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[Rezension] Die sagenhaften Göttergirls 1

Die sagenhaften Göttergirls 01 – Die Neue am Olymp – Suzanne Williams / Joan Holub
Schneiderbuch
Übersetzt von Verena Kilchling
Hardcover, März 2012
153 Seiten

8,99 €

Altersempfehlung des Verlags: Ab 10 Jahren

Irgendwie hat Athene gewusst, dass sie etwas besonderes ist. Denn als ein Brief von ihrem Vater Zeus einflattert, der sie auffordert, SOFORT an die Olymp High zu kommen und dort das Handwerk einer Göttin zu erlernen, fühlt es sich nur richtig an. Doch damit muss sie auch ihre Freundin Pallas zurücklassen, die nur eine Sterbliche ist.
Doch Athene blickt nach vorne und wählt in der neuen Schule gleich 5 statt den 2 üblichen Fächern an, denn schließlich ist sie klug und raschgeistig.
Neben netten Mädchen wie Aphrodite, Artemis und Persephone lernt Athene aber auch Biester wie Medusa und ihre Zwillingsschwestern kennen. Und Poseidon, der von allen Mädchen nur angehimmelt wird.

Die erste Woche an der Olymp High ist eine Achterbahnfahrt der Abenteuer…

Die Neue am Olymp“ ist der Auftakt der Göttergirls-Reihe. Ich bin ganz unvorbereitet an das Buch herangegangen (ja, selbst den Klappentext habe ich vernachlässigt) und war zunächst total verwirrt. Athene sitzt an einem Schreibtisch, erhält einen Brief per magischer Luftpost und ist Zeus‘ Tochter. Ich habe die Wörter hervorgehoben, weil sie nicht so recht zusammenpassen wollten. Zeus und Athene schon, aber Schreibtisch und Brief per magischer Luftpost? Ohne Kommentare zu Umgebung, Zeit, Welt, etc. Gut, dachte ich, das kommt bestimmt noch.
In dem Brief wird Athene aufgefordert, an die Olymp High zu gehen. Hermes holt sie ab. Jetzt wurde es abstrus. Wo spielt das Buch überhaupt, und wann?

Im Laufe des Buches klärten sich dann einige Dinge. „Die Göttergirls“ ist soetwas wie Dschungelbuch-Kids oder so. Nach dem Schema, dass es eine Highschool für Götter gibt, bei der die späteren Götter sich erst entwickeln und erwachsen werden. Ihre Fähigkeiten kristallisieren sich erst heraus, auch wenn sie schon bestimmte Begabungen zeigen.

Die Geschichte spielt im antiken Griechenland, und die Schlacht von Troja findet gerade erst statt. Das fand ich eine lustige Idee, weil ja Götter an dieser riesigen Geschichte beteiligt waren. Die beiden Autorinnen haben sich einfach etwas neues ausgedacht – die angehenden Götter mussten die Helden im Unterricht „Heldologie“ steuern. Und Troja kam dabei heraus.

Sehr sehr einfach fand ich manche Namensgebungen. Herr Zyklop und Fräulein Hydra sind zwei Lehrer. Man weiß zwar sofort, worum es geht, aber etwas mehr hätte da kommen können.

Das Buch ist eigentlich ein Jugendbuch (bzw. fast noch Kinderbuch), vor allem für Mädchen. Die Sprache ist einfach, die Schrift groß, ebenso wie der Lerneffekt (mit Infoteil im Anhang). Erwachsenen würd ich es jetzt nicht zwangsläufig empfehlen, aber jungen Lesern auf jeden Fall. Und Fans der griechischen Mythologie, weil Williams und Holub mit viel Pepp und Humor die Götter aufarbeiten.

Für den ersten Band vergebe ich erstmal 3 Sterne. Da ich jetzt weiß, worum es geht, wird der 2. Band sicher besser bewertet und ich freue mich auch auf die Fortsetzung, weil die Mädels einfach süß beschrieben sind.

Von der Reihe gibt es bereits weitere Bände (3 und 4 erscheinen im August 2012)
02: Ausflug in die Unterwelt
03: Ein Herz für Aphrodite
04: Vorhang auf für Orion

In Amerika ist bereits der 9. Teil erschienen (Übersicht bis Teil 8)

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