Von Löwen und Ratgebern – Fazit der Themenwoche

Mitte Mai hatte ich meine tolle Kinder- und Jugendbuchwoche. Mitgemacht haben unterschiedlichste Autoren und Autorinnen, die sehr verschiedene und interessante Antworten gegeben haben.
Mein Fazit für mich ist jedoch, dass ich bei meiner nächsten Themenwoche (ja, ist schon wieder eine geplant 😉 ) deutlich eher vorausplane und viel viel mehr Zeit dazwischen lasse. So hatte ich nämlich leider das Gefühl, dass drei Posts am Tag zu viel sind – dabei hatten meine Autoren so viel zu sagen!
Mindestens ein Tag Abstand brauchen die Interviews. Doch damit ihr jetzt nichts übersehen habt, hier nochmal die Liste mit den Teilnehmern und Posts.

Sylvia Dölger, Rezension und Interview
Hans-Christoph Liess, Rezension und Interview
Heidemarie Brosche, Rezension und Interview
Uwe Kullnick, Rezension und Interview
Mechthild Gläser, Rezension und Interview
Diana J. Jacobs-Waibel, Rezension und Interview
Anika Beer im zweiten Interview und die Gastrezension.

Im Spätsommer und im Winter möchte ich noch (sogar gleich) zwei Themenwochen machen. Zum einen wird es ein Burnout-Special geben, weil ich mittlerweile einiges an Lektüre darüber zusammen habe (unter anderem „Warum es nicht schlimm ist, in der Schule schlecht zu sein“ von Heidemarie Brosche). Nein, ich habe selber noch nicht die Erfahrung gemacht aber finde das Thema sehr interessant. Und musste leider bereits zwei Bekannte darunter leiden sehen.
Zur Erotik gibt es noch fast keine Pläne. Weil aber erotische Literatur zu meinem Bücherschrank dazugehört, möchte ich euch dann wieder Autoren und (meiner Meinung nach) gute Bcher vorstellen.

Wie fandet IHR denn die Themenwoche und interessieren euch die nächsten Themen?

Zum Abschluss möchte ich euch noch zwei Bücher vorstellen: Eines, dass bereits von Heidemarie Brosche im Interview erwähnt wurde, und eines. das mir Antje Szillat ans Herz gelegt hat, und bei dem auch Heidemarie Brosche mitgearbeitet hat (es klingt nur komisch, dass ich so viele Bücher von Heidi hier rumliegen hab – das ist aber bloßer Zufall 🙂 ):

Meine Ratgebersammlung

Kinder- und Jugendbuch schreiben und veröffentlichen“ ist ein Ratgeber für angehende Autoren. Viele Tipps davon können aber alle Schreibwütige nutzen. Fehler, die man als „naiver Anfänger“ macht – und die sich vermeiden lassen, davon erzählt Heidemarie Brosche.

Anders als beispielsweise „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ (James N. Frey) oder „Von der Kunst des Schreibens“ (Julia Cameron) zeigt Heidemarie aber weniger praktische Übungen auf oder macht Vorschriften, wie es gut klappen könnte. Anhand von Beispielen anderer Autoren und eigenen Erfahrungen erzählt sie bloß, wie es bei ihr lief. Das Buch eignet sich als leichte Lektüre, aber auch als Vorlage für die eigene Schreibarbeit.

Wie der Löwe ins Kinderbuch flog“ ist eine Vorstellung vieler vieler Autoren. Auf maximal drei Seiten stellen Autoren ihre Bücher vor, bzw. ihre eigenen Lieblingsveröffentlichungen, wie sie auf ihre Ideen komen, warum es Kinder- (bzw. Jugendbücher) geworden sind und wie (und wo) sie arbeiten. Reichlich bebildert und sehr hochwertig werden viele (mir) bekannte Autoren vorgestellt. Antje Babendererde, Katja Brandis, Gabriella Engelmann und Susanne Fülscher erzählten mehr über sich – ihre Bücher mag ich sehr gerne.
Doch auch viele andere männliche wie weibliche Schriftsteller werden vorgestellt und ich war immer wieder erstaunt, wie persönlich manche Anekdoten sind.

Besonders ist, dass auch Kinderbuchillustratoren wie Dagmar Henze, Anke Faust und Catharina Westphal ihre Geschichten erzählen. Nicht nur die Erzähler, sondern auch die Künstler in den Büchern sind wichtig und ein Teil, und das macht diese Sammlung von Kurzbiografien sehr besonders.

Vorstellungsseiten von Katja Brandis

Das Buch eignet sich also sehr als Inspiration für weiteren Lesestoff oder als Anregung für die eigene Karriere. Man kann es komplett durchlesen oder einfach immer mal wieder reinschnuppern, vielleicht wenn man einen der aufgeführten AutorInnen gerade liest.
Eine tolle Zusammenstellung, die ich im Regal nicht missen möchte.

 Weitere Ratgeber:
Über die Kunst des Schreibens (Wilhelm Ruprecht Frieling)
Über das Schreiben (Sol Stein)
Schriftsteller werden (Dorothea Brande)

Und mein absoluter Favourit, der leider etwas veraltet ist, aber in vielen Dingen dennoch sehr lehrreich: Grundlagen und Techniken der Schreibkunst 

Ich hoffe, damit kann ich angehenden Schriftstellern ein wenig helfen und habe euch wieder um etwas mehr Lesestoff bereichert 🙂

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2 Gedanken zu “Von Löwen und Ratgebern – Fazit der Themenwoche

  1. Deine Themanwoche hat mir supergut gefallen, ganz großes Kompliment!

    Die Ratgeber habe ich (und noch viele mehr) konsumiert, muss aber sagen, dass sie mir persönlich nicht viel gebracht haben, außer vielleicht Sol Steins Hinweis, immer spezifisch zu sein: Also nicht „ein Vogel sang auf dem Baum“, sondern „eine Amsel pfiff auf der Buche“.

    Liebe Grüße
    Franziska

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  2. Das ist ja mal informativ – die Bücher gucke ich mir mal genauer an, vielleicht ist ja was für mich dabei. Bisher hatte ich leider eher pech mit solchen Büchern, wobei mir meine Geschichten meistens einfach zufliegen – ich schaffe es nur nie, am Ball zu bleiben 😉

    Liebe Grüße
    Marleen

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