[Rezension] Dark Angel’s Summer: Das Versprechen

Dark Angel’s Summer Das Versprechen – Tabita Lee Spencer/ Kristy Spencer

Januar 2012
Arena Verlag
488 Seiten

Empfohlenes Alter vom Verlag: 14-17 Jahre

18,99 €

Einmal im Jahr sind Indie und Dawna für vier Wochen gleich alt. In dem Sommer, in dem sie 17 Jahre alt sind, stirbt ihre Großmutter und vererbt ihnen ein Haus und Land. Indies und Dawnas Mutter, die vorher schon gerne umgezogen ist und es nie lange an einem Ort aushielt, sieht das Grundstück als perfekte Möglichkeit für einen Neubeginn. Seit neustem sucht sie Kontakt zu Engeln, und läd ihren Lehrer, Shantani, zu sich ein. Indie und Dawna sind darüber kein bisschen begeistert, aber sie haben auch ihre eigenen Probleme.
Immer wenn sie gleich alt sind, passieren merkwürdige Dinge. Es regnet nicht und zwischen ihnen entsteht eine seltsame Verbindung. Und wie immer entwickelt sich der Sommer sehr geheimnisvoll und aufreibend.

Zurück auf dem Grundstück ihrer Granny treffen die Mädchen alte Bekannte, wie die Comtesse, eine Nachbarin, oder den Zigeuner Miley. Aber etwas hat sich verändert, denn Indie und Dawna sind älter als vor 7 Jahren, als sie zum letzten Mal zu Besuch waren. Auch wenn sich die Gegend gar nicht verändert hat, erinnern sich die Schwestern noch gut an die Geschichten – plötzlich sehen sie aber die Dinge aus anderen Blickwinkeln.
Während Miley um Dawna herumschwirrt, obwohl sie aus ihm nicht schlau wird, braut sich am Himmel wortwörtlich ein Unheil zusammen. Seltsame Krähenvögel tauchen auf, die nicht vor Angst auffliegen und nach einem erfolglosen Angriff auf Indie sogar einen Mann umbringen.

Die Probleme der Mädchen wären vielleicht lösbarer, würden nicht auch Shantani und ihre Mutter etwas aushecken, was mit Engeln zu tun haben soll…

Dark Angel’s Summer: Das Versprechen“ ist ein sehr gewaltiger Roman. Die Geschichte beginnt geheimnisvoll mit unterschwelligem Frust (der einen übrigens ziemlich lange begleitet). Indie und Dawna leiden unter ihrer Mutter, und hochpubertär schwanken ihre Gefühle und Stimmungen. Dawna, die 11-Monate ältere Schwester, muss die Mutterfigur übernehmen, womit sie aber ständig überfordert ist – vor allem, weil Indie ihr so nahe ist, wenn auch nicht ähnlich.

Sie wissen beide um ihre Unterschiede und sind doch verwundert, dass sie sich unterschiedlich entwickeln. Dawna fühlt sich zu Miley hingezogen, und Indie versteht ihre Verbindung zum einem geheimnisvollen Fremden nicht. Die Mädchen spüren ständig, wie nahe sie an der Lösung sind, vor ihnen steht jedoch immer eine letzte Hürde.

So baute sich auf den 480 Seiten eine immense Spannung auf, die mich an das Buch fesselte, wach hielt wenn ich eigentlich schlafen musste, und gebannt auf das Ende warten ließ.

Abwechselnd kann man aus der Sicht einer Schwester lesen. Diese Wechsel werden nicht nur farblich begleitet (Dawnas Parts begleitet eine schwarze Feder am unteren Seitenrand, Indies eine rote), sondern sind charakterlich auch stark unterschiedlich. So ist es einfach, sich zurecht zu finden.

Passend zur Geschichte ist das Buch in einem hellen Gelb gestaltet, die Seiten sind schwer und dick (für ein Jugendbuch üblich) und der Umschlag ist mit Feder und Lavendelbüschen verziert. Das Lesegefühl wird durch das Halten des Buches also verstärkt – ich hatte neben der Schwere des Buches auch immer Durst, da es in der Geschichte um einen staubtrockenen Hitzesommer geht.

Insgesamt hat mich das Buch zunächst etwas irritiert und dann gepackt, sodass ich gespannt auf den nächsten Teil warte, der zum Glück schon im Herbst erscheint!

Angekündigt wird mit dem Buch eine Tetralogie, es kommt also einiges auf uns zu (wie das Börsenblatt mir verraten hat, wird die Reihe Dark Angel’s Summer/Fall/Winter/Spring heißen ^^).

4 von 5 Sternen!

★★★★☆

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4 Gedanken zu “[Rezension] Dark Angel’s Summer: Das Versprechen

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