[Rezension] Die Oger

Die Oger – Stephan Russbült

Bastei Lübbe

Taschenbuch, 494 Seiten

Ersterscheinung: 18.02.2011

8,99 €

Das Leben von Mogda, dem Oger, bestand bisher aus Fressen und Schlafen. Und manchmal kleine Hüttenbauer verhauen. Doch bei einer zufälligen Begegnung mit einem Zauberer gelangt er in den Besitz dessen Amuletts – und damit einer Intelligenz, die Ogern sonst fremd ist.

Im einem anderen Teil des Landes ziehen derweil riesige Truppen von Orks zusammen, die für schwere Aufgaben Oger dabei haben. Weil fast alle Oger des Landes dafür rekrutiert werden, kann auch Mogda dem Suchtrupp nicht entgehen. Doch aufgrund seiner neuen Intelligenz und der damit verbundenen Verstandesschärfe macht er sich keine Freunde. Nur in der kleinen Cindiel findet er eine Vertraute und Verbündete. Cindiel, die neben kindlichem Mut auch noch magische Kräfte besitzt, kann Mogda überzeugen zu fliehen.
Gemeinsam mit einem Trupp Oger machen die Freunde sich auf den Weg, das Rätsel des riesigen Heeres und der wundersamen Vorgänge im Land Nelbor zu lösen.

Endlich, endlich, endlich ein Buch über OGER!!!

Wunderbar öffnet die Geschichte um den Oger und die Welt, in der er lebt. Mit viel Humor und Witz bringt Stephan Russbült seine Leser in den Wald, in die einfache Denkweise der Oger und der Naivität der Menschen.

Cindiel ist beschrieben, wie ein Kind genau sein sollte. Sie ist nicht zu reif, sie macht auch Fehler, und sie lernt fleißig dazu.

Mogda ändert seine Verhaltensweise auch im Buch, aber nicht auf einmal. Er lernt genauso dazu, und schätzt mehr und mehr die Kraft und auch die Intelligenz seiner Artgenossen – auch wenn diese kein Amulett tragen.

Nach und nach wuchsen einem die Figuren sehr ans Herz, und lernte ihre Charaktere richtig gut kennen!

Teilweise hatte ich leider das Gefühl, dass der Autor einige wichtige Punkte zu schnell übergeht. So holperte mein Lesen an manchen Stellen, weil die Protagonisten irgendwie handelten, ohne dass ich es nachvollziehen konnte.

Dennoch war die Geschichte unheimlich fesselnd, und ich musste oft lachen, weil Stephan Russbült einfach so herrlich geschrieben hat. Ich werde auf jeden Fall seine weiteren Bücher lesen (von denen zum Glück zwei weitere schon erschienen sind 😉 ).

Wegen der komischen Gewichtung von den Informationen 😉 gibt es leider nur vier von fünf Sternen, aber sonst war alles paletti 🙂

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