[Rezension] Das göttliche Mädchen

Das göttliche Mädchen – Aimeé Carter
Mira Taschenbuch
Juni 2012
300 Seiten

9,99 €

Ihre Mutter liegt im Sterben, und Kate kann ihr den Wunsch nicht ablehnen, zurück nach Eden zu ziehen. Dort ist ihre Mutter aufgewachsen, und Kate wird dort ihr letztes Highschooljahr abschließen.
Doch schon nach wenigen Tagen lernt Kate die arrogante Ava kennen, Captain der Cheerleader und liiert mit dem Quaterback Dylan. Bis auf den seltsamen James scheint niemand Kate so richtig zu mögen.
Als Ava Kate unter dem Vorwand einer Party in einen Wald lockt, muss Kate erfahren, dass scheinbar ein grausames Spiel gespielt wird. Denn Ava bringt sich in Lebensgefahr – doch dann taucht der still Henry auf, der Kate verspricht Ava zu retten. Und auch ihrer Mutter kann er helfen, einzig unter der Bedingung, dass Kate wie Persephone sein Wintermädchen wird. Denn Henry sagt, er wäre Hades, der Gott der Unterwelt…

Das Buch „Das göttliche Mädchen“ wurde groß angepriesen. Und zu recht! Nachdem ich die Geschichte kennen gelernt, mich mit Kate beschäfftigt und das Grundgerüst der skizzierten Welt verstanden hatte, war es einfach nur schön.
Aimeé Carter hat in der Tat die griechische Mythologie komplett umgekrempelt und auf ihre Welt angewandt. Der unnahbare Henry, der Herrscher der Unterwelt, der ein süßer 20-jähriger sein soll… irgendwie geniale Idee. Und Eden Manor, das so wunderbar klang, dass ich am liebsten selber sofort dort angereist wäre.

Die Protagonisten wachsen einem schnell ans Herz. Besonders Kate mit ihrer Liebe zu ihrer Mutter und dem verantwortungsvollen Drang, endlich jemanden retten zu können – wenn sie das bei ihrer Mutter schon nicht schafft. Natürlich hat auch sie dieses Protagonistenkrankheit, sich für alles verantwortlich zu fühlen.

Weil ich zufällig am vergangenen Sonntag viel Bus- und Bahnfahrten hatte, ließ sich das Buch sehr schnell durchlesen. Die Schreibart ist ruhig und angenehm, die Handlung schreitet zügig voran (immerhin müssen auf den wenigen Seiten etwa 7 Monate dargestellt werden). Ich hätte am Ende gerne mehr gewusst und weitergelesen, so schön war es in dieser Welt.

Und das Ende war nicht nur überraschend, es war sehr zufriedenstellend! Ich denke ja selber beim Lesen wenig über mögliche Ausgänge nach, sondern lasse mich überraschen. Und diesmal fand ich den Ausgang gelungen und gut überlegt.
Übrigens ist im Anhang eine Liste mit den Göttern und den im Roman darstellenden Figuren. Da hab ich öfternachgeschaut, wer denn nun wer ist und mit wem im Zusammenhang steht.

Ich kann eigentlich nicht meckern. Die Geschichte war rund, die Geschehnisse sehr aufregend und die Liebesgeschichte ansprechend romantisch ohne Kitsch oder unpassender Erotik. Deswegen von mir volle Punktzahl.

                                                        ★

Und welch Freude: Im November erscheint bereits Band 2 „Die unsterbliche Braut„!

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3 Gedanken zu “[Rezension] Das göttliche Mädchen

  1. Lass' es bald Monatsmitte sein, dann gehört es mir 😀 Freue mich schon richtig drauf. Das mit der Liste finde ich übrigens echt gut. Ich lese ja gerade 'Frostkuss', da wäre solch eine Liste ganz schön gewesen.

    Liebe Grüße
    Marleen

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