[Notiz zum Buch] Dìonàrah – Das Geheimnis der Kelten

Cuillin Verlag
Vollständig überarbeitete Auflage Oktober 2009
ISBN 978-3941963009
Preis: 13,50 €

1. Satz:

Inhaltsangabe des Verlags:
Ceara O´Reilley, eine junge Archäologiestudentin, hatte eigentlich nie wieder nach Irland zurückkehren wollen. Doch dann geschieht bei Ausgrabungen etwas, das ihr Leben verändert.
Im Grab eines keltischen Clanführers entdeckt Ceara ein geheimnisvolles Tor, welches sie magisch anzuziehen scheint. Ausgerechnet mit Eric, den sie überhaupt nicht ausstehen kann, landet sie am Tag der Sommersonnenwende plötzlich in einer fremden und mystisch anmutenden Welt.
Ehe die beiden begreifen können, was gesehen ist, werden sie auch schon angegriffen.
Was hat es mit den mysteriösen Dämonenreitern und den todbringenden Schattenwölfen auf sich? Wer sind die schöne Fiilja Fio´rah und der geheimnisvolle Krieger Daron, der sie in letzter Sekunde rettet? Und warum soll ausgerechnet Ceara der Schlüssel zur Befreiung Dìonàrahs sein?
Für die junge Irin ist dies alles unbegreiflich, aber Krethmor, der Schattenmagier, fürchtet sie, während sein Erzfeind Myrthan all seine Hoffnung in sie legt.
Die Jagd auf die sieben magischen Runen beginnt …

Eigene Notiz:
Trotz einer sehr negativen Rezension habe ich das Buch Anfang des Jahres gekauft. Ich lese unheimlich gerne über Kelten – und habe mir trotz der Warnung sehr viel versprochen! Es kam wie es kommen muss: Ich wurde enttäuscht. Allerdings waren es nur zwei gravierende Mängel, die den Lesespaß minderten und mir die Freude auf einen zweiten Band verdarben. Zum einen die Schreibweise der Autorin. Weil ich selber gerade Texte korrigiere bin ich doppelt empfindlich, was Ausdrücke angeht. Und eine Geschichte, die vermehrt die kollektive Aufzählung „alle“ aufweist, nervt mich. „Alle keuchten“, „alle waren müden“, „alle gingen“ etc. Das ist so oberflächlich und einfach unschön! Da muss ich entweder annehmen, dass das Lektorat schlecht gearbeitet hat – oder kein richtiges Lektorat drübergegangen ist. Schade!
Zum anderen war die Erzählung sehr sehr oberflächlich. Die Geschichte raste nur so dahin. Am deutlichsten war eine Formulierung: „Er stieg in den Sattel und sie ritten über die Berge“ (so ähnlich). Das Buch beginnt wirklich nett, gefiel mir aber immer weniger. Beendet habe ich den Roman nur, weil ich wirklich ungerne Bücher abbreche – selbst schlechte.

Und dann der Titel. Von einem Geheimnis der Kelten ist nur gaaaanz indirekt die Rede. „Das Geheimnis von Dìonàrah“ wäre zum Beispiel viel passender gewesen.
Und dann endet das Buch mit einem fiesen Abbruch, und einfallsreich wurde der zweite Teil „Band 2“ genannt. Das verdirbt mir schon den Kauf. Harry Potter 7.1 und 7.2 konnte man verschmerzen, bei Büchern finde ich das unsinnig. Aber die Autorin hat scheinbar ein Fabel für solche Reihentitel – zum Glück sind die im Goldmann Verlag veröffentlichten Bücher anders benannt 😉

Doch es gibt Hoffnung am Horizont: Die Autorin veröffentlicht auch bei Goldmann, und das verspricht eine bessere Qualität. Ich werde ihr bei Gelegenheit eine weitere Chance geben. Vor allem „Thondras Kinder“ reizt mich. Es war eben nicht die Idee, die mir bei „Dìonàrah“ nicht gefallen hat, sondern die Umsetzung. Vernünftig lektoriert sollte da noch etwas herauszuholen sein 😉

Fazit: Dürftig.

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2 Gedanken zu “[Notiz zum Buch] Dìonàrah – Das Geheimnis der Kelten

  1. Das passt genauso wie die Faust aufs Auge! 😉 Ja, „Thondras Kinder“ ist genau die Reihe, die mich auch reizt. Und ich möchte sie irgendwann lesen. Mir hat es auch unglaublich Leid um die schönen Ideen in Dionarah getan. Schade, schade!
    LG
    Kathi

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