[Rezension] Mylady spielt gefährlich

Mylady spielt gefährlich – Elizabeth Hoyt
Mira Taschenbuch
Taschenbuch, 2. Auflage März 2011
396 Seiten

6,99 €

Lady Georgina wird auf ihre Ländereien gerufen. Seltsame Schafsmorde gehen bei den Bauern um, und sie hofft auf Hilfe durch ihren Verwalter Harry Pye. Doch dieser ist nicht nur ein sehr fähiger Verwalter. Er ist zudem äußerst attraktiv – und ebenso hingerissen von seiner Herrin wie sie von ihm.
Gemeinsam machen sie sich auf Spurensuche nach dem Mörder, und kommen sich dabei ein bisschen näher. George ist hingerissen von ihrem Begleitert und hadert mich sich, ob sie ihrem Verlangen nachgeben soll.
Harry zügelt sein Verlangen nur so lange, bis auch die Lady dem ihren nachgibt. Und wie erwartet ruft diese Affäre keine Freude in ihrem Umfeld hervor.
Ihre außerstandesgemäße Liebelei bleibt nicht ohne Folgen…

Mylady spielt gefährlich“ beginnt plötzlich und unerwartet. Auf der ersten Seite wird man in die Handlung geworfen und muss sich zurechtfinden. Ich habe mehrere Seite gebraucht, bis ich gemerkt habe, dass George Lady Georgina ist! Sie ärgert sich im ganzen Buch über ihren Namen – zu recht, wie ich finde. Wie kann man nur einen Männernamen für so eine hübsche Frau benutzen?

Die Leidenschaft zwischen Harry und George prickelt von ihrer ersten Begegnung an heftig. Natürlich geraten sie in einen Regen und müssen sich aus den nassen Klamotten pellen, und können sich nur notdürftig verhüllen.
Ich fand schön, dass die beiden nicht sofort ihrer Lust nachgeben, sondern tatsächlich erst einmal nachdenken. Sehr angenehm! So konnte man sich mit beiden ein wenig anfreunden und war selber ganz angespannt, dass sie sich jetzt bitte mal küssen sollten.

Die Sichtweise war abwechseln aus Harrys und aus Georges Sicht. Somit hat man auch unterschiedliche Blickwinkel der Geschichte gesehen. Der Wechsel war allerdings nicht abrupt oder vorschnell, sondern immer nachvollziehbar.

Wie es bei einem Alpha-Helden ist, ist Harry natürlich erfahren mit dem weiblichen Geschlecht, weiß im Akt genau die richtigen Knöpfe zu drücken und ist einfach ein toller Mann, den frau lieben muss! Es ist einfach wunderschön zu lesen, wenn der Mann die Frau so sinnlich begehrt, und richtig zu händeln weiß *seufz*

Ihr lest, mir hat das Buch wieder gefallen. Wie sollte es auch anders sein. Ich könnte meckern, WIE die beiden sich immer geliebt haben, aber irgendwie passt es auch wieder. So ganz unschön war es ja nicht – und die Beschreibungen fand ich super dezent diesmal. George entdeckt nicht den Spaß am Sex und ist sofort hemmungslos, sondern lernt den männlichen Körper langsam kennen.

Wunderbar war natürlich die Schlussszene in der Kirche – aber die verrate ich natürlich nicht 😉

Ein rundherum angenehmer Roman, der mich wieder in die viktorianische Zeit entführt, sehr angenehm zu lesen war und mich erneut von Elizabeth Hoyts Büchern schwärmen lässt. Volle Punktzahl!

★★★★

Weitere Romane der Autorin:
Mein sündiger Engel (zur Rezension)
Wild wie mein Verlangen

sowie Kurzgeschichten bei Cora.

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