[Rezension] Du denkst, du weißt, wer ich bin

Du denkst, du weißt, wer ich bin – Em Bailey
Egmont INK
Hardcover, 2012
ISBN 978-3-86396-023-0
346 Seiten

17,99 €

Eine neue Schülerin soll in die Schule kommen, was Olive eigentlich kalt lässt. Denn seit sie eine Weile im Krankenhaus war, hat sie sich ohnehin zurückgezogen. Doch Miranda soll ihre Eltern umgebracht haben und sieht auch sehr seltsam aus, als sie in die Schule kommt.
Während sich Olive mit ihrer Freundin Ami im Hintergrund hält, nimmt Miranda den Platz der besten Freundin an Seite der Jahrgangskönigin Katie ein. Nach und nach wirkt es fast so, als würde Miranda Katie alle Lebensenergie nehmen.
Als Miranda sich dann mit Olive anfreundet, passiert es wieder – was geht dort vor? Wer ist Miranda wirklich?

Die Jugendbücher von INK haben immer etwas Besonderes. Ein bisschen Nervenkitzel, Spannung und Jugendliche. Das hat mich von Anfang an gereizt. Bei diesem Buch habe ich gewusst, dass es mir gefällt, habe trotzdem lange gebraucht, um es zu lesen.
Und jetzt war es an einem Abend durch… weil es so spannend war!
Olive ist ein bisschen kaputt, auch wenn man erst nach und nach weiß, warum. Sie hat sich sehr zurückgezogen, und muss erst wieder auftauen. Diese Entwicklung mochte ich gerne.
Miranda ist natürlich sehr unheimlich, und auch die Spekulationen, dass sie vielleicht ein Parasit für Menschenenergie wäre, macht es gruselig. Weil das kann ja nicht sein, oder doch?

Ich muss ganz ehrlich sagen, dieses Buch hat mich echt mitgenommen. Die Art der Autorin, Dinge anzudeuten, die einem plötzlich aufgehen, war großartig. Es ist nicht so gewesen wie bei manchen Büchern, wo du plötzlich Informationen bekommst, auf die du gar nicht kommen konntest, sondern es gab immer schon kleine Andeutungen. Das fand ich sehr gelungen! Natürlich hat mir die Geschichte, also die Handlung, nicht so gefallen, weil es einfach sehr spannend war (und ich einfach zu ängstlich ^^), aber das ist subjektiv. Es war damit auch super geschrieben, weil ich panisch mit dem Buch dasaß und immer dachte „nein, bitte nicht!“.
Diese unterschwellige Psychoart ist echt gut gelungen!

Volle Punktzahl für ein Buch, welches megamäßig mitgenommen hat!

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