Vom Beruflichen Dings und so

Ich möchte mein Blog jetzt mal dazu nutzen, mich zu bedanken. Es ist nämlich so, dass vor kurzem ein Projekt von mir zuende gegangen ist, für das ich viel Zeit investiert hat – und mich in beruflichen Fragen ziemlich gefestigt hat.

Ich spreche vom kürzlich erschienen Buch „Sträflingskarneval“ und von Annette Eickert. Über anderthalb Jahre ist es her, dass Annette über Twitter Testleser suchte und ich mich spontan meldete. Anders als einige andere Testleser hab ich nicht nur ein paar Schreibfehlerchen rausgesucht und weggestrichen, sondern mich mutig in inhaltliche Korrekturen gestürzt. Mit einer anderen Autorin hatte ich gerade erste lektorische Erfahrungen gesammelt und war voller Tatendrang, mein Wissen auszuleben.
Annette war ebenso dankbar für meine Hilfe – und irgendwie sind wir aneinander hängen geblieben. Ihre Geschichte entwickelte sich, wir chatteten und arbeiteten gemeinsam an einem Dokument. Der Kontakt lief über Mail und das Internet, irgendwie hat das gereicht.

Dass das Manuskript mal ein echtes Buch im Handel werden würde, war noch feeeeern…

Ich möchte jetzt keine Werbung für das Buch machen (obwohl es toll ist ^^), schaut euch einfach selber die Leseprobe an. Lange habe ich auch mit mir gerungen, ob ich eine Rezension schreibe, aber ich bin glaube ich einfach so subjektiv…

Deswegen sage ich jetzt hiermit DANKE an Annette. Sie ist nicht nur enorm wissbegierig (wer Ynsanter I und II und Pech und Schwefel gelesen hat, weiß, dass sie dazulernt), sondern auch offen und kontaktfreudig. Eine zarte Freundschaft haben wir über das Internet geknüpft, und ich bin wahnsinnig stolz, dass ich mit ihr so viele Erfahrungen über das Lektorien und die Arbeit mit dem Text machen durfte.
Denn es mag einfach klingen: Aber ich musste auch erstmal lernen, wie weit ich gehen darf. Einen Text zu verbessern ist leicht, einen Autor aber dazu anzuregen, etwas umzuschreiben nicht so sehr. Nicht ich schreibe die Wörter, ich helfe nur bei der Suche nach den richtigen. Und Annette hat wunderbar reagiert. Wenn ich zu weit ging, übernahm sie nicht sprachlos. Wir konnten konstruktiv miteinander arbeiten.

Annette hat mich ein bisschen mehr darin bestärkt, dass ich mit Autoren arbeiten möchte. Mit der Entstehung einer Geschichte. Mit der Ideenfindung und der Arbeit am Text. Mit den Feinheiten.
Dass das Buch jetzt erschienen ist, macht mich unbändig stolz, und ich denke, jedes kommende Buch wird eine ebenso große Freude sein. Aber Annette und ich haben mit Sträflingskarneval eine ganz eigene Geschichte, die mich noch lange lange begleiten wird. Sie war leider oder zum Glück nicht meine ganz allererste Erfahrung, weil Annette so hoffentlich auch von meinem Wissen schon profitieren konnte, aber etwas Besonderes ist es.

Deswegen DANKE Annette, für die Arbeit, für die Geschichte, für das Buch. Du wirst noch viele tolle Romane schreiben und veröffentlichen (!), weil du stark bist und an dich glaubst. Ich tue es auch!

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2 Gedanken zu “Vom Beruflichen Dings und so

  1. Sollte ich über dieses Buch stolpern, werde ich gewiss an dich denken.

    Ich finde es toll, dass du diese Erfahrung mit uns geteilt hast und ich denke/hoffe, sie wird einigen Menschen Hoffnung geben, an ihrem Traum zu arbeiten und auch mal Eigeninitiative zu zeigen. Ich weiß selber wie wichtig das ist – und das man nie wissen kann, was sich daraus entwickelt.

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  2. Soll ich mal ganz ehrlich sein … ich bin gerade etwas sprachlos. Aber genauso freue ich mich gerade wie ein Honigkuchenpferd 😀

    Ich danke dir von ganzem Herzen, weil du mir mit Rat und Tat in allen Belangen von Sträflingskarneval geholfen hast … dass ist kaum in Worte zu fassen, denn es steckt eine Menge Arbeit hinter dem Text, dem Inhalt, an den Satzstellungen, eigentlich an allem, was das Buch ausmacht.
    Wir haben uns beide manch eine Nacht um die Ohren gehauen, besonders kurz vor der Veröffentlichung und dass, obwohl du gerade beruflich und privat im Stress warst. Dafür möchte ich mich noch einmal herzlich bedanken!
    Sandra, deine vielen Hinweise und Tipps war wirklich Gold wert. Und wenn ich jetzt an meinen weiteren Buchprojekten schreibe, erinnere ich mich sofort wieder … „Halt, das kannst du so nicht schreiben“ … und/oder „Moment, da war etwas“.
    Auf jeden Fall war es eine sehr große Erfahrung für mich den Text komplett überarbeitet zu bekommen. Ich zwar an manchen Stellen nicht immer deiner Meinung, anfänglich, aber nach genauem Überlegen war ich so dankbar, dass du mich auf die Fehler aufmerksam gemacht hast.
    Wie schon oben gesagt, dass lässt sich von meiner Sicht kaum in Worte fassen.

    Aber eines weiß ich ganz genau … ohne dich, Sandra, wäre Sträflingskarneval nicht das Gleiche!
    Ich freue mich schon auf unsere weitere Zusammenarbeit und deinen Rotstift 🙂

    Liebe Grüße
    Annette

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