[Rezension] Vermisse dich jetzt schon

Vermisse dich jetzt schon – Kajsa Ingemarsson
Woman Endlich-Sommer-Edition
Taschenbuch
dtv
294 Seiten

ab 6,95 €
Originalausgabe 14,00 €

Annika und Tommy sind das Vorzeigepaar mit der Vorzeigeehe. Zwei Kinder, ein Haus, ein tolles Leben. Doch Annika fühlt sich nicht so glücklich, wie sie sein sollte. Vielmehr langweilt sie ihr Leben, sie sieht keine Herausforderungen und fühlt sich beengt. Ihre Beziehung zu Tom ist einfach nur noch Alltag, irgendwie vergeht die Zeit ohne nennenswerte Ereignisse.
Bis Rickard in Annikas Büro eingestellt wird. Als er von seiner Freundin erzählt, ist Annika enttäuscht, irgendwie ist der neue Mitarbeiter sehr anziehend.
Bei verschiedenen Feiern kommen sich die beiden näher. Mit schlechtem Gewissen lässt sich Annika küssen, und kann sich nicht entscheiden ob sie ihre Ehe aufgeben sollte oder das neue, prickelnde Gefühl von etwas Verbotenem.
Doch Rickard ist nicht Tom. Und Tom nicht Rickard…

Vermisse dich jetzt schon“ ist ein ruhiger, sensibler Roman über die Tücken des Alltags und dem verzweifelten Versuch, die Leidenschaft nicht untergehen zu lassen. Das Thema von Ehe und Kindern und Alltag ist mir zum Glück noch fern, aber es hat schon sehr mitgenommen, dass Annika im Sog einfach gefangen war, ohne etwas tun zu können.

Der Roman greift eine Situation aus dem Leben, wie sie überall passieren kann. Kajsa Ingemarsson schreibt sehr leicht und einfach, sodass sich das Buch schnell weglesen ließ. Die gesamte Geschichte ist aus Annikas Sicht geschrieben, der Leser begleitet sie überall mit hin.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen für ein Lesevergnügen mit Alltäglichkeit und Kummer, aber auch Liebe und Hoffnung. Es ist nicht immer notwenig, etwas abzubrechen, weil sich etwas verändern muss. Auch das gewohnte Leben kann etwas sein, wofür es sich zu kämpfen lohnt.

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2 Gedanken zu “[Rezension] Vermisse dich jetzt schon

  1. Dein Schlusssatz gefällt mir unheimlich gut!

    Ich lese gerade „Links und Rechts vom Glück“ von Silke Schütze, welches eine ganz ähnliche Thematik hat. Sogar der andere Mann heißt ähnlich, nämlich Richard.

    LG
    Jai

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  2. Hey Jai 🙂
    Danke für das Lob – da wir ja hier eine Geschichte haben, die überall passieren kann und nicht nur im Buch passiert, sondern real geschieht, ist es nicht verwunderlich, dass eine andere Autorin ähnliches schreibt. Nur der Zufall mit Richard ist lustig 🙂
    LG
    Sandra

    Gefällt mir

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