[Rezension] Boy Nobody

Boy Nobody – Allen Zadoff
Blomoon bei arsEdition
September 2013
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-8458-0005-9
336 Seiten

Band 1

16,99 €

Niemand kennt ihn richtig. Niemand merkt, wenn er verschwindet. Denn er ist ein professioneller Killer, tauch auf, bringt um und verschwindet wieder.
Meist freundet er sich mit jemandem an, aber nur oberflächlich. Es ist nur ein Mittel zum Zweck.
Doch diesmal ist es anders. Er muss sich mit der Tochter Sam des New Yorker Bürgermeisters anfreunden. Und Sam öffnet sich nicht jedem – ihre schlechten Erfahrungen lassen sie sich verschließen.
Doch er schafft es – aber der Auftrag ist anders als gedacht…

Boy Nobody“ wurde mit großen Kampgnen angekündigt. Folge dem Jungen, finde etwas heraus, lass dich in die spannende Geschichte ziehen…
Vielleicht bin ich an das Buch mit zu wenig Lust herangegangen, aber bei mir hat es nicht gefunkt.

Mich konnte das Buch, bis auf in der Endszene, nicht richtig packen. Ich habe dem Jungen nicht so richtig abgekauft, dass er zu einer eiskalten Killermaschine ausgebildet wurde. Denn das war er nicht. Er zögerte, er dachte nach, er verlor sich in Gedanken. Wenn ein Killer in Gedanken abschweift ist er nicht konzentriert. Das waren Wiedersprüche, die mich irritierten. Denn dem Jungen wurde zwar eingeprügelt, wachsam und tödlich zu sein, aber dann denkt er über seinen Vater nach und schweift ab.
Vielleicht war das vorher nicht, vielleicht lag das an der ganz besonderen Aufgabe, um die es geht. Aber das wurde mir nicht deutlich genug.

Wenn ich vorher Geschichten über eiskalte Killer gelesen habe, dann wurde denen das Gedächtnis geraubt (man denke nur an Vampire Diaries). Wenn die Erinnerung zurückkam, war das nicht so ein „Ach, damals… *seufz* “ sondern ein Aufblitzen, ein Ablenken und irritierende Szenen. Aber hier war das eher so mild, ein Geruch, ein Bild, es war fast heimelig. Die versprochene Spannung kam nicht so richtig auf dabei.

Wie der Junge am Ende aber damit umgeht fand ich packen. Auch die Verfolgungsjagd war sehr lesenswert. Da hat sich der Autor dann am Riemen gerissen und die Ausbildung durchkommen lassen. Das war ein Killer, kein Junge mehr. Aber das war leider erst am Ende…

Weil mich das Buch also zum Ende total mitgerissen und ich mitgefiebert habe, gebe ich dennoch drei Sterne. Mehr ist leider nicht drin.

 ★★★☆☆

Übrigens, bei der angedachten Verfilmung soll wohl Jaden Smith die Hauptrolle spielen…

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Ein Gedanke zu “[Rezension] Boy Nobody

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