[Blogger united] Buchblogger mit der Halbwertszeit einer Boyband

Wenn ich bei Google „Buchblog“ mit Suche in Deutschland eingebe, bekomme ich 85.700 Ergebnisse. Die ersten davon sind alles Blogs, die das Wort buchblog im Titel oder der Domain haben.

Unabhängig davon finde ich über 85.000 Buchblogs in Deutschland ziemlich viel. Und ständig kommen neue dazu. Seit ich in der Lovelybooksgruppe zu „Finde Leser, werde Leser“ bin, erhalte ich regelmäßig E-Mails, wer alles jetzt auch einen Buchblog hat. Viele von den fleißigen Bienchen teilen ihren Link bereits, bevor überhaupt Content entsteht und man feststellen kann, ob man Leser werden will oder ob es geschmacklich gar nicht passt. Und nur weil das Layout toll ist, muss es kein wirklich megatoller Blog sein…

Als ich die Überschrift zu meinem Beitrag gelesen habe, wusste ich zuerst nicht so recht, was ich schreiben soll. Tatsächlich kenne ich herzlich wenig BloggerInnen, die nach kurzer Zeit wieder eingestampft werden. Es kursieren ja immer diese Aussagen „Die machen ihre Blogs nur für die Rezensionsexemplare und verschwinden dann wieder, wenn sie merken, dass es Arbeit ist“.

Daher jetzt meine Frage: bei der Masse an Buchblogs, habt ihr da auch schon vermehrt festgestellt, dass jemand plötzlich nicht mehr da ist, eine URL nicht mehr aufrufbar ist oder dann so Post kommen wie „ich hab sooo lange nichts geschrieben“ (2 Monate sind vergangen seit dem ersten und letzten Posts) „und jetzt soll es mehr werden!“ (danach ist der Blog wieder fast tot? Wie sind eure Erfahrungen?
Meiner Einschätzung nach bloggen endlich einige wirklich tolle Leute, die auch etwas zu sagen haben und um die Arbeit wissen. Aber auch viele jüngere Mädchen unterschätzen vielleicht, was ein Blog wirklich bedeutet.

Das war mein Senf zum Thema.
Edit: Entschuldigt, dass der Post so spät kommt, ich hab die Planung falsch gestellt ^^

Morgen geht es dann bei booksonpetrovafire weiter mit dem Thema „Kostenvergleich HC/TB“. Die weiteren Termine seht ihr hier:

18. April: http://www.readandbeyourself.de
19. April: http://booksonpetrovafire.blogspot.de
20. April: http://chiasbuecherecke.blogspot.co.at/
21. April: http://www.buecheraxt.blogspot.de
22. April: http://christophs-schmoekerstube.blogspot.de/
23. April: http://www.lilstar.de
24. April: http://dieeulenpost.de
25. April: http://lus-buchgefluester.blogspot.de/
26. April: http://www.buchstabengefluester.blogspot.de
27. April: http://seele-leben.blogspot.de
28. April: http://romanticbookfan.blogspot.de

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24 Gedanken zu “[Blogger united] Buchblogger mit der Halbwertszeit einer Boyband

  1. Hallo,

    ich finde die Idee so toll, dass ich dazu einfach etwas schreiben möchte. 🙂 Ich gehöre ebenfalls zu den frischen Blogs in den Reihen der Buch-Blogger. Mein Blog ist seit März live und auch wenn schon etwas Inhalt drin ist, ist es mir noch zu wenig und ich bastel auch noch viel rum. 🙂 Ich bin aber auch kein so junges Mädchen mehr und habe mir vorher sogar ein „USP“ für den Blog überlegt: Die SuB-Kolumne. Die Rezi-Exemplare waren in meinem Fall jedenfalls kein Grund für einen Blog, der SuB ist groß genug.

    Ich muss sagen, dass ich, bevor ich selber mit dem bloggen begonnen habe, bereits viel auf anderen Blogs gelesen habe. Ich bin ein treuer Leser, wer mich einmal begeistert, der darf meinen neuen Besuch erwarten. jetzt mit Blog ist das Kommentieren aber deutlich leichter geworden. 😉 Da Zeit aber nie genug da ist, verfolge ich nicht 250 und mehr Blogs, sondern eine recht überschaubare Menge. Dadurch bekomme ich natürlich wenig mit, was an neuen Blogs entsteht und dann ggf. recht schnell wieder weg ist. Meist begeistern mich Blogs von jungen Lesern aber auch nicht so, oft, weil der Schreibstil nicht ausgereift ist oder es nur Rezensionen gibt und ein Blog, wo es nur Rezensionen gibt, ist für mich eher langweilig. Natürlich ist mir auch schon aufgefallen, dass ein paar Blogs nicht mehr existieren, dies waren aber eher eingefleischte Blogger, weniger Neu-Blogs.

    Wie gesagt, so intensiv verfolge ich das Thema aber auch nicht. Ich bin auch in keine der berüchtigten Blogger-Gruppen auf Facebook, wo man sowas vielleicht eher mitbekommen würde.

    Wieso es immer mehr Blogs werden? Die Generation Digital ist den Kinderschuhen entwachsen und möchte sich im Internet präsentieren. Die Verlage entdecken mehr und mehr die Möglichkeit, die ihnen Blogs (für relativ wenig Geld) bieten, man sieht es ja auch an dem Blogger-Portal von Random House. Dieser Blog-Markt wächst und hat in meinen Augen noch nicht den Zenit erreicht. Aber wie es auch mit Bücher, Filmen und Musik ist, jeder mag irgendwas, niemand alles und niemand kann alle kennen. 🙂 Wie leben in einer Welt, in der wir egal von was, geflutet werden – sei es Essen, Werbung, Kleidung oder andere Produkte.

    Schlussendlich denke ich aber, sei es jedem Blogger verziehen, der damit beginnt, Feuer und Flamme ist und nach einiger Zeit merkt, dass es eben doch nichts für ihn ist. Dann darf er auch gerne wieder aufhören. Es gibt da vermutlich auch viel Frust, weil Leser fehlen, die kommentieren bzw. wo man oft an sich selbst zweifelt und das kann ein junger Mensch vermutlich schlechter wegstecken als ein „älterer“. So ein Blog erwartet eben auch viel Pflege und gewisse Kenntnisse, auch daran scheitern vielleicht einige.

    so, meine doch recht lange Meinung zum Thema. 🙂 Wie gesagt, die Idee finde ich super und ich werde auch die anderen Blogs besuchen. 🙂

    Liebe Grüße,
    Anna

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    • Ich glaube auch, dass bei Bloggern, bei denen viel Austausch herrscht, auch eher die Lust am Bloggen bleibt. Wenn keine Kommentare kommen ist es sowieso schwer.

      Wenn du sagst, du liest keine Blogs, wo nur Rezensionen kommen, muss ich schwer schlucken ^^ Mein Blog existiert hin und wieder nur von diesen ^^ Aber ich will eben nicht aufhören und poste damit wenigstens ein Lebenszeichen. Denn _mich_ nerven dann ständige „ich lebe noch und will bald wieder ganz viel machen_-Postings, auch wenn es sich nie ganz vermeiden lässt.

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  2. Hallöchen,

    ich hatte das Thema damals bei der Ideensammlung vorgeschlagen, da ich durch ein Video eines Beautyvloggers inspiriert wurde.
    Ich selbst bin erst vor etwas weniger als 2 Jahren zur Buchbloggerin geworden, aber vorher von in zwei Foren aktiv gewesen.
    Ja, wir werden immer mehr, aber wenige schaffen die ein Jahres-Marke, wer die schafft bleibt meist auch.
    Ich selbst schreibe inzwischen, wenn ich Zeit habe und versuche pro Woche mindestens ein, wenn möglich aber zwei Beiträge rauszuhauen.
    Man merkt recht schnell wer nur auf Rezensionsexemplare aus ist. Sie sind ein bequemer Luxus, den ich als Studentin gerne nutze, aber ich weiß, dass ich pro Buch etwa 5-6 Stunden Arbeit investiere und dafür quasi mies entlohnt werde, wenn ich es mit anderen Bloggergruppen vergleiche. Aber mir ist es egal, denn es macht mit Spaß.
    Und ich denke, dass muss man mitbringen.
    Am meisten stören mich aber Blogs, welche sich gleichen wie ein Ei dem anderen.
    Ein einmaliges Design reicht doch schon um sich hervor zu heben und in Erinnerung zu bleiben.

    Liebe Grüße Sarah
    http://booksonpetrovafire.blogspot.de/

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    • Du hast recht, wer viel Arbeit investiert und dann ein gutes Jahr besteht, der schafft es auch weiterhin.
      Das mit dem Design ist auch so eine Sache. Meiner Erfahrung nach wird am Anfang das tollste Design mit allem Schnickschnack erstellt und dann ist eben doch die Luft raus, weil ein tolles Design ja auch Inhalt braucht.
      Mein allererster Blog hat sich in zwei Jahren auch gewandelt, und jetzt habe ich ja erneut etwas anderes versucht.
      Was ist denn für dich das „gleichen“? Ich erkenne viiiiel viel Vielfalt, besonders bei Domains mit .blogspot oder .wordpress bin ich überrascht, was man alles an Individualität rausholen kann.

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  3. Grüß Dich, Sandra.
    Leider habe ich die Erfahrung gemacht, daß anmerkenwert geschriebene Blogs öfter ins digitale Nirvana gleiten, wenn die kreative Bloggerin neue Wege im Leben angeht. Schule, Ausbildung, Auslandsaufenthalt, Berufseinstieg, Familie. Nicht grundsätzlich jetzt – aber vier, fünf lesenswerte Seiten waren es in meinem Fall.

    bonté

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    • Oh ja, das stimmt. Gerade von Uni zu Arbeit oder bei Familiengründung ist die Lust am Bloggen schnell dahin.
      Auch durch stressige Prüfungen wie Abi oder Uni-Abschlüsse dünnt sich das Feld aus. Bei manchen Blogs ist das auch sehr sehr schade.
      Aber richtig schlimm finde ich, wenn BloggerInnen aufhören, weil blöde Sachen vorfallen, wie Beleidigungen oder einfach Krach in der Bloggerszene. Einige junge Küken lassen sich vielleicht auch dadurch abschrecken, aber manchmal auch leider sehr gehaltvolle Blogs.

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      • Echt, hast du das schon öfter beobachtet? Dass blöde Sachen vorfallen und die Blogs dann gehen? Da ist echt schade, wenn sich jemand eingeschüchtert fühlt oder keine Motivation mehr aufbringen kann, nur weil jemand was Doofes geschrieben hat.
        (Bei Blogs wo die Kritik berechtigt ist, ist es sinnvoll, wenn er nicht mehr weitergeführt wird, gibts aber zum Glück kaum…)

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  4. Ich merke das selbst eigentlich auch eher, wenn ich meine Blogroll alle paar Monate durchgehe und „ausmiste“. Dann gibt es bestimmt immer so drei-vier Leichen, die seit mehreren Monaten nichts mehr geschrieben haben.
    Und es sind eher die Schüler. Klar, wenn man dem Abi entgegengeht oder gar beginnt zu studieren, ändert sich das Leben so dermaßen, dass man manche Hobbys einschlafen lässt. So ist das Leben. Ich messe dem deswegen eher weniger Bedeutung zu. Das ist die Freiheit, die jeder hat und sich auch nehmen soll. Wäre ja schlimm, wenn man dem Leser des Blogs so verpflichtet ist oder sich verpflichtet fühlt, etwas aufrecht zu erhalten, was ins eigene Leben nicht mehr hineinpasst.

    Blogs, die nur Rezensionsexemplaren hinterher jagen, kenne ich selbst kaum. Ich folge tatsächlich eher Bloggern, die in etwa meinem Alter sind (plus/minus 5 Jahre). Das liegt am Schreibstil. Ich kann für mich nicht viel herausgewinnen, wenn es zu flach geschrieben ist. Da gibt es dann eine andere Zielgruppe für. Zum Glück.

    Grundsätzlich finde ich frischen Wind in der Bloggerszene aber gut. Alteingessen lässt auch manchmal einschlafen und bequem werden. Neue Blogger bringen manchmal neue Ideen mit, das ist schön. Und neue Mneschen kennenlernen ist ja immer schön 🙂

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    • Hi Melissa,
      das ist genau meine Meinung 🙂 Neue Blogs bringen neuen Wind, sonst gäbe es ja eine solche Aktion wie diese hier nicht.

      So richtige Blogs, die nur kurz entstehen weil sie gratis Bücher abgrasen wollen oder sich kurz in die Masse werfen um dabei zu sein kenne ich auch gar nicht richtig. Vielleicht eben weil sie zu kurz da sind und nicht viel für sich werben.

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  5. Hallo!

    Sehr interessanter Beitrag und wirklich gut gelöst.

    Ja, mir fällt auch auf, das viele schon ihren Blog bewerben bevor darauf überhaupt Inhalte zu finden sind. Damit tue ich mir schwer und ich schaue mir die Links zwar an, aber bevor ich folge, warte ich zuerst ab, wie sich der Blog entwickelt.

    Und ob ich viele Blogs entdeckt habe, die mittlerweile entfernt wurden! Bei einigen war es nach wenigen Monaten der Fall und wahrscheinlich ist es wirklich die Arbeit, die man reinstecken muss.

    Neue Blogs sprießen aus den Boden, wie viele sich letztendlich davon über einen längeren Zeitraum halten werden ist halt immer fraglich.

    Aber ich freue mich über alle neuen Bloggesichter, wenn es einigermaßen durchdacht und ernst gemeint ist, dann ist es schön, wenn man sich mit weiteren lieben Menschen austauschen kann. Bestimmt gibt es auch unendlich viele gute, interessante Buchblogs, die mir gefallen könnten, allerdings noch gar nicht entdeckt habe.

    Ich freue mich auf die weiteren Beiträge!

    Liebe Grüße,
    Nicole

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  6. Hey,
    ich blogge seit 2011 und habe wirklich verschiedene Phasen des Bloggens durchgemacht. Ich beschloss einen Buchblog ins Leben zu rufen, weil mir der Austausch mit anderen LEseratten und Bücherwürmern fehlte. In meinem Bekanntenkreis gab es schon mal den ein oder anderen, der ein Buch in die Hand nahm, jedoch war das oft nicht derselbe Lesegeschmack.
    Schnell stellte ich fest, dass es Buchblogs wie Sand am Meer gibt und der Austausch eher in Facebook Gruppen, oder auf Buchmessen stattfindet, aber nicht immer auf der eigenen Plattform. Das machte mich unzufrieden, sodass ich beschloss ein Bloggerprojekt ins Leben zu rufen. Willige Kandidaten waren schnell gefunden, die Zeit für die Posts blieb aber aus. Daher beschloss ich wieder allein, aber unter neuer Zielsetzung zu bloggen. Heute freue ich mich weiterhin über jeden Leser und neue Kommentare, beiße mich aber nicht mehr daran fest. Kurzum: Ich glaube viele Blogs entstehen aus einer spontanen Idee heraus und wie du schon beschrieben hast, kristallisiert sich erst mit der Zeit heraus, wie viel Arbeit ein Blog in Anspruch nimmt, bzw. glaube ich, dass einigen Leuten auch die Ideen ausgehen.
    Ich habe 3 Blogger erlebt, deren Seite entweder verschwunden, oder „stillgelegt“ ist. Ich finde es sehr schade, weil ich das Gefühl hatte, den Menschen, der hinter dem Blog steht ein Stück begleiten zu können und diese „Verbindung plötzlich abbricht“.

    Um jetzt nochmal den Übergang zu den Boygroups zu bekommen: Hier hängt es – wie bei einem guten Blog – auch von dem Marketing und dem Durchhaltevermögen ab. Ich selbst höre keine Boygroups, stelle aber fest, dass One Direction seit mehreren Jahren wohl in aller Munde sind. Und das ist für mich schon irgendwie eine Leistung sich so lange im Musikbusiness behaupten zu können.

    So ich hoffe ich bin jetzt nicht allzu sehr vom Thema abgewichen :-).
    viele Grüße
    Emma

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  7. Krass, dass es so viele Blogs in Deutschland zu geben scheint. Tote Blogs habe ich bisher nur vereinzelt gesehen. Die Beweggründe, einen Blog nicht mehr weiterzuführen, können ja verschieden sein: Man hat keine Zeit, man befidnet sich plötzlich in anderen Lebensverhältnissen oder man hat die Lust am Bloggen verloren. Dass die Lust am Bloggen nicht mehr da ist, ist mir bisher am häufigsten untergekommen. Teilweise waren das dann aber auch Blog, die schon seit Jahren existiert haben – da ist es klar, dass vielen der Spaß irgendwann vergeht, denn die Welt dreht sich ja weiter.
    Mich persönlich stört aber auch ein wenig, wenn Megawerbung für Blogs gemacht wird, die gerade einmal einen Willkommenspost haben. Ich entscheide nicht am Design, ob ich einem Blog folge, sonder ausschließlich am Content. Dementsprechend kann ich mit brandneuen Blogs meistens eher wenig anfangen.

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  8. Huhu!

    Danke für den Beitrag und den Denkanstoß 🙂

    Also, ich muss zugeben, dass es mich nervt, wenn neue Blogs ‚beworben‘ werden, die eigentlich noch gar kein Content haben, wie Bücheraxt bereits schrieb. Oft bekomme ich Nachrichten wie ‚Hallo, ich habe einen neuen Blog, würdest du mir folgen und ihn vielleicht sogar bewerben‘? Ähm … nein! Ich habe garantiert nichts gegen neue Blogger und wenn ich kann, dann helfe ich auch gern. Aber die Arbeit muss man sich schon selbst machen und nicht komplett auf andere abwälzen, finde ich. Bevor man sich bewerben sollte, sollte man erstmal etwas hinbekommen, finde ich. Also Artikel schreiben, sich bemühen vielleicht auch mit den Leuten, mit denen man den Austausch sucht, für die man schreiben will, ins Gespräch zu kommen. Das kann einem niemand abnehmen. Und wenn man das geschafft hat, dann kommen die Leser eigentlich von alleine. Es dauert halt, die Geduld und das Durchhaltevermögen muss man mitbringen. Aber das ist ja nicht nur in der Bloggerszene so, sondern zieht sich durch das ganze Leben. Umsonst gibt’s nix 😉

    Ich denke, weil viele Blogger auch nicht den Erfolg direkt sehen, sondern merken, dass es viel Arbeit ist, hören viele auch schnell wieder auf. Ich habe das schon häufiger erleben können. Ich will das weder verurteilen noch irgendwie klein reden. Das ist halt so, das sind meine Beobachtungen gewesen.
    Junge Blogger, die es schaffen, finde ich super, denn das zeigt, dass sie sich reingekniet und es somit verdient haben!

    🙂

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  9. Huhu,
    also ich habe schon öfters mal einen Blog mit „Ahh ich hab so lange nichts mehr geschrieben!!“ gesehen und irgendwie war es danach auch nicht besser. Öfters sind aber die Blogs, die mit Herzlut betrieben werden und einfach bleiben, auch wenn die Blogger weniger Zeit haben.

    Ich merke es bei mir. Durch die Arbeit komm eich einfach nicht immer so zum Bloggen. Dennoch habe ich viele Ideen, was ich nicht noch alles umsetzten kann auf meinem Blog. Da ist die eigene Motivation und auch das Motiv, warum man bloggt wichtig. Macht man es weil es Spaß macht, sich austauschen möchte oder einfach „nur“ weil es kostenlose Bücher gibt.

    Wenn da die Mischung stimmt, bleibt man einfach dabei, auch wenn die Zeit knapp ist.

    LG Chia

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  10. Hallo,

    ich habe zuletzt mal angefangen, bei GFC auszumisten und dabei festgestellt, dass so einige Blogs nicht mehr verfügbar sind bzw. nix mehr schreiben. Allerdings hat jeder glaube ich so „seinen Kreis“ an Blogs, die er häufig besucht und wenn da jemand aufhören würde wie z.B. zuletzt Conny von Die Seitenflüsterer dann fällt es sofort auf, aber bei Blogs, die ich nicht so oft besuche, dann eher nicht 🙂

    LG Desiree

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  11. Hallo,

    ich stimme dir in vielen Punkten zu und war selbst erstaunt, wie viele Buch-Blogs es gibt. Oftmals folge ich gerade den Neulingen gerne, da ich die Entwicklungen des Blogs interessant finde. Oftmals genügt dann wirklich ein Ereignis (Prüfungen, Freund, etc.) und die Posts werden nach und nach weniger. Irgendwann gehe ich dann immer mal so meine Liste durch und stelle fest, dass einige seit Monaten nichts mehr veröffentlicht haben. Wahrscheinlich ist da auch ein wenig die eigene Einstellung zum Blog wichtig und bei mir ist es eher so, dass ich gerade in stressigen Zeiten viel Freude daran habe, weil es einfach ein toller Ausgleich ist.

    Ich denke allerdings auch, dass viele Verlage zuerst mal schauen, wie lange der Blog besteht und danach entscheiden ob derjenige Rezensionsexemplare erhält. Also, dass jemand einen Blog nur wegen den Rezensionsexemplaren betreibt, kann ich mir daher nicht vorstellen.

    Liebe Grüße
    Diana

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  12. Hey,

    ich finde du hast ein echt interessantes Thema gefunden.
    Ich muss leider zu geben, dass bei meinen Blog die Aktivität auch hin und wieder schwankt, habe zur Zeit auch zwei Rezis die noch geschrieben werden müssen.

    Das Problem ist einfach das es, wie du schon geschrieben hast, wirklich Arbeit ist einen Blog zu betreiben und so eine Arbeit braucht halt seine Zeit. Ich denke wie mir geht es auch einigen anderen Berufstätigen oder Eltern, dass diese Zeit echt selten da ist.

    Ich finde selber das Bloggen klasse und will am liebsten soooo viel schreiben, nur leider ist neben dem Beruf die Zeit ziemlich beschränkt.

    Liebe Grüße
    Christoph

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    • Hey Christoph,
      ja, es ist immer echt schwer, am Ball zu bleiben. Bei vielen Hobbys ist das nicht soo schwierig, aber beim Bloggen, gerade wenn man manchmal gar keine Resonanz bekommt, muss man sich teilweise schon selbst motivieren.
      Ich denke jeder von uns kam schon mal an den Punkt, sich zu fragen „Warum mache ich das hier überhaupt?“. Liest jemand meine Rezensionen und kauft sich jedes Buch? Will ich meine Gedanken überhaupt im Internet teilen?
      Das ist manchmal echt … mühsam. Und dann kommen so Aktionen wie diese, da bin ich froh, immer am Ball geblieben zu sein 😉

      Liebe Grüße,
      Sandra

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  13. Blogs mit der Halbwertszeit einer Boyband – geniale Idee. Doch ich gestehe auch, dass mir bisher noch kein Blog über den Weg gelaufen ist bei dem nach ein paar Wochen oder vielleicht Monaten schon wieder Schluss war.
    Viele der Blogs, die ich gerne lesen existieren mittlerweile mehrere Jahre und machen ihre Arbeit verdammt gut.

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    • Das ist mal eine Aussage, bei der ich ohne zu zögern sofort zustimmen kann 🙂
      Einige Blogs, die ich schon seit meiner Anfangszeit kenne, sind zwar etwas ruhiger geworden, aber es ist immer noch viel zu entdecken und schöne Rezensionen dabei 🙂

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  14. Hey,
    ich hab bisher (zum Glück) noch keinen Blog gesehen, der nur für Rezensionsexemplare gebloggt hat, sondern solche, die wirklich aus Freude am Lesen betrieben werden. Dass es sooooo viele Blogs gibt, war mir gar nicht bewusst. Aber oftmals entdecke ich neue Blogs und komme mir vor, als hätte ich eine Tür aufgestoßen und im Raum dahinter befinden sich viele Blogger, die ich bis dahin gar nicht kannte.
    Ich folge auch vielen Blogs, die schon lange nichts mehr geschrieben und sogar auf privat gestellt wurden. Ich finde es immer total schade, wenn ich bei einer Bloggerin regelmäßig vorbeischaue und dann plötzlich hört sie auf. Der Blog fehlt mir dann richtig 😀 Aber ich kann es auch verstehen, weil diejenigen plötzlich nicht mehr so viel Zeit haben um regelmäßig zu schreiben.
    lg. Tine =)

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  15. Hallöchen!

    Ich bin auch erst seit kurzem Bloggerin und muss zugeben, dass ich die Arbeit, die mit einem Blog verbunden ist, unterschätzt habe. Es ist nämlich wirklich viel Arbeit und nimmt viel Zeit in Anspruch. Im Moment weiß ich gar nicht, wie ich alles unter einen Hut bekommen soll, aber das ist wahrscheinlich die Eingewöhnungsphase.
    Denn trotzdem macht mir das Bloggen unheimlich viel Spaß und ich liebe es, eine Bloggerin zu sein, auch wenn ich erst eine Kleine bin 🙂 Ich denke (hoffe) also, dass mein Haltbarkeitsdatum länger hält als das einer Boyband 😀

    Liebe Grüße
    Kate

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  16. So, jetzt komme ich auch mal zum kommentieren, das ist ja immerhin Sinn der Sache =D

    Ich kenne es selber, dass ich manchmal mit dem Posten ein bisschern hinterher bin, weil mir leider oft die Motivation fehlt eine Rezension oder ein Beitrag zu schreiben.
    Aber wenn man schon sagt, man ist Blogger, dann sollte man da auch ein wenig hinterher sein und regelmäßig etwas schreiben. Natürlich dann auch was interessantes, damit man auch Leser gewinnt, sonst bringt das ganze ja nicht viel, auch wenn man für sich selber bloggt.
    Natürlich soll das bloggen auch spaß machen, aber ein wenig arbeit ist damit schon verbunden, wie ich auch sehr schnell bemerkt habe 😉

    Heute macht die Tour übrigens bei mir halt. Wer also mal reinschauen möchte, kann das gerne tun und auch bei mir mitdiskutieren 😀
    http://seele-leben.blogspot.de/2015/04/blogger-united-e-book-oder-print.html

    Liebe Grüße

    Viviann

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  17. Hey 🙂

    Ich habe im Lauf der Zeit schon relativ viele Blogs gestartet und auch wieder beendet. Einmal hab ich aufgehört, weil ich keine Lust mehr hatte, mir die Arbeit anzutun. Und einmal, weil ich das Gefühl hatte, ich habe zu diesem spezifischen Thema nichts mehr zu sagen. Das sind Dinge, die wohl jedem Blogger im Laufe seines Lebens passieren können und werden – da muss dann jeder für sich selbst entscheiden, was er tun will.

    Lustigerweise habe ich dann jedes Mal wieder angefangen zu bloggen, weil es mich wieder in den Fingern gejuckt hat zu schreiben. Allerdings gehe ich mittlerweile mit diesen Erfahrungen etwas realistischer an neue Projekte heran als früher. Ich weiß jetzt, wieviel Arbeit in einem Blog steckt – und ich weiß auch, dass man die Zeit nicht immer dafür hat.

    Mein Buchblog habe ich eigentlich auch deswegen gestartet, weil ich das Gefühl habe, es gibt nicht so viele ältere Buchblogger in der Szene … Ich weiß aktuell nicht genau, wieviele Leser ich habe, aber darum geht es mir nicht ausschließlich, muss ich gestehen. Ich mag auch das Vernetzen mit anderen Bloggern sehr – deswegen schreibe ich jetzt hier diesen Kommentar :).

    Rezensionen erscheinen natürlich bei mir auch, aber die meisten Bücher habe ich nicht durch Verlage oder Portale erhalten, sondern auf andere Weise gefunden, gekauft oder geliehen. Gelesen bzw. rezensiert wird, was mir gefällt – und aus.

    Liebe Grüße
    Ascari

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