[Blogtour] 10. Tag der Blogtour von Annette Eickert und Kate Sunday

Heute zieht die Blogtour von Annette Eickert und Kate Sunday über meinen Blog.
Bisher haben wir eine Menge erfahren, und mit mir geht die Blogtour leider schon zu Ende.
Dafür ist dann die Schnitzeljagd auch endlich zu Ende und ihr könnt gewinnen!
Nochmal zur Übersicht:

Tag 1: Vorstellung der Bücher bei Carol Grayson Dark Romance
Tag 2: Charaktervorstellungen einiger Personen bei Moonangels Fantastic World
Tag 3: Die Musik zum Buch bei Literaturfees Blog
Tag 4: Die Möglichkeit, den Autorinnen Fragen zu stellen bei Bücherzauber
Tag 5: Antworten auf die an Tag 4 gestellten Fragen bei Manjas Buchregal
Tag 6: Die Handlungsorte von „Sträflingskarneval“ bei Andrea El Gato
Tag 7: Die Handlungsorte von „Das Lachen des Kookaburra“ bei Andrea El Gato
Tag 8: Interview mit Kate Sunday bei Lesen und mehr
Tag 9: Interview mit Annette Eickert auch bei Lesen und mehr

Ihr wisst nun, welchen Soundtrack die Bücher schmücken, wie die Handlungsorte aussehen und durftet bereits Fragen stellen. Etwas ausführlicher erzählen die beiden nun etwas von sich.
Wie schreiben die beiden eigentlich, haben wir uns gefragt. Mit festen Ritualen? An einem bestimmten Platz? Zu einer Tasse Tee? Lest selbst.

Annette Eickert:
Ich versuche täglich immer wieder ein wenig zu schreiben, doch manchmal kommen Dinge dazwischen, die es verhindern. Und genauso sind auch meine Schreibgewohnten. Sie variieren je nach Lust und Laune und doch folgen sie teilweise einem festen Muster.
Früher habe ich einmal vor der Tastatur gesessen und geschrieben, bis ich festgestellt habe, dass ich doch viel lieber auf die klassische Art schreibe. So sitze ich mit Schreibblock und Kugelschreiber bewaffnet gerne auf dem Balkon und höre Musik mit meinem MP3 Player. Musik ist für mich ganz wichtig, denn ohne Musik im Hintergrund fehlt mir einfach etwas. Es kam sogar schon vor, dass mich die Musik bei Szenen inspiriert hat.
Viele Inspirationen und Ideen fallen mir bei den seltsamsten Dingen ein, beim Einkaufen, beim Quatschen mit Freunden, beim Lesen oder beim Fernsehschauen. Und da ich sehr gerne Dokumentationen sehe, ist die Zahl meiner Grundideen in den letzten zwei Jahren beachtlich gewachsen. Manchmal ist es einfach ein Ort, der mich fasziniert, oder eine Begebenheit und anschließend denke ich meist noch lange darüber nach und plötzlich macht es „Klick“ und die Idee ist geboren.
Aber bevor ich einfach drauflos schreibe, recherchiere ich. Dass tue ich auch manchmal noch während einer Geschichte. Doch die Recherche ist bei mir fast genauso unterschiedlich, wie meine Schreibgewohnheiten. Es kam schon vor, dass ich mir reale Orte ausgesucht habe, die ich bereits selbst besucht habe, aber auch das Internet ist sehr hilfreich, ebenso wie Bücher. Meine Notizen notiere ich mir grundsätzlich auf einem Block, denn den kann ich überall mit hinnehmen, was ich auch oft tue. Und was ich auch schon des Öfteren benutze sind Landkarten. Vor allem bei meinem Buch „Sträflingskarneval“ sind sie zum Einsatz gekommen. Im Bereich Fantasy, habe ich sogar schon meine eigene Landkarte gezeichnet und meine eigenen Völker kreiert, auf die ich sehr stolz bin.
Aber nicht nur ich alleine sitze da und recherchiere, sondern ich tausche mich gerne mit Freunden über Facebook, Twitter und am Telefon über meine Ideen aus. Ihre Meinungen sind mir ganz besonders wichtig.
Die tägliche Wörteranzahl, die ich schreibe, variiert. Manchmal könnte ich stundenlang dasitzen und schreiben, an anderen Tagen hat mir meine Muse den Rücken gekehrt, was aber doch eher selten der Fall ist.
Es gibt nur ein Ort und eine Sache, wo ich definitiv nie schreiben kann, vor dem Fernseher oder wenn Menschen um mich herumwuseln. Das ist für mich wie eine Blockade und deshalb versuche ich es immer zu vermeiden.

Kate Sunday:
Wann, wo, wie und vor allem wie lange schreibe ich?

Eine knifflige Frage. 🙂
Natürlich versuche ich, täglich zu schreiben, was jedoch leider nicht immer klappt. Manchmal kommt etwas dazwischen, das meine schönen Schreibpläne über den Haufen wirft, sei es, dass ein unerwarteter Arztbesuch ansteht, oder ein Anruf aus der Schule erfolgt, mit der Bitte, das eine Kind abzuholen, oder es steht plötzlich Besuch vor der Tür …
Zum Glück klappt es aber doch oft, dass ich die nötige Zeit und Ruhe zum Arbeiten finde. Ich ignoriere die Wäschehaufen, die darum betteln, in die Waschmaschine gesteckt zu werden, und verschiebe die leidige Küchenarbeit auf später. Meist setze ich mich direkt nach dem Frühstück an den PC. Allerdings muss ich gestehen, dass ich sogar manchmal – ich weiß, es ist ungesund – vor dem Bildschirm esse. Fragt mich nicht, wie viele Krümel ich hin und wieder aus meiner Tastatur schütteln muss! 😉
Ich habe das Schreiben mit der Hand fast ganz aufgegeben; das Tippen geht einfach schneller und ist bequemer. Sicher liegt es auch daran, dass ich einmal in grauer Vorzeit einen Schreibmaschinenkurs mitgemacht habe (Fragt bitte nicht, wann das gewesen ist 😉 und daher das Zehnfingersystem beherrsche.
Wenn draußen die Sonne scheint, mache ich das Fenster ganz weit auf, schicke ein Stoßgebet gen Himmel, dass sich nicht sämtliche Rasenmäher der Nachbarschaft zum gemeinschaftlichen Mähen verabredet haben, und fange an. Also ich nehme mir vor, anzufangen. Aber natürlich muss ich erst noch schnell schauen, ob ich Post bekommen habe, und ob etwas Wichtiges in der Welt geschehen ist, das ich auf keinen Fall verpassen darf. Aber jetzt geht es wirklich los! 🙂 Dann lasse ich mich auch selten ablenken, das Telefon mag so lange klingen, wie es will, und der Mann vom Paketdienst, der draußen vor dem Tor steht, wartet leider auch vergeblich. Und wenn ich ganz viel Glück habe, dann finde ich manchmal nachmittags noch einmal ein, zwei Stündchen Zeit, in denen ich meine Geschichten weiterspinnen darf 🙂

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