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[Rezension] Memento # 2

Die Feuerblume – Julianna Bagott
Memento # 2
Bastei Lübbe
Hardcover,  Juli 2014
ISBN 978-3-8339 0186-7
541 Seiten

16,99 €

Das Leben muss weitergehen, auch wenn die Welt im Chaos versinkt. Wir erfahren, was sich hinter dem bisher bekannten Gebiet befindet, wie es mit Pressia, Bradwell, Partridge, Lyda und dem Capitán weitergeht.
Zum einen schlägt das Kapitol aus, weil es die Opfer des Krieges irgendwie benutzen will. Zum anderen wurde den Rebellen ein heilendes Serum gegeben, aber irgendwie wissen sie noch nicht recht, was sie damit machen sollen.
Die Zeit ist also turbulent und knapp, denn viel will erledigt werden! Pressia und Bradwell forschen über die Vergangenheit und Partridge und Lyda versuchen der Zukunft auf die Schliche zu kommen…

Die Feuerblume“ ist der zweite Teil der Memento-Trilogie. Teil 1 fand ich extrem fesselnd, habe aber dennoch über ein Jahr gebraucht, bis ich endlich Teil 2 gelesen habe.
Leider habe ich dadurch nicht ganz so viel verstanden und ein paar Schwierigkeiten gehabt, in die Geschichte wieder reinzukommen.

Dennoch war der zweite Teil dann spannend, weil man sich doch reinfindet und viele Dinge passieren. Es wird viel zwischen den Figuren gewechselt, es wechseln dadurch auch oft die Schauplätze.

Mittlerweile sind auch die Hintergründe der Apokalypse bekannt, und im zweiten Teil geht es mehr darum, wie die Menschen nun grundsätzlich damit umgehen und wo sie hinwollen. Die Lage spitzt sich etwas zu, und das war ziemlich gut zu lesen.
Der Schreibstil ist packend und genau richtig, dass man das Buch besonders im letzten Drittel überhaupt nicht mehr zur Seite legen will.

Teil 3 reizt mich dennoch aktuell nicht, weil die Geschichte zwar spannend aber irgendwie so verworren war, dass ich nicht weiß, ob ich derzeit das Ende lesen möchte. Irgendwann wird es mich reizen, und ich werde den dritten Teil kaufen und lesen, aber aktuell habe ich – meiner Meinung nach – interessantere Lektüre auf dem Bücherstapel.

Fans von Dystopien und realistischen Auswirkungen (ähnlich wie in „Lost Land“) kommen hier voll auf ihre Kosten. Wenn man die Bücher mit etwas weniger Abstand liest, steigt man auch durch alle Figurenkonstellationen und Schauplätze durch.

Für dieses Buch gibt es von mir drei Sterne.

★★★
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