Statusmitteilung
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Heute ist meine erste vegane Woche rum, und mittlerweile bin ich doch etwas überrascht. Es ist nicht sehr schwer, sich vegan zu ernähren, vor allem da ich mich schon seit längerem mit Paleo und Vegan beschäftige.

Allerdings stelle ich fest, dass ich einen Großteil meiner Nahrung mit eihaltigen Produkten bestritten habe. Gerade in letzter Zeit, in der wir verstärkt auf Eiweiß geachtet haben, war eben Ei immer leicht zu integrieren und sättigt.

Jetzt stehe ich vor dem Kühlschrank und muss erstmal überlegen. Da ich eigentlich weniger fertige Produkte kaufen möchte, sondern viel selber machen will, haben wir viel vorgeplant – aber irgendwie muss man ja alles selbst machen ^^

Cover Vegan Kochen Celine SteenHilfreich war das Buch „Vegan kochen- So klappt die Umstellung“ von Celine Steen und Joni Marie Newman. Da habe ich ein sehr leckeres Rezept für Brot gefunden und schmökern können, wie man bestimmte Teile in Rezepten ersetzt.

Mein Paleokochbuch konnte ich aber damit nicht richtig benutzen. Paleo hat ja an vielen Stellen auch schon alles vegan, aber bei Röstis fehlt irgendwie durch Ei das Bindemittel.

Wir wollten Zucchini-Süßkartoffel-Puffer machen, aber bei mir war es dann eher ein großer Teller Geraspeltes ohne Zusammenhang (rofl) und für den Mann habe ich es noch einmal mit Ei gemacht. Die sahen dann sogar ganz dekorativ aus, die Puffer.

Herausgefunden habe ich auch, dass Brötchen nicht vegan sein könnten, weil die Bleche bei der Herstellung mit Schmalz oder Tierfetten bestrichen werden, damit das Brot nicht festklebt. Ausweisungspflichtig sind die Bäcker darüber aber nicht.

Drei Tage hintereinander habe ich leckeren Grießauflauf mit Apfelmus gegessen, das könnte ich auch zweimal am Tag haben! 20151204_200246

Nach bereits knapp 7 Tagen vegan merke ich, wie meine Verdauung sich entspannt, ich habe überhaupt kein Völlegefühl mehr nach dem Essen und habe grundsätzlich ein etwas leichteres Körpergefühl. Auf der Waage merke ich noch nicht direkt etwas.
Eigentlich nicht für mich von Vorteil ist nämlich, dass wir eine neue Kollegin haben, die auch größtenteils vegan lebt. Sie brachte jetzt unter anderem vegane Schokolade mit – und mein Argument, dass ich ja gar keine Schokolade vertrage, war dahin… übrigens auch bei der megaleckeren Schokolade von meiner Mutter zum Nikolaus. Aber ich bin trotzdem froh, jemanden so direkt im Büro zu haben (ihr Schreibtisch steht an meinem ^^), mit dem ich mich direkt austauschen kann.

Dafür habe ich heute in der Kantine einen veganen Tag gehabt, und konnte mich an Grünkernbolognaise und Reis mit Tempeh satt essen!
Morgen haben wir unsere Firmenweihnachtsfeier. Ich hoffe, es gibt viel gebratenes Gemüse 🙂

Wie lange habt ihr gebraucht, um bei einer Ernährungsumstellung richtig auch vom Denken her drin zu sein?

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5 Gedanken zu “[Projekt] Eine Woche Vegan

  1. Genau das Buch habe ich mir auch gekauft, als ich auf die vegane Ernährung umgestiegen bin! 🙂
    Ich muss zugeben – ich habe es noch nicht wirklich genutzt, da ich sehr intuitiv koche und backe und bereits einige Erfahrung mitgebracht habe, aber ich schaue zwischendurch gerne rein (und nehme mir vor, etwas daraus nachzumachen).

    Grießbrei liebe ich auch wahnsinnig – ich esse ihn tatsächlich jeden Tag und freue mich abends immer schon auf das Frühstück am nächsten Tag. 🙂

    Es freut mich, dass du schon positive Auswirkungen auf das Körpergefühl spürst – das war bei mir auch relativ schnell der Fall.

    Mental war ich eigentlich direkt drin, nachdem ich beschlossen hatte, dass ich vegan nicht nur teste, sondern wirklich durchziehen möchte. Bis auf ein paar automatisierte Ausrutscher hat das auch ganz gut geklappt bisher.

    Liebe Grüße und viel Erfolg auf dem veganen Weg!
    Jenni

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