[Rezension] Reden ist Silber, Küssen ist Gold

Reden ist Silber, Küssen ist Gold – Susan Mallery

Band 2 der Titan-Schwester-Reihe

Taschenbuch, Ersterscheinung 2011

8,95 €

352 Seiten

Die Rezension zu Band 1 findet ihr hier.

Inhalt:
Skye Titan lebt mit ihrer Tochter Erin bei ihrem Vater Jed Titan auf der Titan-Ranch. Nach dem Tod ihrer Mutter hat sie deren Erbe inzwischen in eine Stiftung investiert, die hungernden Kindern helfen soll.
Unterdessen kommt ihre Jugendliebe Mitch aus dem Krieg zurück – mit einem amputierten Unterschenkel. Trotz der noch bestehenden Anziehung zwischen ihnen lässt Mitch Skye nur körperlich an sie heran, stößt sie aber sonst ab.
Dann wird Skyes Stiftung sabotiert, und hinter der Aktion steckt auch diesmal kein Unbekannter. Ihr Halbbruder Garth Duncan mischt sich in die Familiengeschäfte ein, und keiner scheint ihn aufhalten zu können.
Seine feinen Intriegen spannen sogar Skyes Liebe Mitch ein – mit ungeahnten Folgen.
Und zur Krönung des Ganzen will Jed Titan seine älteste Tochter erneut verheiraten. Doch auch der neue Kandidat ist nicht zufällig gewählt, und scheint nicht nur Interesse an Skye, sondern auch an ihrer kleinen Schwester Izzy zu haben.

Meinung:
Teil 2 der Serie über die Titan-Geschwister ist aus Skyes und Mitch’s Sicht geschrieben. Kleine Einschübe zeigen auch die Gedanken von Izzy.
Dramatisch spitzt sich die Situation zu, als nach und nach Bekanntschaften und Liebschaften enthüllt werden.

Skye Titan ist anders als Lexi, die wir in Band 1 kennen gelernt haben. Lexi war taff, ist von zu Hause ausgezogen, wusste früh, dass ihr Vater ihr nicht das geben kann, was sie braucht. Skye ist ruhig, braucht ihren Vater, würde alles für ihn tun.
Zu Beginn des Buches werden Partyvorbereitungen geschildert, und Skyes Gedanken, warum sie das überhaupt noch macht. Ihr Vater behandelt sie wie ein Dienstmädchen, weiß nicht um ihren Wert, und will sie einfach nur an den höchstbietenden verkaufen. Doch nach dem traumatischen Tod ihrer Mutter klammert sich Skye an das letzte ihrer Familie, das sie noch hat: Jed.
Sie ist dankbar für ihre Tochter Erin, und würde auch gerne Mitch wieder in ihr Leben lassen, wenn dieser das zulassen würde. Beziehungsweise wenn die Umstände günstiger waren.

Anders als der Cruz aus Band 1 ist Mitch der knallharte Veteran. Er leidet unter dem Verlust seines Beines, und seine langsame Genesung ist so herzergreifend und mitreißend, dass ich auch in diesem Buch nicht aufhören konnte zu lesen.

Ein bisschen irritierend waren die Sex-Szenen, die auftauchtend, weil zwei Menschen einfach ihrer Leidenschaft nachgaben… aber doch in den Zusammenhang gequetscht wirkten. Dem Gesamteindruck tat das aber keinen Abbruch.

Wie schon Teil 1 kann ich Susan Mallery wärmstens empfehlen – für Fans von tollen Frauenromanen, witzigen Familiengeschichten und herzlichen Liebesgeschichten.

Ich vergebe fünf von fünf Sternen!

★★★★★
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