[Notiz zum Buch] Online fühle ich mich frei

Online fühle ich mich frei – Julia Kristin

Arena Taschenbuch Verlag
Mai 2012
128 Seiten
7,99 €
ab 12 Jahren

Inhaltsangabe des Verlags:
Das Leben von Julia findet seit ihrem 14. Lebensjahr eher online als offline statt: Denn in Chatrooms, sozialen Netzwerken und bei Online-Spielen findet sie Anerkennung und knüpft Freundschaften. Sie flüchtet ins Internet und schließlich verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Virtualität immer mehr. Erst nach einem Schicksalsschlag wagt Julia den Schritt in ein neues Leben: offline.

Eigene Notiz:
„Online fühle ich mich frei“ ist nicht nur ein Buch über Sucht. Es ist auch ein Buch über den Kampf dazu, die Veränderung und den Wille, nicht mehr abhängig zu sein – und die große Verlockung des Internets.
Manchmal erkennt man sich wieder, aber an vielen Stellen ist es einfach nur erschreckend, was das Internet mit uns macht.

Julias Weg ist bedrückend aber auch Hoffnung gebend, weil sie es immer wieder schafft, dem Internet zu entfliehen.

Letzendlich müssen wir selber immer wissen, in welcher Dosis wir das Internet nutzen, und wie weit es unser leben bestimmt.
Online-Sucht ist ein schlimmes Thema, das wir oft nicht mal bemerken. Wenn ihr merkt, dass ihr ohne Internet und ohne den Kontakt zur virtuellen Welt nicht mehr zurechtkommt, sucht euch Hilfe. Es gibt sie!

Fazit: Empfehlenswert!

Interessant ist auch diese Auflistung von Bekenntnissen Betroffener.

Lest dazu auch das Buch „Alice im Netz“ von Antje Szillat über die fehlende Vergänglichkeit des Internets…

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2 Gedanken zu “[Notiz zum Buch] Online fühle ich mich frei

  1. Ein wirklich ernstes Thema, welches einfach viel mehr Aufmerksamkeit braucht. Nicht umsonst gelangt es immer mehr an die Pffentlichkeit, leider noch viel zu wenig! Es ist eine wahnsinnig verhängnisvolle Sache, welche leider zu schnell entgleist und zur völligen Isolation führt – Kontakte im Internet ersetzen eben keine echten Menschen und erst recht keine anderen Freizeitaktivitäten. Man verliert seinen Job und schnell hat man noch mehr Probleme an der Backe. Ich könnte da einen ganzen Aufsatz schreiben, wenn nicht sogar eine ganze Geschichte 😉 Auch wenn ich das Buch nicht kenne: ich hoffe, es kommt auch mal in Schulen zur Sprache!

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  2. Oh ja, das dünne Büchlein mit dem schweren Inhalt würde sich sehr gut als Schullektüre eignen, da hast du recht.

    Mir wurde auch schon Internetsucht vorgeworfen – interessanterweise waren das aber Videochats mit Freunden, die ich auch real getroffen habe. Das war halt schöner als Fernsehen…

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