ReReads – so toll und doch schwer machbar

Melanie von Books for all Eternity hat einen schönen Beitrag geschrieben, bei dem es um ReReads geht.
bei den Kommentaren hat Neyasha mir absolut aus der Seele geschrieben:

Früher habe ich viele Bücher, die ich mochte, sehr oft gelesen – meine Lieblinge sicher fünfmal oder öfter. Das war, als ich noch kein Internet hatte und mir oft schwertat, gute neue Bücher zu finden. Meist nahm ich einfach welche aus der Bücherei mit, bei denen Titel und Klappentext ganz nett klangen und fand sie dann nicht so gut.
Als ich irgendwann begonnen habe, Rezensionen im Internet zu lesen und dann auch noch zu bloggen, wuchs aber meine Wunschliste sehr rasant. Deshalb hab ich dann nicht mehr so viele Rereads gemacht, weil es einfach so viele Bücher gibt, die ich mal lesen möchte.
Erst in den letzten beiden Jahren hab ich wieder vermehrt mit Rereads begonnen und dabei festgestellt, dass es schon sehr schön ist, wieder zu alten Bekannten zurückzukehren.
[…]
Genau so geht es mir auch.
Ich weiß, dass ich eine Handvoll Bücher hatte, die ich geliebt habe. Dazu gehörte „Drachenreiter“ von Cornelia Funke, welches ich so wundervoll fand, dass ich es mir sogar selbst vorgelesen habe.
Wirklich toll fand ich auch „Die Siedler von Catan“ von Rebecca Gablé, weil ich das PC-Spiel so innig geliebt habe und die Umsetzung zum Buch großartig fand.
Aktuell lese ich zum glaube ich sechsten Mal die Star Wars Republic Commando-Reihe von Karen Traviss (dazu auch die Rezension zu Band 1), und es ist wie das Treffen mit alten Freunden. Natürlich liebe ich auch die Liebesgeschichte von Etain und Darman (so sehr, dass ich manche Kapitel direkt zweimal lesen musste), aber ich mag einfach die Welt und die Idee sehr.
Wie bei Neyasha kam aber auch bei mir durch das Bloggen der immense Stapel ungelesener Bücher, bzw. ja das Regal ^^, der einfach nicht zu ignorieren ist. Ein Reread pro Monat wäre vielleicht drin, aber wenn ich mit Hängen und Würgen auf 10 Bücher vom SUB komme, bin ich ja schon stolz.
Melanie hat auch irgendwo im Kommentar geschrieben, dass es ja eigentlich dann schön ist, weil man sich keine Gedanken mehr über eine Rezension machen muss. Das stimmt auch, aber wenn es kein Rezensionsexemplar ist, mache ich meistens spontan eine Rezension, oder halt nicht.
Aktuell habe ich aber auch nicht das Gefühl, das tolle Buch gelesen zu haben, für welches sich die Lesezeit ein zweites Mal lohnt. Aus den letzten Statistiken würde ich, wenn kein neuer Lesestoff mehr vorhanden wäre, vielleicht lesen:
+ „Der Feuerstein“ von Rae Carson
+  Die Romane von Elizabeth Hoyt, wenn alle auf Deutsch erscheinen
+ Wenn Band 2 erscheint, nochmal Partials 1 von Dan Wells
+ Vor Erscheinen von Band 2 nochmal „Die Auslese“ Band 1
Aber bei knapp 60 gelesenen Büchern dieses Jahr ist das recht wenig, oder? Es gibt einfach zu viele gute neue Geschichten, die ich lesen möchte!!!
Wie seht ihr das? Habt ihr ein Buch, dass ihr immer wieder lesen könnt? Oder eine Reread-Tradition?
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2 Gedanken zu “ReReads – so toll und doch schwer machbar

  1. ich bin kein Buchblogger oder Extremvielleser, das vorneweg. So gerne ich neue Geschichten mag, so gern treffe ich auch wieder alte Freunde. Dazu gehören für mich aber so einige Bücher und dazwischen können auch mehrere Jahre liegen. Ich hab z.B. die originale Dune Reihe seit bestimmt über 10 Jahren zuhaus und in der Zeit 4 oder 5 Mal gelesen.
    Meine Dauerbrenner sind die Scheibenweltbücher von Pratchett, wie bei dir die Commandobücher von Traviss, im weiteren Sinne wie geschrieben auch Dune, Dragonlance und ein paar Dungeons&Dragons Bücher. Meistens Reihen komischerweis…

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  2. Ich habe bestimmt drei oder vier Mal „Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley gelesen. Dieses Buch ist einfach mein absolutes Lieblingsbuch und hier sind mir die 1.000 Seiten, die es hat eindeutig zu wenig!^^ Was ich auch nochmal lesen werde, bevor der dritte Teil rauskommt, und deises Mal auf Deutsch, ist „The Wise Man's Fear“ („Die Furcht des Weisen“) von Patrick Rothfuß. Ich liebe die Königsmörderchroniken und hier kann ich auch nicht auf die deutsche Ausgabe warten.^^

    Die seltene Ehre eines Rereads wurde „Flamme und Harfe“ von Ruth Nestvold zu Teil. Ein sooooo schönes Buch! Aber ich gebe dir Recht, dieses Jahr war noch nicht so richtig was dabei, was ich unbedingt nochmal lesen müsste…

    Ich werde bestimmt „Ready Player One“ von Ernest Cline irgendwann noch mal lesen, das war auch spitze und ich habe das gesamte Jahr 2012 davon geschwärmt.

    LG
    Kathi

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