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[Rezension] Ein Diktator zum Dessert

Ein Diktator zum Dessert – Franz-Olivier Giesbert
carl’s books
Paperback, März 2015
ISBN 978-3-57058538-2
336 Seiten

14,99 Euro

Ein kleines traditionelles Restaurant in Marseille wird von der 105-jährigen Rose betrieben. Sie ist keineswegs alt und klapprig, nur manchmal etwas langsam. Nächtlichen Straßendieben begegnet sie mit einem Colt, denn wer in seinem Leben schon so hochrangige Personen wie Heinrich Himmler und sogar Hitler getroffen hat, der braucht sich vor nichts mehr fürchten.
Rose möchte ihre Lebensgeschichte für die Nachwelt aufheben, weil sie fast das ganze 20. Jahrhundert erlebt hat, und so schreibt sie ihre Memoiren auf.

Ein Diktator zum Dessert“ ist eine fiktive Autobiographie. Die Erzählerin Rose lässt uns an ihrem Gefühl im hohen Alter und ihren Gedanken über ihr Leben teilhaben. Sie hat nicht immer alles richtig gemacht, und ging teilweise gnadenlos vor, aber im Grunde ist sie zufrieden.
Die Geschichte springt teilweise stark zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit, und genau wie Rose durch z.B. Klopfen an der Haustür wird man auch als Leser total herausgerissen, so vertieft ist man in die Erzählung.

Das Humorvolle und Überzogene war teilweise etwas derb. Die Protagonistin kompensiert ihre Verluste mit Rache und Sex. So sehr sie auch ihren Mann liebt, Männer und Sex liebt sie noch mehr. Das fand ich teilweise extrem fehl am Platz, und selbst die Erzählerin merkt das und nennt ihre Lust oft „unpassend“.

Die tiefen Gefühle, die Rose manchmal beschreibt, wie ihre Verluste oder die Liebe, übertragen sie nicht auf den Leser. Sie bleibt stets oberflächlich in ihren Erzählungen, sodass keine Tiefe entstehen kann, in der man mit ihr fühlt. Dass ihr Mann sie verlässt oder die Stiefeltern sie verstoßen ist irgendwie doch nicht so schlimm, zumindest hat sie weiter Sex und sucht sich weiter Herausforderungen.

Ihre Beziehungen zu Himmler und sogar zu Hitler sind interessant, aber dass im Anschluss noch ein paar Seiten mit China gefüllt werden, hab ich nicht so ganz verstanden. Das war in meinen Augen überflüssig, die letzten Lebensjahre hätten nicht so spektakulär gefüllt werden müssen.

Das Buch hat mir also insgesamt nicht so gut gefallen. Die Episoden über Hitler und die Wahrnehmung mit der Judenvertreibung fand ich interessant, aber das Buch hat mich nicht vom Hocker gehauen, erhält daher nur drei Sterne.

★★★☆☆

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[Rezension] Winterapfelgarten

Winterapfelgarten

Winterapfelgarten- Brigitte Janson
List
Taschenbuch, Oktober 2014
ISBN 978-3-54861230-0
336 Seiten
9,99 Euro

Vier Frauen, die eigentlich ganz unterschiedlich sind.
Vier Geschichten, die sich im Weg kreuzen.
Da ist Claudia, die nicht mehr im Verkauf arbeiten soll, weil sie zu alt ist, um im Verkaufsraum der Parfümerie zu stehen. Diese Diskriminierung erträgt sie nicht und kündigt kurzerhand – einen Bürojob kann sie sich nicht vorstellen.
Jule, ihre Tochter, ist seit Wochen schon in ihrer Wohnung verkrochen. Nach dem Unfall will sie mit der Welt nichts mehr zu tun haben, und vor allem erträgt sie keine Mitleidsbekundungen oder gar Aufforderungen, wieder aktiv zu werden.
Sara weiß auch nicht mehr so recht etwas mit sich anzufangen, seit sie geschieden ist. Ihr Mann Christian hat sie verlassen, und nun ist sie alleine im großen Haus.
Die drei Frauen finden sich plötzlich in einem ganz besonderen Abenteuer wieder: Claudia kauft einen Apfelhof im alten Land, und Sara und Jule werden kurzerhand mit dorthin verfrachtet. Als die Finanzen zur Restaurierung und Renovierung knapp werden, taucht die Witwe Elisabeth auf, als wäre sie bestellt. Sie will eigentlich eine Weltreise machen, aber bleibt auf dem Apfelhof hängen.
Es entwickelt sich eine Freundschaft und Zusammengehörigkeit, die jedem Unwetter standhalten kann…

Winterapfelgarten“ ist kein historischer Roman von Brigitte Janson, sondern ein Roman aus der Jetzt-Zeit. Leicht humorvoll lernt man die Figuren Claudia, Jule und Sara kennen, aber immer auch mit der Prise Realismus gewürzt.
Die Frauen haben es nicht leicht im Leben und müssen sich gehörig aufraffen, um das neue Abenteuer überhaupt anzunehmen. Dieses Krafttanken hat Brigitte Janson wortreich wiedergegeben, dennoch geht es manchmal etwas holprig und schnell zu.
Die Beziehungen zueinander sind schwierig und bleiben leider teilweise oberflächlich. Besonders die Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Jule und Claudia hätte so manche Aussprache vertragen, und allzuoft wurde in der Perspektive gewechselt um über eine Situation zu urteilen. So hatte Sara als Jules Patentante öfter den Blick auf die beiden, griff aber weniger ein.Der ständige Perspektivenwechsel war auch teilweise etwas anstrengend, die Geschichte bleibt auch die meiste Zeit nur an der Oberfläche. Eine Perspektive weniger hätte an manchen Stellen vielleicht gut getan.

Über die Liebesgeschichten lässt sich auch Streiten. Es war teilweise ganz angenehm zu lesen, aber nicht mit viel Romantik und Vorlaufzeit. Es passierte etwas holprig, als Leser konnte man sich nicht so gut darauf einstellen.

Dennoch lässt sich „Winterapfelgarten“ ganz gut lesen und man hat permanent den Geschmack von Apfel im Mund (wollte ich nicht noch Apfelkuchen backen?). Es ist eine leichte Geschichte mit Happy End (wenn auch etwas überraschend, zum Glück), die man gut mal am Abend lesen kann. Von mir gibt es dafür drei gute Sterne.

★★★☆☆

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[Rezension] Memento # 2

Die Feuerblume – Julianna Bagott
Memento # 2
Bastei Lübbe
Hardcover,  Juli 2014
ISBN 978-3-8339 0186-7
541 Seiten

16,99 €

Das Leben muss weitergehen, auch wenn die Welt im Chaos versinkt. Wir erfahren, was sich hinter dem bisher bekannten Gebiet befindet, wie es mit Pressia, Bradwell, Partridge, Lyda und dem Capitán weitergeht.
Zum einen schlägt das Kapitol aus, weil es die Opfer des Krieges irgendwie benutzen will. Zum anderen wurde den Rebellen ein heilendes Serum gegeben, aber irgendwie wissen sie noch nicht recht, was sie damit machen sollen.
Die Zeit ist also turbulent und knapp, denn viel will erledigt werden! Pressia und Bradwell forschen über die Vergangenheit und Partridge und Lyda versuchen der Zukunft auf die Schliche zu kommen…

Die Feuerblume“ ist der zweite Teil der Memento-Trilogie. Teil 1 fand ich extrem fesselnd, habe aber dennoch über ein Jahr gebraucht, bis ich endlich Teil 2 gelesen habe.
Leider habe ich dadurch nicht ganz so viel verstanden und ein paar Schwierigkeiten gehabt, in die Geschichte wieder reinzukommen.

Dennoch war der zweite Teil dann spannend, weil man sich doch reinfindet und viele Dinge passieren. Es wird viel zwischen den Figuren gewechselt, es wechseln dadurch auch oft die Schauplätze.

Mittlerweile sind auch die Hintergründe der Apokalypse bekannt, und im zweiten Teil geht es mehr darum, wie die Menschen nun grundsätzlich damit umgehen und wo sie hinwollen. Die Lage spitzt sich etwas zu, und das war ziemlich gut zu lesen.
Der Schreibstil ist packend und genau richtig, dass man das Buch besonders im letzten Drittel überhaupt nicht mehr zur Seite legen will.

Teil 3 reizt mich dennoch aktuell nicht, weil die Geschichte zwar spannend aber irgendwie so verworren war, dass ich nicht weiß, ob ich derzeit das Ende lesen möchte. Irgendwann wird es mich reizen, und ich werde den dritten Teil kaufen und lesen, aber aktuell habe ich – meiner Meinung nach – interessantere Lektüre auf dem Bücherstapel.

Fans von Dystopien und realistischen Auswirkungen (ähnlich wie in „Lost Land“) kommen hier voll auf ihre Kosten. Wenn man die Bücher mit etwas weniger Abstand liest, steigt man auch durch alle Figurenkonstellationen und Schauplätze durch.

Für dieses Buch gibt es von mir drei Sterne.

★★★
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[Rezension] Endgamer

Endgame Die Auserwählten – James Frey
Band 1
Oetinger
Hardcover, Oktober 2014
560 Seiten

19,99 €

12 Spieler, ein Weltuntergang – nur ein Geschlecht darf überleben!
Als die Kometen den Beginn von Endgame verkünden, sind die 12 Spieler bereit. Die meisten haben heimlich trainiert und verschwinden unauffällig. Die Amerikanerin Sarah erzählt ihrem Freund jedoch von ihrem Geheimnis. Christopher kann nicht so recht glauben, dass Sarah um das Leben so vieler Menschen kämpfen soll, und folgt ihr.
Das ist nur eine von mehreren Geschichten, die sich entwickeln. Denn jeder Spieler geht das Endgame anders an…

Dieses Buch wurde ziemlich gehyped. Es sollte wie „Tribute von Panem“ sein, dass viele Leute um ein großes Ziel kämpfen. Der erste Eindruck von Außen ist auch ziemlich gut, der Schutzumschlag ist mit Zahlen geprägt und schimmert Gold. Das Symbol ist ebenfalls geprägt. Unten drunter ist das Buch schwarz.
Als ich anfing zu lesen war ich etwas überfordert. Es gab gleich am Anfang richtig viele Informationen und Namen und Fakten. Zusätzlich zur reinen Geschichte gibt es im ersten Buch auch ein Rätsel. Mit Capcha-Codes und Bilderrätseln kann man auf Internetseiten quasi eine Schnitzeljagd machen und viel Geld gewinnen.
Leider war nicht so recht ersichtlich, was jetzt zur Geschichte gehört und was zum Rätsel. Nach den ersten hundert Seiten wurde mir das dann zu viel. Ich hatte gar keine richtige Lust mehr auf das Buch und habe die Geschichte nicht so recht mitbekommen, weil ich oft Pausen machen musste.
Dann habe ich beschlossen, das Rätsel wegzulassen, und dann konnte ich die Geschichte besser lesen.

Zunächst werden fast alle 12 Spieler vorgestellt, immer aus ihrer Perspektive. Manche kürzer, manche länger. Die Spielerin Sarah zum Beispiel kommt ausführlicher, und der Spieler Jago hat auch viel Text.

Die Handlung kommt auch ziemlich gut in Fahrt. Man weiß nie so recht, was als nächstes passiert, das hat James Frey sehr gut geschrieben. Es ist auch packend und richtig interessant. Zum Ende hin wird es wieder sehr abgedreht, aber lesbar.

Insgesamt kann ich dem Buch 3 Sterne geben, und ich bin neugierig auf den Folgeteil. Der Zusatzband interessiert mich nicht.

★★★
3

[Rezension] Diskobushaltestellenhierarchie

Diskobushaltestellenhierarchie – Erik Brandt-Höge
Knaur
Taschenbuch, 2014
ISBN 978-3-42642287-8
304 Seiten

10,99 €

Vom Land in die Stadt – nicht wenig Jugendliche wollen endlich aus dem öden Kaff und in ein richtiges Leben. So auch Hannes, der endlich aus seinem Kuhdorf nach Berlin will. Sein bester Freund Arndt kann das nicht nachvollziehen, aber Hannes muss raus. Die Wohnung ist nicht besonders hübsch, und das Zivi-Jahr im Kindergarten wird auch kein tolles Leben, aber es ist besser als im Kaff abzuhängen.

 Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag direkt zugeschickt. Passend gab es eine Lesung vom Autor in Hannover, zu der ich es aber leider nicht geschafft habe – schade, ich hätte den Kopf hinter der Geschichte gerne kennen gelernt. Aber ich finde es unfair, bei einer Lesung das Buch gar nicht zu kennen.
Jetzt durfte mich das Buch zwei Arbeitstage auf dem Weg zur Arbeit und zurück begleiten und hat mich leider nur mittelmäßig begeistert.
Hannes weiß nicht, was er mit seinem Leben anfangen soll, nach der Schule. Statt den Zivildienst zu nutzen, um Berlin kennen zu lernen, besäuft er sich ständig und kommt immer zu spät. Keine Einstellung, wie ich sie mag.

Wie der Autor das Landleben beschreibt, fand ich noch am besten. Das war authentisch und wirklich gut lesbar. Das brachte mich zum Schmunzeln und ich habe die Szenen gerne gelesen. Vor allem mit Leenke mochte ich das, obwohl Hannes und Leenke für mich überhaupt nicht zueinander gepasst haben.

Sehr gut nachvollziehen konnte ich die Einsamkeit von Hannes. Ich bin selbst in eine Stadt weit weg von zuhause gezogen, und dort war es mit den Freunden alles andere als leicht. Dass Hannes sich dann mit dem Imbissbudenbesitzer anfreundet fand ich witzig – und traurig.

Die Schreibweise des Autors war bei diesem kurzen Buch eher schlicht. Die Sätze sind typisch männlich und Gedanken werden nicht sehr weit getragen. Die Sprünge sind recht groß, und die Sprüche derb. Es las sich aber gut.

Insgesamt hat mich das Buch mit der Story aber nicht so richtig überzeugt. Bei Amazon schreibt ein Rezensent, dass Hannes nach den Zivi nichts gelernt hat – empfand ich auch so. Und dann die Sache mit der Zeitung war mir irgendwie zu viel, zu unrealistisch. Klar, es ist nur eine Geschichte, aber insgesamt nahm die Handlung dadurch so eine krasse Wende, die aber meiner Meinung nach nicht konsequent weitergesponnen wurde, dass ich nicht gerne weitergelesen habe.
Daraus ergeben sich bei mir drei Sterne, für die Schreibweise, die Einsamkeit und das Landleben. Der Handlungsturn zieht leider zwei Sterne von fünfen ab.

★★★☆☆

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[Rezension] Wir beide, irgendwann

Wir beide, irgendwann – Jay Asher
cbt
Hardcover,  2012
400 Seiten
ISBN 978-3-57016151-7

17,99

Der erste Internetzugang! Emma hat einen neuen Computer bekommen und kann endlich auch ins Internet. Ihr Nachbarskumpel Josh gibt ihr eine CD, die mehrere Stunden Internet kostenlos bringen soll. Doch als Emma ihre E-Mail-Adresse einrichtet, öffnet sich ein Fenster und sie kann sich bei Facebook einloggen.
Irritierenderweise ist das Profilbild von einer Emma, die 15 Jahre älter ist. Emma und Josh versuchen herauszufinden, ob ihnen jemand einen Streich spielt, oder ob sie tatsächlich gerade in ihre Zukunft blicken.
Doch wenn es wahr ist, ist Emma irgendwie nicht glücklich…

Diesen Monat hatte ich kein Glück mit den Büchern. Ich meine, ich war ja immer ganz zufrieden mit meiner Auswahl, aber bei diesen Buch habe ich mich wohl von den positiven Meinungen zum Kauf hinreißen lassen.
Die erste Hälfte des Buches war zäh und überhaupt nicht meins. Ich fand die Idee witzig und auch irgendwie spannend, aber weder mit Emma noch mit Josh bin ich sehr warm geworden.
Es ist absolut nachvollziehbar, dass Emma ihre Zukunft ändern möchte, um glücklicher zu sein. Auch die Kettenreaktionen waren faszinierend. Aber die Schreibweise und der Aufbau des Buches waren für mich ermüdend.

Auch später konnte ich den Gedanken hinter dem Buch nachvollziehen, aber so sehr gefesselt hat es mich dann nicht. Das Buch hatte mir viel zu wenig Tiefgang. Emma und Josh waren natürlich mit ihrer Zukunft beschäftigt, aber es fehlten mir mehr Hintergrundinfos, zum Beispiel zu Kellan und Tyson.

Ich bringe es nicht übers Herz, dem Buch mehr als drei Sterne zu geben. Die Idee war wie gesagt witzig, aber die Umsetzung mir zu seicht.

★★★☆☆
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[Rezension] Oma packt aus

Oma packt aus – Brigitte Kanitz
Blanvalet
Taschenbuch, Juni 2013
ISBN 978-3-44238072-5
320 Seiten

8,99 €

Rezension zu Band 1

Opas Enthüllungen sind nicht genug. Nachdem Nele Lüttjens erfahren hat, dass sie eigentlich keine Lüttjen ist, taucht eine Frau auf, die ihre Mutter sein will. Natürlich will Nele mehr über ihre Herkunft wissen und reist nach Italien. Doch die Lüttjens haben schon immer zusammengehalten und so kommen alle mit.
In Italien geht es drunter und drüber, denn Norddeutsche und Italiener sind irgendwie grundverschieden.
Oder doch nicht?

Nach den zahlreichen Enthüllungen im ersten Band hat Brigitte Kanitz die Familiengeschichte von Nele Lüttjens fortgeführt. In Band 2 lernt Nele ihre leibliche Mutter kennen, die ihr auch den leiblichen Vater verrät. Nele macht sich dorthin auf, um endlich zu wissen, woher sie kommt.
Wie auch in Teil 1 gibt es zahlreiche Fettnäpfchen, denen sich Nele im Eilschritt nähert.

Mir gefiel die norddeutsche Mentalität, die Brigitte Kanitz sehr gut einfangen kann. Ich mochte die Oma und die Tante, und ihre Art, mit Situationen umzugehen. Die Familie Lüttjens ist auch sehr liebenswert.
Die Geschichte um Nele und ihren Freund hat dem ganzen noch einen interessanten Anstrich gegeben, ohne den das Buch vielleicht ein wenig an Spannung verloren hätte.

Dennoch war mir dieser Teil der Familie Lüttjens ein bisschen dick aufgetragen. Nach dem wiederholten Fehltritt von Nele konnte ich nur mit den Augen rollen und dachte immer „Mädchen, lern doch mal…“. Aber auch hier möchte man sie eigentlich nur knuddeln und schütteln (oder umgekehrt). Sie ist halt ganz liebenswert. Auch Bauchschmerzen hat mir das Verhalten mit dem Hund gemacht. Ich bin selber Frauchen, und mein Hund frisst auch gerne Müll, aber so verantwortungslos, dass mein Hund eine Lebensmittelvergiftung bekommt, kann man doch nicht sein. Das fand ich nicht witzig und sehr schade.
Was aber gar nicht ging war der Titel, denn so richtig hat Oma ja gar nicht ausgepackt. Der Titel „Mama packt aus“ wäre vielleicht passender gewesen.

Weil das Buch also nicht ganz der Brüller wie Teil 1 war, kann ich nur drei Sterne geben. Ich freue mich aber darauf, das neue Buch „Mord mit Schnucke“ von Frau Kanitz zu lesen, das schon bereit liegt.

★★★☆ ☆

Weitere Bücher der Autorin:
Mord mit Schnucke (als Brigitte Kanitz)

Immer Ärger mit Opa (als Brigitte Kanitz) zur Rezension
Der verbotene Duft (als Brigitte Janson)
Die Tortenbäckerin (als Brigitte Janson) zur Rezension
Villa Monteverde (als Letizia Conte)
und weitere.