[Rezension] Spinnenkuss

Spinnenkuss – Jennifer Estep
Elemental Assassin 1
Piper Verlag
Taschenbuch, Dezember 2013
ISBN 978-3-49226940-7
448 Seiten

12,99 €

In Ashland muss man skrupellos sein, um überleben zu können. Das weiß Gin seit ihrer Kindheit, als ihre gesamte Familie in einem Brand umkam und sie sich alleine durchschlagen musste.
Und Gin ist ein Elementar, sie kann Stein auf magische Weise benutzen. Das hat ihr geholfen, sie aber auch besonders angreifbar gemacht.

Der Restaurantbesitzer Fletscher hat das kleine Mädchen schließlich unter seine Fittiche genommen und die starke, überlebenswillige Gin zu einer Auftragsmörderin ausgebildet. 
 Jahre später ist sie eine eiskalte Killerin. Doch bei einem neuen Auftrag wird sie in eine Falle gelockt und muss alles auf eine Karte setzen, um ihr Leben zu retten. Doch nicht nur ein Leben ist wichtig, und eine Jagd beginnt, die alles verändern könnte…

Der Beginn des Buches ist großartig. Man lernt Gin durch ihre Vorstellung im Irrenhaus kennen – gelungen, sehr einfach für den Leser! Sie erzählt dort viel von sich und hat gleich ersten Mord.

Das war ein klasse Einstieg und machte mir die Geschichte sehr schmackhaft. Vor allem, als dann der nächste Auftrag kam wusste ich schon durch den Klappentext, das es etwas schwieriger wird und Gin in Gefahr gerät.

Zunächst mochte ich die Figur nicht so sehr, weil sie eben eiskalt war und gnadenlos töten wollte.
Aber nach und nach wurde Gin mir sehr sympathisch, weil sie eben nicht eiskalt war. Besonders die Entwicklung, die man mit ihr gemacht hat, fand ich sehr gut.

Das Setting hat mir auch sehr gut gefallen. Ashland war so wie Arkham City, fand ich, und Batman hätte da auch sehr gut reingepasst.
Die Elementarmagier fand ich gut, so ähnliche Gedanken hatte ich ja auch schonmal für eine eigene Geschichte, nur mit Göttern. Dass es nicht nur Elementare wie Feuer, Wasser, Erde und Stein gibt, meine ich, sondern auch Gemische und Weiterführungen.
Das sich die Leute dadurch immer wieder auf neue Begebenheiten einstellen mussten, war klasse. Es blieb also durchgehend spannend, weil ja jeder so eine Geheimwaffe haben könnte.

Den Showdown fand ich richtig klasse. Das Buch hätte meiner Meinung nach auch

Meine einzige Kritik: Es passierte zu viel zu schnell. Ich hätte dem Ganzen etwas mehr Zeit gegeben. Jennifer Estep hat aber nur die nötigsten Worte gebraucht. Das war ok, hätte aber noch ein bisschen ausführlicher sein können.

Deswegen ergibt mein Gesamteindruck eine Wertung von vier Sternen.

Teil 2 erscheint schon im April 2014

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2 Gedanken zu “[Rezension] Spinnenkuss

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