[Rezension] Shadow Falls Camp 1

Shadow Falls Camp Band 1: Geboren um Mitternacht  – C.C. Hunter
FJB, Fischer Verlag
Taschenbuch, 2012
503 Seiten
14,99 €

Aus dem erholsamen Sommer mit Freundin Sara wird nichts. Kylie landet nach einer Party auf einer Polizeistation, und ihre Mutter meint, damit wäre das Fass übergelaufen. Kylie muss in ein Sommercamp, das angeblich für schwer erziehbare Kinder vorgesehen ist. Dass Kylie weder Alkohol getrunken noch Drogen genommen hat und zusätzlich schwer unter der anstehenden Scheidung ihrer Eltern leidet, sieht ihre Mutter nicht.
Im Camp Shadow Falls angekommen, merkt Kylie recht zügig, dass etwas nicht stimmt. Die anderen Campteilnehmer sind blass, überhitzt, irgendwie merkwürdig oder einfach nur feindselig. Was geht dort vor?

Schnell lernt Kylie, dass es tatsächlich Werwölfe, Vampiren, Feen und Gestaltwandler gibt. Und Kylie soll eine von ihnen sein, denn seit geraumer Zeit sieht sie einen Geist.
Doch will Kylie ein „Freak“ sein? Sind ihre Eltern auch Feen oder Werwölfe? Gemeinsam mit den neuen Freundinnen Della, einem Vampir, und Miranda, einer Hexe, versucht Kylie ihren Platz zu finden. Und dann sind da noch Lucas, Derek und Perry … und ihr Exfreund Trey, der Kylie einfach nicht in Ruhe lässt.

Shadow Falls Camp“ ist der Auftakt zu einer neuen Serie beim FJB, die vielversprechend beginnt. Noch weiß Kylie nicht, was sie für ein Wesen ist – oder was für eine Mischung. Aber schon im ersten Buch macht das Mädchen eine Entwicklung, die ich für sehr gelungen halte. Sie verwirft Vorurteile, lernt sich selbst besser kennen und überlegt, bevor sie handelt.
Außerdem lernt sie, über ihren eigenen Schatten zu springen. Das fand ich schön, und ich konnte mich kaum von der Lektüre losreißen.

Der Anfang des Buches war mir fast ein bisschen zäh, das wurde aber alles durch den weiteren Verlauf gut gemacht.  Am Anfang geht es einfach so doll um Kylie und Trey, der auch im weiteren Verlauf ihr Denken so stark beherrscht, dass alle Szenen mit Jungs immer von ihm dominiert werden. Das hätte nicht so ausführlich sein müssen…

An manchen Stellen hätte ich mir auch ein bisschen mehr gewünscht, dass Kylie ihren Gedanken mehr folgt. Ihre Eltern sind nicht um Mitternacht geboren, also kann mindestens ein Elternteil nicht richtig sein. Und dann BING fällt es Kylie plötzlich auf – ohne, dass sie das so richtig wahrnimmt.

Dass das Camp in Gefahr war, ist mir jetzt nicht so deutlich geworden. Diese Bedrohung von Außen kam mir viel zu kurz und  der Fokus hätte bei weitem nicht so doll auf Kylie und ihren Problemen liegen müssen.

Für den Auftakt der Reihe gebe ich zunächst 4 Sterne. Das Folgebuch ist schon bestellt und wird möglichst bald gelesen – ich will ja wissen, wie Kylie nun weitermacht.
Ich hoffe auf eine deutliche Steigerung!

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Ein Gedanke zu “[Rezension] Shadow Falls Camp 1

  1. Ich glaube, das Buch wandert in die Tasche für den Besuch bei meinen Eltern – ich habe es als 'richtiges' Buch hier und lese momentan fast nur noch auf dem Kindle – da muss halt erst der Urlaub kommen, um die 'richtigen' Bücher zu lesen 😉 Ich bin gespannt, ob es mir gefällt wie dir!

    Liebe Grüße
    Marleen

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