Kurzmitteilung
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Cover Tausend Wellen Fern Rebecca MalyTausend Wellen fern #1 – Rebecca Maly
Die Neuseeland-Saga

Edel Elements
E-Book
1,99€
ISBN 978-3-955308131
86 Seiten

Inhaltsangabe des Verlages: Irland, 1872. Als der Vater der 18-jährigen Kaylee Heagan ihre Mutter für eine Jüngere verlässt, entflammt im katholischen Dublin ein Skandal. Um der Schande zu entgehen und sich gemeinsam eine Zukunft aufzubauen, brechen die beiden ungleichen Frauen zu einer beschwerlichen und langen Seereise nach Neuseeland auf. Doch wird sich ihre Hoffnung auf ein neues Leben erfüllen?

Mit lediglich 86 Seiten kommt dieser erste Teil der Vierer-Reihe von Rebecca Maly daher. Für mich Schnellleserin eigentlich ein nur kurzer Happen, aber bei meiner derzeitigen kurzen Lesezeit genau richtig. Meine Heimfahrt mit der S-Bahn dauert 13 Minuten und daher habe ich den ersten Teil in Hin- und Rückfahrt ausgeschmökert.

Und Rebecca Maly schafft es auch, einen gleich zu packen und wortwörtlich mit auf das Schiff zu nehmen. Keine Freundin der großen Worte erzählt sie knackig und bündig die Vorgeschichte durch kurze Einspieler, bringt den Leser aber auch immer wieder auf die Reise von Kaylee und ihrer Mutter. Gleichzeitig wird vom jungen Walfänger Timothy erzählt (ich vermute mal, die beiden jungen Erwachsenen werden sich irgendwann begegnen…), der vor der Küste von Neuseeland mit einer Crew seinen Lohn verdient.

Die Schreibweise von Rebecca Maly ist toll, sie erzählt genau richtig, nicht zu viel aber auch nicht zu wenig, um in der Stimmung zu sein. Man hört förmlich die Wellen brechen, spürt das Schaukeln und den Wind und riecht das Meer, das Abenteuer. Ich habe selten einen kurzen Roman gelesen, der wirklich so gut fesseln kann.

Alle vier Teile kosten je 1,99 Euro und haben 86 Seiten. Kauft man alle, hat man also für einen klasse Preis ein 344-Seiten-Buch.

Kein schlechter Deal, wie ich finde und die Geschichte bekommt an dieser Stelle von mir 5 Sterne (ich habe extra nicht weitergelesen, damit ich eine Rezension für den ersten Teil verfassen kann…)

Nach Abschluss aller Teile werde ich noch einmal eine Gesamtrezension verfassen.

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Und selbst wenn man keine Bücher kauft, ist es doch trotzdem interessant, was für Geschichten auf dem Markt sind. Vielleicht entdeckt man das eine oder andere Schnäppchen?

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[Rezension] ZERO

ZERO Sie wissen, was du tust – Marc Elsberg
blanvalet
Hardcover mit Schutzumschlag, Mai 2014
ISBN: 978-3-7645-0492-2
480 Seiten

19,90 €

Wir geben ungerne viele Daten von uns im Netz preis, und wenn doch, dann machen wir uns meist bewusst, was wir da tun.
Allerdings gehören viele Handlungen für uns so sehr zum Alltag, dass wir dabei gar keine Bedenken mehr haben. Einkaufen mit EC-Karte? Kein Thema. Kundenkarte? Habe ich gerne. Online einkaufen? Super bequem!
Dass wir dadurch aber eine leuchtende Spur hinterlassen, über die man uns ganz leicht als Firma als Werbekunde ausfindig machen kann, ist kein Geheimnis. Es stört aber eigentlich eher nicht.

Was passiert aber, wenn wir unsere Daten nicht nur freiwillig preisgeben, sondern auch noch zu Geld machen können? Offiziell und übersichtlich? Wenn wir mit unseren Handlungen einen Marktwert haben?

Marc Elsberg hat dieses Szenario zur Handlung seines Buches „ZERO“ gemacht. Die Firma freemee verkauft Apps, mit denen man sich selbst verbessern kann. Dadurch steigen die eigenen Werte, also der Marktwert, und man kann damit Geld verdienen. Je bessere Werte man hat, desto mehr ist man folglich wert.
Tatsächlich ist das kein unglaubwürdiges Zukunftszenario, wie Elsberg selbst im Vorwort betont. Das Verkaufen der eigenen Daten an sich schon, aber die Überwachung durch Apps ist kein Hexenwerk mehr. Tausend Möglichkeiten bieten sich einem, durch Verknüpfungen alles aufzulisten was man tut. Das fängt an mit der Standortbestimmung („Wo bist du gerade?“) und dem (fotografischen) Dokumentieren von alles und jedem („Was machst du gerade?“), bis hin zu Verknüpfungen von Pulsmessgeräten mit Sportapps, Kontoüberwachungsapps, etc. etc.. Ich nutze selbst seit kurzem die App „Runtastic“, die mir allerlei Möglichkeiten bietet, mich genau zu kontrollieren alles zu protokollieren. Mit einer Ernährungsapp liste ich hin und wieder auf, was ich so esse – selbstredend bleiben die Daten auf meinem Handy und sind nirgens im www gespeichert oder abrufbar (wer’s glaubt).

Die Tochter der Hauptfigur Cynthia Bonsant bei Marc Elsberg nutzt seit Monaten das freemee-Programm, ebenso wie ihre Freunde. Cynthia ist eher vom „alten Eisen“, sie hat zwar ein Handy und arbeitet als Journalistin viel mit dem Internet, verschließt sich aber eher den sozialen Netzwerken.
Als ihr für die Arbeit eine Google Glass gegeben wird, ist sie zunächst skeptisch und leiht sie ihrer Tochter Vi. Diese probiert sie mit Freunden aus, und dabei macht ihr Kumpel Adam einen gesuchten Verbrecher aus. Statt ihn lediglich der Polizei zu melden, verfolgt Adam ihn auf eigene Faust – und wird erschossen.
Obwohl es ganz nach einem tragischen Unfall aussieht, der lediglich durch Selbstüberschätzung verurusacht wurde, vermuten einige jedoch mehr dahinter. Vor allem die Organisation ZERO macht darauf aufmerksam, wie gefährlich der Datenklau ist. Cynthia bekommt die Aufgabe, mehr über ZERO herauszufinden – und steckt dann mitten in einem gewaltigen Prozess, der gerade seinen Höhepunkt erreicht. Denn ZERO will nicht gefunden werden, Freemee möchte dagegen bekannter werden – Cynthia hat keine Ahnung, was sie losgetreten hat.

Das Buch „ZERO“ ist erschreckend zu lesen. Die Ideen dahinter sind gruselig, die Geschichte wahnsinnig realitätsnah. Wer weiß, wie viele Leute mit Glasses herumlaufen, uns identifizieren? Wie viele Firmen unsere Daten bereits haben und verwerten?

Marc Elsberg hat also nicht nur ein fiktives Szenario aufgeschrieben. Es könnte genau so passieren. Anonymus, die im Buch auch vorkommen, schimpfen seit Jahren auf die fehlende Datenprivatsphäre und machen darauf aufmerksam, wie wir uns einspinnen lassen in das Netz der Datenpiraten. Teilweise ist es uns egal. Teilweise wissen wir das nicht.
Die spannende Geschichte um Cynthia Bonsants Recherche, die Verstrickungen, die zum Ende hin deutlich Sinn ergeben, und die Hetzjagten über das Internet – selten habe ich ein so dickes Buch so schnell gelesen. Die Schreibweise ist schnell, klar und sehr gut lesbar.

Ein rundherum gelungenes Buch. Die Technik war mir nicht zu schwer (ein paar Begriffe wurden langatmig erklärt, aber für Unerfahrene ist es eventuell richtig), die Handlung schlüssig. Von mir gibt es volle Punktzahl!

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Kindle-Futter im Juni

Hin und wieder kaufe ich auch E-Books. Nicht nur beim großen A, sondern auch bei netgalley und dotbooks und direkt bei Verlagen oder als Rezensionsexemplar.

Weil da einige schöne Bücher dabei sind, wollte ich euch die mal vorstellen. Im Juni waren die Exemplare überwiegend gratis, weil es tolle Preisknüller gab!

Schmetterlinge im Kopf – Claudia Walter (gab es gratis)

Die sinnliche Mätresse des Marquess – Ann Lethbridge (gratis)

Wir kriegen das Kind schon geschaukelt!: Beobachtungen einer Mutter – Henriette Frädrich (auch gratis, wer weiß wann man solche Ratgeber mal gebrauchen kann)

Der Dreißigjährige der aus dem Fenster fiel und starb (Ein Lisa Becker Kurzkrimi 1) – Falko Rademacher  (ebenfalls gratis, nach der Lektüre in der Mittagspause aber wieder gelöscht…)

SEAL Team 13 (SEAL Team 13 series) – Evan Currie (bestimmt nicht der erste Teil, aber das Cover und die Inhaltsangabe haben mich angesprochen)

The One (The Selection)– Kiera Cass (gnaaa, ich konnte nicht widerstehen, ich will wissen, wie es ausgeht!).
Zero Sie wissen, was du tust – Marc Elsberg (Ein Rezensionsexemplar von Blanvalet)
Uni-Sex: Studium emotionale – Lina Barold (Ein Rezensionexemplar von feelings)

Silo – Hugh Howey (gratis, und schon lange ersehnt)

Kennt ihr welche davon? Welches darf ich nicht lange warten lassen?

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[Let’s review it in English] The Summer I found you

The Summer I found you – Jolene Perry
Albert Whitman Teen
publication date: march 2014
256 pages

12,57 €

Kate and Aidan meet when Jen, Kate’s best friend and Aidan’s cousin, needs another couple to hang out with her and her boyfriend.
But Kate just split up with her first boyfriend and searches for a way to make him jealous. He walked away to date a cheerleader who is just that tiny and small and it breaks Kate’s heart to see them together.
Aidan on the other hand came back from Afghanistan where he not only lost his sergeant in an attack but also his right arm. So many things await him back home. As he and Kate meet he sees her as a good distraction.
Kate uses him the same way, because she just was diagnosed with diabetes and tries to ignore it as hard as she can – therefore making out with a handsome young man coulnd’t be more distracting.

Every time a boy breaks up with a girl is a bad time. But everyone of us has to go through such a situation, and for Kate the situation is the summer bevor she goes to College.
I liked her instantly, but she really got my sympathy when she met Aiden for the first time. You know, the guy with only one arm.
Sometimes when you have injuries you joke about „you need to see the other guy“ and Kate just says this when she sees Aiden with just one arm. How stupid is that?
But who of us would be polite and would not stare? Kate is a person to love, so she is just honest.

Later on, she is torn apart between the problems with her diabetes and her feelings for Aidan. I liked the way she reconsiders everything and knows how to fight for something. Although she went on my nerves a long time because of her ignorance concerning her disease – can’t help you getting over it – she changed in a way I liked.

The story about Aidan is very interesting. The author’s husband is a soldier, so she could really find out about soldiers who lost body parts. This seemed very real and well researched. I also liked the way she wrote in Aidan’s point of view, because you can realize out the difference between the girl Kate and the boy Aidan.

The goodreads readers didn’t like the story that much. I read some reviews and they sound angry about the spelling and that AidAn sometimes was written AidEn. To me, who normally reads english books once a year, it seemed correct. Maybe the publisher works on it, so this is nothing to discount points.

I am now very proud to finish this review, because it is one of the longest texts I’ve written outside of school – please inform me about mistakes, I try to improve with every review! (Thanks to Mila for the quick reaction and correction 😉 ).
For this very nice book about two young people I give five of five stars. It was a very nice lecture, not very heavy or deep but fun to read. Hopefully it will enter the german book market as well!

★★★★★

Have a look at the author’s blog.