[Interview] Franziska Franke

Franziska Franke, geboren 1955 in Leipzig, konnte vor kurzem ihren zweiten Roman über Sherlock Holmes veröffentlichen. Bereits ihr erster Band „Sherlock Holmes und die Büste der Primavera“ war ein Erfolg.
Ihr Bücher sprechen von der Liebe zur Geschichte und den Holmes-Episoden, und zeigen sehr v
iel von ihrer Kunsthistorischen Ausbildung. Vor ihrer ersten Kriminalgeschichte konnte sie bereits einen Reiseführer über Mainz veröffentlichen.
Heute lebt sie mit ihrem Mann in Mainz und arbeitet in der Erwachsenenbildung.

Liebe Frau Franke, vielen Dank, dass sie sich die Zeit für ein Interview genommen haben.

Wann haben Sie mit dem Schreiben angefangen?

Vor einigen Jahren. Ich bin Kunsthistorikerin und hatte bereits einen Reiseführer über Mainz veröffentlicht. Die Büste der Primavera war aber mein erster Kriminalroman.


Warum haben Sie gerade Sherlock Holmes als Thema genommen?

Das war eher eine spontane Entscheidung. Holmes erzählt (nachdem er zwei Jahre verschwunden war), dass er in Florenz war und es hat meine kunsthistorische Phantasie angeregt, was wohl ein derartiger Banause in Florenz gemacht haben könnte. Eigentlich kommt nur in Frage, dass er einen oder zwei Fälle gelöst hat.

Wie haben Sie über ihn recherchiert?

Das war nicht schwer. Es gibt im Internet ein Menge Material über Holmes, einschließlich sämtlicher Erzählungen von Conan Doyle. Aber es hat mich einige Mühe gekostet, möglichst viel über das Leben im Italien des späten 19. Jahrhundert zu erfahren. Diese Epoche ist kunsthistorisch nicht sehr ergibig und wird daher meist summarisch mit einigen Sätzen abgehandelt.

War es schwer, einen Verlag zu finden?

Wahrscheinlich war es Anfängerglück, dass ich das Manuskript an einen Verleger geschickt habe, der starkes Intesse an Holmes-Pastiches hat.

Wie gehen Sie mit den neuen Medien, wie zum Beispiel Facebook und Twitter um?

Mit Internet, Handy und habe ich mich inzwischen angefreundet, aber ich tu mich doch ziemlich schwer mit der Vorstellung, alles was ich gerade mache öffentlich bekannt zu geben.


Haben Sie Kontakt mit Fans?

Ich habe auf Holmes-Fanseiten herumgestöbert, aber ich habe dort keine Kontakte geknüpft.


Was raten Sie anderen Neuautoren?

Da muss ich leider passen. Ich kann allenfalls den Ratschlag geben, sich nicht zu sehr beeinflussen zu lassen. Im Endeffekt empfiehlt jeder „wohlmeinende“ Leser etwas anderes.

Wird es noch weitere Romane über Holmes geben? Oder orientieren Sie sich eventuell woanders hin?

Es wird ganz bestimmt weitere Holmes-Romane geben, aber trotzdem habe ich vor auch Kriminalromane ohne Holmes zu schreiben.

Ein weiteres Interview findet ihr auch hier. Und hier sind meine Rezension zu Band 1 und Band 2.

Advertisements

2 Gedanken zu “[Interview] Franziska Franke

Schreib mir einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s