[Notiz zum Buch] Unsere Nullerjahre: Das Jahrzehnt der Bagels, Blogs und Billigflieger

Unsere Nullerjahre: Das Jahrzehnt der Bagels, Blogs und Billigflieger – Judith-Maria Gillies
Eichborn Verlag
Taschenbuch, Oktober 2009

224 Seiten

14,95 €

Inhaltsangabe nach amazon.de:
Gab es ein Leben ohne Latte macchiato und iPod? Von Alcopops, Biosupermärkten und Brangelina über Crocs, Lange Nacht der Museen, MacBooks und Navigationssysteme bis zum Zahnbleaching: das schillernde Kaleidoskop eines hippen Jahrzehnts. Sagen Sie nicht, Sie seien nicht dabei gewesen! Damals, in den Jahren zwischen 2000 und 2009, als wir mit iPod und Blackberry zum Public Viewing pilgerten. Als wir unter Wärmepilzen vorm Coffeeshop Sudokus lösten. Und als wir mit unseren Geländewagen zum Yoga fuhren und anschließend die Energiesparlampen einschraubten, um das Klima zu retten. Judith-Maria Gillies lässt in 200 Stichworten die Moden, Marken und Macken nach der Jahrtausendwende aufleben. Sie sind der Spiegel unseres Lebensstils in einem Jahrzehnt, das uns die weltweiten Krisen dank Wellness und Anti-Aging ohne Falten überstehen ließ und das uns elektronisch mit Fotohandys, Facebook, Flachbildschirmen & Co. in ganz neue Sphären gesimst hat. Smart beobachtet und auf den Punkt gebracht.

Eigene Notiz: 
Für die August-Challenge der Seitenakrobatin musste ich das Buch auf dem SUB mit dem längsten Titel lesen. Und dieser Titel ist eindeutig lang.
Leider ist der Inhalt ziemlich kurzweilig.Von A bis Z reißt Gillies wichtige Themen der 2000-Jahre an, und macht Witzchen dazu. Zunächst war das auch ganz lustig, aber irgendwann einfach nur noch identisch.
Nach und nach machte sich bemerkbar, dass Gillies einige Lieblingsthemen hatte: Apple, Brangelina, Umweltbewusstsein und Schuhe. Die wurden überall eingeflochten, was nach einigen Artikeln dann immer wieder derselbe Brei war.

So ganz glücklich war ich nach dem Buch also noch. Obwohl die 2000-Jahre einen Großteil meines Lebens ausmachen (zumindest war es bis 2010 so 😉 ) hab ich nicht alles so krass miterlebt. Und mit mittlerweile über 2 Jahren Abstand sind die Trends auch gar nicht mehr sooo extrem. Einiges stand ja erst in den Babyschuhen, und ist jetzt noch viel extremer oder abartiger geworden.

Als kurzes Nachschlagewerk ist das Buch sicher mal lustig. Aber so ganz als eigene Lektüre nicht sonderlich prickelnd. Bei uns lag es eine Weile auf der Toilette und konnte sogar ein paar Gäste aufmuntern.
Es hatte also ähnlichen Charakter (nur nicht so lustig) wie „Mördchen fürs Örtchen„.

Fazit: Dürftig.

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