[Rezension] Die fünf Leben der Daisy West

Die 5 Leben der Daisy West – Cat Patrick
Boje, Bastei Lübbe
Hardcover, Herbst 2012
301 Seiten

14,99

Daisy West hat keine Angst vor dem Tod. Denn wenn ihr etwas passiert, kann sie dank des Medikaments „Revive“ wiederbelebt werden. Obwohl sie einst Daisy McDaniel war, und nach jedem „Tod“ umziehen muss, hat die 15-jährige kein Problem damit.
Bis sie nach Omaha zieht, wo sie Audrey und deren Bruder Matt kennenlernt. Plötzlich gewinnt das Leben an Gewicht – denn Daisy möchte um keinen Preis wieder wegziehen.

Audrey ist ihre erste beste Freundin, und plötzlich weiß Daisy nicht mehr, warum ihr Revive vorher so sinnvoll erschienen ist…

Trotz einiger etwas negativer Rezensionen habe ich mir das Buch zugelegt und gelesen. Es ließ sich nicht ganz so schnell lesen, wie erhofft, weil es einige Stolpersteine in der Handlung gibt.

Daisy ist keine normale Jugendliche. Das merkt man, dass sie reifer spricht und sich anders verhält. Sie weiß, dass ihre „Familie“, die keine ist, etwas verbergen muss. Und lange Zeit glaubt sie, dass es zum Wohle der Wissenschaft und der Menschheit geschieht.
Dass das anders ist, merkt sie, als ihr ein echtes Leben geschenkt wird. Sie hat eine Freundin, ist verliebt und sieht an den Leben der anderen Revive-Kids, dass es auch besser geht. Diese Wandlung fand ich gut und nachvollziehbar.

Nicht nachvollziehbar dagegen war für mich, wie die Handlung fortschreitet. Manchmal setzt sich die Autorin seitenweise mit Details auseinander, die überhaupt nichts zur Handlung bringen (Matt leiht sich den Ipod seiner Schwester – so what?), und man wird beim Lesen vom roten Faden fortgerissen.

Die Idee hinter dem Revive und der Wiederbelebung war spannend. Ich habe mir mehr Informationen darüber gewünscht, aber die Handlung und Erklärungen diesbezüglich bleiben schwammig. Daisy weiß nicht mal, wie es angewandt wird. Das fand ich schade, basiert doch die ganze Handlung auf dieser Idee.
Ich hätte auch gerne noch mehr Revive-Kids kennen gelernt. 

Die Agenten Mason und Cassie sind gut ausformulierte Figuren, die ich verständlich fand.  Nur wurde mir recht früh klar, welches Spiel sie spielen.

Die Übersetzung fand ich gut. Es ist eine junge Sprache geworden, die leicht zu lesen ist. Keiner der Jugendlichen spricht seinem Alter nicht entsprechend. 

Das Rundherum-Zufrieden-Gefühl hat sich bei diesem Buch nicht eingestellt. Der Fokus war auf seltsame Details gerichtet, ich wusste früh, wie es ausgeht und war nicht sonderlich gespannt wie es ausgeht. Dementsprechend gebe ich bloß 3 von 5 Sternen.

Und schaut euch dieses süße Video dazu an:

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