[Bericht] Die Legende von Sigurd und Gudrún

J.R.R Tolkien – Die Legende von Sigurd und Gudrún

Hardcover, Klett-Cotta Verlag

24,95 €

Deutsche Erstveröffentlichung 2010

560 Seiten

Obwohl ich da Buch noch nicht durchgelesen habe, möchte ich an dieser Stelle bereits eine Rezension darüber schreiben. Anders als so einige Belletristik, die bei mir in den letzten Monaten ins Regal gewandert ist, muss man sich für das neueste Werk aus der Feder Tolkiens viel Zeit nehmen.
Intensiv beginnt es schon mit einem ausführlichen erklärenden Vorwort von Christopher Tolkien, der nach dem Tod seines Vaters die noch vorhandenen Werke veröffentlichen möchte.
J.R.R. Tolkien war seinerzeit Sprachwissenschaftler und muss sich mit der „Edda“ beziehungsweise mit dem Codex Regis intensiv auseinandergesetzt haben. Bereits die ersten Zeilen seiner Neuinterpretation der im Codex Regis enthaltenen Geschichten strahlen nur so vor Tolkien-Leidenschaft.
Jedes einzelne Zeilchen, jede Strophe, jeder Reim wirkt so wohlüberlegt und genau durchdacht, dass ich abwechselnd die Englische und die deutsche Version genüsslich langsam laut lese.
Der Übersetzer Hans-Ulrich Möhring ist nur wärmstens zu loben!

„Die Legende von Sigurd und Gudrún“ ist ein must-have für all jene Tolkienfans, die sich auch begeistert durch das Silmarillion gekämpft haben. Es ist aber auch eine höchst interessante Lektüre für Germanisten und Sprachinteressierte – vor allem jene die auch gerne englische Literatur schätzen.

Mit dieser Rezension möchte ich auch sagen: nehmt euch Zeit für dieses Buch, für jedes Gedicht darin. Jede Zeile ist es wert!

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