[Rezension] Hourglass Die Stunde der Zeitreisenden

Hourglass Die Stunde der Zeitreisenden – Myra McEntire
Goldmann
Aus dem amerikanischen Englisch von Inge Wehrmann
Taschenbuch, Mai 2012
380 Seiten

12,99 €

Emerson ist zwar erst 17 Jahre alt, hat jedoch schon sehr viel in ihrem Leben erlebt. Sie hat ihre Eltern in einem Unfall verloren, musste in eine psychatrische Anstalt – und kann Geister sind. Zumindest glaubt sie, dass es welche sind. Sie sind immer aus der Vergangenheit und verschwinden wenn Em sie berührt. Keiner glaubt ihr so richtig, nicht mal Ems Bruder Thomas, bei dem sie wohnt.
Doch um ihr zu helfen, engagiert Thomas den jungen Michael, der für eine Organisation namens Hourglass arbeitet – und auch er kann die Zeitlosen sehen, wie er sie nennt.
Michael behauptet, gemeinsam mit Em könnten sie sowohl in die Zukunft als auch in die Vergangenheit reisen. Das hat er auch gleich vor, denn er möchte gerne seinen Mentor und Lehrer retten.

Doch die Vergangenheit zu stören, kann die ganze Gegenwart verändern. Und wirklich Zeit für Vorbereitungen haben die Leute aus Hourglass auch nicht, denn ihr Gegenspieler ist Ihnen scheinbar immer einen Schritt voraus…

Hourglass“ wurde viel angepriesen in den letzten Wochen. Viele Blogger haben es besprochen und ich habe unterschiedliche Meinungen gehört. Weil es ein Roman von Goldmann ist, habe ich mich schon sehr darauf gefreut. So ganz wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, aber zumindest in einigen Hinsichten.
Das Buch war nicht mein erster Zeitreise-Roman. Einige von euch kennen vielleicht die Glenna McReynolds-Reihe über keltische Reisende, die ich mal in meiner Schulzeit gelesen habe (damals leihweise, heute sind die Bücher auch in meinem Besitz) .

Ich muss ehrlich sagen, dass mich in diesem Band einige Dinge nicht sonderlich vom Hocker gerissen haben. Zuerst die Protagonistin. Ich habe sogar während des Nicht-lesens darüber nachgegrübelt, warum ich sie nicht mag. Oder mich zumindest nicht mit ihr anfreunden kann. Ich habe aber keine Antwort gefunden. Das ist ziemlich schade, spielt sie ja nun eine nicht geringe Rolle.
Dann die Romantik. Ganz ehrlich? Nur weil Glühbirnen platzen und der Strom überdreht erzeugt das keine romantische Stimmung für mich. Michael war also auch eher nicht so mein Typ (eher Kaleb *mjomjom*), und somit hab ich mit der Liebesgeschichte auch nicht so meine Freuden gehabt.

Ganz anders aber die Idee. Bis zum Schluss war offen, wer mit wem agiert, wem wir vertrauen können und wer was angestellt hat. Das fand ich gut!
Die Idee mit der Zeitreise und das drumherum mit den physikalischen Erklärungen fand ich auch sehr gut. Ich habe davon keine Ahnung, also könnte mir die Autorin sonstwas verkaufen 🙂

Die Nebenfiguren fand ich auch sehr spannend (wie gesagt…), und ich freue mich, dass die Autorin laut Klappentext auch weiterhin in der Welt von Hourglass Geschichten schreiben will.

Letztendlich kann ich sagen, dass ich das Buch zunächst etwas dröge fand. Mit dem Fortschreiten der Handlung, dem Ansteigen der Spannung und dem Verlauf der Geschehnisse mit und durch die Zeitreisen gefiel mir das Buch aber immer besser. Deswegen vergebe ich trotzdem vier Sterne, weil die Liebesgeschichte schließlich nicht ganz unnötig war und zu einem gelungenen Showdown geführt hat.

★★★★☆
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2 Gedanken zu “[Rezension] Hourglass Die Stunde der Zeitreisenden

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