[Rezension] Mein sündiger Engel

Mein sündiger Engel – Elisabeth Hoyt
1. Auflage April 2011
Mira Taschenbuch
370 Seiten
7,95 €

In Maiden Hill, etwas außerhalb von Kent nahe London, findet Lucy einen nackten Mann im Graben. Führsorglich nimmt sie ihn mit zu sich nach Hause, obwohl der Captain, ihr Vater, nicht sonderlich begeistert ist.
Schon wenig später erwacht der verletzte Mann und stellt sich als Viscount Simon von Iddesleigh vor. Gegen jede Vernunft begehren sich die jungen Leute. Doch Simon lag nicht ohne Grund im Graben: jemand wollte ihn tot sehen.
Simon möchte die Liebe seines Lebens schützen, und kehrt nach London zurück, um sich um seine Feinde zu kümmern. Aber Lucy geht ihm nicht aus dem Kopf. Also kehrt er zu ihr zurück, und bittet um ihre Hand. Mit Lucy in London erhofft er sich ein leichteres Leben – aber Lucy findet etwas über ihn heraus, was ihre Ehe nur erschwert…

Mein sündiger Engel“ ist zuuufällig ein Buch, was auch in die Weihnachtszeit passt. Denn das Buch endet an Weihnachten – mit Frieden!
Der erste Eindruck, den die Geschichte vermittelte, war sehr prickelnd. Die Geschichte war nicht so klassisch (wenn auch irgendwie wieder doch ^^) und es interessierte mich, wie die Story ausging.
Lucy ist wie immer die feine Lady, bibelfest und Heilbringend, die aber ganz stark ist – außer in den Armen des Mannes. Gefangen in ihrer Frauenrolle wollte sie nichts mehr als Liebe. Und Lucy war in diesem Buch so naiv und niedlich, dass man sie einfach gern haben musste.
Simon war der Macho, wie wir ihn lieben! Animalisch, düster und voller Rache. Für die Ehre eines anderen Mannes kämpfte er bis aufs Blut in Duellen. Die Duelle überhaupt waren gelungen! Da sie für mich neu waren, war es eine Abwechslung, die gut in den Roman passte.

Wirklich interessant war, dass die Liebe sich in dieser Geschichte tatsächlich noch entwickelte, obwohl die Anziehung vom ersten Moment zwischen Lucy und Simon vorhanden war.
Und wie immer ging es teilweise dann richtig zur Sache, als die beiden endlich verheiratet waren.

Gerahmt wurde die Liebesgeschichte übrigens vom „Märchen vom Schlangenprinz“ – eine tolle Idee, weil man ständig wissen wollte, wie es weitergeht. Das Ende war … nein, das verrate ich nicht 😉

Teilweise trug Elisabeth Hoyt etwas dick auf, deswegen gibt es einen Punktabzug. Dennoch war das Buch leicht zu lesen, gehört in jedes Romantik-Fan-Regal und wärmt beim Lesen an einem düsteren, verregneten Winterabend. Ich gebe vier von fünf Sternen.

★★★★☆

Vielen Dank an den Mira Taschenbuch Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares!!!

Advertisements

Schreib mir einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s