[Rezension] Ich hab dich im Gefühl

Ich hab dich im Gefühl – Cecilia Ahern
Fischer Taschenbuch
3. Auflage Oktober 2009
413 Seiten

9,99 €

Manchmal tut man etwas aus einem sehr, sehr herzlichen Grund und bewirkt damit widerum etwas wirklich Schönes. So auch Justin, der sich einmal dazu überwinden kann, Blut zu spenden – und damit etwas sehr selbstloses tut.
Das Blut erreicht Joyce, die damit eine zweite Lebenschance erhält. Und nicht nur dass, sie hat scheinbar durch das Blut mehr als rote Zellen erhalten, denn plötzlich kann sie verschiedene Sprachen, weiß Unmengen über Kunst und isst wieder Fleisch.
Seltsamerweise begegnen sich Joyce und Justin sogar mehrfach und sind absolut fasziniert voneinander. Aber wie das Leben spielt, haben beide eine unglückliche Ehe hinter sich – und sind damit gehemmt, aufeinander zu zu gehen…

Ich hab dich im Gefühl“ ist das Buch, was laut BookCook am längsten auf dem SUB liegt. Na gut, das war eigentlich „Ayla und die Mammutjäger“, aber das Buch habe ich abgebrochen.
Und Cecilia Ahern wollte ich schon länger mal lesen – das Buch hab ich ja nicht umsonst gekauft.

Allerdings weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll. Die Geschichte begann süß und schmalzig, entwickelte sich aber ganz komisch. Ich mag ja keine Bücher, in denen die Protagonisten so übertrieben lange umeinander herumscharwenzeln und sich einfach nicht aufeinander zu bewegen. Und das tun Justin und Joyce…

Nachdem vor kurzem auch „P.S. Ich liebe dich“ im Fernsehen lief, habe ich mehr Gefühl erwartet. Stattdessen las ich über Verwirrung, Angst und Selbstzweifel. Das Buch las sich sehr schnell und flüssig, aber es passierte irgendwie nichts zufriedenstellendes.

Aus der Idee mit dem Blut spenden und der Übertragung hätte man viel mehr Romantik holen können. Lustig fand ich einzig Joyce‘ Dad und die Szenen mit ihm. Das machte das Buch für mich erträglich. Im Prinzip war es eine sehr schöne Geschichte über eine Tochter und ihre Beziehung zum Vater – das war wirklich lesenswert.
Aber Joyce und Justin? Ich hatte mehr erwartet…

Deswegen gebe ich 3 Sterne. Und von Cecilia Ahern lese ich nichts mehr, sorry.

★★★

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