[Rezension] Wien, Stadt der Vampire

Wien, Stadt der Vampire – Fay Winterberg
Art skript Phantastik Verlag
Taschenbuch, 1. Auflage 2012
120 Seiten

8,70 €

Band 1, empfohlen ab 16 Jahren

Wir haben das Jahr 2207. Seit gut 200 Jahren haben sich die Vampire den Menschen offenbart, was jedoch auch zu heftigen Kriegen geführt hat.
Doch nach und nach konnten die Menschen sich mit den andersartigen Wesen einigen und heute leben Vampire und Menschen Seite an Seite, ebenso wie mit Werwölfe. Dabei werden sogar Kinder gezeugt, halb Mensch, halb Vampir.
Die junge Halbblüterin Lilith erforscht die Vampirgeschichte und das Verhalten von Werwölfen. Dank ihres berühmten Vaters wird sie zum Debüt des Prinzen von Wien eingeladen – doch dort erwartet sie mehr als ein entspannter Ball und Gespräche über ihre Forschung…

Wien, Stadt der Vampire“ ist der Auftakt einer neuen Reihe, die der blutjunge Art skript Phantastik Verlag herausgibt. Damit wagt die Verlegerin ganz schön viel, dann in dem Roman werden zwar unzählige Fragen und Anknüpfpunkte für Fortsetzungen aufgeworfen, aber so ganz kommt die Geschichte noch nicht in Schwung.

Schön war, dass zu Beginn gleich eine geschichtliche Einleitung den Leser in die Geschichte brachte. Die Protagonistin Lilith hält einen Vortrag über die Vampir-Historie an der Uni, und so startet sich der Roman viel besser. Allerdings habe ich mich mit dem gestalteten New-Steampunkt-Age nicht ganz zurecht finden können. Die Zukunftsvision war mir nicht immer gut genug erklärt, aber ich finde die Idee an sich recht faszinierend. Die Menschen besinnen sich auf alte Werte, werden Umweltbewusster – finde ich gut. Mir erschloss sich nur nicht, warum das mit dem Krieg zwischen Menschen und Vampiren kam. Ich konnte es mir denken, aber im Buch wurde es leider recht nachlässig behandelt.

Das Buch ist recht dünn, aber wundervoll gestaltet. Kräftige rostrote Farben verraten schon, dass es sich um Steampunk handelt, und verschlungene Ornamente zieren den Titel und jedes neue Kapitel. Trotz der geringen Seitenzahl sind die Seiten aber sehr gut gefüllt, weil das Buch etwas quadratischer ist, als wir es von manchen Taschenbüchern kennen.

Die Schreibart der Autorin ist locker, und sie findet Kleidung eindeutig sehr faszinierend. Wenngleich die Handlung manchmal etwas oberflächlich war, wusste ich doch immer, wie Lilith angezogen war…

Insgesamt finde ich das Buch als eines der ersten aus dem Art skript Phantastik-Verlag gelungen, und freue ich mich auf Folgebände. Von mir gibt es 4 Sterne.

★★★★☆
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2 Gedanken zu “[Rezension] Wien, Stadt der Vampire

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