[Rezension] Liebe heilt alles

Liebe heilt alles – Dr. David Simon
Gesund durch Gefühle

Allegria (Ullstein) Verlag

Taschenbuch, 235 Seiten

8,95 €

Endlich sind wir frei, um gesund und ausgeglichen zu agieren, ohne die restriktiven Empfindungen von früher, die den Weg ins Leben verbauen. Grundlage dieses Buches ist ein Körper-Geist-Empfinden, das die seit Generationen erfolgreichen fernöstlichen Heilmethoden mit der modernen Medizin und den aktuellsten Errungenschaften der Neurologie verbindet. (Zusammenfassung des Verlags)

Über den Inhalt des Buches lässt sich eigentlich nur Anhand der eigenen Leseerfahrung berichten.
Nach dem ersten Eindruck war das Buch genauso, wie ich es mir vorstellte. Neben Übungen, den Geist zu reinigen und über die eigene Vergangenheit nachzudenken, gab es auch praktische Atemübungen, kleine Gymnastikübungen und viele viele Anregungen.
Für eine bessere Darstellung hier mal das Inhaltsverzeichnis:

Das erste Kapitel war ja bereits bei Vorablesen einzusehen, und hat mich bereits zum Nachdenken gebracht. Ehrlich gesagt habe ich keine einzige der Übungen richtig und ausführlich zu Papier gebracht, aber im Kopf habe ich mir zu allem immer etwas überlegt (dass ich nichts aufgeschrieben habe, kam auch daher, dass ich den Großteil des Buches in der Wanne gelesen habe, wo es mit Papier und Notizen nicht ganz einfach ist…).

Das Identifizieren der eigenen Geschichte war höchst interessant, und auch Kapitel 4 (das Identifizieren der emotionalen Toxizität in meinem Leben) hat viel in mir aufgewühlt.
Zwischendurch wurde das Ayurveda eingeführt, eine Meditations- bzw. Reinigungstechnik. Das fand ich weniger interessant, denn um mich mit meiner Vergangenheit und Problemen zu beschäftigen muss ich nicht speziell atmen. Auf der anderen Seite gibt es sicher Leser, die nicht so bereitwillig über ihre Probleme nachdenken (wollen oder können), und die sich das Buch überhaupt gekauft haben, weil sie Hilfe wollen.

Am Interessantesten war Kapitel 6 „den Schmerz loslassen“. Mir war nicht klar, was für einen Ballast wir mit uns herumschleppen, und wie einfach es sein kann, sich davon zu befreien.
Das Thema Vergebung geht in unserer Gesellschaft ziemlich unter (darüber habe ich ein wenig nachgedacht beim Lesen), uns selbst gegenüber und auch anderen.

Alle Kapitel haben Unterbrechungen von grauen Kästen, die nochmal genau Übungen und Vorgänge erklären. Dr. Simon erklärt sogar die Einzeltherapie, sollte kein Partner für die Übungen zur Verfügung stehen. So konnte ich auch in der Badewanne alles im Kopf mitmachen 😉

Weil ich Selbsthilfebüchern sonst eher skeptisch gegenüberstehe, war ich von diesem Buch sehr überrascht. Weil auch das Cover und die Farbe sehr ansehnlich sind, stelle ich mir das Buch gerne ins Regal!
Mitgenommen habe ich vor allem die „Weisheit“, dass man sich nicht über Leute ärgern sollte, wenn die davon gar nichts wissen. Miteinander reden ist die Lösung!
Ich vergebe 4 Sterne.

★★★★
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2 Gedanken zu “[Rezension] Liebe heilt alles

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