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LBM 13 – Samstag

Wie viele viele andere auch machte ich mich Samstag in der Frühe auf, nach Leipzig zu fahren. 
Normalerweise bin ich immer etwas später gefahren, aber um meinen Standdienst auch zeitig beginnen zu können fuhr ich so, dass ich halb 11 auf dem Messegelände war.
Mit mir im Zug waren schon Cosplayer, und wie die letzten Jahre auch bevölkerten diese wieder einen Großteil der Eingangshalle.
Im Verlauf des Tages habe ich in meinem Kopf so manchen Hassbloggpost verfasst, weil mir manches von den Verkleideten einfach unverständlich ist.
Aber dazu vielleicht ein andermal mehr.
 
Nachdem ich bis 14 Uhr brav unser Regal am Gemeinschaftsstand gehütet hatte und die vorbeziehenden Massen bewunderte (Samstag Mittag: absoluter Horror), zog es mich dann doch durch die Hallen. Ein kleines Insiderbild für meine Präsentationsgruppe aus der Uni musste sein, dann suchte ich nach dem Loewe Stand, wo Janet Clark ihre Bücher signieren sollte, nachdem sie gelesen hatte. Zu der Lesung habe ich es leider nicht geschafft, weil ich natürlich erstmal groß staunen und bummeln musste. Und mehr als langsames Flanieren war bei den Massen ja eh nicht drin.
Am Loewe-Stand gab es schon eine eindeutige Reihe von Fans, die mit „Sei lieb und büße“ auf dem Arm nicht zu übersehen waren.
Geht es euch auch so, dass immer bei euch alle Leute durch die Schlange durchwollen? Egal wo ich stand, immer wollte jemand „nur kurz“ an mir vorbei und selbst als ich einmal „geht grad schlecht“ sehr laut und verständlich sagte, presste die Frau sich an mir vorbei. Hallo???

 

Irgendwie schon gestresst machte ich mich dann von Halle 2 auf in Halle 5 (die seltsamerweise nicht so proppenvoll war 😉 ), um die Debatte übers Urheberrecht anzuschauen.  Präsentiert (ich müsste vielleicht sagen insziniert) von einer Anwaltskanzlei saßen sich fünf toughe Leute gegenüber, Robert Defcon, Stefan Haupt, Bruno Kramm, Constanze Kurz und Enjott Schneider.
Ziemlich schnell entbrannte eine hitzige Diskussion zwischen dem Mann von der GEMA und Bruno Kramm.
Leider ging die Debatte dann mehr in die Politik und auch besonders nur über Missstände, wie die Teilnehmer der Runde sie gerne anders hätten. So richtig aufschlussreich für den Buchmarkt fand ich das jetzt nicht – schon gar nicht, wenn es um die GEMA geht und nicht um die VG Wort.
Ganz ehrlich? Anschließend weiß ich gar nicht mehr, wie ich meine Zeit vertrödelt habe. Es war kurz nach vier, und ich wollte eigentlich noch zwei Lesungen auf der Leseinsel Religion anhören. Als ich dann aber da ankam hörte sich das so langweilig an, dass ich noch kurz an unserem Stand rumhing und dann wieder zu Halle 2 gezockelt bin.
Ach doch: ich habe gegessen! Ich betone das so, weil ich in den vergangenen drei Jahren immer alles überteuert fand. Aber aus welchem Grund auch immer war mir total nach Currywurst und Crepes (also nicht zusammen…). Und die schmeckten gar nicht schlecht J
In Halle 2 dann wollte ich zur Lesung von Gabriella Engelmann und Jakob Leonhardt.  Ich besuchte vorher noch die schwangere Jenni am Stand von Elysion Books, dann suchte ich mir einen Platz bei der Lesebude, was allerdings hoffnungslos war. Sitzen war also nicht drin – egal, konnte ich besser sehen 🙂
Gabriella und Daniel Glatthauer (Jakob Leonhardt) lasen aus „Im Pyjama um halb 4“ und es war niedlich, den beiden zuzusehen. Wie sie hinterher zugaben waren sie beide absolut vernarrt in ihre Figuren und konnten sich total mit ihren Figuren identifizieren.
Da es ja ein Chatroman ist, mussten die beiden auch ihre Parts lesen, wodurch die Geschichte einen tollen Touch bekam.
Anschließend machte ich mich nur noch auf den Weg zu meiner Unterkunft. Das lief gar nicht so wie geplant, aber da muss ich mich jetzt nicht nochmal drüber aufregen. Also nur der Weg war absoluter Mist, nicht die Unterkunft!
Später zum Sonntag mehr 🙂
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[Statistik] August 2012

Der August war sehr lesestark, weil ich jede freie Minute zum Lesen genutzt habe. Und weil so viele tolle Bücher bei mir eingezogen sind (siehe vorheriger Post), dass ich einfach keine Wahl hatte 🙂

Gelesen habe ich:
1. Wild wie mein Verlangen (Elizabeth Hoyt) ★★★★★
2. Glennkill (Leonie Swann)
3. Rotkäppchen muss weinen (Beate Teresa Hanika)
4. Goldmarie auf Wolke 7 (Engelmann) ★★★★★
5. Drei Wünsche hast du frei (Jackson Pearce) ★★★★
6. Wien, Stadt der Vampire (Fay Winterberg) 
7. Unter Wasser liebt’s sich besser (Davidson)
8. Ich hab dich im Gefühl (Cecilia Ahern) ★★★
9. Wenn es dunkel wird (Manuela Martini) ★★
10. Kuss au chocolat (Gabriella Engelmann)
11. Online fühle ich mich frei (Julia Kristin)
12. Ein Traum und zwei Füße ★★
13. Unsere Nullerjahre: Das Jahrzehnt der Bagels, Blogs und Billigflieger (Judith Maria Gillies)
14. Happy Hour in der Unterwelt (M.J. Davidson)
15. Dark Angels Fall (Spencer / Spencer)

Rezensiert habe ich aus anderen Monaten:
Shades of Grey Dunkles Verlangen – E.L. James (gelesen im Juli)

Statistisch sieht das alles so aus:
Neu im Regal: 33
SUB:
195
Gelesene Seiten: 42222

Die Challenges gehen sehr gut weiter. Bei der Seitenzahlchallenge habe ich wieder die 35000 Seiten angepeilt, und die Aufgaben Challenge der Seitenakrobatin habe ich auch erfüllt und fleißig Punkte für meine Gruppe erlesen.

Wirklich interessant ist dieser Artikel (KLICK) über Blogartikel, den  seo-united.de übersetzt hat. Was man alles bedenken sollte vor der Blogveröffentlichung und welche Fragen sich stellen. Sehr interessant – und hilfreich!

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[Rezension] Goldmarie auf Wolke 7



Goldmarie auf Wolke 7 – Gabriella Engelmann
Arena Verlag
Taschenbuch, 1. Auflage August 2012
271 Seiten

9,99 €

Marie Goldt lebt seit längerem nur noch mit ihrer Stiefmutter Kathrin Pechstein und deren Tochter Lykke. Während Lykke allerdings ihr Leben leben kann muss Marie helfen Geld zu verdienen und im Haushalt mitarbeiten. Und ihre Chefin im Bio-Backwarenladen ist alles andere als nett.

Doch nach einem Unfall mit der Brotschneidemaschine scheint sich Maries Glück zu erinnern, wo es sein soll. Durch Zufall trifft sie auf Nives, die Besitzerin eines Bettenladens. Diese möchte Marie gerne als Aushilfe einstellen. Und gleich am ersten Arbeitstag begegnet Marie dem attraktiven Dylan, in den allerdings ihre Kollegin Nikki total verschossen ist.

Aber das ist ja noch Morten, der gerne mit Marie ausgehen will. Und Sören, der ihr das Leben rettet.
Irgendwie ist das alles jedoch eher unbefriedigend, bis auch Lyyke plötzlich einen Jungen mag.

Und Nives hat gewisse Ähnlichkeiten mit Frau Holle…

Goldmarie auf Wolke 7″ ist das fünfte Märchenbuch von Gabriella Engelmann. Und diesmal scheint sie den Bogen wirklich rauszuhaben – und verflicht nicht nur eine märchenhafte Elemente mit Liebesgeschichten sondern lässt sogar das Märchen selbst eine große Rolle spielen, einfach als Märchen. Das gefiel mir sogar noch besser als bei „Küss den Wolf“, wo das Märchen vor jedem Kapitel wiederholt wurde.

Die Märchenelemente sind wieder gekonnt verbaut. Marie Goldt, die Goldmarie, lebt bei ihrer Stiefmutter und deren Tochter, die „Pechstein“ heißen. Schöne Wahl, diesmal 🙂
Im Märchen von Frau Holle (auf das man im Vorwort wieder kurz hingewiesen wird) gibt es mehrere Aufgaben für Goldmarie. Eine davon ist, Brot aus einem Ofen zu holen. Gabriella Engelmann hat Marie Goldt in ihrer Geschichte gleich in einem Bio-Brotladen arbeiten lassen. Sehr passend!

Zunächst entwickelte sich das Buch ähnlich wie im Märchen. Marie ist liebenswürdig, freundlich, hilfsbereit und die Gute, Lykke dagegen eben die Pechmarie, voller Hass, Unglück und Schmerz. Schnell wird dem Leser aber deutlich, dass Frau Engelmann die Schwarz-Weiß-Malerei des ursprünglichen Märchens etwas anders verbauen möchte.
Marie ist nicht ganz so mit Glück gesegnet, auch wenn sie noch so herzensgut und lieb ist. Lykke dagegen hat endlich etwas Glück und taut auf, kommt aus sich heraus.
Die Überlegung fand ich gut, auch wie die Autorin ihre Geschichte mit den Märchenelementen gestaltet hat, sich davon aber teilweise gelöst hat um ihre eigene Geschichte zu kreieren.

Auch das allerneueste Buch von Gabriella Engelmann ist eine Liebeserklärung an Hamburg. Kleine Details über die Umgebung, die Sprache und Gewohnheiten der Bewohner würzen die Geschichte stets aufs Neue.
Nach der Lektüre freue ich mich umso mehr auf unseren Wochenendtrip in die Stadt 🙂

Und die Sprache ist gewohnt witzig, mitreißend und locker. Das Buch ließ sich runterlesen wie weiche Schokolade und ich musste mich gehörig zusammenreißen, nicht alles sofort zu verschlingen. Die Kapitel sind kurz und somit kommt man in der Geschichte immer flott voran, auch wenn die Perspektive sich zwischen drei Personen ändert.

Ehrlich gesagt fand ich „Küss den Wolf“ ein ganz kleines bisschen besser. Die Strukturen waren klarer, es waren weniger Figuren dabei und das Buch jugendlicher. Gabriella Engelmann hat diesmal viele Figuren eingeführt (auch mit netten Abstechern zu bereits bekannten!), die mich manchmal verwirrt haben. Zum Glück gab es zu Anfang wieder ein Figurenverzeichnis – und zumindest die Zwergen-WG kannte ich ja schon 😉
Vielen anderen Lesern werden sicher noch mehr Insider auffallen, die sich auf die ersten drei Bücher beziehen.

Dennoch gebe ich 5 Sterne für diese neue, moderne Märchen. Die Geschichte für sich ist wirklich zauberhaft, und ich mag den Stil und die Schreibweise diesmal sehr. Außerdem konnte ich mich mit Marie voll und ganz identifizieren. Von ihr würde ich zu gerne mehr lesen – schade dass es nach dem letzten Märchenprojekt aussieht (oder, Gabriella?).

Weitere Romane der Autorin und Infos HIER.

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[Statistik] April 2012

Der April war verhältnismäßig erfolgreich. Durch die Vorbereitung auf die Kinder- und Jugendbuchwoche habe ich schon einiges gelesen. Außerdem habe ich wieder ein paar Bücher aussortiert und mich schweren Herzens getrennt, dafür aber natürlich neue Bücher einziehen lassen 🙂
Zur Erinnerung: So war der März

Gelesen habe ich:

1. BZRK – Michael Grant
2. Wolkenspiele – Gabriella Engelmann ★★★★☆
3. Silberlicht -Laura Whitcomb ★★★★☆
4. Aschenputtels letzter Tanz – Kathleen Weise ★★★★☆
5. Starters – Lissa Price
6. Abnehmen, Kinderkriegen und andere Katastrophen – André Wiesler ★★★★☆
7. König Arsch – Martin Wehrle ★★★★☆
8. Casting – Heidemarie Brosche
9. Der Stern der Göttin – Sandra Melli
10. Méto Das Haus – Yves Grevet ★★★★☆
11. Die Stadt aus Trug und Schatten – Mechthild Gläser ★★★★☆
12. Regiert das Geld die Welt – Hans-Christoph Liess
13.Leopard – Uwe Kullnick
14. Zum Teufel mit Barbie – Sylvia M. Dölger (ebook)
15. Virtuosity – Jessica Martinez
16. Weiß wie Schnee, rot wie Blut, Grün vor Neid – Gabriella Engelmann 

Rezensiert habe ich Gelesenes aus anderen Monaten:
Erweckt: Mercy 2 – Rebecca Lim (gelesen im März)
Eine für vier: Für immer und ewig – Ann Brashares (gelesen im März)
Dackelblick – Frauke Scheunemann (gelesen im März)
Das Ende unserer Tage – Christian Schüle (gelesen im März)
Perlmuttsommer – Deidre Purcell (gelesen im Februar)

Statistisch sieht das alles so aus:
Neu im Regal: 22

Die hohe Zahl im März kommt übrigens durch viele neue schon gelesene Bücher!

SUB: 144 (wenn ich mir dabei auch nicht hundertprozentig sicher bin, weil ich umsortiert hab)
Gelesene Seiten: 4297
Gelesene Bücher: 15

Rezensionstechnisch liege ich dieses Jahr bisher ganz gut, etwa 90 % meiner gelesenen Bücher sind auch rezensiert. Ich bin damit sehr zufrieden.
Im SUB ABBAU EXTREM durfte ich 6 Bücher kaufen. Nun gut, kaufen lässt sich auslegen 😉 Es wanderten also wirklich nur 6 gekaufte Bücher ins Regal, der Rest waren Rezensionsexemplare. Aber ich habe mir Mühe gegeben, die alle auch schnell abzulesen.
Der nächste Monat ist wieder eingeschränkt, weil wirklich nur 6 neue Bücher einziehen dürfen – gekauft oder geschenkt, das ist egal. Meine Wunschliste muss also weiter darben.
Für die Mira Challenge hab ich mal wieder nichts gelesen, es ist aber fest eingeplant. 

Ich hab nicht darüber berichtet, aber am 31.März rief Gabriella Engelmann in Hamburg zum Bloggertreffen – und 7 junge Bloggerinnen folgten 🙂 Wir hatten einen sehr schönen Nachmittag, mit angeregten Gesprächen über den SUB, Rezensionen und alltäglicher Umgang mit Büchern. Autorin Diana Jacobs-Waibel war ebenfalls dabei – und war sehr erstaunt über unsere Reichweite.
Wie kann ich jemals ihr Gesicht vergessen, das sie machte, als wir ihr Buch sofort über Facebook und Twitter in die Welt hinausschrien 😀 (Mehr über sie erfahrt ihr übrigens in der Kinder- und Jugendbuchwoche 😉 )

Annette Eickert hat eine lustige Onlinelesung gehalten. Lustig vor allem deswegen, weil sie überhaupt nichts von uns mitbekommen hat. Ihr Chat ging nicht und Facebook hatte sie zwischenzeitlich wohl aus ^^ Also hat sie gelesen und gelesen und wir haben uns im Chat beömmelt – natürlich themengerecht 😉
Ich fand die Aktion mutig und sehr schön. Bei einer Wiederholung wär ich auf jeden Fall dabei!

Am Ostersamstag war mir langweilig, und da wollte ich viel lesen. Einen Post gab es auch, allerdings hab ich den halben Tag verschlafen und mich sonst nicht konzentrieren können.

Fina von Reading Out Loud hat mir einen Award verliehen 🙂 Danke nochmal an dieser Stelle, dass du an mich gedacht hast! Ihr Blog ist ebenfalls sehenswert – und hat sich ganz schön gemausert!!!
Und es gab ein total interessantes Stöckchen zu Harry Potter.

Mein Interview mit Anika Beer auf der Buchmesse könnt ihr hier nochmal nachlesen.

Ich freue mich jetzt auf den Monat Mai, der neben der Kinder- und Jugendbuchwoche auch wieder mit toller Literatur und einer handvoll für mich interessanter Neuerscheinungen lockt 🙂

Fundstücke

Der Art Skript Phantastik Verlag hat ja wunderwunderwunderschöne Cover, wie ich finde. Nicht alles muss digital gestaltet werden, und deswegen finde ich auch das zukünftige Titelbild der Anthologie „Vampire // Cocktail“ (Titel folgt) nur erwähnenswert!
Und by the way: Bis zum 31.5. könnt ihr euch noch mit eurer Geschichte bewerben 😉 

Die nette Dame von Literaturjunkie hat sich sehr gefreut, denn ihre Rezension zu wurde in einer Deutschstunde besprochen. Was der Lehrer darüber sagt, lest ihr HIER.

Und schaut doch mal HIER. Dieser leckere Sektkuchen zum Buch „Nur lieben ist schöner“ von Rebecca Fischer läd geradezu zum Nachbacken und Naschen ein! 

Entdeckt habe ich auch den Vlog von einer Mithannoveranerin. Schaut doch mal vorbei bei Ilka

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[Statistik] März 2012

Diesen Monat bin ich mit dem Rezensieren gar nicht hinterhergekommen. Anfang des Monats hatte ich keine
offenen Rezensionen, und zwei angefangene Bücher. Die lagen leider weiter lange auf dem Nachttisch, denn irgendwie war mir danach, andere Bücher zu lesen. Also hab ich ein paar andere tolle Bücher (leider auch neue, muss ich ja zugeben) geschmökert.

Weil endlich, ENDLICH, so ziemlich alle Bücher im oder vorm Regal stehen, konnte ich auch ein paar aussortieren. 
 

März 2012, es fehlt „Dark Queen“

Gelesen habe ich:
1. Vermisse dich jetzt schon (Kajsa Ingemarsson)
★★★★☆
2. Schattenblüte Die Wächter (Nora Melling) ★★★★
3. Küss den Wolf (Gabriella Engelmann) ★★★★★
4. Dark Queen Schwarze Seele, Schneeweißes Herz (Kimberly Derting) ★★★☆☆
5. Als die schwarzen Feen kamen (Anika Beer) 
6. Wie ein Flügelschlag (Jutta Wilke)
7. Erweckt Mercy 2 (Rebecca Lim) ★★☆
8. Mein Herz knistert auf Papier (Simone Trieder) ★★☆
9. Dann fressen sie die Raben (Beatrix Gurian) ★★☆
10. Eine für vier – Für immer und Ewig (Ann Brashares)
11. Dackelblick (Frauke Scheunemann) ★★☆
12. Das Ende unserer Tage (Christian Schüle) ★★☆

Wolkenspiele von Gabriella Engelmann nehme ich mit in den April.

Rezensiert habe ich Gelesenes aus anderen Monaten:
Das geheime Leben der Bücher – Régis de Sé Moreira  (gelesen 2011)

Statistisch sieht das alles so aus:
Erschreckend, aber wahr. Mein Leseverhalten war besser seit Februar, aber der SUB ist kräääftig gestiegen.

Gelesene Seiten: 3764


Gelesene Bücher: 12
SUB: 158

Nicht wundern über die Zahl, die unten steht. Es fehlen etwa 60 Bücher bei Bookcook aus meinem SUB.

Zum ersten Mal seit Langem habe ich leider auch ein Buch abbrechen müssen. „Ein Bär will nach oben“ habe ich mir nach einer sehr positiven Rezension gekauft, aber nachdem es 3 Wochen bei mir angelesen rumlag und mich einfach nicht fesseln konnte, habe ich es abgebrochen. Dafür ist mir dann meine Zeit zu schade, und ich habe lieber eines meiner anderen schönen Bücher geschmökert 🙂
Die Monatsaufgabe Buchkauffrei ist leider hoffnungslos gescheitert. Bei der Lesung von Frauke Scheunemann wollte ich einfach auch ihr Buch haben, und auf der Buchmesse standen so enorm viele tolle Bücher rum, dass ich schlecht dran vorbeigehen konnte. Aber darüber habe ich ja gestern schon geschrieben 🙂 und alle Bücher vorgestellt. So war der Samstag, und so der Sonntag.

Steffie wollte auf ihrem Blog wissen, warum wir bloggen. Und ich hab mal überlegt, was mir nicht ins Regal kommt. Seit neustem könnt ihr mir auch per RSS oder Bloglovin folgen, weil GFC eingestellt wird. Und ein drittes Mal gab es 11 Bücherfragen ^^.

Gestern (am 31.3.) hatten wir in Hamburg ein kleines Bloggertreffen, organisiert von Gabriella Engelmann. Mehr dazu gibt es aber in einem extra Post die Tage.

Im März sagt Crini, dürfen wir im SUB ABBAU EXTREM halb so viele Bücher kaufen, wie wir gelesen haben. Das heißt für mich, ich darf 6 Bücher lesen 🙂 
Ich versuche mich auch nochmal am Monthly Theme, das heißt „1. Geburtstag“, also Bücher lesen, die Zitat Crini: „die in irgendeiner Weise etwas mit Geburtstagen/Jubiläen zu tun haben (inhaltlich oder zum Beispiel Jubiläumsausgaben) oder mit der Zahl 1 in Verbindung gebracht werden können (Ausnahme, weil es dann doch etwas zu einfach wäre: 1. Teil einer Reihe!)“.

Ab diesem Monat gibt es eine kleine neue Rubrik: Fundstücke.
Sofern es sich nicht häuft, hänge ich Artikel, die mir gefallen haben, hier unten dran.

So zum Beispiel die Rezension von Bookaholic zu Kyria und Reb. Oder dieser Videobeitrag von Gwen – sie hat mich erwääähnt 🙂 (die blonde Bloggerin mit dem hübschen Gesicht ^^).
Oder der Blog von Astrid.

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LBM 2012 – Samstag

Und wieder ist die Messe rum – wo ist denn die Zeit bitte geblieben?
So lange habe ich auf diese Buchmesse hingefiebert (das Ticket hab ich im Januar gekauft), und dann ist es so schnell schon wieder Geschichte.
Damit wir nicht so schnell vergessen, wie es war, hier nun mein Messebericht für den Samstag. Hier konnte ich den Artikel leider nur mit einer Auswahl von Bildern würzen. Die gesamte Galerie findet ihr auf Facebook. Hier werden sie größer, wenn man sie anklickt.

Recht früh hab ich mich aus dem Bett gequält, denn um wenigstens den halben Messetag mitzunehmen musste man schon gegen 8 Uhr aus Hannover losfahren. Geplant war, auf dem Weg das Buch von Christian Schüle („Das Ende unserer Tage“) zu lesen, aber ich war dafür dann doch ein bisschen zu müde (später dazu mehr). Was bot sich Besseres an als das wunderbare Buch von Jutta Wilke, die ich später auch treffen wollte 🙂

Jutta Wilka posiert mit mir

Um 12 Uhr etwa war ich dann beim Coppenrath-Stand und habe mir von Jutta Wilka mein Buch signieren lassen. Die Autorin war super nett, und hat sich sehr über meinen bisherigen (guten) Eindruck vom Buch gefreut (Rezension folgt ^^). Weil die Zeit rannte, bin ich auch gleich zur Lesebude gehüpft, in der Gabriella Engelmann aus „Küss den Wolf“ lesen wollte. Ich glaube, die Hälfte der Zuhörerinnen (war nur ein Typ da) waren sowieso schon Facebook-Fans 😀

Gabriella, Emmi und ich 🙂

Gabriella hat sich über unsere Unterstützung gefreut und mir das Buch auch signiert. Juhuhuhu 🙂
Nach der Lesung hab ich auch Ramona von kielfeder-blog.de getroffen 🙂 War schön, dich mal kennen gelernt zu haben 🙂

Nach einem Zwischenstopp am Elysion Books Stand, bei dem ich nicht nur Christiane Gref (Autorin von „Im Bann der Engel“ und „Das Meisterstück„) sondern auch Nina Behrmann (Autorin von Grenzgänger) kennen gelernt habe, hab ich mal beim hauseigenen Stand rumgeschaut. Der EMVD-Stand war schön heimelig, und ein paar wirklich schöne Bücher sind gleich auf die Wunschliste gewandert (ja, ich weiß, theologisch und so… aber lasst euch von den Rezensionen überraschen 😉 ).

Gabriella ganz vertieft

Anschließend hatte ich ein total tolles Gespräch mit Anika Beer (Autorin von „Als die schwarzen Feen kamen“). Ihr werdet es in wenigen Tagen hier online nachlesen können – mir hat es viel Spaß gemacht und ich fand es schön, eine so lebendige und toughe Autorin kennen lernen zu dürfen. Wie ich gehört habe, fand sie es auch ganz toll 😉

Anika Beer und ich

Dann wollte ich Nora Melling in einem Gespräch zuhören. Um kurz vor halb 3 war allerdings schon alles zuende, nur ein Autogramm hab ich in mein Buch bekommen 🙂
Also zurück zum Arena Stand, wo ich mir mal das Herbstprogramm angeschaut habe. Sooo viele tolle Titel werden kommen, ich glaub ich beantrage schonmal einen Kredit ^^

Um 16 Uhr gab es im Forum leipzig.liest.digital einen Beitrag über die Bedeutung der (Online-)Rezension für den Literaturbetrieb mit Christina Knorr von Lyx, Bernd Perplies und einer Moderatorin von Leser-Welt. Obwohl ich das meiste schon kannte, was dort besprochen wurde, fand ich interessant, wie Bernd Perplies als Autor das gesehen hat. Er sagte zum Beispiel, dass eine Online Rezension für ihn den gleichen Stellenwert hat wie eine gedruckte Rezension – und das viele Nischengenres online eine größere Plattform finden.
Christina Knorr hat so ziemlich das gesagt, was ich schon wusste – Rezensenten und Verlag gehen einen Deal ein, wir sind aber keine Rezension schuldig, auch Negatives ist ok (wenn vernünftig), Fragen kostet nix und und und.

Christina Knorr, Bernd Perplies und Jana Trautmann

Viiiiel spannender war es dann für mich abseits, denn Annette Eickert stand plötzlich neben mir! Wie haben wir uns auf dieses Treffen gefreut, und endlich endlich endlich konnte ich sie drücken!

Gesa Schwartz liest

Weil Annette und Tracy, die beide für Wir lesen auf der Messe waren, dann aber heim wollten, bin ich zur Lesung von Gesa Schwartz zurückgetingelt. Den zweiten „Grim„-Band hatte ich mir mitgebracht, und wollte den unbedingt signieren lassen. Dann gleich mal zu hören, was so in Nephilim passiert, war ein Bonus 🙂

Mein Abendhighlight war Stephan Russbült (Autor von „Die Oger“ und „Dämonenzeit“, der nach Gesa Schwartz gelesen hat Natürlich hatte ich KEIN Buch von ihm dabei, also hab ich die zwei noch in meiner Sammlung fehlenden einfach gekauft. Und er hat sie mir so niedlich signiert 🙂

DER Sarkastiker schlechthin ^^

Das obligatorische Abend-Foto

Der Tag endete in einem Pfarrhaus (ich war total baff, als ich davor stand) bei zwei netten Mädchen, mit denen ich noch Spagetti Bolognese gekocht habe und dann um zehn (hallo, um ZEHN!) ins Bett fiel.

Meine Unterkunft – schick, oder?

Wieder ein wunderschöner Messetag, und ich freue mich, so nette Leute getroffen zu haben – zum ersten Mal und wieder 🙂

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[Notiz zum Buch] Küss den Wolf

Arena Verlag
1. Auflage 2012
ISBN 978-3-401-06725-4
Preis: 9,99 € 

1. Satz:
Es war einmal ein kleines süßes Mädchen, das hatte jedermann lieb, der sie nur ansah, am allerliebsten aber ihre Großmutter, die wusste gar nicht, was sie alles dem Kinde geben sollte. 

Inhaltsangabe des Verlags:
 Pippa ist verliebt! In Leo, den attraktivsten, charmantesten Typen, den die Welt je gesehen hat. Glücklich wie noch nie, macht sie sich auf den Weg zu ihrer Großmutter, doch in deren idyllischem Waldhäuschen passiert gerade eine unerklärliche Katastrophe nach der anderen. Irgendetwas geht dort ganz und gar nicht mit rechten Dingen zu. Und Pippa fragt sich, was der mysteriöse Marc damit zu tun hat. 

Eigene Notiz:Weil ich Gabriella Engelmann über Facebook etwas besser kenne, weiß ich um die Arbeit mit diesem Buch. Deswegen kann ich auch keine lange ausführliche Rezension schreiben – ich möchte das Buch weder in den Himmel loben (obwohl es wirklich gut ist 😉 ) noch zerreißen. Aber etwas dazu sagen möchte ich. 🙂

Seit nicht so langer Zeit wage ich mich an Jugendbücher. Bisher habe ich mich mit der Literatur entwickelt, und eher „meinem Alter“ entsprechendes gelesen. Nun aber entdecke ich die wunderbare Welt der Jugendliteratur und bin immer wieder erstaunt.

Rotkäppchen, das Märchen, kannte ich. Es war nicht unbedingt eines meiner Lieblingsgeschichten, aber ich habe es gerne gehört. Nun hat sich die Gabriella Engelmann überlegt, nach drei erfolgreichen Umdichtungen, auch das Rotkäppchen umzuschreiben.
Herausgekommen ist eine tolle Geschichte über Jugendliebe, Erfahrungen die man selbst machen muss und Familienglück – gewürzt mit einem Hauch Magie. Und letzteres fand ich besonders toll, denn obwohl Frau Engelmann das Märchenhafte fast komplett herausgenommen hat, war mit der Fee Holla und ihren Freunden dieses bisschen noch drin. Und es passt so gut – die Geschichte wäre ohne diesen Aspekt unvollständig gewesen!

Schön finde ich, dass vom originalen Märchen Zitate beigefügt sind. Pippa ist mit dem Märchen aufgewachsen, und es begleitet sie in allen Lebenslagen. Gelungen!
Gabriellas Sprache ist wunderbar. Ich habe zwei ihrer „Erwachsenenromane“ gelesen, und bin überrascht, dass sie diesen jugendhaften Ton trifft – ich weiß nicht, ob ich so reden würde, wäre ich heute Teenager, aber ich fand es beim Lesen herrlich!

´Und so komisch es auch klingen mag – es war Liebe auf den ersten Blick!`, hörte ich mich plötzlich zu meinem eigenen Entsetzen girlyhaft herumschmachten.“ (S. 103)

Auch der Brief von Pippas Oma an die Einbrecher – Gabriella, das war der Hit im ganzen Buch!

Im Großen und Ganzen bin ich also weiterhin ein Fan von Gabriellas Werken und bin umso begieriger, endlich auch ihre anderen drei Märchen zu lesen. Und by the way – ich sag ja immer, fleißiges Bloggersein lohnt sich! (siehe Foto rechts)

Fazit: Empfehlenswert!