[Rezension] Die Herrscher von Dhaleth – Der Feueropal

Die Herrscher von Dhaleth: Der Feueropal – Priska Lo Cascio
Thienemann Verlag
Hardcover mit Schutzumschlag, 2014
ISBN 978-3-52220200-8
416 Seiten

14,99 €

In der Welt von Dhaleth herrscht Aufrur. Einer der vier Teile des Symbols der Einheit wurde gestohlen, und ausgerechnet der Feueropal des kriegerischen Feuervolkes. Damit ist der ohnehin schon fragile Frieden auf Dhaleth in großer Gefahr.
 Da die Völker ohne fremde Hilfe den Stein nicht wiederfinden können, werden vier Menschen auserwählt, bei der Suche zu helfen. Die junge Kukiko, der deutsche Jörn, die einsame Tyler und der mutige Mossa kommen in die ganz andere Welt, ohne ihre Aufgabe so recht zu verstehen.
Doch schnell wird deutlich, dass nicht nur Dhaleth in großer Gefahr ist. Die Welt der Menschen hängt unmittelbar an dessen Schicksal und scheinbar können wirklich nur die vier Menschen das große Unglück abwenden.
Doch die Zeit läuft gegen sie – und sie haben einen Feind in den eigenen Reihen…


Die fantasievolle Welt von der Autorin mit dem fantasievollen Namen ist nichts für mal eben so. Es braucht ein bisschen, bis man sich in das System von Dhaleth eingefunden hat. Was die Menschen damit zu tun haben, ist auch nicht so einfach, aber einleuchtend.

Der Übergang vom Diebstahl zur Auswahl der Menschen ist sehr eindrucksvoll beschrieben. Die Autorin hat eine blühende Fantasie 😉 Die Wesen, die aus Dhaleth kommen um die Menschen zu holen sind faszinierend, sehr gut beschrieben und passen prima in die Szenerie. Für jeden Menschen hat sich Priska Lo Cascio etwas eigenes ausgedacht, und das muss eine Heidenarbeit gewesen sein.

Die Geschichte an sich finde ich sehr interessant. Nach Dhaleth würde ich zu gerne auch einmal reisen. Den Hintergrund, die Intrigen, das Miteinander, das alles ist gut ausgedacht und sehr konsequent geschrieben.

Für meinen Geschmack waren die vielen verschiedenen Perspektiven etwas viel. Vor allem, weil z.B. Jörn und Mossa teilweise etwas kurz kamen.  Ich mochte Tyler sehr gerne, auch ihre Entwicklung (wer kann einem so männlichen Mann schon wiederstehen *seufz*).

Das Buch ist auch kein Jugendbuch mit Jugendlichen, sondern ein Fantasybuch mit verschiedenen Figuren. Wer Fantasy mag, wird hier auf jeden Fall angesprochen. Erwachsene kommen auf ihre Kosten, und für Jugendliche ist es auch noch nicht zu viel (denke ich 😉 ).

Insgesamt mochte ich das Buch wirklich gerne. Mich störten an wenigen Stellen die Perspektivensprünge und hier da und etwas schnelle Handlungsvorgänge, die ich noch nicht so verstanden habe. Das Ende dagegen gefiel mir. Weil mir das Große und Ganze gefallen hat gibt es vier volle Sterne für dieses wunderbare Buch – und ich bitte um eine Fortsetzung 🙂

★★★★☆


  PS: Haltet die Augen offen – demnächst wird es noch etwas ganz tolles zu diesem Buch geben!

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