ein historisches Setting mag und gerne über Frauenbewegung á la Barbara Wood lesen mag (nur überhaupt nicht schnulzig), sollte dieses Buch lesen. Und nicht geliehen, sondern bitte gekauft, weil es weitere Romane aus der Feder der Autorin gibt – der Verlag lässt dann hoffentlich weitere übersetzen! Volle Punktzahl von mir für dieses wunderbare Buch!

HIER gibt es eine Leseprobe.

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[Statistik] Juni

Der Juni war ja zwischendurch total toll. Aber die Sonnentage konnte man echt an einer Hand abzählen. Leider schlug mir das schlechte Wetter total auf die Stimmung, sodass mir auch nicht nach viel Lesen war. Zu Blackout musste ich mich zum Ende hin echt quälen, aber ich wollte das Buch endlich mal durchhaben.
Dann habe ich enorm viel genäht diesen Monat (s. Untersetzer unten und Stickerei, die Knöpfe mit der Frimelarbeit habe ich nicht nochmal aufgeführt), und Abends einfach Filme gesehen. Für dicke Bücher war einfach keine Zeit…
Außerdem wollte ich eigentlich keine neuen Bücher kaufen, weil ich mit Gutscheinen zum Geburtstag kalkuliert habe. Meine Freunde kennen mich aber SO gut, dass ich gleich drei Gutscheine vom Perlenladen bekommen habe – auch ziemlich gut 😀 (Glitzern mehr als Bücher 😉 ) Meinen Geburtstagstisch seht ihr unten. Die zwei Gutscheine, die auch dabei waren, sind nicht drauf. Und ein megageiler Ice-Crusher fehlt, der ist schon in der Küche etabliert 😉

Gelesen:
1. Aufbruch: Partials 1 – Dan Wells 5/5
2. Freak City – Kathrin Schrocke 5/5
3. Das Meer, in dem ich schwimmen lernte – Franziska Fischer 4/5
4. Die Auslese – Joelle Charbonneau 5/5
5. Der beste Sommer überhaupt – Alyson Noel 4/5
6. Wenn die Nacht in Scherben fällt – Annika Beer 5/5
7. Warrior Cats 01 – Erin Hunter 2/5
8. Blackout – Marc Elsberg 4/5
9. Der beste Tag meines Lebens – Miller/Stentz 5/5
10. Die Stunde der Wale

Gelesene Seiten: 3451
SUB: 221 (die Grafik zeigt mein konsequentes Nicht-kaufen *hust*)

Rezensiertes aus anderen Monaten:
Nicht die Bohne! – Kristina Steffan (gelesen im Mai)
Sternenseelen – Kerstin Pflieger (gelesen im Mai)

Uuuuii, und diesen Monat durfte ich ein Buch vorablesen: „Die Auslese“ von Joelle Charbonneau. Wie ich das Buch fand und warum ich es eher lese durfte, erfahrt ihr bald 😉

Am 7. Juni waren wir in der Lesung von Georg R.R. Martins „Song of Ice and Fire – Game of Thrones“.

Und das habe ich diesen Monat noch so gemacht:

Die Stickerei ist faaaaaaaast fertig!

Geburtstagstisch 🙂

Jaaa, in der Box liegt ein Zauberstab – wer errät, von wem der ist? 😉
Und Kreativ war ich ja auch noch 😉
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[Rezension] Das Meer, in dem ich schwimmen lernte

Das Meer, in dem ich schwimmen lernte – Franziska Fischer
Amelie im Schwarzkopf&Schwarzkopf Verlag
Taschenbuch, 2013
271 Seiten

ISBN 978-3-862652556

9,95 €

Nach der Schule nehmen sich viele ein Jahr Auszeit. Um sich zu finden und um zu erfahren, wohin es einmal gehen soll im Beruf. Ronja verpasst das. Sie lebt einfach so, lebt in den Tag, vergisst sich.
Eines Tages schlägt ihr Vater vor, sie sollte eine Reise machen, am besten in ein unbekanntes Land. Und Ronja reist nach Mexiko, wo sie wirklich nichts und niemanden kennt.
Doch aus der Länderreise wird ein Aufenthalt in einem Dorf, und aus einer flüchtigen Bekanntschaft wird Freunschaft. Und aus einem Kauf bei einem Schmuckhändler wird eine zarte Liebe…

Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“ ist ein interessantes Buch. Es vermittelt den Eindruck einer unterhaltsamen Lektüre über eine junge Frau, die Abenteuer in Mexiko erlebt. Aber das ist nicht so. Man lernt die Hauptfigur Ronja nach und nach kennen, ebenso wie sie sich selbst kennen lernt. Man lernt die Landschaft lieben, spürt durch sehr innige Sprache und tiefgehende, verschachtelte Formulierungen den heißen Wind und die Sonne. Man wird beim Lesen förmlich in den Roman mitgenommen und kann nur schwer das Buch beiseite legen. Das war hin und wieder anstrengend, besonders zu Beginn. Zum Ende hin war ich aber so gefangen in Ronjas Gedanken, dass ich das Buch nicht mal beenden wollte. Oder am besten selbst gleich nach Mexiko fahren.

Stück für Stück entwickelt der Leser ein Verständnis für das Ausmaß an Einsamkeit, in dem Ronja vorher gelebt hat. Der Prolog wirkt beim ersten Lesen seltsam, einleitend, aber ohne Bezug zu der Ronja in Mexiko, die man danach kennen lernt.
Ronja ist nicht spontan. Sie trägt ihr Los, könnte man meinen. Und auf einmal ist da keiner, der ihr etwas vorschreibt und sie macht etwas Unerwartetes. Bleibt in dem kleinen Dorf, obwohl sie doch  durch das Land reisen wollte.

„Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“ ist kein Buch für ein paar schnelle Lesestunden. So langsam wie Ronja das Leben erfährt muss man mit ihr lernen, die Sätze auskosten und schmecken. In jedem Satz ist ein gewisser Zauber und Neugier, dass das Buch zwischendurch zwar zu schwerer Kost wurde, aber nie weniger faszinierte.
Das Lesen dauerte also etwas länger, war aber eine wunderbare Erfahrung. Selten habe ich so ein einfühlsames Buch gelesen, das gleichzeitig so voller Liebe, Wärme und Entdeckung steckt.

Dem etwas anderen Buch voller Gefühle und Abenteuern, die nicht durch spannende Klettertouren oder Spannung erzeugt werden, gebe ich vier Sterne.

★★★★☆
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[Rezension] Ich hab dich im Gefühl

Ich hab dich im Gefühl – Cecilia Ahern
Fischer Taschenbuch
3. Auflage Oktober 2009
413 Seiten

9,99 €

Manchmal tut man etwas aus einem sehr, sehr herzlichen Grund und bewirkt damit widerum etwas wirklich Schönes. So auch Justin, der sich einmal dazu überwinden kann, Blut zu spenden – und damit etwas sehr selbstloses tut.
Das Blut erreicht Joyce, die damit eine zweite Lebenschance erhält. Und nicht nur dass, sie hat scheinbar durch das Blut mehr als rote Zellen erhalten, denn plötzlich kann sie verschiedene Sprachen, weiß Unmengen über Kunst und isst wieder Fleisch.
Seltsamerweise begegnen sich Joyce und Justin sogar mehrfach und sind absolut fasziniert voneinander. Aber wie das Leben spielt, haben beide eine unglückliche Ehe hinter sich – und sind damit gehemmt, aufeinander zu zu gehen…

Ich hab dich im Gefühl“ ist das Buch, was laut BookCook am längsten auf dem SUB liegt. Na gut, das war eigentlich „Ayla und die Mammutjäger“, aber das Buch habe ich abgebrochen.
Und Cecilia Ahern wollte ich schon länger mal lesen – das Buch hab ich ja nicht umsonst gekauft.

Allerdings weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll. Die Geschichte begann süß und schmalzig, entwickelte sich aber ganz komisch. Ich mag ja keine Bücher, in denen die Protagonisten so übertrieben lange umeinander herumscharwenzeln und sich einfach nicht aufeinander zu bewegen. Und das tun Justin und Joyce…

Nachdem vor kurzem auch „P.S. Ich liebe dich“ im Fernsehen lief, habe ich mehr Gefühl erwartet. Stattdessen las ich über Verwirrung, Angst und Selbstzweifel. Das Buch las sich sehr schnell und flüssig, aber es passierte irgendwie nichts zufriedenstellendes.

Aus der Idee mit dem Blut spenden und der Übertragung hätte man viel mehr Romantik holen können. Lustig fand ich einzig Joyce‘ Dad und die Szenen mit ihm. Das machte das Buch für mich erträglich. Im Prinzip war es eine sehr schöne Geschichte über eine Tochter und ihre Beziehung zum Vater – das war wirklich lesenswert.
Aber Joyce und Justin? Ich hatte mehr erwartet…

Deswegen gebe ich 3 Sterne. Und von Cecilia Ahern lese ich nichts mehr, sorry.

★★★

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[Rezension] Erzähl mir von der Liebe

Erzähl mir von der Liebe – Beate Teresa Hanika
S. Fischer Verlag
Hardcover, Juli 2010
160 Seiten

14,95 €

 Aus einem Dorf kommt Leni als junges Mädchen nach Berlin. Sie wird von einer Modelagentur betreut und hofft auf die ganz große Karriere. Ein paar Jahre später ist sie Profi in dem Buisness und nimmt es leicht, ebenso wie ihre Kolleginnen Hannah und Kennedy.
Bis in die Nacht wird gefeiert, getrunken und die Jobs vergessen.

Wer in Berlin hängen bleibt, kann die große Modelwelt so gut wie vergessen.
Und Leni wünscht sich nichts mehr, als die große Liebe. Denn das ist etwas, das sie bisher erfolgreich von sich fernhalten konnte…

„Erzähl mir von der Liebe“ ist ein Roman aus Berlin, der nicht schon zwei Jahre alt sein muss. Ganz im Gegenteil. Vermutlich ist das Modelgeschäft noch immer so.
Das Buch hat nicht viele Seiten, dementsprechend kann ich nicht viel darüber schreiben.
Leni ist sehr nachdenklich und erinnert sich viel. Diese Rückblicke erzählen zwar viel von der Vergangenheit, aber verwirren auch hin und wieder in der Handlung.

Die Geschichte ist sehr intim, im Nachwort wird verraten, dass auch Beate Teresa Hanika als Model gearbeitet hat. Das macht das Buch persönlich, und hinterlässt noch einen tieferen Eindruck.

Insgesamt habe ich mich aber nicht so wiederfinden können (leider leiden zZ viele Bücher darunter 😦 ) und bin nicht mit so einem guten Gefühl aus der Geschichte aufgetaucht. Die Schreibweise ist sehr seicht und irgendwie zu locker, dass  ich immer wieder zu einem anderen Buch greifen musste.

Ich vergebe 3 Sterne für ein Buch voll Gefühl, Liebe und Reife.

★★☆

Weitere Romane der Autorin:
Rotkäppchen muss weinen
Nirgendwo in Berlin 
Dark Angel’s Summer (gemeinsam mit ihrer Schwester unter den Pseudonymen Kristy und Tabita Lee Spencer)
Dark Angel’s Fall (erscheint im Herbst)

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[Neu im Regal] Januar & Februar 2012

Wie versprochen, hier kurz eine Übersicht für Januar und Februar, was so in meinen Schrank gewandert ist. Bücher, die ich bereits rezensiert habe, verlinke ich nur – sonst wird das hier ja ewig lang. Aber da ich nicht alles rezensiere, wollte ich wenigstens kurz sagen, dass diese Exemplare jetzt meins sind 😀
Dieses Jahr sollen ja auch Kaufräusche vermieden werden – bzw der SUB ordentlich sinken!
Und vielleicht findet die eine oder andere ja etwas für den eigenen Bücherschrank 😉

Januar:
 Der Monat begann mit „Dark Angel’s Summer: Das Versprechen“ (Spencer/Spencer). Ok, eigentlich kam das Buch bereits im Dezember zu mir, aber ausgepackt habe ich es am 2. Januar 🙂
Die Rezension findet ihr HIER.

Nur lieben ist schöner“ (Rebecca Fischer) habe ich von der Autorin persönlich zu unserem schönen Interview bekommen. Und rezensiert ist es AUCH.

Der Monat war noch taufrisch (wobei wärmer als am Ende…), da hab ich „Schweig still, süßer Mund“ (Janet Clark) bestellt – und sofort verschlungen. Meine äußerst begeisterte Rezension ist HIER.

Netterweise legte mir eine Kollegin ihr ausgelesenes Exemplar von „Die Landkarte der Zeit“ (Felix J. Palma) auf den Tisch – einfach so *gniii*
Die teure Hardcover-Ausgabe ist inzwischen übrigens durch die günstige Taschenbuchausgabe ersetzt worden (9,99 €).
Zum Lesen bin ich allerdings noch nicht gekommen.

Vom Ravensburger Verlag kam „Gefangen – Mery Band 1“ (Rebecca Lim), und ich war schon so hingerissen vom Cover, dass ich es kaum erwarten kann, auch Band 2 zu kaufen! Die Rezension ist auch schon ONLINE.

Hingerissen vom Cover und der Aufmachung und einiger superguter Kritiken konnte ich auch einem Schnäppchen nicht widerstehen: „Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ (Ali Shaw) kam angeflogen und wartet noch auf die Lesung 🙂

Bei Blanvalet gab es leider nicht den 3. Band der Seidenstickerin „Die Tränen der Prophetin„, dafür „Perlmuttsommer“ (Deidre Purcell) zu haben 🙂 Die Rezension folgt.

Julischatten“ (Antje Babendererde) – heiß ersehnt: Das neue Buch von Antje Babendererde. „Orcasommer“ und „Indigoblau“ habe ich bereits geliebt (btw, die könnte ich nochmal lesen), und habe netterweise von Arena ein Exemplar zur Rezension bekommen. Und sofort gelesen hab ich es bereits HIER rezensiert.

Und es war einfach nicht mehr auszuhalten. Ich musste „Das Tal Season 1.2 Die Katastrophe“ (Krystyna Kuhn) haben! Rezensionen, auch zu Band 1, sind angefangen, aber liegen noch rum. Weil ich schon so viel darüber gelesen habe, fällt es mir sehr schwer, selbst etwas zu schreiben. Dabei fand ich Band 1 schon sooo gut!


Februar:
Beschränkt durch den SUB ABBAU EXTREM durfte ich nur Februar-Erscheinungen kaufen. Aus Geldgründen konnte ich eh nicht sehr viel kaufen, und so wurden es 9 neue Bücher.

Der Monat begann mit zwei Gewinnen:
Die Bucht des grünen Mondes“ von Isabel Beto und „Wie ein Flügelschlag“ von Jutta Wilke. Alleine schon von der Aufmachung zwei wunderschöne Bücher, denn das Buch von Isabel Beto hat an der Außenkante aufgedruckte Ranken. Wow!
Jutta Wilke verfolge ich seit ein paar Wochen bei Facebook, und habe mich doppelt gefreut jetzt etwas von ihr lesen zu können ohne mein Monatsziel, keine nicht-im-Februar-erschienen Bücher zu kaufen aus den Augen zu verlieren.

Auf einen Schlag landeten drei der vier Neuerscheinungen von INK bei mir. Zum Glück sehen die Bücher für den März in der Verlagsvorschau weit weniger verlockend aus als genau diese drei 🙂
Du denkst, du weißt wer ich bin“ (Em Bailey), „Julia für immer“ (Stacy Jay) und „Kyria und Reb“ (Andrea Schacht). Besonders „Julia für immer“ ist mein Highlight, weil ich Geschichten um Romeo und Julia liebe (*schmacht* Ralph Fiennes als Romeoooo).

Vom Klett-Cotta Verlag habe ich bereits für einen Veranstaltungshinweis ein Buch bekommen, das wirklich interessant aber sehr schwer ist. Mal anders, als was ich sonst so lese: „Das Ende unserer Tage„. In Leipzig werde ich mir die Lesung vom Autor anschauen und danach darüber schreiben, weil ich zur Zeit echt nicht weiß, ob ich das Buch so verstehe wie es gedacht ist.

Und weil ich auf der Buchmesse Anika Beer treffen werde, durfte ich auch schon „Als die schwarzen Feen kamen“ lesen – lasst euch überraschen! 🙂 Fleißiges Bloggersein lohnt sich!

Im Büro liegen wohl noch zwei Bücher für mich bereit, das werde ich morgen wissen 🙂

Und das war es auch schon 🙂 Freut euch auf die Statistik morgen, denn tatsächlich habe ich auch wieder viel gelesen! Zur Erinnerung: Der Januar war SO.