Kurzmitteilung
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Das Jahr ist rum, es hat sich wieder viel verändert und auch viel wird noch kommen.
Zukünftig möchte ich keine Monatsstatistiken mehr machen, vielleicht vierteljährlich, aber nicht mehr jeden Monat. Letztes Jahr habe ich mir genau 12 Mal vorgenommen, den Artikel vorzuplanen, aber habe es kein einziges Mal geschafft.

Insofern setze ich mich selbst nicht mehr unter Druck und teile ich meine ohnehin etwas mikrigen Statistiken lieber etwas seltener mit. Dann lohnt es sich wenigstens ^^

Wie ich festgestellt habe, ich nicht die Zeit das Problem oder der Lesestoff, sondern ganz einfach meine innere Unruhe. Nur ganz wenige Bücher konnten mich gerade so fesseln, dass ich sie wirklich sofort zuende lesen wollte. Dass ich alles andere liegen gelassen habe.

Fakt ist, dass ich bei Lesen einfach enorm abschweife mit den Gedanken, weil noch so viel zu tun ist und ich einfach partou nicht abschalten kann. Paradoxerweise kann ich besser schlafen, wenn ich vor dem Einschlafen noch eine halbe Stunde lesen konnte. Aber das widerum ging nicht gut, weil ich fast kein Buch zur Hand hatte, das mich genug gefesselt hat, um die halbe Stunde zu entspannen. Oder ich war so müde, dass ich nach 10 Minuten nur noch verschwommen gesehen habe. Im Dunkeln lag ich dann trotzdem wach.

So. Trotzdem habe ich im Dezember ein bisschen gelesen, und möchte auch noch meine Jahresstatistik abschließen.

Im Dezember habe ich gelesen:

  1. Die unverhofften Zutaten des Glücks – Deborah McKinlay
  2. Bärentöter: Der Auserwählte – Roland Pauler
  3. Glenlyon Manor: Das Geheimnis der Princess Helena School – Gabriele Diechler
  4. Zeiten des Aufruhrs – Richard Yates
  5.  Alles, was man wissen muss – in 140 Zeichen – Oliver Kuhn

Das waren 1615 Seiten. Der SUB hat sich auf 242 gesenkt.

Außerdem war ja im Dezember ernährungsmäßig ganz schön was los. Veganes Essen wohin man nur schaute 🙂

Der Januar ist schon fast rum, daher folgt zeitnah noch die Jahresübersicht… und meinen Abschluss zu vier (eigentlich fünf) Wochen vegan gibt es auch noch!

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[Statistik] Dezember 2012

Ok, im Dezember war ich WIRKLICH sparsam 🙂 Nur zwei neue Bücher sind in meinen Schrank gewandert, und das eine war sogar noch eine Bestellung aus dem November (aber ich nehme immer das Eingangsdatum).

Gelesen habe ich dagegen auch nicht viel, weil ich im Urlaub immer erstmal komplett runterfahre und dann neu motiviert starten muss. Auch sollte man meinen, an den Feiertagen wäre viel Zeit – überhaupt nicht! Das Bücherlesen habe ich in den letzten Tagen des Dezembers auf die Nächte verschoben, weil wir ohnehin immer ausschlafen konnten ^^

Gelesen:
1. Die Tribute von Panem: Die Hungerspiele -Suzanne Collins (Rezension 1,2, und 3)
2. Suche Weihnachtsmann – biete Hund – Petra Schier 4/5 (Rezension)
3. Wie Zuckerwatte mit Seidenfäden – Sophia Bennett 5/5 (Rezension)
4. Shadow Falls Camp 1: Geboren um Mitternacht – C.C. Hunter 4/5 (Rezension)
5. Für jede Lösung ein Problem – Kerstin Gier
6. Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe – Suzanne Collins (Rezension 1,2, und 3)
7. Die Tribute von Panem: Flammender Zorn – Suzanne Collins (Rezension 1,2, und 3)
8. Sherlock Holmes und der Fluch des grünen Diamanten – Franziska Franke
9. Das Geheimnis der Maurin – Lea Korte

Rezensiert aus anderen Monaten:
Kaffee oder das Aroma der Liebe – Anthony Capella (gelesen im Oktober)
Die Kaffemeisterin  – Helena Marten (gelesen im November)

Die Challenges erläutere ich gleich noch in der Jahresstatistik.

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[Rezension] Suche Weihnachtsmann, biete Hund

Suche Weihnachtsmann –  biete Hund – Petra Schier
rütten & loening
Hardcover, 1. Auflage Oktober 2009
125 Seiten

5,50 €

Weihnachten steht vor der Tür. Doch alleine ist das Fest ziemlich öde, selbst im Kreise der Familie. Julia sehnt sich wieder nach der Liebe und einem Mann – aber irgendwie findet sie keinen. Ihre Schwester Christine beschließt kurzerhand, dass Julia eine Zeitungsannonce aufgeben muss.
Ebenso ergeht es Daniel, der von seinem Freund Peter ebenso zur einer Anzeige getrieben wird.
Bei einem kurzen Stromausfall werden jedoch die Adressen von Julia und Daniel vertauscht, sodass sie die Post des anderen bekommen. Als sie sich zufällig treffen und das Missverständnis auflösen wollen, kommen sie ins Gespräch und tauschen sich über ihre Angebote aus.
Als sich Daniel dann mit ein paar Frauen trifft, hofft er doch immer, Julia zu treffen. Und ihr geht es nicht anders.
Aber was wäre die Liebe, wenn man nicht ein wenig investieren müsste? Und dann mischt auch noch der Weihnachtsmann mit…

Suche Weihnachtsmann – biete Hund“ ist ein total niedlicher Roman, der eine kurze aber knackige Unterhaltung versprach. 125 Seiten sind nicht viel – und es geht auch noch um Weihnachten. Bevor ich wieder ein Fest habe, bei dem ich keine Weihnachtsbücher lese, rutschte das Buch vom SUB.

Und es hat sich wirklich gelohnt 🙂 Die Lektüre war kurz (zum Glück fahr ich Montags viel Bahn…), aber ging auch ans Herz. Es kam ein Hund vor, der sich nicht in den Vordergrund drängelte, nicht hundeuntypisch agierte und die Geschichte angenehm abrundete.

Die kleinen Auftritte des Weihnachtsmannes sind auch keineswegs kitschig oder öde oder überzogen. Die Szenen passe gut in die Weihnachtszeit, geben einen kleinen Hauch Stimmung dazu und zauberten beim Lesen ein Lächeln auf die Lippen.

Julia und Daniel sind dagegen zum Ende hin ein bisschen nervig. Sie stehen ziemlich auf der Leitung, und springen mit Anlauf von einem Fettnäpchen ins nächste. Dass die Geschwister und Familie mit eingebaut werden, ist eine gelungene Abwechslung.

Für die süße Weihnachtsgeschichte mit Herz und Hund gibt es von mir 4 Sterne. Ich hätte mir gerne mehr Seiten gewünscht 😉
Wer noch ein kleines Weihnachtsgeschenk sucht, kann hier ein paar Glücksmomente verschenken.

Neuauflage und E-Book-Version: November 2012

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[Statistik] Dezember 2011

Bevor nun morgen meine Jahressatistik öffentlich wird, hier noch meine Dezemberleseliste, die sich, denke ich, sehen lassen kann 😉

1. Lamento Im Bann der Feenkönigin (Maggie Stiefvater)
2. Die Eiserne See: Wilde Sehnsucht (Meljean Brook)
3. Jagdsaison für Märchenprinzen (Gabriella Engelmann)
4. Weiblich, ledig, untot: Betsy Taylor Roman 1 (Mary Janice Davidson)
5. Süß wie Blut und teuflisch gut: Betsy Taylor Roman 2 (Mary Janice Davidson)
6. total royal: Die Höhen und Tiefen im Leben der Poppy Montague […] (Grace Dent)
7. Unter deinem Stern (Victoria Connelly)
8. Sternenstaub – 4 Geschichten zum Advent (Sophie Schaube)
9. LOGBOOK Geheimnisse einer Kreuzfahrt (Michael Meißner)
10. Die Pfeiler der Macht (Ken Follett)
11. Sherlock Holmes in Leipzig (Wolfgang Schüler)

Damit komme ich auf müde 3236 Seiten. Ja, ich war schonmal besser…

Neu auf den SUB kamen gleich zu Anfang des Monats 14 Bücher, die meine Statistik natürlich enomr nach hinten warfen. Aber ich habe mir Mühe gegeben und trotz Weihnachtsstress und -stimmung so viel gelesen wie möglich.
Und, ganz neu diesen Monat: gelesen wurde EIN ebook 🙂

Jetzt seid gespannt auf die Jahresübersicht 🙂

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[Rezension] Die Eiserne See: Wilde Sehnsucht

Meljean Brook
Deutsche Erstveröffentlichung November 2011
Egmont Lyx, Taschenbuch
479 Seiten
9,99 €

Es raucht über England: Vor zweihundert Jahren wurden unzählige englische Bürger mit kleinen Bugs verseucht, die sich über eine bestimmte Frequenz kontrollieren ließen. Damit konnte die Horde, eine asiatische Gruppe, bestimmte Gefühlsregungen unterdrücken oder verstärken. Nicht mal Europa konnte die englischen Bürger retten – bis der Eiserne Herzog den Sendeturm zerstörte und damit den Einfluss auf die Bürger…
Jahre später:
Inspektorin Mina Wentworth wird zu einem seltsamen Mordfall gerufen. Ein Mann wird tot auf einer Treppe eines Herrenhauses vorgefunden – allem Anschein nach wurde er aus der Luft dorthin abgeworfen. Das Haus gehört Rhys Trahaearn, der nicht begeistertist, dass die Polizei bei ihm schnüffelt. Doch die kleine Inspektorin hat es ihm angetan und er begleitet sie auf der weiteren Ermittlung. Mina kennt Trahaearn: Er ist der Eiserne Herzog. Jeder Bugger kennt ihn, denn er ist der Befreier. Und so hochgelobt wie er wird, wird Mina angespuckt und verachtet. Rhys versteht ihre Sorge nicht, er will sie nur in seinem Bett haben.
Gemeinsam fliegen sie aus England, um den Mordfall aufzuklären – und decken eine Verschwörung gegen England auf…

Und das alles steht ihrer Liebe im Weg…

Die Eiserne See Wilde Sehnsucht“ ist mein zweiter Roman aus dem Steampunkt. Wie auch beim ersten Buch fand ich die Gegebenheiten schwer nachzuvollziehen. Erst zum Ende des Lesens hin habe ich auf Hinweise anderer Blogger eine Liste mit den wichtigsten Begriffen von Lyx gefunden (Klick mich).
Der erste Eindruck war somit etwas irritierend. Die Schrift vom Buch war kleiner als ich es gewohnt bin, und so habe ich mich auf den ersten Seiten sehr schwer getan.
Doch zunehmend fand ich in die Geschichte, die Zeit und die Thematik – und es wurde immer besser!
Meljean Brook hat sich richtig viel ausgedacht. Nicht nur Dampfmaschinen und eine fortführung der viktorianischen Zeit, auch eine Vorgeschichte war dabei. Asiatische Herrscher, die durch kleine Maschinchen (ich hab mir die wie bei Matrix vorgestellt) ihr Volk kontrollieren. Und später können diese Bugs ihre „Wirte“ heilen und kräftiger machen. Wie cool ist das denn!?

Mina und Rhys sind wie schon in meiner letzten Rezension DIE klassischen Charaktäre – aber ich liebe sie beide von Herzen, und freue mich schon auf mehr Bücher! Mina ist zart, klein und wird schlecht angesehen, kämpft aber wie eine Löwin für ihre Familie und ihr Land. Rhys, der tapfere, treue Kapitän seiner Mannschaft, fühlt sich nur seiner Familie verpflichtet (die Mannschaften, Besitz und Diener einschließt). Was er will, holt er sich. Bei Mina jedoch wird er plötzlich schwach, und erkennt sich selbst nicht mehr wieder.

Die Liebesszenen, oder besser erotischen Szenen (als der Begriff „aufgespießt auf ihm“ fiel, war das keine Liebe mehr…) haben es in sich. Und obwohl Brook eigentlich sehr schön beschrieben hat, störte mich in der Übersetzung das Wort „vögeln“. Rhys verwendet nichts anderes – da gibt es doch mehr Möglichkeiten, lieber Verlag? Und man fragt sich, was die AutorInnen immer erlebt haben, dass die Männer in solchen Romanen so enorm bestückt sind. Müssen die Männer den Frauen immer so stark mit Größe imponieren? Reicht nicht auch ein einfacher Mann?
Schön fand ich aber, dass die Szenen nicht kurz oder abgehackt waren. Es wurde viel Platz eingeräumt für die (überwiegend) liebenden Momente. Dann konnte ich auch darüber hinwegsehen (bzw. schmachten 😀 ), dass Rhys so ein überaus gutaussehender und wahnsinnig attraktiver, männlicher Superman ist…

Sehr viel zur Geschichte etc möchte ich jetzt gar nicht sagen, dafür ist das zu speziell. Aber ich kann dieses Buch nur voll empfehlen!
Fünf Sterne deswegen für dieses außergewöhnliche, mitreißende und gut ausgedachte Buch!

★★★★

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[Rezension] Mein sündiger Engel

Mein sündiger Engel – Elisabeth Hoyt
1. Auflage April 2011
Mira Taschenbuch
370 Seiten
7,95 €

In Maiden Hill, etwas außerhalb von Kent nahe London, findet Lucy einen nackten Mann im Graben. Führsorglich nimmt sie ihn mit zu sich nach Hause, obwohl der Captain, ihr Vater, nicht sonderlich begeistert ist.
Schon wenig später erwacht der verletzte Mann und stellt sich als Viscount Simon von Iddesleigh vor. Gegen jede Vernunft begehren sich die jungen Leute. Doch Simon lag nicht ohne Grund im Graben: jemand wollte ihn tot sehen.
Simon möchte die Liebe seines Lebens schützen, und kehrt nach London zurück, um sich um seine Feinde zu kümmern. Aber Lucy geht ihm nicht aus dem Kopf. Also kehrt er zu ihr zurück, und bittet um ihre Hand. Mit Lucy in London erhofft er sich ein leichteres Leben – aber Lucy findet etwas über ihn heraus, was ihre Ehe nur erschwert…

Mein sündiger Engel“ ist zuuufällig ein Buch, was auch in die Weihnachtszeit passt. Denn das Buch endet an Weihnachten – mit Frieden!
Der erste Eindruck, den die Geschichte vermittelte, war sehr prickelnd. Die Geschichte war nicht so klassisch (wenn auch irgendwie wieder doch ^^) und es interessierte mich, wie die Story ausging.
Lucy ist wie immer die feine Lady, bibelfest und Heilbringend, die aber ganz stark ist – außer in den Armen des Mannes. Gefangen in ihrer Frauenrolle wollte sie nichts mehr als Liebe. Und Lucy war in diesem Buch so naiv und niedlich, dass man sie einfach gern haben musste.
Simon war der Macho, wie wir ihn lieben! Animalisch, düster und voller Rache. Für die Ehre eines anderen Mannes kämpfte er bis aufs Blut in Duellen. Die Duelle überhaupt waren gelungen! Da sie für mich neu waren, war es eine Abwechslung, die gut in den Roman passte.

Wirklich interessant war, dass die Liebe sich in dieser Geschichte tatsächlich noch entwickelte, obwohl die Anziehung vom ersten Moment zwischen Lucy und Simon vorhanden war.
Und wie immer ging es teilweise dann richtig zur Sache, als die beiden endlich verheiratet waren.

Gerahmt wurde die Liebesgeschichte übrigens vom „Märchen vom Schlangenprinz“ – eine tolle Idee, weil man ständig wissen wollte, wie es weitergeht. Das Ende war … nein, das verrate ich nicht 😉

Teilweise trug Elisabeth Hoyt etwas dick auf, deswegen gibt es einen Punktabzug. Dennoch war das Buch leicht zu lesen, gehört in jedes Romantik-Fan-Regal und wärmt beim Lesen an einem düsteren, verregneten Winterabend. Ich gebe vier von fünf Sternen.

★★★★☆

Vielen Dank an den Mira Taschenbuch Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares!!!

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Es weihnachtet…

… und weihnachtet an jeder Ecke, auf jeder Seite und in jedem Laden. Bei Facebook habe ich das Gefühl, jeder zweite Blogger/Verlag/Wichtigmensch macht einen Adventskalender. Einer besser als der andere.

Neben dem selbstgemachten Adventskalender meiner Mutter gefällt mir aber ein Kalender richtig richtig gut: Der kriminell süße Adventskalender vom KBV! Schau hier

24 Mal gibt es ein kleines Schokostückchen mit einem Waffenaufdruck (hallooo, wie schräg ist das denn mal? 😀 ) und wortwörtlich „hinter“ dem Türchen (auf der Rückseite) ist ein Kurzkrimi von Ralf Kramp aufgedruckt. Schwarzer, böser Humor versüßt den Tag, wenn man morgens die Schokolade nascht und grinsend den Krimi liest.

Schon die Pressemeldung verriet den Kurzkrimi hinter dem ersten Türchen, der es in sich hat:
„Herr Mühlbauer hasste Nachbarschaftsstreitigkeiten. Den Ast von Herrn Schöllers Apfelbaum, der weit in seinen Garten hineingeragt hatte, hatte er deshalb kurzerhand abgesägt und kleingehackt. Den darauf sitzenden Herrn Schöller gleich mit.“

Vielen vielen Dank für den Adventskalender an den KBV-Verlag.
Selbst wenn ihr, liebe Leser, schon einen haben solltet, ist es dieser allemal wert, auch noch morgens geöffnet zu werden. 😉

Und übrigens, die Schokolade ist ECHT lecker! Ob es mir die Finger abhackt, wenn ich schon das morgige Türchen öffne?