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Neujahrsvorsätze – Spaziergangeindrücke

Das Jahr ist nun gute sechs Wochen alt und ich bin bereits sehr fleißig. Ein Teil meiner Vorsätze für das erste halbe Jahr war

Wochenendliche Spaziergänge mit dem Hund (Samstag UND Sonntag bis Ende Juni)  8/40

Tatsächlich bin ich nicht nur Samstag und Sonntag spazieren gegangen sondern auch unter der Woche, wenn ich die Möglichkeit hatte. Vielleicht komme ich so bis Ende Juni doch auf mehr als 40 Mal (und muss mir vielleicht eine weitere Extrabelohnung ausdenken ^^).
Die Strecke ist 5,3 bis 5,5 km lang und dauert je nach Spieleinheiten und Begegnungen etwa anderthalb Stunden.

Warum ich die Strecke mittlerweile so schätze? Seht selbst:

Diesen Weg erreiche ich nach ca. 10 Minuten Fußweg. Dort ist fast nie jemand, vereinzelt treffe ich Jogger oder Fahrradfahrer, wirklich nur so 1-2 pro Woche.
Obwohl rechts Schienen sind und öfter Züge vorbeifahren ist es sonst total still. Vögel rufen sich etwas zu, man hört in der Ferne mal Hunde bellen. Es raschelt und die Bäume knartschen ein wenig.
Gut, von der Stille höre ich nicht allzuviel weil ich fast immer mit meinem BWL-Hörbuch dort entlang gehe. Aber alleine der Anblick gibt so eine innere Ruhe, dass ich manchmal stehen bleiben möchte und es nur in mich aufsaugen.

Man glaub es kaum, die Strecke ist kurz hinter einer Schnellstraße!

3. Januar

Damit ich auch später weiß, wann ich spazieren gegangen bin habe ich immer Fotos gemacht, natürlich mit dem süßesten Fotomotiv der Welt. Die sind nicht nur Beweismaterial sondern auch ganz hübsch anzusehen, finde ich. Für diejenigen, die nicht privat mit mir bei Facebook befreundet sind, habe ich hier mal eine Auswahl hochgeladen.

Am 3. Januar bin ich hoch motiviert gestartet, obwohl der Himmel bedeckt war und der Wind schneidend. Durch die Zahn-OP Anfang Dezember konnte ich aber noch nicht joggen gehen oder in der Folgewoche zum Schwimmen. Was liegt also näher als ein zügiger Spaziergang? Das Windbild zeigt, dass Blue nicht so begeistert war, aber doch gut gehorcht hat, wenn er vorlaufen wollte.

11. Januar

Am 4. Januar hat mich meine Mutter begleitet, weil die Sonne so wunderschön war und wir gemeinsam gehen wollten. Sie hatte sichtlich Spaß mit dem Hund 😉

Der 10. Januar war für uns ganz spannend, weil wir jemanden für das Hundesitting kennen gelernt haben. Seit ich den Arbeitgeber gewechselt habe kann ich den Hund nicht mehr mit ins Büro nehmen und jetzt war der Zeitpunkt, an dem wir doch eine Betreuung brauchten. An diesem Samstag war es außerdem stark verregnet und die 5km-Strecke wäre gar nicht angenehm gewesen…

11. Januar

Am 11. Januar hatte es wie gesagt tagelang geregnet und die Unterführung war total überschwemmt, wie ihr sehen könnt. Weil ich Gummistiefel anhatte, bin ich durchgegangen (der Hund ist geschwommen), hatte aber trotzdem nasse Füße. Zum ersten Mal hatte ich dort das Gefühl, dass der Hund doch ziemlich an mich gebunden ist. Ich habe mich nach dem Durchwaten auf den kalten Boden gesetzt um die nassen Socken auszuwringen. Und als ich da so saß ist der Hund bellend um mich herumgesprungen, offensichtlich aufgebracht, bis ich ihn gerufen und an die Leine genommen habe *seufz*. Blue hätte also für mich nach Hilfe gebellt 🙂

Wenn ich vor dieser riesigen „Pfütze“ umgekehrt wäre, hätte ich auch nie diese schöne überschwemmte Landschaft gefunden – hier auf dem Bild habe ich den Hund vor einer Wiese platziert, auf der im Sommer immer Schafe sind. Jetzt war fast alles voller Wasser und durch den starken Wind war es einfach traumhaft – wie an der See.

11. Januar – Bild komplett ohne Bearbeitung
16. Januar

Alleine dieser Streckenteil ist jeden Gang wert! Egal bei welchem Wetter und trotz der Häuser im Hintergrund ist es hier einfach wunderschön. Es ist echtes Seele-Streicheln, wie der Anfang des Weges. Auch hier begegne ich kaum jemandem und manchmal suche ich gezielt Musik wie „Leaving Netherfield“ oder „End Credits“ vom Pride and Prejudice-Soundtrack, und dann muss ich innehalten und nur atmen, so schön ist das.

Seit dem 11. Januar sind auch auf der Schafswiese Gänse. Ich hoffe, die nisten dort, denn es sind Kanadagänse, meine absoluten Lieblingsgänse!

Am 16. Januar war es dann wieder trocken, auch wenn die Leine immer noch sehr breit war. Der 16. war auch ein Freitag, wie euch sicher aufgefallen ist, und aktuell habe ich noch jeden zweiten Freitag Berufsschule, sodass ich am Nachmittag meine große Runde gehen kann. Blue war offensichtlich NICHT begeistert und sehr happy, als wir endlich zuhause waren und er schlafen konnte. Was er wohl den Vormittag über gemacht hat, dass er so müde war?
Seit Mittwoch hatte ich auch das Gefühl, dass eine Erkältung sich breit machen wollte, aber ich habe sie mit Ingwertee, Kokosölspülungen und der frischen Luft scheinbar im Schach gehalten (vom Niesen abgesehen).

17. Januar

Das Bild vom 16. Januar habe ich auf der großen Holzbrücke gemacht, die wir immer überqueren. Dort ist es auch wunderschön, aber ihr seht, der Hund war etwas skeptisch über die Pause, obwohl er sonst immer gerne dem Wasser nachschnuffelt (Nase durch die Stäbe und schnuppern ^^).

Eigentlich war für dieses Wochenende auch Regen angesagt, aber am Samstag den 17. Januar war es überraschend sonnig und damit perfektes Wetter für das erste Lauftraining! Für meine Mutter, die für den Hannover Marathon eine Jubiläumsläuferin ist, habe ich Fotos gemacht. Natürlich hat sie auch eines von mir gemacht ^^

Ich habe festgestellt, dass man mit der Kamera auch prima Selfies machen kann, aber die zeige ich euch vielleicht ein anderes Mal 😉

Wir haben kurz davor endlich die Zusage für das Autohaus Kahle-Laufteam erhalten. Am 19. April starten mein Herzblatt und ich im Team Kahle für die 10km – das Training hat gleich doppelt Spaß gemacht, wenn man weiß, wofür man das tut (und für die Fitness und so natürlich auch…)

18. Januar

Am 18. Januar sind wir später losgekommen (wenn man erstmal auf der Couch liegt…), und die Sonne zog sich hinter Wolken zurück. Es war auch wieder ziemlich windig. Blue und ich sind tapfer unsere 5 km gegangen, dabei hatte zumindest ich Muskelkater vom Vortag. Am Anfang war der Entdeckerdrang, wie ihr auf dem Bild sehen könnt, auch noch groß.
Nach knapp 3 km, wir waren also wieder auf dem Heimweg, hat Blue dann aber auch schlapp gemacht. Er zockelte nur noch neben mir her und war nicht mal für Schnüffeleien zu begeistern.

18. Januar

Am 24.1. fing es am späten Vormittag zu schneien an. Natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt und meine gute Kamera geschnappt. Blue findet Schnee ganz toll und muss jede Fußspur und jede Schneeflocke beschnuppern. Und ich meine JEDE! Wir haben etwas länger gebraucht als sonst, auch weil wir an diesem Samstag mehr gespielt haben (damit ich Fotos machen konnte ^^)

24. Januar

Falls sich jetzt jemand wundert: Ja, unser Hund trägt eine Jacke bei Kälte. Das braucht er auch, weil er einen nackigen Bauch hat, und an der Brust nur ganz dünnes Fell. Wenn er durch den Schnee tobt finde ich es besser für ihn, wenn er nicht ganz so kalt ist. Wenn er richtig viel rumläuft bei der Kälte kommt der Mantel auch weg.

24. Januar

Vielleicht zeige ich euch zwei wirklich tolle Schneebilder in einem anderen Artikel. Die gehen hier sonst, glaube ich, unter.
Eigentlich wollte ich den Hund immer auf seiner Höhe fotografieren. Das bedeutet, ich muss mich fast auf den Boden legen und hoffen, dass der Hund nicht so schnell zurückläuft.
Sobald ich aber die Kamera in dieser Liegehockstellung vor die Nase gehalten habe ist Blue wie ein Berserker und mit einem offensichtlichen Grinsen um die Nase auf mich zugeprescht! Hier seht ihr eines der Bilder, wenn ich schnell genug abdrücken konnte dann hab ich ihn ganz gut erwischt. ^^

24. Januar

Vom 25. Januar habe ich keine Fotos. Da war es nass und matschig und glatt und das Joggen ein einziger Graus. Ich war aber unterwegs.

Nach jedem Spaziergang, so gehört sich das auch, ist Blue total erledigt und schläft bis in den späten Abend. An jedem mir möglichen Nachmittag mit ihm spazieren zu gehen ist bisher also eine gute Entscheidung!

Nebenbei höre ich übrigens nicht nur Musik sondern auch wie schon erwähnt ein BWL-Hörbuch. Was es damit auf sich hat und was das bringt, das erzähle ich euch in einem anderen Artikel (Azubis aufgepasst 😉 ).

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4 Gedanken zu “Neujahrsvorsätze – Spaziergangeindrücke

  1. Sehr schöne Fotos von Blue und der Landschaft! Ich darf leider keine Haustiere wie Hunde und Katzen halten. Meine Vermieter die mit im haus wohnen sind dagegen. Ich wüsste auch nicht, ob ich mich immer zu solchen Spaziergängen aufraffen könnte. Du läufst eine schöne Strecke, was dem Hund sicherlich gut gefällt und es ist klar, dass du dich nicht die ganze Zeit auf ihn konzentrierst. Ich hoffe, du hörst nicht nur Musik oder das Hörbuch, sondern bist auf mal ganz für den Hund da – ohne was im Ohr oder sonstige Ablenkungen. LG Aletheia

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  2. Vor allem das letzte Bild ist grossartig! Es ist toll, einen Hund zu haben, manchmal vermisse ich es. Vor allem die Mitternachtsspaziergänge, die waren immer sehr speziell.
    Super, dass es mit den Vorsätzen so gut klappt. Viel Erfolg und Spass weiterhin!

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  3. Hallo liebe Aletheia,

    Wir haben Glück, einen Vermieter gefunden zu haben, der Hunde zulässt. Wenn du einen Hund hast, nimmt er dir meistens die Wahl, ob du raus willst oder nicht 😉 Ständig muss ich das ja auch nicht machen, aber es tut echt gut mittlerweile.

    Tatsächlich ist es sogar gar nicht verkehrt, wenn ich nicht ganz so viel anderes höre. Blue ist manchmal sehr unsicher, und wenn ich einfach durch die Gegend stratze ohne mich irritieren zu lassen kann er sich einfach an mich hängen und fühlt sich gleich sicherer. Das merke ich oft so nach der Hälfte der Strecke. Da will er gar nicht mehr spielen oder rumlaufen, sondern wir beide gehen einfach und pusten damit den Kopf frei.
    Ich spiele am Anfang mit ihm, auf dieser wunderschönen Strecke zu Beginn kann er nämlich prima frei laufen 🙂 Danach werfe ich manchmal eine Frisbee, aber er holt auch nicht so gerne Sachen, da ist ihm Schnüffeln viel lieber 🙂

    LG
    Sandra

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  4. Liebe Jari,
    oh ja, wenn sternenklarer Himmel ist und kaum oder gar keine Autos zu hören sind, dann merkt man irgendwie, dass alles schläft.
    Wenn ich mich aufraffen kann (also eher selten ^^) und morgens mit Blue gehe, dann genieße ich auch die Ruhe und das Erwachen, das Hellerwerden und die Frische 🙂

    Danke fürs Reinschauen 🙂
    LG
    Sandra

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