Chatprotokoll

[Projekt] Nährstoffe und ihre Ergänzung

Warum wir unsere Nähstoffe betrachten

ObsttellerIm Rahmen unseres Sportplans versuchen der Mann und ich viel Eiweiß, so gut wie keinen Zucker und vor allem möglichst wenig Kohlehydrate in unseren Mahlzeiten unterzubringen. Dazu ist tatsächlich auch einiges an Rechnen nötig, aber das ist ja besonders in der Zeit der Umstellung so und wird uns nach und nach einfacher von der Hand gehen.

Wir haben zunächst unseren Grundumsatz errechnen lassen und haben Rezepte bekommen, die sehr viele Eiweißquellen, die Verwendung guter Fette und Vermeidung von Kohlehydraten aufzeigen. Viele davon wussten wir schon, z.B. dass man aus Zucchini Nudeln machen kann, dass man Kokosfett zum Braten verwenden sollte, aber einige Rezepte sind sehr lecker und wir sind immer dankbar für Anregungen.

Wer kennt das nicht – Abends stehen wir in der Küche und überlegen „was koche ich heute“. Ich versuche möglichst oft vorzukochen, damit wir in der Mittagspause bei der Arbeit auch etwas warmes haben. Gerade in der Weihnachtszeit sind aber ständig irgendwelche Veranstaltungen, alle wollen sich nochmal treffen (das ist ja nicht schlimm ^^) und wir sind erst um halb zehn wieder zuhause. Dann noch kochen? Es ist eine Herausforderung, die wir – ich denke das schaffen wir so zu 80% – gerade meistern wollen.

Kleine Helferlein

Sehr hilfreich ist für uns die App „Myfitnesspal„. Die App ist kostenlos und sehr leicht zu bedienen. Man kann individuelle Ziele einstellen (z.B. 20151204_165904meinen Grundumsatz), gewünschte Nährstoffmengen und greift bei der Auflistung auf eine riesige Bibliothek von Lebensmitteln zurück. Bisher haben wir von 10 sachen mindestens neun immer gefunden! Das Eiweißpulver oder ganz exotische Marken sind meistens nicht drin, aber heute steht auf jeder Packung ja eine Angabe, und man kann alles nachtragen.

Sehr sehr hilfreich sind auch Seiten wie chefkoch.de oder eatsmarter.de, die eine enorme Sammlung an Rezepten bieten. Diese Seite hat uns fast durch eine ganze Woche gebracht…

Zusätzlich haben wir unsere Eiweißzufuhr durch Shakes erhöht. Der Mann bekommt normales Sportlereiweiß und ich habe das vegane Pulver, das ich schon vor einiger Zeit für Shakes gekauft habe, aber jetzt erst richtig nutze: Nutri shape + shake. Zuerst in Banane, jetzt mit Vanillegeschmack.

An manchen Stellen reicht es nicht

Aber selbst bei der größten Sorgfalt, unsere Ernährung nicht nur nach den drei Anforderungen von oben, sondern auch voller Nährstoffe und abwechslunsgreich zu gestalten, kommen wir an unsere Grenzen. Wir sind keine großen Fischesser, also haben wir vermutlich immer viel zu wenig Omega 3. Im Rahmen der Ernährungsberatung war das ein Punkt, den man immer irgendwie durch Nahrungsergänzung einbringen muss.

In unserem Speiseplan haben Leinsamen eine feste Größe, aber eben nicht jeden Tag. Nüsse habe ich seit dem Sportplan immer im Büro in der Schublade, aber die mag der Mann z.B. nicht. Wir haben also über sechs Wochen Omega 3 über Tabletten genommen.
Zumindest ich kann das gerade nicht mehr, weil die Kapseln leider mit Gelantine umhüllt sind.

20151204_165747Zusätzlich nehme ich seit drei Monaten täglich Spirulina-Tabletten, um meinen Eisenwert, der seit dem Blutspenden etwas leidet, wieder hochzupushen. Tatsächlich ist seit der Einnahme auch die Müdigkeit etwas verflogen, also war dieser Wert wohl immer schon im Keller.
Hin und wieder nehmen ich Algenpulver in den grünen Smoothie, um nicht ständig Tabletten nehmen zu müssen.

Jetzt neu in der dunklen Jahreszeit nehmen wir Vitamin D in Tropfenform. Das habe ich mit einem Arzt abgesprochen, und seit ca. 3 Wochen habe ich zumindes das Gefühl, dass es mir hilft. Trotz Hund kommen wir nämlich durch unsere Arbeitszeiten nur im Dunkeln raus und selbst der 20-minütige Mittagsspaziergang auf dem Firmenparkplatz hat nicht so den richtigen Effekt. Also gibt es jeden Tag einen Tropfen aus der Pipette und wie meine Kollegin sagte „selbst wenn es ein Plazebo ist“, also mir einfach nur teures Öl verkauft wurde, bin ich weniger müde, habe weniger Dunkelheitsmuffeligkeit und schlafe besser. Was so ein bisschen Vitamine ausmachen.

Da mein letzter Blutwert auch wieder einen niedrigeren Eisenwert gezeigt hat, versuchen wir jetzt in meinen vier Wochen noch B12 zu supplimentieren. Ob das was bringt, kann ich euch nach meiner nächsten Spende Anfang Januar sagen.

Ist das verwerflich?

Ehrlich gesagt finde ich es derzeit nicht schlimm, meine Nahrung mit chemisch hergestellten, bzw. gepressten Vitaminen zu ergänzen. Alleine die Algen haben mir gezeigt, dass es mir dadurch besser geht.

Uns ist bewusst, dass es lediglich Ergänzungen sind, die keine vollwertige Ernährung ersetzen. Wir achten gerade im Moment stark auf gesunde, vollwertige Nahrung und helfen unseren Körpern hoffentlich kräftig bei der Regenaration – wobei wir ja vorher nicht nur Fast Food gegessen haben, sondern immer schon viel selbst gekocht haben, gerade seit ich fast keine Milchprodukte mehr esse.

Wie seht ihr das, habt ihr euch darüber schon einmal Gedanken gemacht?

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