[Rezension] Meine asiatische Reise

Tiziano Terzani – Meine asiatische Reise

Fotografien und Texte aus einer Welt, die es nicht mehr gibt

mit einem Nachwort von Folco Terzani
Erschienen September 2010, DVA Sachbuch

Originaltitel: Un mondo che non esiste più
Aus dem Italienischen von Christiane Rhein

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 304 Seiten
ca. 300 s/w Fotos

ISBN: 978-3-421-04492-1

€ 24,99

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Zusammenfassung des Verlags:

Mit Tiziano Terzani in eine verlorene Welt

Die großartigen Reportagen aus Asien, die Tiziano Terzani für den SPIEGEL verfasste, machten ihn weithin bekannt. Das Gespräch über sein Leben und Sterben, das er kurz vor seinem Tod mit seinem Sohn Folco führte, wurde unter dem Titel »Das Ende ist mein Anfang« ein internationaler Bestseller. Tiziano Terzani war auch ein begabter und äußerst produktiver Fotograf, der unter anderem in Indien, China, Thailand, Vietnam, Japan und Tibet eine große Zahl von Schwarz-Weiß-Aufnahmen machte. Es sind Bilder einer längst vergangenen Epoche, Dokumente von oft bezaubernder Schönheit. Sein Sohn Folco Terzani hat eine Auswahl von 200 Fotografien zusammengestellt, die zusammen mit Texten Terzanis hier ganz überwiegend erstmals präsentiert werden.

„Meine asiatische Reise“ ist ein ganz wundervolles Buch über die Reise eines Mannes, der mehr von der Welt sehen wollte – und schreckliche Szenen eingefangen hat.

Ganz anders als manch gestellte Szenen vom Vietnamkrieg oder Touristenfotos für die Presse der jeweiligen Städte hat Terzani etwas eingefangen, was mehr das Gefühl der Alltäglichkeit vermittelt. Seine Fotos sind wertvolle Momentaufnahmen, die pures Leben wiedergeben. Die aufzeigen, wie es auch hinter den Kulissen aussehen kann. Dass jemand die Kamera nicht nur auf die Großen richtet, die Titelbilder machen, sondern auf die Männer dahinter. Auf die schmutzigen, geschmückten, verstaubten, sonnigen, langen, belebten Straßen, auf Leute die sonst nicht zu sehen sind. Aus der Versammlung heraus, auf die versammelten Menschen aus der Menge heraus, und mit Details, die sonst vielleicht nicht eingefangen wurden. Und mit kleinen, erklärenden oder tiefergehenden Texten wird den Fotos noch mehr Leben eingehaucht.

Das Buch ist ganz anders als ein normales Fotoalbum. Auf irgendeine Weise ist es ergreifend. Wer dieses Buch durchblättert, sieht mehr als nur Geschichte, mehr als nur die individuelle Geschichte eines Mannes. Man sieht das Leben, mit allem was dazugehört.

Special zum Buch auf der Verlagsseite.

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