[Rezension] Die Seele des Schattens

Magyria Die Seele des Schattens (Band 2) – Lena Klassen

Penhaligon, Verlagsgruppe Randomhouse

Deutsche Ersterscheinung Mai 2011

Hardcover

576 Seiten

18,99 €

Achtung Spoilerwarnung: Ich rezensiere Band 2, und wer Band 1 noch nicht gelesen hat, sollte das schleunigst nachholen!!!

Wir erinnern uns: In einem grandiosen Kampf um die Pforte nach Magyria ließ Prinz Mattim, ehemals Prinz des Lichts, nun Kronprinz der Schatten, fast sein Leben. Der König von Akink verschloss die Pforte, und Akink schien endlich gerettet.

Wenige Wochen später jedoch stellen die Wächter der Lichtstadt fest, dass die Schatten und Wölfe noch immer stark und unbesiegbar sind – scheinbar ist die Pforte doch nicht verschlossen. Irgendetwas ist schief gelaufen, nur was?

Kunun, der dunkle König, kann seinem jungen Bruder Mattim nicht verzeihen, dass dieser die Schatten verraten wollte. Er schwört ihm, dass das noch nicht das Ende war!

Währenddessen kann Hanna nur mit Mühe ihre Gasteltern von ihrem Bleiben überzeugen, denn die haben das Verschwinden ihrer Tochter Réka gar nicht gerne gesehen.

Und der Kampf ist noch nicht vorbei. Denn Kunun glaubt fest daran, dass Rékas Familie ihm den Sieg bringt, genau wie sein kleiner Bruder.

Hanna und Mattim müssen ihre Liebe ganz, ganz hinten anstellen, denn plötzlich ist sowohl Budapest als auch Akink in allergrößter Gefahr!

Wird die Dunkelheit siegen?

Band 2 der Magyria-Reihe, „Die Seele des Schattens“ taucht sofort wieder ein, in Verzweiflung und die geringe Hoffnung auf ein gutes Ende. Der Anfang ist frustrierend und bedrückend! Vielleicht hat Lena Klassen es nicht absichtlich gemacht, aber ich wollte beim Lesen die meiste Zeit über die Ungerechtigkeit und Verzweiflung nur weinen. Ins Buch springen, Kunun aufhalten, die Dunkelheit stoppen.

Genauso wie Band 1 fesselte das Buch sofort, ließ einen nicht mehr los, das Buch nicht mehr zur Seite legen!

Der Titel hat auch in diesem Teil eine besondere Bedeutung, und sobald mir klar wurde, was passieren würde, habe ich fast gebetet, dass alles gut ausgeht!

An vielen Stellen im Buch war ich mir jedoch nicht sicher, warum die Figuren so handeln, weil es alles sehr plötzlich passierte, und ich überrumpelt wurde. Auch die ständigen Sätze „Sie wusste, er konnte nicht anders“ oder ähnlich, fand ich nicht immer nachvollziehbar.

Im Verlauf des Buches wurde auch deutlich, dass Mattim und Hanna nur eine begrenzte Zeit haben, dass ihre Liebe kaum endlich währt, auch wenn die Momente der beiden Lichtblicke in der zähen, verstimmenden Dunkelheit sind. Mattim ist ZU anders, es verlangt ihn zu sehr danach, endlich ein Wolf zu sein. Als dann das Schlimmste geschieht, kommt es plötzlich, und ich musste die Seite wieder und wieder lesen, weil ich es nicht glauben konnte…

Mir fiel auf, dass ich die Idee wirklich gut fand, dass ein Vampir (bzw. ein Schatten) irgendwann ein Wolf wird. Keine Vampir vs. Wolf-Thematik, endlich!

Auch diesmal fand ich das Cover sehr gelungen, diesmal ja in hübschem Lila.

Ich vergebe wieder volle Punktzahl, weil Lena Klassen mich erneut in den Fängen hatte, die Geschichte genauso stark war wie Band 1, und ich total süchtig nach mehr bin! Hoffentlich folgt noch mindestens ein Buch über Hanna und Mattim!

★★★★★

Vielen Dank an Randomhouse/Penhaligon für die Zusendung des Rezensionsexemplares!

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